Als Isaak Komnenos vor Lemesos eintrifft, verlangt Richard seine Abdankung als Kaiser von Zypern. Isaak weist das zurück, muss aber erkennen, dass seine Truppen dem anglonormannischen Invasionsheer unterlegen sind. Er beschließt daraufhin, von seinen Festungen im Pentadaktylos und hier insbesondere von Kantara aus Widerstand zu leisten. Richard setzt Isaaks Truppen mit einem Ritterheer nach und schlägt diese bei Tremetusia. Dabei wird er nicht nur von den wenigen Katholiken der Insel Zypern, sondern vor allem von den vornehmen Familien unterstützt, die in den vergangenen sieben Jahren unter der Herrschaft Isaaks zu leiden hatten. Nach der Belagerung der Burg von Kantara wird Isaak Komnenos gefangengesetzt und den Johannitern übergeben, die ihn in der Burg Margat im Norden der Grafschaft Tripolis gefangensetzen.
8. Juni: Richard Löwenherz’ Heer erreicht Akkon.
12. Juli: Mit Hilfe der Heere des dritten Kreuzzugs gelingt nach zweijähriger Belagerung die Rückeroberung Akkons durch die Kreuzfahrer. Herzog Leopold V. von Österreich, der Anführer des deutschen Kontingents, reist wenig später – angeblich nach einem heftigen Streit mit Richard Löwenherz – ab.
August: König Philipp II. von Frankreich verlässt das Heilige Land.
7. September: Richard Löwenherz schlägt das Heer Saladins in der Schlacht von Arsuf und zerstört damit bei den Sarazenen die Legende von dessen Unbesiegbarkeit. Seine Truppen wagen es fortan nicht mehr, die Kreuzfahrer in offener Feldschlacht anzugreifen, sodass Richards Truppen ungehindert weiter vorrücken können. Am 10. September erobert Richard Löwenherz kampflos Jaffa und beginnt mit den Vorbereitungen für einen Angriff auf Jerusalem.
Mai: Auf seinem Italienzug beginnt Heinrichs Heer mit der Belagerung Neapels, die aber wegen des Ausbruchs von Seuchen im August abgebrochen werden muss.
Bei einem Aufstand in Salerno gerät Konstanze von Sizilien in die Gefangenschaft Tankred von Lecces.