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Angelo Quaglia

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Angelo Kardinal Quaglia

Angelo Quaglia (* 22. August 1802 in Corneto (heute Tarquinia), Latium, Kirchenstaat; † 27. August 1872 in Rom, Königreich Italien) war ein italienischer Kurienkardinal.

Angelo Quaglia war das erste Kind des Grafen Giacomo Quaglia (1774–1840) und der Gräfin Vittoria Bruschi (1777–1838).[1] Er studierte an der Universität La Sapienza. Dort schloss er mit dem Doktorat beider Rechte (utroque iure, d. h. des weltlichen und des kanonischen Rechts) ab. Am 16. Juli 1826 erhielt er von Kardinal Bonaventura Gazzola, dem Bischof von Montefiascone und Corneto, das Sakrament der Priesterweihe. Von 1839 bis 1852 war er Rechnungsprüfer der Heiligen Rota Romana. Quaglia wurde von Papst Pius IX. im Konsistorium vom 27. September 1861 als Kardinalpriester kreiert. Ihm wurde die Titelkirche Santi Andrea e Gregorio al Monte Celio zugewiesen. 1863 wurde er Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe. Er nahm am Ersten vatikanischen Konzil 1869/1870 teil. 1871 wurde er Kämmerer des Kardinalskollegiums, was er bis zum Februar 1872 blieb. Er starb im August 1872 an einem Schlaganfall.

Commons: Angelo Quaglia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Elite-Rekrutierung, Karriere-Muster und soziale Zusammensetzung der kurialen Führungsschicht zur Zeit Pius IX. 1846-1878. Kardinäle und Prälaten in den letzten Jahrzehnten des Kirchenstaates werk = Christophe Weber: Päpste und Papsttum, Volume 13. Archiviert vom Original am 26. Oktober 2018; abgerufen am 28. April 2026.