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Alexander Onassis

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Alexander Onassis (griechisch Αλέξανδρος Ωνάσης Aléxandros Onásis) (* 30. April 1948 in New York City; † 23. Januar 1973 in Athen, Griechenland) war der einzige Sohn des griechischen Reeders und Milliardärs Aristoteles Onassis und dessen erster Frau Athina Livanos. Die gemeinnützige Alexander-Onassis-Stiftung trägt seinen Namen.

Alexander Onassis wuchs in gut behüteten und sehr reichen Verhältnissen auf. Während seiner Kindheit und Jugend war sein Vater viel abwesend, da er sich seiner Arbeit und nicht so sehr seiner Familie widmete. Alexander wurde erst von Privatlehrern zu Hause unterrichtet[1] und besuchte später eine Privatschule in Paris.[2] Sein Vater meldete ihn dort wieder ab, als er erfuhr, dass sein Sohn die Schule schwänzen wollte.[1]

Alexander begann anschließend sein Berufsleben als Angestellter seines Vaters in dem Firmensitz in Monaco mit einem bescheidenen Gehalt. Er galt bei seiner Arbeit als weniger engagiert. Wegen seiner Beziehung zu der wesentlich älteren Fiona Campbell-Walter, der geschiedenen Frau von Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza,[3] war sein Verhältnis zu seinem Vater belastet, da dieser eine Frau im Alter von Alexanders Mutter für seinen Sohn als unpassend empfand.[4] 1971 übernahm Alexander Onassis die Leitung der Fluggesellschaft Olympic Aviation, die ebenfalls seinem Vater gehörte. Er liebte das Fliegen und hatte bereits 1967 mit 19 Jahren erste Flugstunden. Bis zu seinem Todestag hatte er 1500 Flugstunden absolviert. Aufgrund seines schwachen Sehvermögens verfügte er lediglich über eine Berufspilotenlizenz, die es ihm ermöglichte, Leichtflugzeuge und Lufttaxis für medizinische Notfälle zu fliegen. Während seines letzten Flugs unterwies er in seiner Funktion als Präsident von Olympic Aviation einen angehenden Piloten, Donald McCusker, in der Steuerung des Flugzeugs. Die Maschine stürzte kurz nach dem Start auf dem Athener Flughafen Ellenikon ab. Obwohl sein Vater versuchte, Schuldige für den Flugzeugabsturz zu finden, konnte ein Fremdeinwirken nie bewiesen werden.[4] Die griechische Luftwaffe, die das Flugzeug nach dem Unfall untersuchte, stellte einen Fehler beim Service des Flugzeugs fest, der aber bei einem Routinecheck des Piloten hätte festgestellt werden müssen.[1]

Drei Tage lag Alexander im Koma, bis sein Vater entschied, dass lebensverlängernde Maßnahmen eingestellt werden sollten. Er wurde auf der Insel Skorpios beigesetzt, die im Privatbesitz der Familie war. Aristoteles Onassis gründete zum Gedenken an seinen Sohn in Griechenland die Alexander-Onassis-Stiftung; sie hat heute ihren Sitz in New York City und ist eine der größten Wohltätigkeitsorganisationen weltweit. Alexanders Mutter kam über den Tod ihres Sohnes nicht hinweg und nahm sich ein Jahr darauf das Leben.[5] Aristoteles Onassis fiel durch die Unglücks- und Todesfälle in der Familie in tiefe Melancholie und wurde nach seinem Tod 1975 an der Seite Alexanders beigesetzt.[4]

Anders als seine Schwester und seine Mutter gab er sich nie Exzessen hin. Im Gegensatz zu seinem Vater, der den Medienrummel um seine Person genoss, zog er es vor, im Schatten zu stehen und sich von Reportern fernzuhalten. Die zerrüttete Ehe seiner Eltern belastete seine Jugend schwer;[6] 1960 wurde die Scheidung ausgesprochen.[5] Alexander war sein Privatleben heilig, da er in seiner Jugend mit seinen Eltern sehr oft Objekt medialer Interessen gewesen war.

Alexanders zwei Jahre jüngere Schwester Christina Onassis, die auf das Wirtschaftsleben überhaupt nicht vorbereitet war, übernahm nach dem Tod von Bruder und Vater die Familiengeschäfte.

„Mein Vater liebt bekannte Namen, und Jackie liebt Geld.“

Alexander Onassis in Bezug auf die zweite Ehe seines Vaters mit Jacqueline Kennedy[7]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Η σκληρή αλήθεια για τον Αλέξανδρο Ωνάση | LiFO. 11. März 2023, abgerufen am 9. Mai 2026 (griechisch).
  2. Alexander Onassis, Only Son Of the Magnate, Dies of Injuries. In: The New York Times. 24. Januar 1973, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 9. Mai 2026]).
  3. Fiona Von Thyssen: Alexander Onassis' last great love speaks about his mysterious death. (elenasdiary.com [abgerufen am 4. März 2018]).
  4. 1 2 3 Athens Bureau: January 23, 1973: Alexander Onassis, son of Aristotle, tragically dies at the tender age of 24 Greek City Times. In: Greek City Times. 23. Januar 2023, abgerufen am 9. Mai 2026 (britisches Englisch).
  5. 1 2 NEWSROOM IEFIMERIDA.GR: Τίνα Λιβανού: Η γυναίκα που έκανε αιώνιους εχθρούς τον Ωνάση με τον Νιάρχο -Παντρεύτηκε και τους δύο [εικόνες] - iefimerida.gr. 10. Oktober 2018, abgerufen am 9. Mai 2026 (griechisch).
  6. Alexander Onassis, Only Son Of the Magnate, Dies of Injuries. In: The New York Times. 24. Januar 1973, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 9. Mai 2026]).
  7. To tragiko dystychima pou eklepse ti zoi tou chrysouklironomou. Abgerufen am 9. Mai 2026 (griechisch).