Seit 2013 macht Seewald aus Lenggries[1] als Semi-Profi auf sich aufmerksam. Durch seine Stärken im Ausdauerbereich konnte er eine Reihe von Erfolgen im MTB-Marathon und im Hill Climb erzielen, unter anderem gewann er 2017 und 2018 jeweils zwei Rennen der UCI-MTB-Marathon-Series. Bei den Mountainbike-Marathon-Weltmeisterschaften 2018 belegte er als bester Deutscher den 8. Platz, 2019 den 9. Platz.
Im Juli 2019 wechselte Seewald von seiner Anstellung als Elektrotechniker zur Bundeswehr, um sich als Sportsoldat mehr auf den Sport konzentrieren zu können. In der Saison 2020 startete er im Team mit Markus Kaufmann beim Cross-Country-EtappenrennenSwiss Epic und belegte den vierten Platz. Beim Red Bull Dolomitenmann 2020 erzielte er die beste Einzelzeit im MTB.
In der Saison 2022 gewann Seewald erneut drei Rennen der UCI-MTB-Marathon-Series sowie die Gesamtwertung zum Saisonende. Bei den Weltmeisterschaften musste er nur Samuel Gaze den Vortritt lassen. Zudem sicherte er sich zum ersten Mal den Titel des Deutschen Meisters im MTB-Marathon.[5] 2023 und 2025 gehörte er weiterhin zu den weltbesten Mountainbikern über die Langdistanz, konnte aber bei internationalem Meisterschaften keine weiteren Medaillen erringen. 2025 gewann Seewald in Casella erneut den Titel bei den Europameisterschaften.[6]