Azangalam

Azangalam (auch: Azangalan, Azangallan) ist ein Weiler in der Landgemeinde Dabaga in Niger.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Weiler befindet sich rund 41 Kilometer nordöstlich des Hauptorts Dabaga der gleichnamigen Landgemeinde, die zum Departement Tchirozérine in der Region Agadez gehört. Zu den Siedlungen in der näheren Umgebung von Azangalam zählen Batarmatas im Nordwesten und Aoudéras im Nordosten.[1]
Azangalam liegt im Hochgebirge Aïr am linken Ufer des Trockentals Aoudéras. Westlich der Siedlung erhebt sich der 1100 m hohe Berg Tchilamsaouine.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Azangalam war von den schweren Überschwemmungen betroffen, die sich am 27. August 2024 infolge starker Regenfälle an mehreren Orten in der Gemeinde Dabaga ereigneten. Gemeindeweit erlitten mehr als 6000 Personen aus 875 Haushalten materielle Verluste. Es wurden Gebäude, Gärten, Felder und landwirtschaftliche Geräte zerstört.[3]
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei der Volkszählung 2012 hatte Azangalam 348 Einwohner, die in 69 Haushalten lebten.[1] Bei der Volkszählung 2001 betrug die Einwohnerzahl 222 in 41 Haushalten.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am Ortsrand steht eine Lehmziegel-Moschee. Sie weist einen rechteckigen Grundriss und zwei Joche auf. Sie ist 6 m breit und an ihrer Qibla-Wand 9 m lang.[5]
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es gibt eine Schule in der Siedlung.[6]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Répertoire National des Localités (ReNaLoc). (RAR) Institut National de la Statistique, République du Niger, Juli 2014, S. 20, archiviert vom am 24. September 2015; abgerufen am 15. August 2026 (französisch).
- ↑ Réserves naturelles de l’Aïr et du Ténéré. Carte des limites de la réserve (en vert). UNESCO Centre du patrimoine mondial, abgerufen am 4. Oktober 2026.
- ↑ Ali Maman: Inondations dans la commune rurale de Dabaga : Les victimes reçoivent le réconfort des autorités administratives et coutumières. In: Le Sahel. 3. September 2024, archiviert vom am 3. September 2024; abgerufen am 4. Oktober 2026 (französisch).
- ↑ Répertoire National des Communes (RENACOM). (RAR) Institut National de la Statistique, République du Niger, archiviert vom am 2. Februar 2012; abgerufen am 15. August 2026 (französisch).
- ↑ Les Mosquées de l’Ayar. (zip) In: ingall-niger.org. Chlorophylle, 5. April 2026, abgerufen am 12. Oktober 2026 (französisch).
- ↑ Répertoire National des Centres d’Enrôlement et de Vote (CEV). (PDF) Commission Electorale Nationale Indépendante (CENI), République du Niger, 13. September 2020, S. 29, archiviert vom am 3. September 2022; abgerufen am 4. Oktober 2026 (französisch).
Koordinaten: 17° 37′ N, 8° 22′ O