8. Februar: Mit dem Restitutionsedikt hebt der römische Kaiser Julian alle Verbannungen christlicher Gelehrter im Reich auf. Unter anderem können Athanasius der Große und Lucifer von Calaris in ihre Heimat zurückkehren.
Kaiser Julian versucht eine teilweise Rücknahme der konstantinischen Wende und Stärkung des Heidentums gegenüber dem Christentum und untersagt mit dem Rhetorenedikt christlichen Lehrern, Unterricht in heidnischer Literatur zu erteilen. Das Edikt löst einen Sturm der Empörung bei christlichen, aber auch heidnischen Lehrern aus. Unter anderem legt Gaius Marius Victorinus sein Amt nieder.
Niederbrennung des Apollontempels zu Daphne bis auf die Grundmauern im Rahmen der mit Julians Religionspolitik zusammenhängenden Konflikte.
Der Ursprung der Hungersnot in Antiochia 362–363 ist nicht ganz klar. Alle Hilfsmaßnahmen Kaiser Julians werden jedoch von den wohlhabenden Bürgern der Stadt zunichtegemacht, indem sie durch Hortung die Preise von Getreide hochhalten.