Blick über die Siedlung Arkenberge auf den Deponieberg
Die ursprünglichen Arkenberge waren eine natürliche Hügelkette pleistozänen Ursprungs. Auf einem Messtischblatt von 1911 ist ihre größte Höhe mit 70,3Meter angegeben.[3] Im Laufe des 20.Jahrhunderts wurden sie zu großen Teilen abgebaggert, hinzu kam, dass in den 1950er Jahren die Eisenbahntrasse des Berliner Außenrings durch das Gebiet gelegt wurde. Der höchste Punkt der verbliebenen Hügelkette hat eine Höhe von 64,8Metern, das umliegende Gelände liegt zwischen 53 und 57Metern Höhe.[4] Seit den 1930er Jahren entstand im Bereich der Arkenberge die Siedlung Berlin-Arkenberge.
Im Jahr 1984 wurde damit begonnen, östlich der Siedlung eine Bauschuttdeponie auf einer Fläche von 36Hektar zu errichten. 1998 wurde die Ablagerung von Bauabfällen eingestellt, ab 1999 wurden diese zur Verwertung zwecks Profilierung und Rekultivierung des Deponiekörpers angenommen. Dabei war vorgesehen, dass ein Berg mit zwei Aussichtsplateaus, die durch einen Sattel optisch getrennt sind, entstehen soll.[5]
Um das Jahr 2000 wurden Pläne konkretisiert, wonach das Gebiet um die Arkenberge zu einem Erholungsgebiet gemacht werden sollte.[6] 2015 gab es Pläne, den Gipfel im Jahr 2019 zu öffnen.[7][8] Dies konnte bisher (Stand: April 2026) nicht umgesetzt werden.
Aus Anlass der Neuvermessung Anfang 2015 wurde ein Findling mit einer Inschrift, die auf den Status als Berlins höchste Erhebung verweist, auf dem Gipfel aufgestellt.[1]
↑Das ist die Höhe: Arkenberge: Der höchste Berg von Berlin ist neuerdings in Pankow. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN1865-2263 (tagesspiegel.de[abgerufen am 14.April 2026]).
↑Herausgeber Michael Springer, m/s:Arkenberge schlägt Teufelsberg.In:Pankower Allgemeine Zeitung.28.Januar 2015,abgerufen am 14.April 2026.