Zum Inhalt springen

Adolf Hackenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Adolf Hackenberg (* 17. Dezember 1921 in München; † 17. Juni 2009 ebenda)[1][2][3] war Heimatforscher, Lehrer und Rektor an der Grundschule am Pfanzeltplatz, Gründungs-, Vorstands- und Ehrenmitglied des Festring Perlach und erster Vorsitzender des Pfarrgemeinderats. Er verfasste einige Texte zur Perlacher Geschichte, die in Festschriften, Jahrbüchern und Sammelbänden veröffentlicht wurden.

Hackenberg lebte seit dem Jahr 1960 in Perlach. 1969 wurde er für zwei Jahre Lehrer an der Hauptschule in der Albert-Schweitzer-Straße.[4] In den Jahren 1971 bis 1985 war er Rektor der Grundschule am Pfanzeltplatz. Nebenbei engagierte er sich für die Pfarrei St. Michael.[5]

Veröffentlichungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Festschriften 800 Jahre St. Michael Perlach – 250 Jahre Barockkirche (1980) und 75 Jahre Haus der ehemaligen Mädchenschule Perlach 1910–1985 (1985), sowie die zwei Bände von 790–1990: 1200 Jahre Perlach (1990 und 1992) hat er maßgeblich mitgestaltet und -herausgegeben.[5]

Zusammen mit Georg Mooseder folgten weitere Schriften: Der Perlacher Geschichtsbrunnen (1991), Der Perlacher Maibaum 1992 (1992), Der geheimnisvolle Hachinger Bach (3 Auflagen, 1994–2002), Perlach im 20. Jahrhundert. Geschichte und Geschichten (2 Bände, 1996 und 2007). Letzteren Band gab er alleine heraus.[5]

Des Weiteren war Hackenberg maßgeblich an Ortschronistischen Werken um den Perlacher Geschichtsbrunnen, den Hachinger Bach und die Gartenbaugruppe Giesing-Perlach als Co-Autor bzw. Mit-Herausgeber beteiligt. Die genannten Schriften sind (mit Ausnahme der Jubiläumsschrift über die Mädchenschule) im Bibliotheksverbund Bayern katalogisiert.[5][6]

Festring Perlach

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. März 1986 gründete Hackenberg als einer von 22 Perlacher Männern und Frauen den Festring Perlach e.V. Er war zunächst Schriftführer, im Jahr 1989 Vorstandsbeisitzer, 1995 stellvertretender Vorstandsvorsitzender, 2001 wieder Vorstandsbeisitzer. 2004 war er Revisor, bis er im Jahr 2006 Ehrenmitglied des Vereins wurde.[5]

Auch am vom Verein im Jahr 2000 geschaffenen und erhaltenen Perlacher Heimatarchiv hatte er entscheidende Anteile,[5] zudem leitete er einige Führungen am Geschichtsbrunnen, in der Kirche St. Michael und rund um Perlach.[4]

  • Leopold Auburger: Adolf Hackenberg zum Gedenken – (* 17. Dezember 1921 – † 17. Juni 2009) in: 31. Ökumenischer Pfarrbrief. St. Michael Perlach mit St. Georg Unterbiberg und St. Paulus. Weihnachten 2021. S. 10–11. (PDF)
  • Adolf Hackenberg in: Landeshauptstadt München (Hrsg.): Rathaus Umschau, 7. Mai 2015. Neue Straßennamen für das Wohngebiet an der Hochäckerstraße – Details zu den Personen. S. 9. (PDF)

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Direktorium – Presse- und Informationsamt der Landeshauptstadt München (Hrsg.): Amtsblatt der Landeshauptstadt München. Nr. 16, 10. Juni 2015, S. 203 (muenchen.de [PDF]).
  2. Neue Straßennamen für das Wohngebiet an der Hochäckerstraße – Details zu den Personen. In: Landeshauptstadt München (Hrsg.): Rathaus Umschau. 7. Mai 2015, S. 9 (muenchen.de [PDF]).
  3. a b Landeshauptstadt München Stadtverwaltung: Adolf-Hackenberg-Straße. Abgerufen am 25. Oktober 2025.
  4. a b Angela Boschert: Perlach · Trauer um Perlacher Geschichtsschreiber. In: Wochenanzeiger. 1. Juli 2009, abgerufen am 25. Oktober 2025.
  5. a b c d e f g h Joseph Schmidt, Leopold Auburger: Die Mitglieder des Festrings Perlach trauern um Adolf Hackenberg. In: Weihnachtspfarrbrief 2009, Pfarrei St. Michael mit St. Georg Unterbiberg. S. 5–6 (hachinger-bach.de [PDF]).
  6. Suchergebnis im Bibliotheksverbund Bayern