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Alt Refrath

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Alt Refrath
Koordinaten: 50° 58′ N,  7′ OKoordinaten: 50° 57′ 56″ N,  7′ 0″ O
Höhe: 82 m ü. NN
Fläche: 2,09 km²
Einwohner: 3261 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.560 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Eingemeindet nach: Bergisch Gladbach
Postleitzahl: 51427
Vorwahl: 02204
Alt Refrath (Bergisch Gladbach)
Alt Refrath (Bergisch Gladbach)
Lage von Alt Refrath in Bergisch Gladbach
Alt Refrath auf der Preußischen Neuaufnahme 1895 (ohne Namen links von Refrath)
Alt Refrath auf der Preußischen Neuaufnahme 1895 (ohne Namen links von Refrath)
Alt Refrath
Wappen
Straße in Bergisch Gladbach
Alte Katholische Pfarrkirche Refrath (Taufkirche)
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Basisdaten
Ort  Bergisch Gladbach
Ortsteil  Alt Refrath
Angelegt  1929 (Benennungsjahr)
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Dolmanstraße und Kicke; Kieppemühlenweg und Golfplatzstraße
Querstraßen  Stachelsgut
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke  Alte Katholische Pfarrkirche Refrath
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 185 m

Alt Refrath ist der Name eines Stadtteils und einer Straße in Bergisch Gladbach. Der Stadtteil Alt Refrath gehört unter Nr. 62 zum Statistik-Bezirk 6 der Stadt.[2]

Der Stadtteil Alt-Refrath grenzt an die Stadtteile Refrath, Gronau, Kippekausen.[3]

Refrath Gronau
Refrath Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Kippekausen
Refrath, Kippekausen Frankenforst Frankenforst

Lage der Straße Alt Refrath

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Die kurze Straße beginnt an der Kreuzung Dolmanstraße und Kicke und verläuft in östlicher Richtung Kreuzung Kieppemühlenweg und Golfplatzstraße. Nach rechts zweigt die Straße Stachelsgut ab. Hier liegt die Alte Pfarrkirche.

Alt Refrath ist der älteste Siedlungskern in der Umgebung von Refrath. Die erste Rodungstätigkeit im Refrather Raum setzte vermutlich im 9. Jahrhundert ein. Die ersten Kristallisationspunkte der fränkischen Landnahme bildeten die Bereiche um die frühmittelalterliche Refrather Kirche, den Herrenhof Kippekausen und vermutlich auch die Saaler Mühle.[3][2]

Die Alte katholische Pfarrkirche

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Die existierende Kirche ist ein verputzter Bruchsteinbau aus der Zeit um 1200 auf einem ummauerten, aufgelassenen Friedhof.[2] Die Kirche ist unter Nr. 32 in die Liste der Baudenkmäler in Bergisch Gladbach eingetragen.[4]

Haus Steinbreche

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Das Haus Steinbreche wurde 1712 von dem Steinmetzmeister Leonard Goudhaire gebaut. Es erhielt seinen Namen von dem nahegelegenen Steinbruch, aus dem Steine für das neue Bensberger Schloss gebrochen wurden. Das Haus ist unter Nr. 38 in die Liste der Baudenkmäler in Bergisch Gladbach eingetragen.

Freie Waldorfschule Bergisch Gladbach

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Am Mohnweg befindet sich die Freie Waldorfschule Bergisch Gladbachs. Die Schule wurde zum Schuljahresbeginn 1987/88 mit damals 4 Klassen eröffnet und ist seitdem auf 13 Klassen erweitert worden. An der Schule können alle staatlich anerkannten Schulabschlüsse vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur erworben werden. Sie orientiert sich am Schulkonzept der Waldorfschulen.

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts waren in Alt Refrath im Bereich der Einmündung des Neuen Trasswegs in die Straße An der Wallburg die Grube Frankenforst und im Bereich der Freien Waldorfschule am Mohnweg die Grube Teutonia auf die Gewinnung von Eisenerz verliehen worden.

Alt Refrath verfügte 2024 über insgesamt 3.264 Einwohner.[5]

  • Kurt Kluxen: Geschichte von Bensberg. Paderborn 1976, ISBN 3-506-74590-5
  • Gerd Müller: Refrath, Geschichte der Stadtteile Bensberg-Refrath und -Frankenforst. Neustadt an der Aisch 1974.
  • Michael Werling: Die historischen Grabsteine an der Taufkirche in Bergisch Gladbach/Refrath. Eine Dokumentation in Text, Bild und Zeichnung. Schriftenreihe des Bergischen Geschichtsvereins Abteilung Rhein-Berg e. V., Band 38, Köln 2002, ISBN 3-932326-38-5.
  • Hans Peter Müller: Refrath gestern und heute. Band 1, 2. Auflage, hrsg. vom Bürger- u. Heimatverein Refrath, Bergisch Gladbach 2009.
  • Hans Peter Müller: Refrath gestern und heute, Refrath als Ausflugsziel. Band 2, Bergisch Gladbach 2009.
  • Bürger- und Heimatverein Refrath: Alte Kirche St. Johann Baptist in Refrath. Bergisch Gladbach 2008.
  • Helmut Höher, Hans Peter Müller: Refrath gestern und heute. Große Güter und keine Höfe, Band 3/II. Hrsg. Bürger- u. Heimatverein Refrath, Bergisch Gladbach 2015, o. ISBN.

Einzelnachweise

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  1. Entwicklung – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 22. Februar 2026.
  2. 1 2 3 Andree Schulte: Bergisch Gladbach, Stadtgeschichte in Straßennamen. Zweite, von Albert Eßer ergänzte und neu bebilderte Auflage. Bergisch Gladbach 2015. ISBN 978-3-9813488-4-2
  3. 1 2 Geoportal Bergisch Gladbach. Straßenverzeichnis. Abgerufen am 7. Oktober 2025.
  4. Hans Peter Müller: Historischer Rundweg durch Refrath, Informationen zu Straßen und Standorten, 1. Auflage 2010 abgerufen am 12. März 2026
  5. Statistik – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 12. Oktober 2025.