Anápolis
| Município de Anápolis Anápolis | |||
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Binnensee im Parque Ambeintal Ipiranga, Anápolis | |||
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| Koordinaten | 16° 19′ S, 48° 57′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | Freguesia: 6. August 1873 (152 Jahre) Vila: 15. Dezember 1887 (138 Jahre) | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | Goiás | ||
| ISO 3166-2 | BR-GO | ||
| Höhe | 1017 m | ||
| Klima | tropisch, Aw[1] | ||
| Fläche | 935,7 km² | ||
| Einwohner | 334.613 (2010[2]) | ||
| Dichte | 357,6 Ew./km² | ||
| Schätzung | 396.526 (1. Juli 2021)[2] | ||
| Gemeindecode | IBGE: 5201108 | ||
| Postleitzahl | 75000-000 | ||
| Telefonvorwahl | (+55) 62 | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | anapolis.go (brasilianisches Portugiesisch) | ||
| Politik | |||
| Stadtpräfekt | Roberto Naves e Siqueira[3] (2021–2024) | ||
| Partei | PP | ||
| Wirtschaft | |||
| BIP | 14.738.302 Tsd. R$ 38.091 R$ pro Kopf (2019) | ||
| HDI | 0,737 (hoch) (2010) | ||
Anápolis bei Nacht | |||
| Landwirtschaftl. Produktion 2005 | ||
|---|---|---|
| Produkt | Anbaufläche | Menge |
| Bananen | 800 ha | 8.800 t |
| Orangen | 140 ha | 2.660 t |
| Mais | 1.400 ha | 5.880 t |
| Maniok | 170 ha | 2.720 t |
| Soja | 1.700 ha | 4.400 t |
| Tomaten | 60 ha | 3.300 t |
| Zuckerrohr | 50 ha | 2.050 t |
Zu den Bodenschätzen gehören:
- Chrom
- Gneiss
- Mineralwasser
- Smaragd
- Talk
Der gesamte Stromverbrauch betrug 2005 etwa 456.570 MWh.
Über 400 Großhändler aller Art versorgen von hier aus die Region bis weit über die Grenzen des Bundesstaates hinaus und sorgen für ein hohes Steuereinkommen der Stadt.
Die Lage zwischen zwei Millionenstädten, mit denen man durch eine vierspurige Autobahn verbunden ist, macht die Stadt für Industrieansiedlungen interessant. DAIA (Distrito Agro-Industrial de Anàpolis) ist der größte Industriepark der Stadt und beherbergt die größte Generica-Industrie des Landes.
Im Jahr 2019 betrug das Bruttoinlandsprodukt der Gemeinde R$ 14,7 Milliarden (pro Kopf: R$ 38.091).[5]
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Staatliche Universität Goiás (UEG), sowie fünf weitere Hochschulen bieten Studien in Wirtschafts-, Rechts- und Naturwissenschaften, Datenverarbeitung, Geisteswissenschaften, Mathematik, Medizin und Pharmazeutik an. An drei katholischen Fakultäten werden Theologen ausgebildet.
Anápolis ist Standort des Institutum Sapientiæ, der vom Orden der Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz geleiteten Hochschule des Engelwerkes.
263 öffentliche und private Schulen sorgen für ein gutes Bildungswesen.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anápolis hat Anschluss an die Bahnlinie nach Brasília der Ferrovia Centro-Atlântica mit einem eigenen Freihafen. Früher existierte im Stadtzentrum ein Personenbahnhof, von dem heute jedoch nur noch das gelbe Gebäude inmitten des urbanen Busterminals zu sehen ist. Personenzüge verkehren auf dieser Linie schon lange nicht mehr. Für den Güterverkehr spielt die Eisenbahn jedoch nach wie vor eine wichtige Rolle. Der DAIA ist ans System angeschlossen. In Anápolis ist der Anfangspunkt der geplanten Nord-Süd Eisenbahnverbindung zum Hafen von Itaqui im Bundesstaat Maranhão.
Hier soll auch der einzige Haltepunkt des geplanten Hochgeschwindigkeitszugs (trem bala) zwischen Goiânia und Brasília sein.
Wichtige Autobahnen führen durch Anápolis, so namentlich die Autobahn Brasília-Belém (BR-060), aber auch die BR-153 und die BR-414. Anápolis ist über viele Buslinien zu allen großen Städten des Landes verbunden, die alle im Terminal Rodoviário Intermunicipal Josias Moreira Braga ankommen.
Daneben ist in Anápolis seit 1972 die größte Luftwaffenbasis (BAAN) des mittleren Westens. Hier ist die erste Luftüberwachungsstaffel stationiert, die mit F103-Mirage zuständig für den Schutz der Hauptstadt Brasília ist. Diese Luftwaffenbasis ist ebenfalls ein wichtiges Element im Projekt SIVAM.
Auch ein ziviler Flugplatz steht zur Verfügung.
Städtepartnerschaften
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Viseu, Portugal
Lublin, Polen
Juiz de Fora, Brasilien
Söhne und Töchter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ronaldo Caiado (* 1949), Professor, Orthopäde und Politiker
- Waldemar Passini Dalbello (* 1966), römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von Anápolis
- Bruno Varriano (* 1972), italienischer Ordensgeistlicher, Weihbischof im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem
- Cinthia Ribeiro (* 1976), Politikerin, Bürgermeisterin von Palmas in Tocantins
- Júlio César (* 1995), brasilianisch-portugiesischer Fußballspieler
- Mari Froes (* 2003), Sängerin
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Website der Stadtpräfektur, Prefeitura Municipal (brasilianisches Portugiesisch)
- Website des Stadtrats, Câmara Municipal (brasilianisches Portugiesisch)
- Atlas do Desenvolvimento Humano no Brasil: Anápolis, GO, sozialstatistische Angaben (brasilianisches Portugiesisch)
- Wochenzeitung „O Anápolis“
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Klima Anápolis: Wetter, Klimatabelle & Klimadiagramm für Anápolis. In: de.climate-data.org. Abgerufen am 15. September 2022.
- 1 2 3 Cidades@ Goiás: Anápolis – Panorama. IBGE, abgerufen am 15. September 2022 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ Resultado das Eleições e Apuração Anápolis-GO no 2º Turno – G1 Eleições. In: globo.com. G1, abgerufen am 15. September 2022 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ Goiás. In: embrapa.br. EMBRAPA, abgerufen am 15. September 2022.
- ↑ Cidades@ Goiás: Anápolis – Produto Interno Bruto dos Municípios. IBGE, abgerufen am 15. September 2022 (brasilianisches Portugiesisch).



