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Baldersheim

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Baldersheim
Baldersheim (Frankreich)
Baldersheim (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Mulhouse
Kanton Rixheim
Gemeindeverband Mulhouse Alsace Agglomération
Koordinaten 47° 48′ N, 7° 23′ OKoordinaten: 47° 48′ N, 7° 23′ O
Höhe 225–233 m
Fläche 12,76 km²
Einwohner 2.596 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 203 Einw./km²
Postleitzahl 68390
INSEE-Code
Website http://www.baldersheim.fr

Mairie Baldersheim

Baldersheim [bal.dəʁs.(h)ajm ist eine französische Gemeinde im Département Haut-Rhin im Elsass in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Kanton Rixheim im Arrondissement Mulhouse und zählt 2596 (Stand 1. Januar 2023) Einwohner.

Baldersheim liegt rund sieben Kilometer nordöstlich von Mülhausen und wird in Süd-Nord-Richtung vom Quatelbach durchflossen, der hier parallel zur Ill verläuft.

Zwei Kilometer westlich des Ortszentrums fließt die Ill, auf der anderen Seite liegt Wittenheim. Nordwestlich grenzt Baldersheim an Ruelisheim, nördlich an Battenheim, östlich an Ottmarsheim und südlich an Sausheim.

Östlich von Baldersheim liegt der staatseigene Forêt de la Hardt, ein Natura 2000-Gebiet gemäß der Vogelschutzrichtlinie. Ein alter Teilabschnitt des Rhein-Rhône-Kanals führt auf dem Gebiet der Gemeinde durch den Wald.

Im Hardtwald mehrere bronzezeitliche Grabhügel. Auf der Gemarkung wurden gallo-römische Siedlungsspuren und Gräber der Merowingerzeit entdeckt. Baldersheim wird in den Urkunden zum ersten Mal zu Beginn des 9. Jahrhunderts als Balteresheim erwähnt. Die erste Kirche wurde 1273 erbaut. Der Ort gehörte zum Besitz der Klöster auf dem Odilienberg und in Ebersmünster. Seit 1303 gehörte er den Habsburgern und kam 1648 im Westfälischen Frieden mit dem ganzen habsburgischen Besitz im Elsass an Frankreich. Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Baldersheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich (Kreis Mülhausen, Bezirk Oberelsaß).

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Baldersheim zu etwa 80 % zerstört.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017
Einwohner [1] 653 981 1474 1837 2238 2206 2514 2616

Wappenbeschreibung: In Rot eine runde nach rechts zeigende silberne Gürtelschließe.

Baldersheim ist durch die Départementsstraße D 201 erschlossen. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Europastraße 25, die hier mit der Autoroute A35 LauterbourgStraßburgColmarBasel, genannt L'Alsacienne, zusammenfällt.

Pfarrkirche St. Peter und Paul
Altar St. Peter und Paul

Die Pfarrkirche Saint-Pierre et Saint-Paul, von 1780 ist mit einer Verschneider-Orgel von 1872 ausgestattet.

Fachwerkbauten: Fachwerkhaus an der Rue Principale Nr. 19 mit dem dekorativen Fachwerk des 17. Jahrhunderts (Rauten, geschweifte Andreaskreuze). Ebenso das Haus Nr. 4 an der Rue Principale. Beide Häuser wohl aus der Wiederaufbauzeit nach dem Dreißigjährigen Krieg.

Der Gupfel, ein obeliskartiger Pfeiler an der D 201 (vor Sausheim) wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts zum Zwecke der Landvermessung errichtet.

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 641–642.
Commons: Baldersheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Mülhausen