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Alfred Bonnemann

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Alfred Bonnemann (* 18. März 1904 in Köln; † 2. Juni 1979 in Hann. Münden) war ein deutscher Forstwissenschaftler und Hochschullehrer der Forstlichen Fakultät der Universität Göttingen in Hann. Münden (1955–1972).

Bonnemann studierte an den Forstakademien in Hann. Münden und Eberswalde. Zum 1. November 1932 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.361.958).[1] Er promovierte 1939 mit dem Thema: Der gleichaltrige Mischwald von Kiefer und Buche. Nach Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft leitete er als Forstmeister seit 1949 das damalige Lehrforstamt Gahrenberg. Ab 1959 hatte Bonnemann bis 1972 die Professur für Waldbau der Forstlichen Fakultät der Universität Göttingen in Hann. Münden inne. Er habilitierte mit dem Thema: Eichen-Buchen-Mischbestände.

Während seiner Schaffenszeit war Bonnemann u. a. Vorsitzender des Ausschusses für Waldbauliche Therminologie im Internationalen Verband Forstlicher Forschungsanstalten (IUFRO).[2]

Eine unvollständige Auswahl seiner Werke, u. a.:

  • Der gleichaltrige Mischwald von Kiefer und Buche, 1939. (Dissertation)
  • Eichen-Buchen-Mischbestände. (Habilitation)
  • Der Reinhardswald, 1984.
  • Zoltań Rozsnyay: Niedersächsische forstliche Biographie. Hannover 1998, S. 77–80.

Einzelnachweise

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  1. Peter-Michael Steinsiek: Die Forstliche Fakultät der Universität Göttingen im Nationalsozialismus. 2015, S. 241.
  2. Gerhard Stinglwagner, Ilse Haseder, Reinhold Erlbeck: Das Kosmos Wald- und Forstlexikon: Mit über 17.000 Stichwörtern, S. 138. (Online bei Google Book Search).