Adolf Lindenbaum
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Adolf Lindenbaum (geboren 12. Juni 1904 in Warschau, Russisches Kaiserreich; gestorben September 1941 in Paneriai) war ein polnischer Logiker und Mathematiker jüdischer Abstammung, der mit der Lemberg-Warschau-Schule verbunden war.
Lindenbaum studierte Mathematik bei Wacław Sierpiński und wurde bei ihm promoviert,[1] seine wissenschaftlichen Schwerpunkte waren Mengenlehre und Mathematische Logik. Seine bekanntesten Arbeiten sind Lindenbaums Lemma und Lindenbaum-Tarski Algebra. Er war Professor der Universität Warschau. Im September 1941 wurde er beim Massaker von Ponary von deutschen SD- und SS-Truppen ermordet. (→Holocaust)
Familie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Lindenbaum war mit der Logikerin und Philosophin Janina Hosiasson-Lindenbaum verheiratet
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Adolf Lindenbaum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- John J. O’Connor, Edmund F. Robertson: Adolf Lindenbaum. In: MacTutor History of Mathematics archive (englisch).
- Jan Woleński: Adolf Lindenbaum. In: James Fieser, Bradley Dowden (Hrsg.): Internet Encyclopedia of Philosophy.
- Adolf Lindenbaum in der Datenbank zbMATH
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Adolf Lindenbaum im Mathematics Genealogy Project (englisch) abgerufen am 18. Juli 2024.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lindenbaum, Adolf |
| KURZBESCHREIBUNG | polnischer Logiker und Mathematiker |
| GEBURTSDATUM | 12. Juni 1904 |
| GEBURTSORT | Warschau |
| STERBEDATUM | September 1941 |
| STERBEORT | Paneriai |