4. März: Stephan III. stirbt im Alter von 25 Jahren, vermutlich vergiftet. Sein Bruder Béla III. wird König von Ungarn, Kroatien, Dalmatien und Rama. Wegen seiner guten Beziehungen zum Byzantinischen Reich steht jedoch nicht der gesamte Adel hinter ihm, ein Teil bevorzugt den dritten Bruder Géza. Béla lässt diesen gefangen nehmen und einkerkern.
28. Mai: Der venezianische Doge Vitale Michiel II. wird in der Lagunenstadt bei der Kirche San Zaccaria von Marco Casolo erdolcht. Dem Dogen wird Verantwortung für die Niederlage in einem Rachefeldzug gegen Byzanz unterstellt. Der vermutlich verwirrte Täter wird vor Gericht gestellt, zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Sebastiano Ziani wird ein halbes Jahr später neuer Doge von Venedig. Bei Antritt seines Amtes ist die Republik wegen der Auseinandersetzungen mit Kaiser Friedrich Barbarossa, der 1162 die Stadt mit einer Handelssperre unter Druck gesetzt hat, wegen der Kosten für den antikaiserlichen Städtebund und wegen der Auseinandersetzungen mit dem byzantinischen Kaiser hoch verschuldet. Ziani versucht Unruhen unter der Bevölkerung durch Begrenzung der Preise für die Grundnahrungsmittel zu verhindern. Bei seinem Amtsantritt demonstriert er angeblich seinen Reichtum, indem er Goldmünzen unter das Volk wirft.