20. Juni: In der Schlacht bei Höchst besiegen katholische Truppen unter dem Feldherrn Tilly protestantische Söldner des Herzogs Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel. Viele Soldaten des Herzogs ertrinken auf einer panischen Flucht im Main, als sie sich über eine Schiffsbrücke zurückziehen sollen.
30. September: Lindauer Vertrag zwischen dem Grauen Bund, dem Gotteshausbund und Erzherzog Leopold V. Ein Teil Graubündens gerät erneut unter österreichische Herrschaft, der andere Teil steht für den Durchzug kaiserlicher und spanischer Truppen offen.
Portugal verliert Hormus an die Engländer. Bei der Belagerung des auf der Insel gelegenen portugiesischen Forts kommt am 23. Januar der englische Entdecker William Baffin ums Leben.
Zeitgenössische Darstellung des Jamestown-Massakers auf einem Holzschnitt von Theodor de Bry
22. März: Pamunkey-Indianer unter SachemOpechancanough überfallen rund um Jamestown, Virginia, im James City County Farmen und Wohnstätten. Mit seinen Kriegern zerstört er über siebzig englische Siedlungen. Von den mehr als 1.200 Männern und Frauen in der Kolonie werden beim sogenannten Jamestown-Massaker 347 getötet. Als die Überlebenden Opechancanough und seine Anführer zu einer Versammlung bitten, fallen sie über die Indianer her, Opechancanough kann jedoch entkommen.
Upayuvaraja I., der seit dem Vorjahr das laotische Königreich Lan Xang regiert, kommt unter ungeklärten Umständen ums Leben. Sein Nachfolger wird Pho Thisarath II.
Der Lachend und wainend Müntz Legat, zeitgenössische Flugschrift mit Valvationstabelle, die den Verfall verschiedener Währungen während der Kipper- und Wipperzeit zeigt
6. September: Die spanische GaleoneNuestra Señora de Atocha geht reich beladen in einem Hurrikan vor der Küste Floridas unter. Dabei kommen 260 Mann an Bord ums Leben, nur fünf überleben das Unglück. Erst 1985 entdeckt der Schatzsucher Mel Fisher das Schiffswrack mit einem Wert von 400 Millionen US-Dollar.