Der Frieden von Kopenhagen beendet den dreijährigen Hansisch-Niederländischen Krieg. Im Vertrag verpflichten sich die niederländischen Städte zum Ersatz beziehungsweise zur Rückgabe von 22 Schiffen der preußischen und livländischen Hansestädte. Die Holländer zahlen außerdem 5.000 Gulden an König Christoph III. von Dänemark und verpflichten sich gegenüber den wendischen Städten der Hanse, allen diesen entstandenen Schaden zu ersetzen. Andererseits müssen die wendischen Städte den Holländern gegenseitige Verkehrsfreiheit zugestehen und alle einschränkenden Maßnahmen aufheben. Damit ist die hansische Monopolstellung im Ostseeraum untergraben.
2. Januar: Durch die inneren Streitigkeiten im Deutschen Orden zermürbt tritt Paul von Rusdorf von seinem Amt als Hochmeister zurück. Er stirbt nur eine Woche später in der Ordensburg Marienburg. Zu seinem Nachfolger wird am 12. April der bisherige Ordensmarschall Konrad von Erlichshausen gewählt, der gegen Rusdorfs Politik opponiert hat. Er sucht den Ausgleich mit den Ständen und verleiht den Städten mehr Rechte.
Nach dem Tod der Blanka von Navarra übergeht ihr Ehemann Johann II. den gemeinsamen Sohn Karl von Viana als Thronerben und regiert das Königreich unrechtmäßig selbst. Die Tochter Eleonore zieht auf das Gebiet ihres Ehemanns Gaston IV. von Foix, den sie 1436 mit elf Jahren geheiratet hat.
Caspar von Waldenfels, deutscher Adeliger, Hauptmann auf dem Gebirge und zu Hof, Brandenburgischer Rat und Amtmann zur Plassenburg in Kulmbach (* um 1380)