Aftenposten
| Aftenposten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Beschreibung | landesweite, norwegische Tageszeitung | |||
| Sprache | Norwegisch | |||
| Verlag | Aftenposten AS | |||
| Erstausgabe | 14. Mai 1860 | |||
| Erscheinungsweise | täglich | |||
| Verkaufte Auflage | 221.659 Exemplare | |||
| (2014[1]) | ||||
| Chefredakteur | Trine Eilertsen | |||
| Geschäftsführer | Trine Eilertsen[2] | |||
| Weblink | aftenposten.no | |||
| ISSN (Print) | 0804-3116 | |||
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Fotogalerie der Chefredakteure 1863 bis 2019 Espen Egil Hansen, Chefredakteur Aftenposten, 2013–2019 Zachen Schlytter, 1863–1867 Amandus Schibsted, 1879–1913 Thorstein Diesen, 1913–1925 Frøis Frøisland, 1919–1930 Torolv Kandahl, 1961–1970 |
Verlag
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Seit ihrer Gründung wird Aftenposten im Verlagshaus Schibsted publiziert. Die heutige Aktiengesellschaft Schibsted ASA ist alleiniger Eigentümer der Zeitung. Der Verlag befindet sich im Familienbesitz und ist seit 1992 an der Osloer Börse gelistet. Seit 2009 ist Rolf Erik Ryssdal Konzernchef, davor führte Kjell Aamot seit 1989 die Geschäfte.
Neben Aftenposten gehört die Zeitungsgruppe Harstad Tidende und die eher liberale Verdens Gang zum Schibsted Verlag. Ebenso befinden sich Besitzanteile verschiedener Regionalzeitungen im Publikationsbestand des Verlages. Dies sind Adresseavisen aus Trondheim, Bergens Tidende aus Bergen, Stavanger Aftenblad aus Stavanger sowie Fædrelandsvennen aus Kristiansand. Von 1999 bis 2005 gehörte die dann eingestellte Osloer Gratiszeitung Avis 1 auch zu Schibsted.
Neben einigen gescheiterten Engagements in der privatwirtschaftlichen Fernsehbranche (2006 wurden die Anteile am norwegischen TV 2 und am schwedischen TV 4 abgestoßen), konzentriert sich das Geschäft auf Printpublikationen. So gehören dem Verlag ebenso die sozialdemokratisch ausgerichtete schwedische Aftonbladet und die konservativ orientierte Stockholmer Svenska Dagbladet. Neben den größeren Engagements im Norden Europas, zu denen auch noch die estländische Mediengesellschaft Eesti Media (Herausgeber der Tageszeitungen „Postimees“ und „SL Õhtuleht“ sowie verschiedene Lokalzeitungen) gehören, investierte man in Gratiszeitungen in Frankreich, Spanien, Schweiz, Russland und anderen europäischen Ländern meist unter dem Titel 20 Minuten (20 Minutter).[5]
Weitere Beteiligungen an Medienunternehmen bestehen in Lateinamerika und Südostasien. Auch online hat Schibsteds Aftenposten seine Kompetenz im Annoncengeschäft (Rubrikgeschäft, Jobanzeigen, Gebrauchtwagenhandel, Suchdienste) in Europa, Lateinamerika und Südostasien ausgebaut und etabliert.
2009 arbeiteten weltweit 8100 Beschäftigte in 22 Ländern für den Verlag.[5] 2015 gab der Verlag 6800 Mitarbeiter in 30 Ländern an.[7]
Auflage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aftenposten (Morgenausgabe)
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Aften (Abendausgabe)
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Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Eva Braathen Dahr: Ukens nytt i 99 år. Oslo 1988, OCLC 246687963.
- Gunnar Christie Wasberg: Aftenposten hundre år 1860-1960. Schibsted, Oslo 1960, OCLC 462962762, S. 324.
- Guri Hjeltnes: Avisoppgjøret etter 1945. Aschehoug, Oslo 1990, ISBN 978-82-03-16122-3, S. 406.
- Bengt Calmeyer, Kjell Olav Mathisen: Aftenposten - Solid bakgrunn for et avismonopol. Pax, Oslo 1974, OCLC 14118081, S. 147.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Webpräsenz (norwegisch)
- Aftenposten beim Nordicom - Nordiskt informationscenter för Medie- och Kommunikationsforskning – Informationszentrum der Nordischen Länder für Medien- und Kommunikationswissenschaft (mehrsprachig)
- Medienorge – Fakta om Norske Massemedier – Fakten zu norwegischen Medien (norwegisch)
- Mediebedriftenes Landsforening (MBL) – Verband der norwegischen Medien & Verlage (norwegisch/englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Mediebedriftenes Opplagstall: Opplag for norske aviser 2014 tilsluttet ( vom 9. März 2017 im Internet Archive), abgerufen am 7. Dezember 2014 (norwegisch)
- ↑ Trine Eilertsen blir ny sjefredaktør i Aftenposten. Abgerufen am 14. Oktober 2024 (norwegisch).
- ↑ Jan Gunnar Furuly: VG er størst igjen, men opplaget synker ( vom 14. November 2010 im Internet Archive), veröffentlicht in der Aftenposten am 12. November 2010, abgerufen am 12. September 2011 (norwegisch)
- ↑ Eva Braathen Dahr: Ukens nytt i 99 år. Oslo 1988, OCLC 246687963.
- 1 2 3 Aftenposten. Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM), 4. Mai 2012, abgerufen am 7. Dezember 2015.
- ↑ Etter freden kom krigen - i avisenes spalter. In: Aftenposten. 3. Dezember 2003, archiviert vom am 7. Dezember 2015; abgerufen am 7. Dezember 2015 (norwegisch).
- ↑ Schibsted Future Report 16. Abgerufen am 7. Dezember 2015 (englisch).
Koordinaten: 59° 54′ 41,8″ N, 10° 45′ 15,5″ O






