Mai: Der zweite Hirtenkreuzzug beginnt in der Normandie, als ein jugendlicher Hirte von sich behauptet, der Heilige Geist sei über ihn gekommen und habe ihn angewiesen, die Mauren in Spanien zu bekämpfen. Scharen von jungen Männern, Frauen und Kindern ziehen daraufhin nach Süden und greifen überwiegend Juden, aber auch Burgen, königliche Beamte, Priester und Leprakranke an. Sie passieren Saintes, Verdun, Cahors und Albi und erreichen Toulouse am 12. Juni. In Montclus im Königreich Aragón töten sie mehr als 300 Menschen. König Jakob II. lässt daraufhin die Verantwortlichen verhaften und hinrichten. Daraufhin gibt es keine weiteren Vorkommnisse, und der Kreuzzug löst sich auf.
1. März: Suddhipala wird als Nachfolger seines verstorbenen Vaters Buyantu Khan Kaiser der mongolischen Yuan-Dynastie in China. Gleichzeitig beginnen durch Finanzminister Temüder angezettelte Machtkämpfe bei Hofe, die ihren Hintergrund in der schwierigen Finanzlage des Reichs haben.
Größte Ausdehnung des Delhi-Sultanats zu Beginn der Tughluq-Dynastie
Um die Heiligsprechung des Thomas von Aquin auch finanziell voranzutreiben, fordert das Generalkapitel der Dominikaner in Rouen alle Provinziale auf, zur nächsten Versammlung für jeden Ordensbruder einen Gulden mitzubringen.
Die Marienkirche in Kolberg wird nach vierzigjähriger Bauzeit fertiggestellt.