Aniculus
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Aniculus | ||||||||||||
| Dana, 1852 |
Aniculus ist eine Gattung der Linkshändigen Einsiedlerkrebse mit neun Arten.[1] Die Vertreter besiedeln die Gezeitenzone und den Schelf in Tiefen zwischen 0 und 150 m in der gemäßigten Klimazone des Nordwestpazifiks, im tropischen Ostpazifik, im Indopazifik, im tropischen Westatlantik und in der gemäßigten Klimazone im Süden Afrikas.[2]
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Schild ist bis zu 52 mm lang und weist im Bereich des häutigen hinteren Bereichs eine deutliche Y-förmige Naht auf. Oberhalb des letzten Pereiopoden gibt es eine Flankenkieme (Pleurobranchie). Der Scaphocerit (seitliches Anhängsel am distalen Rand des zweiten Antennenglieds, entspricht etwa einem Exopoditen) trägt einen dreieckigen Auswuchs. Der Endopodit der Maxille ist ohne Außenlappen wie bei Allodardanus oder Areopaguristes. Die Pereiopoden weisen eine ringförmige Querstreifung auf. Die linke Schere ist deutlich größer als die rechte. Die Pleopoden sind bei Männchen unpaarig, bei Weibchen sind sie ebenfalls unpaarig und bilden eine Bruttasche.[2]
Systematik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gattung wird in folgende Arten gegliedert:[1]
- Aniculus aniculus (Fabricius, 1787)
- Aniculus elegans Stimpson, 1859
- Aniculus erythraeus Forest, 1984
- Aniculus hopperae McLaughlin & Hoover, 1996
- Aniculus maximus Edmondson, 1952
- Aniculus miyakei Forest, 1984
- Aniculus retipes Lewinsohn, 1982
- Aniculus sibogae Forest, 1984
- Aniculus ursus (Olivier, 1812)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Aniculus Dana, 1852. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 20. August 2026 (englisch).
- 1 2 Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Aniculus Dana, 1852. In: Marine Decapod Crustacea. A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, Clayton South 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 307 (englisch).