ASRock wurde ursprünglich im Jahr 2002 von ASUSTeK (Asus) als Budget-Marke ausgegliedert, um mit Unternehmen wie Foxconn im Bereich des OEM-Marktes zu konkurrieren.[1] Seitdem konnte ASRock seine Präsenz auch mit Einzelkomponenten im Retail-Markt steigern. Die Pläne, das Unternehmen weiter an die Spitze der Branche zu führen, entstanden im Jahr 2009, nachdem der Börsengang an der Taiwan Stock Exchange erfolgreich abgeschlossen wurde.[2]
ASRock ist aktuell der viertgrößte Mainboardhersteller hinter ASUSTeK, Gigabyte und MSI. Der Rückgang von verkauften PC-Modellen traf ASRock besonders hart. Wurden 2021 noch 6 Millionen Mainboards verkauft so waren es 2022 nur noch 2,7 Millionen, dies entspricht einem Rückgang von 55%.[3]
Neben Mainboards produziert ASRock auch Mini-PCs. 2012 stieg ASRock in den Markt für Industrie-PCs und Servermainboards ein.[4] Seit 2018 ist ASRock auch im GPU-Geschäft tätig und fertigt AMD-Radeon- sowie Intel-Arc-Grafikkarten.[5] Inzwischen befinden sich u.a. auch PC-Netzteile, PC-Wasserkühlungs-Komplettsets und Monitore im Portfolio. Zur Vermarktung wird u.a. die Marke Phantom Gaming genutzt.
Micro-ATX-Mainboard ASRock GE PRO-HT-1059 Rev. 3.02 (2003)
Micro-ATX-Mainboard ASRock A320M-DVS R4.0 (2019)
E-ATX-Workstation-Mainboard ASRock TRX50 WS für AMD-Ryzen-Threadripper-7000-Prozessoren (2023)