Albinen
| Albinen | |
|---|---|
| Staat: | |
| Kanton: | |
| Bezirk: | Leuk |
| BFS-Nr.: | 6102 |
| Postleitzahl: | 3955 |
| Koordinaten: | 614964 / 132086 |
| Höhe: | 1300 m ü. M. |
| Höhenbereich: | 748–2885 m ü. M.[1] |
| Fläche: | 15,56 km²[2] |
| Einwohner: | 245 (1. Januar 2026)[3] |
| Einwohnerdichte: | 16 Einw. pro km² |
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 15,9 % (1. Januar 2026)[4] |
| Gemeindepräsident: | Lukas Grand |
| Website: | www.albinen.ch |
Albinen | |
| Lage der Gemeinde | |

Albinen (Walliserdeutsch Albinu []; französisch Arbignon/Albignon)[5] ist ein Dorf, eine Munizipalgemeinde und eine Burgergemeinde im Bezirk Leuk sowie eine Pfarrgemeinde des Dekanats Leuk im deutschsprachigen Teil des Schweizer Kantons Wallis.
Name
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort ist erstmals 1224 als albignun urkundlich erwähnt. Der Ortsname könnte auf einen lateinischen Personennamen *Albinione zurückgehen.[5]
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Albinen liegt an einem Südhang am Eingang zum Dalatal.
Nebenstrassen verbinden Albinen mit Leukerbad und Leuk.
Zu den Sehenswürdigkeiten von Albinen zählen zahlreiche erhalten gebliebene Walliser Bergbauernhäuser und -scheunen.
Die Dorfkirche ist in einem sehr modernen Stil errichtet, nachdem die alte Kirche durch ein Erdbeben zerstört wurde. Im Ort befindet sich ein privates Mühlenmuseum, das einmal die Woche geöffnet hat.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Beschreibung: In Silber ein schwarzes Hochkreuz auf grünem Dreiberg.
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Bevölkerungsentwicklung | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | 2010 | 2012 | 2014 | 2016 | 2023 |
| Einwohner | 370 | 380 | 323 | 261 | 278 | 268 | 251 | 241 | 262 |
Gemeindepräsidenten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Amtszeit | Name | Partei |
|---|---|---|
| 1969–1980 | Herbert Mathieu | KVP |
| 1981–1984 | Edgar Gottet | CSP |
| 1985–1992 | Armin Mathieu | CVP |
| 1993–2004 | Oskar Mathieu | CSP |
| 2005–2016 | Bernhard Grand | CSP |
| 2017–2022 | Beat Jost | SP |
| 2022–2024 | Nicole Köppel | ? |
| 2025– | Lukas Grand[6] | ? |
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einst lebte die Bevölkerung von Albinen vorwiegend von der Landwirtschaft. Viele Einwohner arbeiteten zudem als Fabrikarbeiter und Pendler ausserhalb des Dorfes.
Mit dem Bau der Torrentbahnen gewann der Tourismus zunehmend an Bedeutung und entwickelte sich zu einem wichtigen Wirtschaftszweig. Aufgrund der Nähe zu den Torrentbahnen wird Albinen insbesondere im Winter von Wintersportgästen besucht. Ausgehend von Albinen lassen sich anspruchsvolle Wanderungen unternehmen. Auch die Strecke nach Leukerbad über die Albinenleitern ist beliebt. Als das Dorf noch keine Strassenanbindung hatte, waren diese Leitern der wichtigste Zugang zur Aussenwelt. Wer Angst vor Höhen hat, sollte diese Route meiden.
Zudem existieren in Albinen eine Schreinerei, ein Bauunternehmen, ein Landschafts- und Gartenbauunternehmen und eine Veloreparaturwerkstatt.[7]

Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alma Treyer: Albinen. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2009.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website der Gemeinde Albinen
- Albinen auf der Plattform ETHorama
- Bundesamt für Kultur: Albinen im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Höhenbereiche zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991-2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 22. August 2026 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst).
- ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit 2010-2025. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2026
- 1 2 Andres Kristol: Albinen VS (Leuk) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 81.
- ↑ Gemeinderat. In: Albinen. Abgerufen am 22. April 2025.
- ↑ Gewerbe. In: Albinen. Abgerufen am 22. April 2025.


