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2M

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
2M
Fernsehsender
Programmtyp Vollprogramm
Empfang terrestrisch, Satellit
Empfangsgebiet Marokko
Bildauflösung 1080i
Sendestart 4. März 1989
Sprache Arabisch, Französisch, Marokkanisches Tamazight
Sitz Casablanca, Marokko
Sendeanstalt Société nationale de radiodiffusion et de télévision (SNRT)
Liste der Listen von Fernsehsendern
Website

2M Television ist der zweite öffentlich-rechtliche Fernsehsender Marokkos und ging erstmals am 4. März 1989 auf Sendung. Sitz des Senders ist Aïn Sebaâ in Casablanca.

Im Jahr 1988 schloss das Unternehmen Société d'Études et de Réalisations Audiovisuelles (SOREAD) einen Rahmenvertrag mit dem marokkanischen Staat, der ihm ermöglichte, einen terrestrischen Fernsehkanal auf dem marokkanischen Staatsgebiet zu betreiben, dies erlaubte den Sendestart im Jahr 1989. Anfangs wurden die Programme noch verschlüsselt ausgestrahlt.[1]

Im Jahr 1996 wurde SOREAD zu 68 % vom marokkanischen Staat übernommen[2] und gehört seit 2025 vollständig zur Société nationale de radiodiffusion et de télévision (SNRT).[3] Über die Holdinggesellschaft Société Nationale d’Investissement (SNI), einem Nachfolger der ONA Group, hält das marokkanische Königshaus Anteile sowohl an SOREAD als auch SNRT.[4]

Im Jahre 2016 sorgte eine Ausstrahlung des Staatssenders für Kritik. Die Visagistin Lilia Mouline gab in der Sendung Schminktipps für Opfer von häuslicher Gewalt. Daraufhin kam es zu Beschwerden von tausenden Zuschauern, der Sender nahm das veröffentlichte Video der Sendung anschließend aus dem Netz.[5]

Commons: 2M – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. ↑ 2M - 2ème Chaîne TV Marocaine / Soread. Présentation de la société. In: Unifrance. Abgerufen am 2. August 2026 (französisch).
  2. ↑ Thomas Riegler: Neuer frei empfangbarer HD-Sender auf 13 Grad Ost. Was ist 2M? In: Digitalfernsehen.de. 25. Oktober 2024, abgerufen am 2. August 2026.
  3. ↑ Lahcen Oudoud: La SNRT notifie au Conseil de la concurrence un projet d’acquisition de SOREAD-2M. In: Le360. 4. Dezember 2025, abgerufen am 2. August 2026 (französisch).
  4. ↑ Marokko. Staat behält Schlüsselrolle in Medienlandschaft. Reporter ohne Grenzen, 17. November 2017, abgerufen am 2. August 2026.
  5. ↑ Dunja Sadaqi: Empörung in Marokko. Staats-TV sendet Schminktipps für Opfer häuslicher Gewalt. In: Deutschlandfunk. 26. November 2016, abgerufen am 2. August 2026.