Im Jahr 68 n. Chr. endet die rund 14-jährige Herrschaft des römischen Kaisers Nero mit seinem Suizid. Mit ihm findet auch das von Augustus begründete Julisch-Claudische Kaiserhaus sein Ende. Galba wird zum Kaiser ausgerufen, doch bricht wenig später ein Bürgerkrieg um die Nachfolge Neros aus.
Frühjahr: Gaius Iulius Vindex, Statthalter der Provinz Gallia Lugdunensis, erhebt sich gegen den römischen Kaiser Nero. Mehrere Legionen schließen sich ihm an, er strebt jedoch nicht selbst nach dem Purpur, sondern möchte Galba, den Statthalter von Hispania Tarraconensis für diese Aufgabe gewinnen. Unterstützt werden die beiden auch von Otho, dem Statthalter von Lusitania. Auch der Prätorianerpräfekt Gaius Nymphidius Sabinus schlägt sich auf die Seite Galbas.
Anfang Juni: Der römische Senat erklärt Nero zum Staatsfeind und bestätigt Galbas Erhebung zum Kaiser, der daraufhin auch von Rufus anerkannt wird. Galba begibt sich am 8. Juni nach Rom.
9. Juni: Der 30-jährige Kaiser Nero erdolcht sich außerhalb Roms unter Mithilfe eines Sklaven. Auf seiner Flucht mit dem Ziel Ägypten sind die Verfolger seinem Aufenthalt sehr nahegekommen. Mit dem Suizid Neros endet die Julisch-Claudische Dynastie. Ein Bürgerkrieg um die Nachfolge bricht aus.