Aja Monet

Aja Monet (* 21. August 1987 in Brooklyn[1][2]) ist eine US-amerikanische Dichterin, Musikerin und Bürgerrechtlerin.[3] Sie bezeichnet sich als „surrealistische Blues-Dichterin“; ihr Werk umfasst Lyrik, Jazz und Politik.[3][4]
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Monet wuchs in Brooklyn auf und verbrachte einen Teil ihrer frühen Kindheit in Miami.[1] Ihre Familie hat jamaikanische, kubanische und puerto-ricanische Vorfahren.[3] Mit 16 verließ sie ihr Elternhaus und fand zunächst in kirchlichen Gemeinschaften, später in Poetry-Cafés soziale und künstlerische Räume.[3] Im Jahr 2007 gewann sie im Alter von 19 Jahren als jüngste Person den Grand Slam des Nuyorican Poets Cafe.[1][5] Seit Mitte der 2010er-Jahre lebte sie zeitweise im Süden Floridas; später wurde Los Angeles zu ihrem Lebensmittelpunkt.[5][3]
Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Monets Arbeiten thematisieren Liebe, Widerstand und Spiritualität sowie Rassismus, Kolonialismus und soziale Ungleichheit.[3][4] Sie befasst sich dabei sowohl mit den Vereinigten Staaten als auch mit Befreiungskämpfen im Zusammenhang mit Palästina, dem Sudan und der Demokratischen Republik Kongo.[3] Im Süden Floridas arbeitete sie mit Dream Defenders und dem Community Justice Project zusammen und gründete in Miami das kollektiv ausgerichtete Smoke Signals Studio mit.[6][5] Im Jahr 2023 erschien mit when the poems do what they do ihr erstes Album unter eigenem Namen; das Projekt brachte ihr eine Nominierung für einen Grammy ein.[7][4] Mit Florida Water veröffentlichte sie 2025 ihre zweite Gedichtsammlung, die von ihren Jahren in Südflorida, spirituellen Reinigungspraktiken und der Geschichte der Maroons in Florida geprägt ist; 2026 wurde das Buch für einen NAACP Image Award nominiert.[8][5][3] Als künstlerische Kreativleiterin von V-Day arbeitete sie an einem Audiostück, das als Nachfolgeprojekt zu The Vagina Monologues für den Einsatz in US-Gefängnissen entwickelt wurde; für 2026 ist ein weiteres Album angekündigt.[9][3]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Creating in Crisis: On Poetry, Aja Monet. In: Remezcla. 29. Juni 2020, abgerufen am 31. März 2026 (englisch).
- ↑ aja monet. When the Poems Do What They Do. Website des Stadtgartens in Köln. Abgerufen am 31. März 2026.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 ‘African people are surreal’: songwriter and blues poet Aja Monet on Black resistance and love as spiritual warfare. In: The Guardian. 30. März 2026, abgerufen am 31. März 2026 (englisch).
- 1 2 3 How the Struggle for Liberation Made aja monet Into a Poet. In: KQED. 15. Februar 2024, abgerufen am 31. März 2026 (englisch).
- 1 2 3 4 Poet Aja Monet's 'Florida Water' reflects on art, activism and spiritual connection to Florida. In: WLRN. 11. Juni 2025, abgerufen am 31. März 2026 (englisch).
- ↑ How A Brooklyn Poet Set Up Miami's Most Exciting New Music Studio. In: The FADER. 28. Januar 2016, abgerufen am 31. März 2026 (englisch).
- ↑ Jazz and poetry reunite when aja monet plays Newport Jazz Festival. In: WBUR. 31. Juli 2024, abgerufen am 31. März 2026 (englisch).
- ↑ 'Florida Water' is an ode to the power of poetry. In: WBUR. 2. Juli 2025, abgerufen am 31. März 2026 (englisch).
- ↑ Aja Monet Preps New Album, Shares “Elsewhere” Video. In: Pitchfork. 25. März 2026, abgerufen am 31. März 2026 (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Monet, Aja |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Dichterin, Musikerin und Bürgerrechtlerin |
| GEBURTSDATUM | 21. August 1987 |
| GEBURTSORT | Brooklyn |