Alexander Tower
Alexander Tower Alexander, Alexander Capital Tower | ||
| Basisdaten | ||
|---|---|---|
| Ort: | Berlin-Alexanderplatz | |
| Status: | in Bau (Oktober 2026)[1] | |
| Koordinaten: | 52° 31′ 12,6″ N, 13° 24′ 55,7″ O | |
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| Nutzung/Rechtliches | ||
| Nutzung: | Hotel, Wohnraum | |
| Zimmer: | 300 (Planung 2026)[2] | |
| Wohnungen: | 377 (Planung 2018) 300 (Planung 2026)[2] | |
| Bauherr: | MonArch | |
| Technische Daten | ||
| Höhe: | 150 m | |
| Etagen: | 35 | |
| Geschossfläche: | 42.000 (2018) 50.000 (Planung 2026)[1] m² | |
| Baukosten: | 250 Mio. € (2018) 400 Mio. € (2026) | |
| Anschrift | ||
| Anschrift: | Alexanderplatz 1[3] | |
| Stadt: | Berlin | |
| Land: | Deutschland | |
Der Alexander Tower (in der Projektbeschreibung nur Alexander mit Untertitel Berlin’s Capital Tower, 2026 als Neuer Tower am Alexanderplatz 1[3]) ist ein 2019 begonnenes Bauprojekt für ein Wohnhochhaus mit 35 Stockwerken und 150 Metern Höhe in unmittelbarer Nähe des Berliner Alexanderplatzes, neben dem Einkaufszentrum Alexa. Von Dezember 2022 bis Oktober 2026 ruhten die Bauarbeiten.
Planung und Bau
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Projektentwickler ist die russische Unternehmensgruppe MonArch, gegründet und geleitet von Sergej Ambartsumyan. Der Entwurf des Wohnturms stammt von dem Berliner Architekturbüro Ortner & Ortner.[4]
Im März 2018 erteilte das Bezirksamt Berlin-Mitte die Baugenehmigung. Ein geplanter Dachgarten wurde aufgrund der Höhe nicht genehmigt.[5] Der erste Spatenstich wurde am 27. November 2019 um 11 Uhr gesetzt. Mit 150 Metern Höhe sollte der Alexander Tower bei seiner Fertigstellung das höchste Wohnhochhaus Berlins und eines der höchsten Deutschlands werden.
Im Juli 2022 drohte der Berliner Finanzsenator Daniel Wesener dem Projektentwickler wegen der erheblichen Bauverzögerungen mit Sanktionen.[6] Anfang Dezember 2022 wurden die fertig gestellten Kellergeschosse mit ihren 6.000 Quadratmetern Nutzfläche[1] mit Planen abgedeckt und die Bauarbeiten eingestellt.[7] Ein Rückkauf des Areals durch die Stadt Berlin wurde vorgeschlagen, aber nicht vorangetrieben.[8] Die Stadt verhängte wegen der Bauverzögerung eine Vertragsstrafe in Höhe von 10 Millionen Euro.[1]
Im Oktober 2026 wurde bekannt, dass das Investmentunternehmen Equora Capital 49 Prozent der Anteile an dem Projekt von MonArch übernommen habe.[2] Über die Projektentwicklungsgesellschaft DCD Services aus Hamburg, an der Equora 50 Prozent der Anteile besaß, wollte Equora den Alexander Tower zum Preis von 400 Millionen Euro weiter bauen.[3][2] DCD Services stellte einen neuen Bauantrag für einen abgeänderten Weiterbau und Equora verlautbarte, MonArch vollständig aus dem Projekt herauskaufen zu wollen.[1]
Am 30. Oktober 2026, einen Tag vor Ablauf der ursprünglichen Baugenehmigung,[2] ließ die DCD Services die Bauarbeiten wieder aufnehmen.[1]
Nutzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemäß den Planungen von 2018 sollte das Hochhaus auf 29 der 35 Etagen mit rund 42.000 Quadratmetern Platz für 377 Wohnungen bieten. Die unteren drei Etagen des Hochhauses sollten als Einzelhandelsflächen zur Verfügung stehen.[9]
Den geänderten Planungen von 2026 zufolge sollten, von unten nach oben, eine Hotelnutzung und Wohnungen entstehen.[1] Dabei sollten gegenüber der ursprünglichen Planung 8.000 Quadratmeter Nutzungsfläche hinzukommen.[1]
Galerie (Baufortschritt)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Baustelle (Januar 2022)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Baustelle Alexanderplatz · Bauzäune für die Ewigkeit? rbb-Doku vom 31. Januar 2024 (nicht mehr abrufbar, depubliziert)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 6 7 8 Boris Hermel: Kurz vor Ablauf der Baugenehmigung: Alexander Tower erwacht. In: rbb24 Abendschau. 30. Oktober 2026, abgerufen am 30. Oktober 2026 (Beitrag wird 7 Tage nach Veröffentlichung depubliziert).
- 1 2 3 4 5 Neuer Investor steigt bei Monarch-Hochhausprojekt in Berlin ein. In: rbb24.de. 6. Oktober 2026, abgerufen am 30. Oktober 2026.
- 1 2 3 Friedhelm Feldhaus: Equora und DCD wollen Monarch Tower in Berlin für 400 Mio. Euro realisieren. In: Immobilien Zeitung. 5. Oktober 2026, abgerufen am 30. Oktober 2026 (zugriffsbeschränkt).
- ↑ Alexandertower Berlin 2025. O&O Baukunst, abgerufen am 4. März 2018.
- ↑ Thomas Loy: Baustart für den „kleinen Bruder vom Fernsehturm“. In: Der Tagesspiegel Online. 27. November 2019, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 2. November 2021]).
- ↑ Berlin prüft Rückkauf des Monarch-Turms am Alexanderplatz. Abgerufen am 18. Februar 2023.
- ↑ Russischer Baukonzern will Projekt "Alexander Tower" loswerden. 28. Dezember 2023, abgerufen am 18. Januar 2024.
- ↑ admin: Ruhende Hochhausbrache am "Alexa": Umnutzung zum Kulturstandort? In: entwicklungsstadt berlin. 16. Februar 2024, abgerufen am 11. April 2024 (deutsch).
- ↑ Berlins höchster Wohnturm entsteht ab Frühjahr am Alex. 3. März 2018 (bz-berlin.de [abgerufen am 4. März 2018]).
