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André Fallières

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kopf; unscharfes Bild, da es sich um einen Ausschnitt aus einem großen Bild handelt. Schwarz-Weiß.
André Fallières, 1926

André Fallières (geboren am 30. September 1875 in Villeneuve-de-Mézin; gestorben am 21. August 1968 ebenda) war ein französischer Politiker der Dritten Republik.

André Fallières war der Sohn des französischen Staatspräsidenten Armand Fallières und von Jeanne Fallières, geborene Bresson[1]. Er absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften und schloss es als Doktor der Rechte ab.[2]

Fallières arbeitete zunächst als Anwalt und von 1899 bis 1906 als Kabinettschef seines Vaters im Senatspräsidium. Danach war er bis 1913 für seinen Vater im Élysée-Palast tätig. 1919 wurde er als unabhängiger Radikaler (die Radicaux indépendant waren eine Sammlung gemäßigt rechter Politiker) in die Abgeordnetenkammer gewählt. 1928 schied er aus der Kammer aus, nachdem er 1926 als Sous-secrétaire d’État unter Aristide Briand und von 1926 bis 1928 als Arbeitsminister bei Raymond Poincaré Mitglied des Kabinetts war. 1932 wurde er in den Senat gewählt, dem er bis zum Ende der Dritten Republik angehörte. Zu diesem Ende trug er bei, als er am 10. Juli 1940 für die diktatorischen Vollmachten für Philippe Pétain stimmte.[2]

Commons: André Fallières – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. ↑ Angaben zu Jeanne Fallières in der Datenbank der Bibliothèque nationale de France.
  2. 1 2 Jean Jolly: Dictionnaire des parlementaires français (1889–1940). PUF, 1960 (assemblee-nationale.fr).
VorgängerAmtNachfolger

Louis Pasquet
Arbeitsminister
23.6. 1926 – 1.6. 1928

Louis Loucheur