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Altachen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Altachen
Altike[1]
Reidenbach[2]
Oberlauf: Sagibach
Altachen vor der Mündung in Zofingen

Altachen vor der Mündung in Zofingen

Daten
Gewässerkennzahl CH: 11029
Lage Schweizer Mittelland

Schweiz Schweiz

Abfluss über Wigger Aare Rhein Nordsee
Quelle des Sagibachs nördlich des Tannwaldes
47° 14′ 42″ N,  0′ 29″ O
Quellhöhe 617,5 m ü. M.[3]
Mündung in Zofingen in die WiggerKoordinaten: 47° 16′ 57″ N,  56′ 9″ O; CH1903: 637618 / 236966
47° 16′ 57″ N,  56′ 9″ O
Mündungshöhe 428,4 m ü. M.[3]
Höhenunterschied 189,1 m
Sohlgefälle ca. 21 
Länge ca. 9 km[2]
Einzugsgebiet 19,63 km²[3]
Abfluss[4]
AEo: 19,63 km²
an der Mündung
MQ
Mq
370 l/s
18,8 l/(s km²)
Kleinstädte Zofingen
Gemeinden Reiden, Wikon, Brittnau
Verlauf der Altachen auf der Karte © OpenStreetMap Contributors

Verlauf der Altachen auf der Karte © OpenStreetMap Contributors

Die Altachen ist ein etwa 9 Kilometer langer Bach in den Schweizer Kantonen Aargau und Luzern. Sie entspringt im Gebiet von Reiden und verläuft in nördlicher Richtung durch die Gemeinde Brittnau, bevor sie in Zofingen in die Wigger mündet.[2][5]

Der Name «Altachen» setzt sich aus Alt (alt, lange bestehend) und Achen (Wasserlauf) zusammen. Auf der Siegfriedkarte von 1888 sind entlang des Bachs zahlreiche Industriebetriebe wie Mühlen, Fabriken und eine Bleiche verzeichnet.[5]

Die Altachen (Altike im Kanton Luzern) entspringt im Gebiet von Reiden und verläuft auf der rechten Seite der Wigger in nördlicher Richtung. Zwischen Brittnau und Wikon bildet der Bach über rund 2,5 km die Kantonsgrenze. In Zofingen mündet die Altachen als rechter Zufluss von Osten in die Wigger.[2][5]

Das 19,63 km² grosse Einzugsgebiet der Altachen liegt im Schweizer Mittelland und wird durch sie über die Wigger, die Aare und den Rhein zur Nordsee entwässert.

Es besteht zu 40,0 % aus bestockter Fläche, zu 39,9 % aus Landwirtschaftsflächen, zu 19,5 % aus Siedlungsfläche und zu 0,6 % aus unproduktiven Flächen.

Die Flächenverteilung

Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt 524 m ü. M.[6]

Sagibach[7] (Dorfbach[8]) 3,9 km[9], 2,56 km²

  • Wolfgrabe[10] (links), 1,1 km, 0,72 km²
  • Reidermoosbach[11] (Reidbach[12]) (rechts), 3,1 km, 2,83 km²

Altike

  • Mülikanal[13] (links)
  • Naglerbach[14] (rechte Abzweigung)

Altachen[15]

  • Naglerbach[16] (Rücklauf rechts), 2,5 km[9]
  • Mühletych[17] (linke Abzweigung)
  • Riedtalbach[18] (rechts), 3,4 km, 3,52 km²
  • Mühletych[19] (Rücklauf links). 0,9 km[9]

Bei der Mündung der Altachen in die Wigger beträgt ihre modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 370 l/s. Ihr Abflussregimetyp ist pluvial inférieur[20], und ihre Abflussvariabilität[21] beträgt 25.

Der modellierte monatliche mittlere Abfluss (MQ) der Altachen in l/s[4]

Einzelnachweise

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  1. Bezeichnung im Kanton Luzern
  2. 1 2 3 4 Reidenbach (Reiden). In: schweizerfluss.ch. Abgerufen am 7. April 2025.
  3. 1 2 3 Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)
  4. 1 2 Mittlere Abflüsse (m³/s) und Abflussregimetyp für das Gewässernetz der Schweiz. Bundesamt für Umwelt (BAFU).
  5. 1 2 3 Philippe Hofmann: Flurnamen-Serie. Die Landbesitzer als Namensgeber. In: Aargauer Zeitung. 3. Juni 2019, abgerufen am 7. April 2025.
  6. Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Altachen. Bundesamt für Umwelt (BAFU), abgerufen am 8. April 2025.
  7. Der Sagibach wechselt seinen Namen zu Altike. Der Feldbach kreuzt nur die Altike und führt seinen Lauf auf der anderen Seite fort.
  8. Die Bezeichnung Dorfbach für den Unterlauf des Sagibachs, ohne genaue Angaben, wann der Namenswechsel erfolgt.
  9. 1 2 3 Eigenmessung auf der Karte.
  10. Bezeichnung nach dem Flurnamen «Wolfgrabe».
  11. Reidermoosbach.
  12. Reidbach.
  13. Der Mülikanal ist eine rechte Abzweigung der Wigger. Dieser Kanal wird vom Bundesserver als Altachen bezeichnet.
  14. Rechte Abzweigung Naglerbach.
  15. Beim Kantonswechsel ändert sich die Bezeichnung von Altike im Kanton Luzern zu Altachen im Kanton Aargau.
  16. Rücklauf des Naglerbachs.
  17. Linke Abzweigung des Mühletychs.
  18. Riedtalbach.
  19. Rücklauf Mühletych.
  20. Martin Pfaundler, Rolf Weingartner, Robert Diezig: «Versteckt hinter den Mittelwerten» – die Variabilität des Abflussregimes. In: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung (HyWa). Jg. 50, Heft 3, 2006, S. 116–123, hier Tabelle auf S. 119 (Download [PDF; 3,2 MB; abgerufen am 3. November 2024]). Abrufbar unter Gesamtes HyWa Heft 3, 2006.
  21. Die Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert.