Im Frühjahr fallen die Hunnen unter ihrem König Attila in Gallien ein. Als Vorwand dient ihm ein Streit um die Herrschaftsnachfolge bei einem fränkischen Stamm. Die genaue Route von ihrem Hauptlager in den Westen ist unbekannt, doch sind die überfallenen gallischen Städte recht gut belegt. Die erste Stadt, die von ihnen bedrängt wird, ist Augusta Treverorum.
7. April: Die Hunnen erobern Metz, bald darauf Reims. Der Zug geht weiter über Troyes in Richtung Orléans, das Attila vergeblich belagert. In diesem Raum stellt sich Flavius Aëtius den Hunnen entgegen. Obwohl er nur über einen Bruchteil des alten weströmischen Heeres verfügt, gelingt es ihm, einen effektiven Widerstand zu organisieren, wobei er sich vor allem auf die in Aquitanien angesiedelten Westgoten verlässt.
Ende Juni: In der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern werden die Hunnen unter Attila von dem weströmischen General Flavius Aëtius und den Westgoten zurückgeschlagen. Die Verluste sind auf beiden Seiten hoch. Der westgotische König Theoderich I. fällt, sein Nachfolger wird Thorismund. Attila zieht sich zurück und wendet sich gegen Italien.
26. Mai: König Yazdegerd II. von Persien besiegt die armenische Armee in der Schlacht von Avarayr im heutigen West-Aserbaidschan. Der armenische Heerführer Wardan Mamikonjan kommt in der Schlacht ums Leben. Nach dem Sieg sperrt Yazdegerd viele armenischen Priester und Adelige ein, sieht sich jedoch weiterhin mit armenischem Widerstand konfrontiert. Auch wenn die Perser siegreich sind, bereitet die Schlacht doch den Boden für eine spätere Übereinkunft zwischen Persern und Armeniern, welche den christlichen Armeniern religiöse Freiheit sichert.