19. August: Die Kreuzfahrer unter Balduin III. siegen nach fast siebenmonatiger Belagerung durch Aufgabe der fatimidischen Verteidiger, die drei Tage zum Verlassen der Stadt erhalten. Am 22. August rücken die Belagerer in Askalon ein, wo sie beachtliche Mengen an Geld, Proviant und Kriegsmaterial erbeuten. Die Herrschaft über Askalon wird Balduins Bruder Amalrich, Graf von Jaffa, anvertraut. Die Eroberung ist der letzte große Triumph des Königreiches Jerusalem, der politische Nutzen aber ist äußerst gering. Weil die Eroberung Askalons die Expansion nach Ägypten ermöglicht, werden im Gegenteil dem Norden dadurch Kräfte entzogen und der syrische Herrscher Nur ad-Din herausgefordert, auf Damaskus zu marschieren.
Nach dem Einmarsch in die Stadt wählen die Tempelritter André de Montbard zum neuen Großmeister als Nachfolger von Bernard de Tromelai, der in der Schlacht ums Leben gekommen ist.
8. Juli: Schon am Todestag seines Vorgängers Eugen III. wird Konrad von Suburra zum Papst gewählt und nimmt den Namen Anastasius IV. an. Die Krönung erfolgt am 12. Juli.
20. August: Bernhard von Clairvaux, mittelalterlicher Abt des Zisterzienserordens, Kirchenlehrer, Kreuzzugsprediger und Mystiker, Heiliger der katholischen Kirche (* um 1090)