Amaretti

Amaretti (Einzahl: Amaretto) oder Amaretti di Saronno sind kleine italienische Makronen aus Eischnee, Zucker, gemahlenen Mandeln und/oder Aprikosenkernen, die typisch für die Gemeinden Saronno in der Lombardei und Sassello in Ligurien sind.
Beim Backen gehen sie zu einem sehr luftigen, knusprigen Gebilde auf. Sie sind lange haltbar und gehören zu den Dauerbackwaren. Amaretti werden oft zu Espresso serviert und finden auch als Bestandteil von Desserts Verwendung.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gebäckfamilie der Makronen, zu denen Amaretti zählen, hat eine lange Historie. Die Ursprünge gehen auf Konfekt zurück, das von sassanidischen Schahs zur Feier des zoroastrischen Neujahrs (Nouruz) verzehrt wurde.[1] Von da aus verbreiteten sich ähnliche Rezepturen, bei denen geriebene Mandeln mit Zucker und Rosenwasser verarbeitet wurden, im Nahen Osten und gelangten im neunten Jahrhundert mit der arabischen Expansion auch nach Europa, wo sie entsprechend die europäische Küche beeinflussten.[2]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gillian Riley: The Oxford Companion to Italian Food. 2007, Seite 7.
- Dan Jurafsky: The Language of Food: A Linguist Reads the Menu. W. W. Norton & Company, New York 2014, ISBN 978-0-393-24587-5.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Amaretti bianchi in der Datenbank von Kulinarisches Erbe der Schweiz (italienisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Dan Jurafsky: Macarons, Macaroons, Macaroni. The curious history. In: Slate, 6. März 2016.
- ↑ Jurafsky: The Language of Food: A Linguist Reads the Menu. S. 132.