23. Februar: Der römische Kaiser Diokletian erlässt nach fünfzig Jahren der Toleranz ein Edikt zur Christenverfolgung im Römischen Reich. Es verbietet christliche Gottesdienste, ordnet die Zerstörung von Kirchen und Inhaftierung christlicher Staatsbeamten an und verhängt die Todesstrafe über alle Christen, die weiterhin den Kaiserkult– die einzige in Rom vorgeschriebene religiöse Handlung– verwehren. Es kommt zur heftigsten Verfolgungswelle der römischen Geschichte.
Der Überlieferung nach lässt sich der armenische König Trdat III. im Jahr 301 oder 303 christlich taufen, also in einer Zeit vor der konstantinischen Wende, was Trdat noch vor dem römischen Kaiser Konstantin zum ersten christlichen Herrscher der Geschichte machen würde. Nach der historischen Forschung bekennt sich König Trdat aber erst um 314 zum christlichen Glauben.