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Astra Linux

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Astra Linux
Astra Linux Special Edition v1.7.4 Fly Desktop
Entwickler Rusbitech
Lizenz(en) Common Edition - halbfrei[1]

Special Edition - proprietär[2]

Erstveröff. 20. Oktober 2004
Akt. Version 2.12.45 Common Edition[3] vom 15. August 2022
(vor 3 Jahren und 291 Tagen)
Kernel monolithisch
Abstammung GNU/Linux
Debian GNU/Linux
Astra Linux
Architektur(en) x86-64, ARM, Z Systems, Elbrus 2000
Chronik Siehe Versionsverlauf
Sprache(n) Russisch, Englisch
astralinux.ru

Astra Linux ist eine russische Linux-Distribution, die auf Debian basiert[4] und welche speziell für die Anforderungen der russischen Streitkräfte, anderer Streitkräfte und Nachrichtendienste vom russischen Unternehmen Rusbitech entwickelt wurde.

Es bietet Datenschutz bis zum russischen Geheimhaltungsgrad Особой важности Osoboj washnosti, welcher äquivalent zum deutschen „von besonderer Wichtigkeit“ ist. Es wurde offiziell vom Verteidigungsministerium der Russischen Föderation, dem FSTEC und dem Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB) zertifiziert.[5]

Astra Linux ist ein anerkanntes Debian-Derivat.[6] Rusbitech unterhielt Partnerschaftsbeziehungen mit Linux Foundation[7][8] und The Document Foundation,[9] diese wurden jedoch aufgrund des russischen Überfalls auf die Ukraine im Februar 2022 beendet.[10][11]

Im Jahr 2015 starteten Pläne, um ausländische Software von Technologieunternehmen wie Microsoft und Apple durch Astra Linux zu ersetzen. Betroffen von diesem Verbot sollen alle Regierungsbehörden und die wichtigsten Unternehmen für Russland sein.[12] Im Dezember 2018 wurde öffentlich, dass dieser Plan sich bis spätestens 2030 verlängert.[13]

Versionsverlauf

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Versionen der Astra Linux Special Edition (Smolensk)
Version Release-Datum Linux
1.228. Oktober 20112.6.34
1.326. April 20133.2.0
1.419. Dezember 20143.16.0
1.58. April 20164.2.0
1.612. Oktober 20184.15.0
Versionen der Astra Linux Standard Edition (Oryol)
VersionRelease-DatumLinux
1.5Ende 20092.6.31
1.623. November 2010
1.73. Februar 20122.6.34
1.912. Februar 20133.2.0
1.1014. November 20143.16.0
1.1117. März 20164.2.0
2.1.221. August 20184.15
2.1.2.4029. Dezember 20205.4
Commons: Astra Linux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Astra Linux® Common Edition. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 18. Dezember 2019 (russisch). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
  2. Astra Linux® Special Edition. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 18. Dezember 2019 (russisch). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
  3. Оперативное обновление Astra Linux Common Edition 2.12.45. 15. August 2022 (russisch).
  4. Ferdinand Thommes: Russisches Militär will Windows durch Astra Linux ersetzen. In: Pro-Linux. 3. Juni 2019, abgerufen am 18. Dezember 2019.
  5. АО «НПО: Astra Linux® Special Edition. In: astralinux.ru. Abgerufen am 18. Dezember 2019 (russisch).
  6. Derivatives Census AstraLinux. 2. Oktober 2018, abgerufen am 16. Juli 2021 (englisch).
  7. The Linux Foundation Announces New Members from Throughout Europe. Linux Foundation, 11. Oktober 2011, abgerufen am 13. Dezember 2025 (englisch).
  8. ГК Astra Linux расширяет сотрудничество с The Linux Foundation. 19. Februar 2019, abgerufen am 16. Juli 2021 (russisch).
  9. Italo Vignoli: The Document Foundation welcomes RusBITech in the project Advisory Board. In: TDF Community Blog. 6. Oktober 2015, abgerufen am 13. Dezember 2025 (britisches Englisch).
  10. Italo Vignoli: The Document Foundation suspends RusBITech from its Advisory Board. In: TDF Community Blog. 28. Februar 2022, abgerufen am 13. Dezember 2025 (britisches Englisch).
  11. Members of the Linux Foundation. Abgerufen am 13. Dezember 2025 (englisch).
  12. Oliver Bünte: Do svidaniya Windows: Russisches Militär kann komplett auf Astra Linux umsteigen. In: heise.de. 31. Mai 2019, abgerufen am 18. Dezember 2019.
  13. Paul Katzenberger: Putin nutzt offenbar noch Windows XP. In: Süddeutsche Zeitung. 18. Dezember 2019, abgerufen am 18. Dezember 2019.