28. Februar: Mit dem Frieden von Vincennes zwischen Frankreich und Lothringen wird die Krise zwischen den beiden Ländern beigelegt. Frankreich zieht sich aus Lothringen zurück, behält strategisch wichtige Orte jedoch in seiner Hand.
10. März: Einen Tag nach dem Tod seines Ministers, Kardinal Jules Mazarin, nimmt Frankreichs König Ludwig XIV. alle Regierungsgeschäfte in die eigene Hand.
5. September: Nicolas Fouquet, der frühere Oberaufseher über die Finanzen des französischen Königs Ludwig XIV., wird verhaftet. Die Ambitionen des Festgenommenen auf ein höheres Amt, sein zur Schau gestellter Reichtum und die Verstärkung von Festungen missfallen dem Herrscher, der Fouquet einer Fronde verdächtigt.
30. September: Im Londoner Kutschenstreit spitzt Ludwig XIV. gezielt den schwelenden Rangstreit zwischen Frankreich und Spanien zu um die französische Vormachtstellung in Europa zu demonstrieren.
Jean-Baptiste Colbert beginnt im Auftrag von Ludwig XIV. mit der Ausarbeitung des Gesetzeswerks Code Louis. Aufgabe dieses Gesetzescodex ist es, unter Berücksichtigung des südfranzösischen Römischen Rechts und des nordfranzösischen Gewohnheitsrechts Ordnung in die Gesetze und Jurisdiktion des Königreichs zu bringen. Der erste zivilrechtliche Teil wird im Jahr 1667 veröffentlicht, der zweite strafrechtliche Teil im Jahr 1670.
1. November: Übertragung des Marien-Gnadenbildes von Soest nach Werl als Strafe für einen Soester Jagdfrevel auf Kurkölnischem Gebiet. In der Folge wird Werl zur Wallfahrtsstadt und ist heute der drittgrößte Wallfahrtsort Deutschlands
Ausschnitt aus Jacob Hoefnagels Wiener Vogelschau von 1609: Der Graben, rechts unten die erste Peterskirche
Durch einen Brand wird die 1137 erstmals urkundlich erwähnte und möglicherweise bereits aus dem 8. Jahrhundert stammende ursprüngliche Peterskirche in Wien zerstört und nur notdürftig instand gesetzt. Ein Neubau beginnt erst 40 Jahre später.