Erste internationale Erfahrungen sammelte Audrey Leduc im Jahr 2019, als sie bei den U23-NACAC-Meisterschaften in Santiago de Querétaro in 11,52s den fünften Platz im 100-Meter-Lauf belegte und mit der kanadischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 44,28s die Silbermedaille hinter dem Team aus den Vereinigten Staaten gewann. 2024 startete sie im 60-Meter-Lauf bei den Hallenweltmeisterschaften in Glasgow und schied dort mit 7,21s im Halbfinale aus. Im April stellte sie in Baton Rouge mit 10,96s einen neuen Landesrekord über 100 Meter auf und qualifizierte sich auch für die Olympischen Sommerspiele in Paris. Sie löste damit Angela Bailey als Rekordhalterin ab, die diesen seit 1987 innehatte. Im Mai stellte sie mit 22,36s einen Landesrekord im 200-Meter-Lauf auf und sicherte der 4-mal-100-Meter-Staffel bei den World Athletics Relays auf den Bahamas einen Startplatz bei den Olympischen Spielen. Im August schied sie dann in Paris mit 11,10s im Halbfinale über 100 Meter aus, nachdem sie im Vorlauf den Landesrekord auf 10,95s gesteigert hatte. Über 200 Meter schied sie mit 22,68s ebenfalls im Semifinale aus und mit der Staffel belegte sie in 42,69s den sechsten Platz. Im Jahr darauf schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Nanjing mit 7,22s im Halbfinale über 60 Meter aus. Im Mai belegte sie bei den World University Games in Guangzhou in 42,46s den fünften Platz mit der Frauenstaffel. Im Juli verbesserte sie in Edmonton den Landesrekord über 100 Meter auf 10,94s, ehe sie bei den NACAC-Meisterschaften in Freeport in 11,43s den achten Platz belegte. Daraufhin schied sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 11,34s und 22,90s jeweils im Halbfinale über 100 und 200 Meter aus und belegte mit der Staffel in 42,82s im Finale den siebten Platz. 2026 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Toruń mit 7,21s im Semifinale über 60 Meter aus.
In den Jahren 2024 und 2025 wurde Leduc kanadische Meisterin im 100- und 200-Meter-Lauf.