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Aluminij Mostar

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Aluminij d.d. Mostar
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Rechtsform d.d.
Gründung 1977[1]
Sitz Mostar, Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina
Leitung Nikica Ljubic[2]
Mitarbeiterzahl 850[3]
Umsatz 150 Mio. Euro[3]
Branche Aluminium
Website www.aluminij.ba

Aluminij d.d. ist ein herzegowinischer Aluminiumhersteller mit Sitz in Mostar. Pro Jahr werden 130.000 t Aluminium und Aluminiumprodukte hergestellt.[3]

In der Region Mostar wurde bereits seit 1945 Bauxit abgebaut. 1975 wurde von Energoinvest und Pechiney ein Aluminiumwerk errichtet. Nach der Zerstörung im Bosnienkrieg 1992 konnte die Aluminiumproduktion 1997 wieder aufgenommen werden.[1]

Im Bosnienkrieg kam es 1992 zu Vertreibungen von Mitarbeitern aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit (Serben, Bosniaken). Nach dem Krieg wurde die Direktion mit Entschädigungsklagen konfrontiert, da ihnen geschuldete Löhne und Sozial- und Rentenleistungen nicht bezahlt worden waren, und die ehemaligen Angestellten des Unternehmens im belagerten Mostar für Aluminij Zwangsarbeit leisten mussten. Die Justiz ist in vielen Fällen nicht auf die Klagen eingetreten. Die Schließung des Werks in Mostar führte schließlich zum Verlust von rund 900 Arbeitsplätzen.[4]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 History of Aluminij (Memento des Originals vom 1. Juli 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. ↑ Silvestar Matejak: Is Aluminij d.d. Mostar about to go bankrupt? In: e-metallicus.com. 26. Mai 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. September 2015; abgerufen am 9. September 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. 1 2 3 Aluminij Today (Memento des Originals vom 1. Juli 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. ↑ Aline Cateux: Mostar : ceci n’est pas une ville. Les routes de l’après. Éditions Actes Sud, Arles 2026, ISBN 978-2-330-21508-8, S. 138–143.

Koordinaten: 43° 16′ 40″ N, 17° 49′ 20″ O