Seeschlacht von Sluis, Buchmalerei in den Chroniques des französischen Geschichtsschreibers Jean Froissart (um 1337 – um 1405) In der Seeschlacht von Sluis siegen die Engländer über die französische Flotte. Sie durchkreuzen damit das Vorhaben Philipps VI. einer Invasion in England.
Englischer Goldflorentiner zur Erinnerung an die Seeschlacht: Randschrift: IHC TRANSIENS PER MEDIUM ILORUM IBAT (“Er [Jesus] aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.”) Lukas 4:30.
April: Die marokkanischen Meriniden unter Abu l-Hasan besiegen eine christliche Flotte in der Seeschlacht von Gibraltar, setzen mit einer großen Streitmacht über die Straße von Gibraltar. Abu l-Hasan lässt seine Truppen in Algeciras und Gibraltar sammeln. Im August vereint er seine Truppen mit denen des Emirats von Granada unter Yusuf I. und beginnt mit ihm gemeinsam, die Stadt Tarifa zu belagern.
7. April: Das Fürstentum Halytsch-Wolodymyr in der heutigen Ukraine zerfällt nach dem Tod von Fürst Bolesław Georg II., der wegen angeblicher Bevorzugung der Katholiken von seinen Bojaren ermordet wird. Daraufhin bricht ein Kampf zwischen den aufstrebenden osteuropäischen Großmächten Polen und Litauen um die Erbmasse aus, der schließlich in einer Teilung des Reiches endet. Das Gebiet des Fürstentums Halytsch (Galizien) geht an das Königreich Polen, das des Fürstentums Wolodymyr (Wolhynien) mit Lemberg an das Großfürstentum Litauen.