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Anne Haigis

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Anne Haigis (2010)

Anne Haigis (* 9. Dezember 1955 in Rottweil) ist eine deutsche Musikerin und Sängerin.

Leben und Karriere

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Haigis veröffentlichte 1981 ihre erste Platte For Here Where the Life Is, die der Jazzpianist Wolfgang Dauner produzierte, der als ihr Entdecker gilt.[1] Es folgten Auftritte mit dem United Jazz & Rock Ensemble[2] und einige jazzorientierte Alben mit englischen Texten bei dem Musiklabel Mood Records. Anschließend hatte sie ihre kommerziell erfolgreichste Phase mit deutschsprachigen Songs, mit denen sie unter anderem in mehreren Fernsehshows auftrat.

1986 sang sie unentgeltlich beim Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die geplante Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf.

In den 1990er-Jahren wandelte sie ihr Repertoire hin zu mehr englischsprachigen Liedern. Bei Auftritten in Los Angeles und Nashville stand sie an der Seite von Nils Lofgren und Melissa Etheridge auf der Bühne. Etheridge hat Haigis zudem zwei Stücke für ihr 1997 aufgenommenes Live-Album überlassen, darunter den Titelsong Dancing In The Fire.[2][1]

Anne Haigis steht bei Westpark Music unter Vertrag. Sie lebt in Bonn.

Chart­plat­zie­rungen
Erklärung der Daten
Alben[3]
Geheime Zeichen
 DE6223.02.1987(2 Wo.)
Singles[3]
Freundin
 DE5515.04.1985(5 Wo.)
Tschernobyl (Das letzte Signal) (als Teil von Wolf Maahn & Unterstützung)
 DE2401.09.1986(10 Wo.)
  • 1981: For Here Where the Life Is
  • 1982: Truth (mit Wolfgang Schmid)
  • 1982: Fingernails
  • 1984: Anne Haigis
  • 1985: Laß mich fallen wie Schnee
  • 1987: Geheime Zeichen
  • 1987: Highlights
  • 1989: Indigo
  • 1992: Cry Wolf
  • 1997: Dancing in the Fire
  • 2000: [mi:]
  • 2001: …in deutsch (Best-of-Album)
  • 2003: Homestory
  • 2004: Das Beste in deutsch 2
  • 2005: 8:00 pm – im duo live
  • 2007: Good Day for the Blues
  • 2011: Wanderlust
  • 2015: 15 Companions
  • 2021: Carry On
Commons: Anne Haigis – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. a b Heinz Dietl: Sängerin Anne Haigis im GA-Interview: Immer auf Tour. 6. Februar 2017, abgerufen am 6. Januar 2026.
  2. a b Anne Haigis – laut.de – Band. Abgerufen am 6. Januar 2026.
  3. a b Chartquellen: DE