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Harry Potter und der Stein der Weisen (Film)

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Film
Titel Harry Potter und der Stein der Weisen
Originaltitel Harry Potter and the Philosopher’s Stone
Datei:Harrypotter-series-logo.svg
Produktionsland Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2001
Länge Kinofassung: 147 Minuten Langfassung: 159 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Chris Columbus
Drehbuch Steven Kloves,
Joanne K. Rowling (Beraterin)
Produktion David Heyman
Musik John Williams
Kamera John Seale
Schnitt Richard Francis-Bruce
Besetzung

Der britisch-amerikanische Fantasyfilm Harry Potter und der Stein der Weisen (Originaltitel: Harry Potter and the Philosopher’s Stone, in den USA als Harry Potter and the Sorcerer’s Stone veröffentlicht) aus dem Jahr 2001 ist die Verfilmung des gleichnamigen ersten Romans der Harry-Potter-Kinderbuchreihe der englischen Autorin Joanne K. Rowling. Er entstand unter der Regie von Chris Columbus nach einem Drehbuch von Steven Kloves, Produzent war David Heyman. Im Mittelpunkt steht Harry Potter, der an seinem elften Geburtstag erfährt, dass er ein Zauberer ist, und an die Zaubererschule Hogwarts berufen wird. Den Titelhelden spielt Daniel Radcliffe, in weiteren Hauptrollen sind Rupert Grint und Emma Watson als Harrys beste Freunde Ron Weasley und Hermine Granger zu sehen.

Nach einer Vorpremiere am 4. November 2001 in London kam der Film am 16. November in Großbritannien und den USA in die Kinos, am 22. November 2001 in Deutschland. Trotz gemischter Presse-Kritiken erzielte er ein Einspielergebnis von rund 975 Millionen US-Dollar weltweit und gilt damit als einer der kommerziell erfolgreichsten Filme überhaupt. Er erhielt für Szenenbild, Kostümdesign und Filmmusik drei Oscar-Nominierungen, die ebenso wenig wie sieben Nominierungen für den BAFTA Award in Auszeichnungen resultierten.

Handlung

Der Waisenjunge Harry Potter wächst in Surrey bei den Dursleys auf, der spießigen Familie seiner Tante. Sie behandeln ihn schlecht, denn in Harrys Umgebung passieren immer wieder seltsame Dinge. Deshalb muss Harry in einem Wandschrank unter der Treppe schlafen und hat unter den Quälereien seines verwöhnten Cousins Dudley zu leiden. An seinem elften Geburtstag erhält Harry einen Brief, der ihm – noch ungeöffnet – von den Dursleys weggenommen wird. Von Eulen werden ihm immer mehr Briefe zugestellt, die ihm sein Onkel vorenthält. Erst als der hünenhafte Rubeus Hagrid auftaucht, erfährt Harry zu seiner Überraschung, dass seine Eltern Zauberer waren. Sie wurden von dem dunklen Magier Lord Voldemort getötet. Harry überlebte den Angriff unversehrt bis auf eine blitzförmige Narbe auf der Stirn, und Voldemort verlor seine Kräfte beim Versuch, das einjährige Kind zu töten. Deswegen ist Harry in der Welt der Zauberer eine Legende. Die Dursleys haben dies Harry vorenthalten, weil sie sich als „Muggel“, wie Nicht-Magier von Zauberern genannt werden, vor dieser Welt fürchten. Hagrid übergibt Harry einen der Briefe; es ist eine Einladung in die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei.

Hagrid, der der Wildhüter der Schule ist, nimmt Harry mit in die versteckte Winkelgasse, wo er Unterrichtsmaterialien wie Bücher und einen Zauberstab kaufen kann. Zum Geburtstag schenkt Hagrid Harry die Eule Hedwig. Außerdem übergibt er ihm eine Fahrkarte für den Hogwarts-Express, der die Hogwarts-Schüler von Gleis 9 ¾ des Londoner Bahnhofs King’s Cross zu der abgelegenen Zauberschule bringt. Auf der Fahrt lernt Harry zwei seiner Klassenkameraden kennen: Ron Weasley, mit dem er sich auf Anhieb versteht, und die neunmalkluge Hermine Granger.

Im Schloss-Internat Hogwarts angekommen, werden die Schüler von einem Sprechenden Hut den vier Schulhäusern zugeordnet, die ihnen eine Art Familie sind: Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin. Harry, Ron und Hermine kommen ins Haus Gryffindor. Ab dem folgenden Tag werden die Schüler in verschiedenen Disziplinen der Zauberei ausgebildet, darunter Verwandlung, Zaubertränke, Verteidigung gegen die Dunklen Künste und das Fliegen auf Besen. Für letzteres beweist Harry ein außergewöhnliches Talent, weswegen er ins Quidditch-Team von Gryffindor aufgenommen wird. Diese Mannschaftssportart wird auf fliegenden Besen ausgetragen, und Harry kann das erste Spiel gegen Slytherin für sein Haus entscheiden. In einem gleichaltrigen Mitschüler aus Slytherin, Draco Malfoy, findet Harry einen Rivalen und Erzfeind.

Mittlerweile haben Harry, Ron und Hermine herausgefunden, dass in der Schule etwas Wertvolles von einem dreiköpfigen Hund bewacht wird. Ihre Nachforschungen ergeben, dass es sich um den Stein der Weisen handelt, der seinem Besitzer Unsterblichkeit verleiht. Auf besondere Anweisung des Schulleiters Albus Dumbledore wird der Stein in der Schule verwahrt und bewacht, nachdem ein Versuch vereitelt worden war, ihn aus der Zaubererbank Gringotts zu stehlen. Harry vermutet dahinter den Lehrer für Zaubertränke, Professor Snape, den er verdächtigt, im Dienst Lord Voldemorts zu stehen. Harry glaubt außerdem, Snape wolle Voldemort mithilfe des Steines wieder zu einer menschlichen Gestalt und zu neuer Macht und Größe verhelfen.

Nachdem sie von Hagrid erfahren, dass der dreiköpfige Hund bei Musik einschläft, beschließen Harry, Ron und Hermine, den Stein vor Snape zu finden. Sie bewältigen eine Reihe von Aufgaben, die den Stein beschützen sollen: eine tödliche Pflanze, die Jagd nach einem fliegenden Schlüssel und ein gewalttätiges, lebensgroßes Schachspiel. Harry dringt ins Versteck des Steines vor und findet dort Professor Quirrell, den unscheinbaren Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Als Quirrell seinen Turban entfernt, zeigt sich, dass Voldemort von seinem Körper Besitz ergriffen hat. Anders als Quirrell kann Harry den Stein der Weisen an sich nehmen. Quirrell versucht, Harry zu töten, aber durch Harrys Berührung zerfällt er zu Staub. Voldemort verlässt Quirrells Körper und flieht, Harry fällt in Ohnmacht. Nachdem er im Krankenflügel wieder zu sich kommt, erklärt ihm Dumbledore, dass Harry für Voldemort unantastbar war, weil seine Mutter sich für ihn geopfert hatte. Außerdem berichtet er, dass der Stein der Weisen in der Zwischenzeit vernichtet worden ist, um zu vermeiden, dass er in Voldemorts Hände fällt.

Der Film endet mit der Abfahrt der Schüler aus Hogwarts zurück in die Welt der „Muggel“, vor der Hagrid Harry ein Fotoalbum mit Aufnahmen seiner Eltern schenkt.

Produktionsgeschichte

Vorproduktion

Idee und Rechtekauf

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Produzent David Heyman

Der britische Produzent David Heyman suchte 1997 nach einem Kinderbuch, um es für einen familienfreundlichen Kinofilm zu adaptieren. Nachdem ein erstes Vorhaben, The Ogre Downstairs von Diana Wynne Jones, gescheitert war, schlugen ihm Mitarbeiter seines Produktionsunternehmens Heyday Films das gerade erschienene Romandebüt von Joanne K. Rowling vor – ein Fantasybuch namens Harry Potter und der Stein der Weisen, das die Kritiker lobten und das im Begriff war, sich zu einem Bestseller zu entwickeln. Heyman fand Gefallen an dem Buch und trat in regelmäßigen Kontakt mit der Autorin. Erst nach der Veröffentlichung des zweiten Harry-Potter-Romans im Juli 1998 schlug Heyman der US-amerikanischen Filmgesellschaft Warner Bros. die Verfilmung des ersten Buches vor.[3][4]

Joanne K. Rowling schrieb die Romanvorlage und übte erheblichen Einfluss auf die Verfilmung aus

Weil Rowling die Kontrolle über ihr Werk nicht in fremde Hände geben wollte, lehnte sie ein Angebot von Warner ebenso wie die Offerten einiger anderer Unternehmen zunächst ab. Erst als ihr das Studio erhebliche Mitspracherechte bei der Umsetzung des Films, eventueller Nachfolger und der Merchandising-Produkte zusicherte, stimmte sie der Verfilmung zu.[5][6] Zu diesem Zeitpunkt war in Großbritannien bereits ein Kult um Harry Potter entstanden; in den USA, wo gerade das erste Buch erschienen war, war er dagegen noch weitgehend unbekannt, sodass Warner das Marktpotential außerhalb des Vereinten Königreichs verhalten einschätzte.[3] Was der Konzern neben einer Gewinnbeteiligung für die Filmrechte gezahlt hat, wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich beziffert: 500.000 $,[7] 700.000 $[3][8] oder 1 Million $[6][9] sollen es gewesen sein; andere nennen 1 Million £ (damals knapp 1,7 Millionen $[Anm. 1]) für die Verfilmung der ersten vier Bände.[10][11]

Den Einfluss, den Rowling letztlich auf die gesamte Produktion ausübte, bezeichnete Heyman als Vorlage:"-en.[8] Sie war an allen wesentlichen Entscheidungen der Vorproduktion beteiligt. Dies umfasst die Personalien des Regisseurs, des Drehbuchschreibers und der wichtigsten Darsteller. Der Entwicklung des Drehbuchs stand sie außerdem als Beraterin zur Seite. Sie bestand darauf, dass alle Schauspieler britisch sein sollten und dass im Film britisches Englisch gesprochen wird.[12] Auch den visuellen Stil des Films – beispielsweise das Aussehen von Szenenbild, Kostüme, Maske und Requisiten – bestimmte sie wesentlich mit.[8][13]

Auswahl des Regisseurs

Datei:Chris PSPremiere.jpg
Regisseur Chris Columbus

Als Regisseur war zunächst Hollywood-Größe Steven Spielberg im Gespräch. Im Februar 2000 sagte dieser jedoch ab, weil das Projekt, wie er später sagte, für ihn keine Herausforderung geboten habe.[14][15] Gerüchten zufolge soll Spielberg vorgeschlagen haben, anstelle einer Realverfilmung einen Animationsfilm à la Toy Story mit Haley Joel Osment als Stimme Harry Potters zu produzieren oder einen Actionfilm aus den Inhalten mehrerer Bücher zusammenzustellen. Heyman dementierte allerdings, dass Spielberg Derartiges vorgeschlagen habe.[3] Es wurde auch spekuliert, Rowling habe ein Veto gegen Spielberg eingelegt, was die Autorin auf ihrer Internetseite von sich wies.[16]

Nach Spielbergs Absage begannen Gespräche mit einer Vielzahl von anderen Regisseuren, darunter Tim Burton, Chris Columbus, Jonathan Demme, Terry Gilliam – ein Favorit Rowlings[17] –, Mike Newell, Alan Parker, Wolfgang Petersen, Tim Robbins, Rob Reiner, Ivan Reitman, Brad Silberling, Guillermo del Toro, M. Night Shyamalan, und Peter Weir.[3][18][19] Ende März 2000 fiel die Wahl auf Chris Columbus, der bereits erfolgreiche Familienfilme wie Kevin – Allein zu Haus und Mrs. Doubtfire geleitet hatte.[20] Laut Heyman war es vor allem Columbus’ Wunsch, der Romanvorlage so treu wie möglich zu bleiben, der letztlich den Ausschlag zu seinen Gunsten gab.[8]

Drehbuchentwicklung

Datei:Steve Kloves HP7.jpg
Drehbuchautor Steven Kloves

Anfang 1999 hatte Warner Bros. dem US-amerikanischen Drehbuchautor Steven Kloves eine Reihe von Romanen zur Umarbeitung in ein Drehbuch vorgeschlagen, darunter auch Harry Potter und der Stein der Weisen. Kloves war von der ersten Seite an begeistert und nahm die Aufgabe an.

Um sicherzustellen, dass kleinere Details bei der Umsetzung von Text in Film stimmig blieben, hielt Kloves engen Kontakt mit Rowling.[8] So wurde gleichzeitig vermieden, dass sich der Film nicht in Widerspruch zu späteren, noch unveröffentlichten Teilen der Harry-Potter-Reihe setzte. Soweit Kloves eigene Dialoge ergänzte, versuchte er, den Roman zu interpolieren, und Rowling genehmigte die Teile, die sie für passend hielt.[21]

Rückblickend beschrieb Kloves die Arbeiten am Drehbuch als schwierig, weil die Romanvorlage der am wenigsten handlungslastige der Harry-Potter-Bände sei. Er schafft die Grundlagen für spätere Entwicklungen und enthält dadurch weniger narrative Teile als seine Nachfolger.[3][22]

Rollenbesetzung

Als Casting-Direktorin wurde Susie Figgis benannt, die sich mit der Schauspielerauswahl für Produktionen wie Gandhi, Interview mit einem Vampir oder The Full Monty einen Ruf erarbeitet hatte.[23] Gemeinsam mit Rowling und Columbus setzte sie ein mehrstufiges Verfahren in Gang, um die Hauptrollen von Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger zu besetzen.[24] Berücksichtigt wurden nur britische Kinder im Alter zwischen neun und elf Jahren. Sie mussten zunächst eine Seite aus der Romanvorlage vorlesen; wer hierbei überzeugte, wurde eingeladen, eine Szene von der Ankunft der Schüler in Hogwards zu improvisieren und in einem dritten Schritt einige Seiten aus dem Drehbuch lesen. Das Casting wurde schließlich öffentlich ausgeschrieben.[25] Anfang Sommer 2000 verließ Figgis das Projekt frühzeitig, nachdem mehrere tausend britische Jungschauspieler gesichtet worden waren, ohne dass einer von Chris Columbus oder den Produzenten als „der Rolle würdig“ eingestuft wurde.[26] Das weitere Casting übernahmen Janet Hirshenson und Jane Jenkins.

Alleine für die Hauptrolle hatte es rund 40.000 Bewerbungen gegeben. Verschiedene bekannte US-amerikanische Jungdarsteller hatten ihr Interesse an der Rolle bekundet, darunter Haley Joel Osment (damals 12 Jahre alt, oscar-nominiert für The Sixth Sense), Eric Sullivan (9 Jahre, Jerry Maguire) und Liam Aiken (10 Jahre, Seite an Seite), waren aber an Rowlings Vorgabe gescheitert, die Titelrolle mit einem Briten zu besetzen.[27] William Moseley, der später eine Hauptrolle in der Kinofilmreihe Die Chroniken von Narnia übernahm, wurde ebenfalls abgelehnt.[28] Gerüchte, wonach sich auch der britische Sitcom-Darsteller Gabriel Thomson um die Rolle beworben hatte, wurden nicht bestätigt.[29]

Die drei Hauptdarsteller, v.l.n.r.: Daniel Radcliffe (Harry Potter), Rupert Grint (Ron Weasley) und Emma Watson (Hermine Granger)

Am 21. August 2000 gab Warner Bros. schließlich bekannt, dass die Wahl für die Hauptrolle auf den bis dahin im Filmgeschäft weitestgehend unbekannten Daniel Radcliffe gefallen war; die Genre-Neulinge Emma Watson und Rupert Grint waren für die Rollen von Hermine bzw. Ron ausgesucht worden.[30][3] Abgesehen von Radcliffe und Tom Felton, der Draco Malfoy gab, wurden die meisten Kinderrollen mit unerfahrenen Darstellern besetzt, die bislang allenfalls in Schultheaterproduktionen mitgewirkt hatten.[31]

Columbus hatte Radcliffe für die Rolle des Harry Potter gewollt, seit er ihn in einem BBC-Fernsehfilm gesehen hatte. Radcliffes Eltern – die beide selbst in der Casting-Branche arbeiteten[31] – wollten ihn die Rolle jedoch zunächst nicht übernehmen lassen, um ihren Sohn vor dem Druck aus der Öffentlichkeit zu schützen. Kloves und Heyman trafen Radcliffe und seine Eltern bei einer Theater-Aufführung in London. Heyman, ein Freund von Radcliffes Vater, war wie Columbus umgehend von dem Jungen fasziniert. Er überzeugte die Eltern, ihren Sohn vor dem zu erwartenden Medienhype beschützen zu können, und diese gaben ihr Einverständnis.[4][32] Auch Rowling zeigte sich von Radcliffe begeistert.[27] Radcliffes Verdienst aus dem Film wird auf 1 Million £ geschätzt.[31]

Rupert Grint hatte sich auf die Rolle Ron Weasleys beworben, nachdem er in der BBC-Sendung Newsround von den Castings erfahren hatte. Grint, der die Bücher selbst mit Begeisterung gelesen und sich stets – nicht nur wegen seines roten Haars – mit Ron identifiziert hatte, bewarb sich mit einem selbstgedrehten Video.[31] Dagegen wurde Emma Watson als langjähriges Mitglied ihrer Schultheatergruppe nach einem Vorschlag ihres Theater-Lehrers und einem Vorsprechen an ihrer Schule vor Casting-Agenten berücksichtigt.[33][34]

Rowling beeinflusste die Auswahl der meisten erwachsenen Darsteller. Ausdrücklich forderte sie Robbie Coltrane für die Rolle des Rubeus Hagrid. Andere wie Richard Harris als Professor Dumbledore, Maggie Smith als Professor McGonagall und Alan Rickman als Professor Snape entstammen einer Cast-Wunschliste, die Rowling den Produzenten vorlegte.[8] Viele der erwachsenen Schauspieler sind Mitglieder der Royal Shakespeare Company.[35] Rowlings Vorgabe, nur Briten zu besetzen, wurde weitestgehend entsprochen; die einzigen Ausnahmen in bedeutenderen Rollen sind der Ire Harris, sein Landsmann Devon Murray als Seamus Finnegan und der Neuseeländer Chris Rankin als Percy Weasley. (Für eine ausführliche Auflistung der wichtigsten Rollen und ihrer Besetzung siehe Abschnitt Deutsche Synchronfassung.)

Auswahl der Drehorte

1999 handelten Vertreter der britischen Filmindustrie mit den amerikanischen Geldgebern aus, dass der Film in Großbritannien gedreht wird. Als Gegenleistung dafür, dass das meiste Geld für die Produktion in Großbritannien ausgegeben wurde, leistete die britische Filmindustrie Unterstützung bei der Auswahl der Drehorte und stellte die Leavesden Film Studios in der Nähe der Stadt Watford zur Verfügung. Laut einem Bericht des US-amerikanischen Magazins Entertainment Weekly soll sogar versprochen worden sein, zu versuchen, eine Änderung der britischen Arbeitsbestimmungen für Kinder zu erwirken, die flexiblere und längere Drehzeiten zulassen sollten.[3] Steve Norris, der als Leiter der British Film Commission verantwortlich dafür war, dass der Film in Großbritannien gedreht wurde, fasste den Bezug Harry Potters zu seinem Heimatland so zusammen:

Harry Potter is something that is weirdly about us. It’s culturally British and the thought of it being made anywhere but here sent shudders down everyone’s spines. It’s like taking Catcher in the Rye and setting it in Liverpool.

Harry Potter ist etwas, bei dem es auf seltsame Weise um uns [Briten] geht. Es ist britische Kultur, und der Gedanke, dass es irgendwo anders gemacht wird als hier, jagt jedem Schauder über den Rücken. Das ist, als ob man den Fänger im Roggen nimmt und ihn nach Liverpool versetzt.“

Steve Norris: The Guardian, 19. Oktober 2001[4]

Die Szenen, die im Buch an tatsächlich existierenden Orten spielen – im Reptilienhaus des Londoner Zoos und am Bahnhof King’s Cross – wurden auch dort gedreht. Drehort für das fiktive Gleis 9 ¾ waren die Bahnsteige 4 und 5 am King’s Cross.[4]

Für eine Reihe erfundener Handlungsorte wurde an mehr oder weniger prominenten Plätzen in Großbritannien ein reales Pendant gefunden: Die Straße Picket Post Close in Martins Heron, einem Vorort von Bracknell, diente als Ligusterweg; das Haus mit der Nummer 12 entspricht dem Haus der Dursleys. Szenen in der Winkelgasse wurden im Londoner Leadenhall Market gedreht; ein damals leerstehendes Ladensgeschäft in Bull’s Head Passage Nummer 42 fand Verwendung als Eingang in den Pub Zum Tropfenden Kessel. Die Innenaufnahmen der Zauberbank Gringotts stammen aus Australia House, dem Sitz des australischen Hochkommissars in der Londoner Straße Strand. Der Hogwarts-Express fuhr tatsächlich auf der Zugstrecke North Yorkshire Moors Railway, deren Bahnhof in Goathland wurde zum Bahnhof von Hogsmeade.[3][4][36]

Für die Zauberschule Hogwarts wurden mehrere Drehorte gewählt, damit der Eindruck aufrecht erhalten bleibt, dass das Zauber-Internat nicht an einem realen Ort untergebracht ist.[37] Die Mauern von Alnwick Castle stellten die Außenansicht, seine langgezogenen, flachen Grünflächen das Quidditch-Feld. Aufnahmen für die Gänge und Flure stammen aus den Kreuzgängen der Abtei von Lacock,[38] der Kathedrale von Gloucester und der Kathedrale von Durham. Der Kapitelsaal der Letzteren lieferte außerdem die Kulisse für das Unterrichtszimmer von Professor McGonagall,[3] das Zimmer von Professor Flitwick befindet sich dagegen in der englischen Schule Harrow.[3][4][36] Verschiedene Gebäude der Universität Oxford trugen ebenfalls zur Filmarchitektur von Hogwarts bei: Die Duke Humfrey’s Library, ein Teil der Bodleian Library, repräsentiert die Bibliothek der Zauberschule, die Divinity School ihr Spital und das College Christ Church den Trophäenraum.[39][40]

Dreharbeiten

Die Dreharbeiten begannen im Oktober 2000 am Bahnhof Goathland.[19][41] Trotz verschiedener Gegenmaßnahmen gelangten Details von den Dreharbeiten an die Öffentlichkeit, etwa Fotos von Kulissen oder von den Dreharbeiten selbst.[4][41][42]

Für die rund 450 Kinder, die an der Produktion mitwirkten, wurde im Studio eine eigene Schule eingerichtet. Die Hauptdarsteller Radcliffe, Grint und Watson waren täglich für vier Stunden mit Dreharbeiten beschäftigt; drei Stunden hatten sie Unterricht; die übrige Zeit stand ihnen als Freizeit zur Verfügung.[3][43]

Da der Film entsprechend dem Buch in den USA unter dem abweichenden Titel Harry Potter and the Sorcerer’s Stone veröffentlicht werden sollte (siehe Abschnitt Veröffentlichung), wurden alle Szenen, in denen die Worte Vorlage:"-en vorkamen, doppelt gedreht, um das Wort Vorlage:"-en durch Vorlage:"-en zu ersetzen. Andere Formulierungen, die für die US-Ausgabe des Buches vom britischen ins amerikanische Englisch übertragen worden waren, wurden im Film beibehalten.[44][45] Üblicherweise werden solche Änderungen heute durch nachträgliche Synchronisation vorgenommen.[19]

Wegen verschiedener Verzögerungen musste der Drehzeitraum mehrfach verlängert werden und endete schließlich im April 2001, im Juli wurden einige Nacharbeiten erledigt.[19]

Kostüme und Maske

Zur Kostümbildnerin wurde Judianna Makovsky bestimmt, die kurz zuvor für ihre Arbeiten am Film Pleasantville – Zu schön, um wahr zu sein für einen Oscar nominiert gewesen war. Sie entwarf zunächst die Trikots der Quidditch-Spieler anhand der Vorlage des Covers der US-amerikanischen Ausgabe des Romans vom Verlag Scholastic, die Harry in einem modernen Rugbytrikot, Jeans und einem roten Umhang zeigt. Die Ausfertigung war jedoch zu unordentlich und zu wenig elegant, daher verpasste sie den Spielern zu den Umhängen adrette Pullover und Krawatten, sportliche Reiterhosen und Armschützer.[8]

Verantwortlich für die Maske war Clare Le Vesconte. Früh musste geklärt werden, wo genau auf Daniel Radcliffes Stirn Harry Potters äußerliches Markenzeichen, die blitzförmige Narbe, platziert werden sollte. Buchcover waren als Vorlage in dieser Frage wenig hilfreich, weil die verschiedenen internationalen Ausgaben die Narbe an unterschiedlichen Stellen zeigten. Daher suchte Regisseur Columbus direkt bei Rowling Rat: Er malte ein Gesicht mit einem Zauberhut und bat sie, die Narbe einzuzeichnen. Sie bezeichnete die Narbe als Vorlage:"-en und zeichnete sie nach unten gerichtet auf der rechten Seite der Stirn ein.[8]

Szenenbild

Das Szenenbild wurde vom britischen Oscar-Preisträger Stuart Craig entworfen. Er fertigte verschiedene Filmsets in den Leavesden Film Studios an, darunter der große Saal von Hogwarts. Da die Geschichte von Hogwarts bis ins Mittelalter zurückreicht, ließ er sich hierfür von größten englischen Kathedralen dieser Zeit inspirieren,[8] aber auch vom College Christ Church.[46] Die Architektur sollte realistisch sein, aber Vorlage:"-en, so Craig. Für die Winkelgasse sollte aus Kostengründen ursprünglich ein realer Drehort gefunden werden, aber keiner genügte den hohen Anforderungen: Der erste Einblick in die Welt der Zauberer sollte Harry und die Zuschauer optisch überfordern. Letztlich baute Craig in den Leavesden Film Studios eine Pflastersteinstraße, die er mit Gebäuden im Tudorstil, in Georgianischer Architektur und im Queen Anne Style säumte – ein Stil-Mix, der nirgendwo in einem echten Straßenzug zu finden war.[8]

Spezialeffekte

Ein Modell des Schlosses Hogwarts

Um Zauberei, Fantasiegeschöpfe, Flugszenen und dergleichen auf die Leinwand zu bringen, plante Chris Columbus eine Kombination aus Spezialeffekten und computer-generierten Bildern. Für verschiedene der fantastischen Figuren und Kreaturen, etwa den dreiköpfigen Hund, sollte das Animatronic-Verfahren zum Einsatz kommen.[24] Puppen, Filmprothesen und Make-up-Effekte für die unwirklichen Lebewesen steuerten die britischen Effektkünstler Nick Dudman und John Coppinger bei, unterstützt vom Creature Shop des US-amerikanischen Puppenschöpfers Jim Henson.[13][47] Weil der Regisseur und die Produzenten großen Wert darauf legten, optisch den Vorgaben des Buches möglichst nahe zu kommen, mussten Figuren oft in mehr als einer Ausführung entworfen oder nachträglich geändert werden. Laut Coppinger bestand eine besondere Herausforderung darin, Fabelwesen, die nicht nur in den Harry-Potter-Romanen auftauchen – beispielsweise Einhörner –, so zu gestalten, dass sie nicht durch ein „neues“ oder „exotisches“ Äußeres, sondern durch möglichst großen Realismus überzeugten.[47] Einige Szenen wurden mithilfe von Modellbauten realisiert, etwa wenn Eulen über Hausdächer fliegen oder manche der Außenansichten von Hogwarts.[48]

Nachbearbeitung

Visuelle Effekte

Die Spezialeffekte wurden im Rahmen der Postproduktion durch eine Vielzahl computergenerierter Visueller Effekte abgerundet. Beispielsweise entstanden ein etwa vier Meter großer Troll und ein Baby-Drachen als Computeranimationen. Die sich bewegenden Treppen von Hogwarts wurden teilweise im Studio gebaut und später digital nachbearbeitet.[8] Radcliffe, dessen Augen blau sind und nicht grün wie die von Harry Potter, musste beim Dreh anfangs farbige Kontaktlinsen tragen. Da sich diese als sehr störend erwiesen, wurde seine Augenfarbe nachträglich am Computer vereinheitlicht.[3] Im Film ist Harry letztlich mit blauen Augen zu sehen.[49] Auch die Bluescreen-Technik spielt eine erhebliche Rolle im Stein der Weisen. Insgesamt verfügt der Film über rund 500 bis 600 solcher Effekte, die von unterschiedlichen Spezialunternehmen beigesteuert wurden: Industrial Light & Magic modellierte das Gesicht Lord Voldemorts, für das kein eigener Schauspieler angeheuert wurde; stattdessen stand der Quirrell-Darsteller Ian Hart Pate für das CGI-Modell des Gesichts.[50] Rhythm & Hues animierte den Baby-Drachen, Sony Pictures Imageworks produzierte die effektlastigen Quidditch-Szenen, die als die komplexeste tricktechnische Arbeit des Film gelten.[3] Insgesamt führt der Abspann des Films neun Filmtrick-Unternehmen auf, für deren Koordination Robert Legato zuständig war.[51] Für die Tricks soll die Hälfte des Budgets ausgegeben worden sein.[52]

Endschnitt

Für den Schnitt zeichnete der australische Cutter Richard Francis-Bruce verantwortlich. Regisseur Columbus wusste, dass der Film ohne allzu große Auslassungen sehr lange werden würde. Er wollte sie dennoch nach Möglichkeit vermeiden, um die Fans nicht zu enttäuschen. Sein Argument war ein Vergleich mit dem vierten Buch der Reihe, dem im Juli 2000 erschienen Harry Potter und der Feuerkelch: Vorlage:"-en[8] Dennoch wurden einige Szenen im Endschnitt entfernt, darunter die Auftritte des Poltergeists Peeves und die letzte Hürde auf dem Weg zum Stein der Weisen, ein Rätsel des Gift-Lehrers Snape, das Hermine löst.[53][19] Der Film kommt letztlich in der Kinofassung auf 147 Minuten, in der Langfassung auf 159 Minuten.

Filmmusik

John Williams komponierte die Filmmusik

Für die Musik wurde einer der bekanntesten Filmkomponisten Hollywoods engagiert, John Williams, mit dem Columbus bereits bei den Filmen Kevin – Allein zu Haus und Seite an Seite zusammengearbeitet hatte. Zur Vorbereitung las Williams die Romanvorlage, was er in anderen Fällen bis dahin nicht getan hatte, um wie die Mehrheit des Kinopublikums unvoreingenommen zu sein. Er komponierte die einzelnen Musikstücke in Tanglewood und in seiner Wohnung in Los Angeles.[54] Dabei ließ er sich von klassischen Komponisten inspirieren. Deutlich sind die Anlehnungen von Tschaikowski, etwa aus den Balletten Der Nussknacker oder Schwanensee.[35][55] Gleichzeitig stand für Williams an vorderster Stelle, dass er Musik für Kinder komponierte, also für ein Publikum mit weniger hoch entwickelten Hörgewohnheiten.[56]

Ein Thema, das er für die Eule Hedwig entworfen hatte, entwickelte er fort zu einem musikalischen Leitmotiv des Films, da Vorlage:"-en.[54] Es wurde im ersten Trailer für den Film eingesetzt und am 31. Juli 2001 auf einem Konzert im Rahmen des Tanglewood-Sommerfestivals vorgeführt. In beiden Fällen waren die Reaktionen ausgefallen positiv.[57]

Die Aufnahmen für Film entstanden in den Londoner Studios Air Lyndhurst und Abbey Road.[58][59] Williams konnte dafür nicht wie geplant das London Symphony Orchestra einsetzen und griff auf andere Londoner Musiker zurück, darunter der Chor von London Voices.[57]

Deutsche Synchronfassung

Die deutsche Synchronbearbeitung fertigte die FFS Film- & Fernseh-Synchron München und Berlin an. Das Dialogbuch verfasste Frank Schaff, der auch Synchronregie führte und darüber hinaus noch zwei Rollen sprach.[60][61]

Rolle Darsteller Synchronsprecher
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Rolle Darsteller Synchronsprecher
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Firenze (Zentaur) Vorlage:SortKeyName Vorlage:SortKeyName
Kobold (Bankangestellter) Vorlage:SortKeyName Vorlage:SortKeyName
Griphook, der Kobold Vorlage:SortKeyName Vorlage:SortKeyName
Der blutige Baron Vorlage:SortKeyName Vorlage:SortKeyName
Der Fast Kopflose Nick Vorlage:SortKeyName Vorlage:SortKeyName
Der sprechende Hut Vorlage:SortKeyName (Stimme) Vorlage:SortKeyName

Filmanalyse

Vergleich mit der Romanvorlage

Unterschiede in der Handlung

Die Verfilmung bleibt sehr nahe an J.K. Rowlings Buch. Eine Gegenüberstellung der einzelnen Filmszenen mit den entsprechenden Passagen des Romans zeigt auf, dass die Handlung der Romanvorlage fast eins zu eins in den Film übertragen wurde; wesentliche Änderungen, Auslassungen oder Ergänzungen sind selten.[62]

Im Film treten verschiedene Nebencharaktere nicht auf, darunter der Lehrer für Geschichte der Magie Professor Binns, der Poltergeist Peeves, ein Freund von Dudley Dursley namens Piers Polkiss und Mrs. Figg, eine Nachbarin der Dursleys.[8][19] Er beginnt mit der Szene, in der Harry zu seinen Stiefeltern gegeben wird, und überspringt damit das erste Kapitel des Romans. Gekürzt wurden die Versuche der Dursleys, vor den massenhaft ankommenden Briefen zu fliehen. Andere Szenen wurden komplett weggelassen, darunter Harrys erste Begegnung mit Draco Malfoy in der Winkelgasse – im Film treffen sie erstmals in Hogwarts aufeinander – und das erste Duell der beiden Widersacher, das Lied des Sprechenden Huts, das Quidditch-Spiel gegen Hufflepuff, sowie Snapes Rätsel auf dem Weg zum Stein der Weisen.[62][53]

Andere Szenen wurden grundlegend geändert. Beispielsweise müssen Harry, Hermine und Neville in der Buchfassung nachsitzen, weil sie vom Hausmeister Filch erwischt werden, als sie nachts durch Hogwarts schleichen. In der Filmversion sind es Harry, Hermine und Ron, die nachsitzen müssen, weil Malfoy verpetzt, dass sie sich nachts zu Hagrids Hütte geschlichen haben. Außerdem helfen die Freunde im Buch Hagrid, den Drachen Norbert zu Rons Bruder zu schaffen. Stattdessen erwähnt Hagrid im Film, der Drache sei von Dumbledore nach Rumänien geschickt worden.[53][63] Im Buch bekommt Harry im Krankenbett nach seiner Konfrontation mit Voldemort von Hagrid ein Album mit Fotos von seinen Eltern geschenkt. Der Film verlegt diese Szene ans Ende der Geschichte, zum Abschied auf dem Bahnhof.[64]

Schließlich wurde eine Reihe kleinerer Details modifiziert: Die Schlange im Zoo ist im Buch eine Boa constrictor aus Brasilien, im Film ein Python aus Myanmar. Während Dudley und Petunia Dursley im Buch als blond beschrieben werden, sind sie im Film brünett. Auch die Haarfarbe des Zentaurs Firenze wurde von hellblond zu dunkel verändert.[53] Der Film verlagert das Quidditch-Spielfeld von einem klassischen Stadion auf eine offene Fläche, die von Türmen umgeben ist.[8]

Auswirkungen der Unterschiede

Auf der inhaltlichen Ebene lösen die einzelnen Abweichungen von der Vorlage unterschiedliche Umdeutungen aus. Zwei wesentliche Punkte lassen sich identifizieren als die Verkürzung und Vereinfachung des Erzählten zum einen, zum anderen die schwächere Gewichtung der düsteren Handlungsteile und damit eine Verschiebung des Gesamteindrucks hin zum Freundlichen und Harmlosen.

Der erste Punkt trägt in erster Linie einer Notwendigkeit des Medienwechsels Rechnung, indem er für Raffung und Zeitersparnis sorgt.[63][65] Kürzungen wurden schon bei der Abfassung des Drehbuchs vorgenommen. Zum Beispiel schlug Kloves Rowling vor, zu ändern wie der Drache Norbert verschwindet. Die Autorin gab an, beim Schreiben der Buchfassung dieser Szene selbst Schwierigkeiten gehabt zu haben; ihre Änderung war für sie am leichtesten zu akzeptieren.[8] Dagegen wurden die Auftritte von Peeves und Snapes Rätsel erst im Schnitt entfernt,[19][53] weil der Film ansonsten zu lange geworden wäre.[54] Die verknappte Darstellung des Films lässt wenig Raum, Entwicklungen der späteren Teile der Harry-Potter-Reihe vorzubereiten. Zum Beispiel erfährt man aufgrund der Verlagerung des ersten Treffens von Harry und Malfoy wenig über Rons Hausratte, der im weiteren Verlauf eine größere Bedeutung zukommt.[53]

Der zweite Punkt, die unbekümmertere Grundstimmung, wird teilweise durch weitere Auslassungen erreicht, teilweise indem den negativen Handlungsphasen ein geringerer Anteil am Gesamtwerk eingeräumt wird. So zeigt der Film verschiedene Szenen nicht, in denen sich Harry und seine Freunde aggressiv verhalten und Regeln brechen: Im Buch ist Harry entschlossen, ein Zauberduell mit Draco Malfoy auszutragen, was die Feindseligkeit offenbart, die er für seinen Gegenspieler empfindet; um zu dem Duell zu gelangen, schleichen die Freunde nachts unter Missachtung ausdrücklicher Verbote und Warnungen durch Hogwarts. Während des zweiten Quidditch-Spiels, das im Film gar nicht auftaucht, kommt es zu einer Prügelei zwischen Ron und Malfoy. Auch die Rettungsaktion für den Drachen Norbert, die im Buch ein ganzes Kapitel einnimmt, zeigt, dass die Freunde bereit sind, aus Solidarität zu Hagrid Regelbruch und Gefahren hinzunehmen. Mit dem Aussparen dieser Handlungselemente werden die kämpferischen und eigenwilligen Seiten der Figur unterschlagen, und der Film-Harry wirkt braver und weniger emotional als sein vergleichsweise freches und draufgängerisches Roman-Pendant.[63][66] Darüber hinaus nimmt beispielsweise die Handlungsphase, in der die steigende Bedrohung Harrys durch Voldemort vermittelt wird, anteilig weniger Raum am Gesamtwerk ein, nämlich rund 9 % der Filmminuten gegenüber rund 15 % der Buchseiten. Im Gegenzug werden die actionreichen und positiv besetzten Handlungsteile quantitativ aufgewertet.[67]

Filmspezifische Gestaltungsmittel

Musik

Zur musikalischen Untermalung des Films schuf Komponist John Williams verschiedene eingängige Themen, die er vor allem als Leitmotive einsetzt. Ihre spätromantische Prägung und ihr großorchestraler Aufbau entsprechen früheren Werken des Musikers und sind insbesondere mit seinen Arbeiten für die Filme Hook und Star Wars: Episode I vergleichbar.[55][68]

Das Hauptthema des Films ist der Welt der Zauberer gewidmet, symbolisiert durch die Eule Hedwig. Es ist jedoch nicht gleichzusetzen mit der Suite Hedwig’s Theme, an deren Anfang es zu hören ist und mit der es gelegentlich verwechselt wird.[57] Das Walzer-basierte Thema wird gleich zu Beginn des Prologs eingeführt und taucht als Kennzeichen des Magischen, oft von einer Celesta gespielt, im Laufe der Handlung immer wieder auf, wenn es Zauberhaftes und Verwunderliches hervorzuheben gilt. In dieser Funktion dominiert es die Szenen bis zur Ankunft in Hogwarts, findet aber auch in späteren Szenen Verwendung, beispielsweise beim Anblick der sich bewegenden Treppen oder während des Quidditch-Spiels.[56][69] Ein zweites Thema, ein nobler Marsch, steht für das Schloss Hogwarts. Es ähnelt dem Zauberwelt-Thema stark in der Progression und kann als dessen Fortentwicklung begriffen werden. Beide enden in einer kleinen Terz, die eine mysteriöse Stimmung vermittelt. Seinen prominentesten Auftritt hat es beim ersten Anblick des Schlosses.[55][57] Mit einem eigenen Thema wird das Handlungselement Fliegen hervorgehoben: Nach einem treibenden ersten Teil mit Blechbläsern, Bässen und Glockenspielen, spielen Streicher einen ruhigen, ansteigenden Notenlauf. In erster Linie wird dieses Thema mit Quidditch in Verbindung gebracht, es ist beispielsweise aber auch recht markant während der Einführung der Schüler in den Besenflug zu hören.[57]

Für die Hauptperson Harry Potter und für dessen Nemesis, Lord Voldemort schrieb Williams zwei Charakterthemen. Das kräftige Thema für Harry entfaltet sich optimistisch und gipfelt in heroischen Fanfaren. Es illustriert Harry selbst, seine wachsende Freundschaft zu Ron und Hermine und die Verbindung, die er zu seinen verstorbenen Eltern empfindet. Das Thema für Voldemort ist eine düstere Variation des Zauberwelt-Themas. Mithilfe eines Tritonus verschafft es dem schwarzen Magier eine besonders bedrohliche Wirkung. Darüber hinaus zerfällt es in zwei Teile – der erste aus drei, der zweite aus vier Noten –, die einzeln als Kontrapunkt eingesetzt werden, wenn Mysteriöses passiert.[55][57][69]

Die Leitmotive, die zunächst Handlungsbestandteile untermalen oder auf Personen hindeuten, erlangen eine zusätzliche Bedeutung, indem sie das Geschehen subtil kommentieren. Deutlich wird dies am Einsatz des Voldemort-Motivs, das beispielsweise ertönt, während Harrys anderer Feind, Draco Malfoy, vom Sprechenden Hut beurteilt wird. Auch in der Zoo-Szene, in der Harry entdeckt, dass er mit Schlangen kommunizieren kann, taucht es auf und weist musikalisch auf die Verbindung Harrys zu Voldemort hin. Als es im Kampf zwischen Gut und Böse zum entscheidenden Moment des Films kommt, der Auseinandersetzung zwischen Harry und Voldemort, werden die beiden Leitmotive kombiniert und so gegeneinander gestellt, dass die musikalische Ebene die Dramatik des Kampfes widerspiegelt.[57][69]

Daneben gibt es Passagen der Filmmusik, die nicht der leitmotivischen Begleitung dienen. Dazu gehören Klangteppiche, die die Stimmung der jeweiligen Szene auch auf der Tonebene abbilden und so verstärken, etwa heiteres Flötenspiel in der Winkelgasse oder bedrückende Spannungsmusik im Verbotenen Wald. An anderer Stelle hilft die musikalische Untermalung, Inhalte zu betonen, etwa indem sie wichtige Stellen mit Akzenten versieht oder Hintergrundmusik unvermittelt abbricht, bevor entscheidende Worte gesagt werden.[55][69]

Kamera und Schnitt

Kameraführung und Schnitt werden nur zurückhaltend als Gestaltungsmittel eingesetzt. Der Film ist geprägt durch weite Kameraeinstellungen und Aufsichten, die den Blick auf viele Details zulassen, sowie durch wenige Schnitte.[70][71]

Häufig werden stark perspektivische Aufnahmewinkel verwendet, um die Bedeutung einer Person zu vermitteln. Die Kamera sieht beispielsweise aus großer Höhe aus Harry hinab, als er allein und unsicher Olivander’s, einen Laden für Zauberstäbe, betritt. Durch die Perspektive wirkt er klein und unbedeutend. Auch im Gespräch mit Personen, die mächtig oder potentiell gefährlich für ihn sind, wird Harry von oben gezeigt. Sein Gegenüber ist dann im Schuss-Gegenschuss-Verfahren stets von unten zu sehen, was den Eindruck der Überlegenheit und des Bedrohlichen verstärkt. Ein Beispiel hierfür sind die Begegnungen Harrys mit dem strengen und furchteinflößenden Lehrer Snape.[72][73] Dagegen wechselt die Kamera während des rasanten Quidditch-Spiels schnell zwischen den beiden Perspektiven und umkreist Harry nach seinem triumphalen Gewinn schließlich in extremer Untersicht.[74][75] Im Falle Hagrids illustrieren Kameraeinstellungen außerdem die enorme Größe des Hünen. So zeigt ihn zum Beispiel der Prolog zunächst in der Halbtotalen aus starker Untersicht, dann in einer Totalen, in der er die gesamte Höhe des Bildausschnitts einnimmt. Die neben ihm stehenden Lehrer Dumbledore und McGonagall erreichen den oberen Bildrand nicht und wirken deutlich kleiner.[76]

Der Film kommt mit verhältnismäßig wenigen Schnitten aus. Teilweise werden Schnitte durch Kamerafahrten umgangen.[77] Zur Spannungssteuerung wird die Schnittgeschwindigkeit kaum – wie sonst üblich – erhöht. Selbst im actionreichsten Teil des Films, während des Quidditch-Spiels, bleibt die durchschnittliche Länge einer Einstellung mit rund 2,3 Sekunden weit oberhalb dessen, was in Actionszenen von Spielfilmen gängig ist.[78] Kompensiert wird dies auf der Tonebene: Neben treibender Spannungsmusik wird das Spiel von verschiedenen Geräuscheffekten begleitet, die die Bewegungen durch die Luft mit pfeifenden oder sausenden Lauten akustisch wiedergeben. Als Motiv für die geringe Schnitt-Frequenz kann die Ausrichtung auf ein junges Zielpublikum angenommen werden, denn für Kinder sind allzu schnelle Schnittfolgen nicht geeignet.[71][78]

An wenigen Stellen geht der Einsatz der Kamera über das hinaus, was im Buch bereits angelegt war. Beispielhaft kann hierfür eine Szene stehen, nachdem Harry von Dumbledore den väterlichen Ratschlag erhalten hat, nicht zu sehr dem Traum nachzuhängen, seine toten Eltern wiederzusehen: Harry geht mit seiner Eule Hedwig auf dem Arm in einen schneebedeckten Innenhof von Hogwarts und schaut ihr nach, wie sie zu einem langsamen Flug abhebt. Die Kamera folgt dem Vogel, bis er im Weiß der Wolken verschwindet. Als er wieder auftaucht, zeigt das satte Grün der Landschaft an, dass Frühling geworden ist. Indem die Kamera den symbolischen Flug der Eule begleitet, kann sie nicht nur eine Zeitraffung rein optisch vermitteln. Kloves fügte die Szene ins Drehbuch ein, um den Zuschauer zu bewegen. Gleichzeitig erzeugen die Bilder von poetischer cineastischer Stärke einen Moment der Ruhe, in dem Dumbledores Worte nachwirken können, bevor die Handlung weitergeht.[8][79]

Veröffentlichung

In der Vorweihnachtszeit 2000 wurden erste Filmplakate aufgehängt.[80] Der erste englischsprachige Trailer wurde am 1. März 2001 per Satellitenfernsehen veröffentlicht. Am Tag darauf war er erstmals in den Kinos vor dem Film Spot zu sehen. Parallel dazu wurde eine internetbasierte Guerilla-Marketing-Kampagne gestartet.[81]

Die Welturaufführung des Films fand am 4. November 2001 in einem als Hogwarts umgestalteten Kino am Londoner Leicester Square vor geladenen Gästen statt.[82] Am 16. November lief der Film in den regulären Kinos in Großbritannien und den USA an, sechs Tage später – mit einer Mitternachtspremiere – auch in Deutschland.[83]

In den USA wurde der Film unter dem abweichenden Titel Harry Potter and the Sorcerer’s Stone veröffentlicht, unter dem dort auch der Roman erschienen war. Der Verlag Scholastic hatte den Titel des Buches geändert, um Assoziationen zur Philosophie durch die Vokabel Vorlage:"-en zu vermeiden (siehe Auflagen und Ausgaben von Harry Potter und der Stein der Weisen).[44][45]

Insgesamt wurde der Film in 43 Sprachen übersetzt und spielte auf mehr als 10.000 Kinoleinwänden.[84]

Für den Heimkinomarkt veröffentlichte Warner Bros. den Film am 11. Mai 2002 in der DVD-Region 1 (unter anderem West- und Mitteleuropa) und am 28. Mai 2002 in der Region 2 (USA und Kanada) zunächst auf DVD und VHS.[85][86] Später wurde der Film auch auf HD DVD und Blu-ray Disc vertrieben.[87] Im Free-TV war der Film in den USA am 9. Mai 2004 auf dem Sender ABC, in der Schweiz am 3. September 2005 bei SF 1 und in Deutschland am 2. Oktober 2005 bei RTL erstmals zu sehen.[87]

Nachwirkungen

Kontroversen um Altersfreigaben

In Deutschland und in Österreich wurde der Film jeweils ab sechs Jahren freigegeben.[1][2] In Großbritannien und in den USA erhielt er jeweils die Altersfreigabe PG, die empfiehlt, Kinder sollten den Film in Begleitung ihrer Eltern sehen.[88][89] Höhere Altersgrenzen setzten beispielsweise Dänemark und Schweden fest, wo der Kinobesuch erst ab dem Alter von 11 Jahren gestattet wurde.[90]

In Deutschland löste die Freigabe eine öffentliche Kontroverse aus, in der sich unter anderem Politiker, Kirchenvertreter, Eltern und Angehörige der Presse zu Wort meldeten. Als strittigsten Aspekt der Debatte identifizierte die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), die für die Altersfreigaben in Deutschland zuständig ist, die Frage, „inwieweit die inhaltliche Ausrichtung des Zauberns bzw. der schwarzen Magie Kinder ab 6 Jahren ängstigen und desorientieren könne.“[90] Der Bundestagsabgeordnete Benno Zierer warnte vor der Wirkung des Films auf kleine Kinder: „Für Sechsjährige ist so viel Okkultismus gefährlich. Sie sind religiös nicht gefestigt und glauben alles, was sie sehen.“ Er schlug vor, „den Film in Deutschland nicht zu zeigen, bis wir wissen, welche Auswirkungen er in anderen Ländern hat,“ und forderte den Kulturstaatsminister auf einzuschreiten. Die Abgeordnete Ingrid Fischbach versuchte, eine Entscheidung durch die Kinderkommission des Deutschen Bundestages zu erwirken. Beide Gremien sahen jedoch keinen Handlungsbedarf.[91] Auch nach der Einschätzung von Vertretern der evangelischen und der katholischen Kirche in Deutschland war der Film für Kinder geeignet. Eine okkulte Bedrohung schlossen sie aus.[91][92] Eltern, die sich in Briefen an die FSK wandten, zeigten gemischte Reaktionen. Während die einen größte Bedenken für Kinder unter 12 Jahren anmeldeten, kündigten andere an, den Film auch mit ihrem vierjährigen Kind anzusehen.[90] Wegen des hohen Tempos und einzelner gruseliger Szenen empfahlen verschiedene Zeitungsrezensenten dagegen, Kindern erst ab einem Alter von acht oder neun Jahren den Kinobesuch zu erlauben.[93][94] Der film-dienst hält den Film für geeignet für Kinder ab 10 Jahren.[95]

Bereits nach der Veröffentlichung der Romane war vor allem in den USA ein Disput um die Gefährdung von Kindern durch die Harry-Potter-Geschichten ausgebrochen. Vertreter christlicher Kirchen hatten vor einer „Verleitung zum Okkultismus“ und der „Verherrlichung des Satanismus“[96] gewarnt und erreicht, dass die Romane indiziert und aus verschiedenen Bibliotheken entfernt wurden.[97][98] Vielerorts wurden ähnliche Kontroversen geführt, beispielsweise in Australien,[99] Großbritannien,[100] Italien[101] und Österreich.[102]

Finanzieller Erfolg

Übersicht über Besucherzahlen
und Einspielergebnisse in einigen Ländern[Anm. 2]
Land Kinobesucher Einspielergebnis
USA 58,58 Mio. 317,58 Mio. $
Kanada
Großbritannien* 17,56 Mio. 91,29 Mio. $
Deutschland 12,55 Mio. 67,80 Mio. $
Frankreich** 9,33 Mio. 48,14 Mio. $
Spanien 6,16 Mio. 24,40 Mio. $
Italien 4,96 Mio. 22,22 Mio. $
Österreich 1,05 Mio. 5,60 Mio. $
Schweiz 1,05 Mio.
weltweit 974,73 Mio. $

** Einspielergebnis inkl. Irland und Malta
** Einspielergebnis inkl. Algerien, Monaco, Marokko und Tunesien

Die Produktionskosten des Films werden auf 125 Millionen $ geschätzt,[3][103] andere Quellen beziffern sie mit 130 oder 140 Millionen $.[104][77] Weitere 40 bis 50 Millionen $ sollen ausgegeben worden sein, um den Film zu bewerben.[105][85]

Der Kinostart von Harry Potter und der Stein der Weisen war äußerst erfolgreich. Der Film stellte weltweit etliche Rekorde an den Kinokassen auf. Am ersten Wochenende waren Einspielergebnisse von 90,3 Millionen $ in den USA und Kanada,[106][107] und 16,3 Millionen £ in Großbritannien[108][109] ebenso unerreichte Spitzenwerte wie Besucherzahlen von knapp 2,6 Millionen in Deutschland,[110] über 220.000 in Österreich[111] und rund 136.000 in der deutschsprachigen Schweiz.[112] Der Startrekord in Deutschland wurde bislang nicht gebrochen (Stand: Juni 2011).[110] Für über 10 Millionen verkauften Kinokarten in Deutschland in 100 Tagen wurde der Film außerdem mit dem Bogey in Titan geehrt,[113] für über 12 Millionen Zuschauer bekam er die Goldene Leinwand mit 3 Sternen.[114]

Insgesamt sahen den Film mehr als 58,5 Millionen Menschen in den USA im Kino, über 17,5 Millionen Großbritannien, über 12,5 Millionen in Deutschland und jeweils über 1 Million in Österreich und der Schweiz.[115][116] Er spielte in den USA und Kanada über 317 Millionen $, in Großbritannien über 66 Millionen £ und weltweit mehr als 974 Millionen $ ein.[117][108] Größter Markt nach Nordamerika war Japan mit umgerechnet rund 153 Millionen $.[118]

Damit war er weltweit die erfolgreichste Kinoproduktion des Jahres 2001.[117] In der Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, gemessen an den weltweiten Kinoeinnahmen, belegte er den zweiten Platz nach Titanic.[119] In deutschen Kinos war es der meistgesehene Film des Jahrzehnts[120] und rückte unter den meistgesehenen Filmen aller Zeiten auf den vierten Platz, den er seither hält (Stand: März 2011).[121]

Die Einnahmen aus dem DVD-Vertrieb und dem Verkauf der Fernsehrechte werden auf je 600 Millionen $ geschätzt.[11] Der Verkauf von Merchandising-Lizenzen brachte rund 150 Millionen $ von Coca-Cola ein,[122] weitere 50 Millionen $ vom Spielwarenhersteller Mattel.[123] Zu den vielen anderen Lizenznehmern zählen Lego und Hasbro; in der Summe übersteigen die Einnahmen aus dem Lizenzverkauf 300 Millionen $.[124]

Kritiken

Von der internationalen Kritik wurde der Film unterschiedlich aufgenommen. Während ihn die britische Presse vornehmlich lobte, waren die Stimmen in den USA und in Deutschland verhaltener. Die Spannweite der einzelnen Bewertungen reicht von Vorlage:"-en, so Roger Ebert für die Chicago Sun-Times, der den Film in einer Reihe mit Der Zauberer von Oz, Charlie und die Schokoladenfabrik, Star Wars und E.T. – Der Außerirdische sieht,[125] bis hin zum Urteil von Elvis Mitchell, der für die New York Times schrieb, der Film sei Vorlage:"-en, Vorlage:"-en und Vorlage:"-en.[126] Die Website Rotten Tomatoes, die einen Index aus gesammelten englischsprachigen Kritiken zusammenstellt, errechnete eine zu 79 % positive Bewertung. Bei der nach einem ähnlichen Prinzip funktionierenden Website Metacritic erreichte der Film 64 von 100 möglichen Punkten. In beiden Fällen lag die Publikumswertung geringfügig höher.[127][128] Ähnlich fallen die Nutzerwertungen in der Internet Movie Database und der Online-Filmdatenbank aus: Hier erreicht der Film im Schnitt jeweils 7,2 von 10 möglichen Punkten. (Stand: Juni 2011)[129][87]

Harry Potter als Literaturverfilmung

Einhellig betonten die Kritiker die Nähe zu Rowlings Roman. Dank seiner „Buchstabentreue“[51] sei Columbus eine „makellose Literaturadaption gelungen“[130], durch die „Film und Buch perfekt zur Deckung gebracht“[131] wurden. Dass sich der Film geradezu „sklavisch an die Vorlage [hält],“[132] wurde allerdings äußerst unterschiedlich bewertet: Im Daily Telegraph[133] und in der New York Post[134] wurde die Umsetzung als Erfolg beschrieben, und ein Kritiker von Empire meinte, Vorlage:"-en.[135] Im Gegensatz dazu war für Konrad Heidkamp von der Zeit die Nähe zum Buch „ein entscheidender Fehler“.[94] Denn trotz seiner Überlänge wird, wie es die tageszeitung formulierte, „nur stichpunktartig erzählt, was [im Roman] passiert.“[136] Die Besprechungen in Spiegel Online[130], USA Today[137] und der Berliner Zeitung[77] bedauerten, dass dadurch wenig von der Atmosphäre und Gefühlswelt des Romans in den Film gelangt ist. Stellvertretend für viele sei Harald Martenstein zitiert, der für den Tagesspiegel schrieb:

„So paradox es klingt – gerade durch sein Bemühen, dem Buch möglichst nahe zu sein, entfernt sich der Film von seinem Vorbild. Was auf der Strecke bleibt, sind die retardierenden Momente, der raffinierte Wechsel von Tempo und Stillstand in Rawlings Prosa. Der erzählerische Faden geht in dieser grandiosen Nummernrevue irgendwann verloren, und wer das Buch nicht kennt, dürfte sich schwer damit tun, die Geschichte zu verstehen. Der Film gibt ständig Vollgas, damit er sein Pensum schafft. […] Doch es bleibt bei der fleißigen Oberflächenarbeit, beim Abhaken der Buchkapitel. ‚Harry Potter und der Stein der Weisen‘ ist kein Film über die Idee der ‚Potter‘-Romane geworden.“

Auch Hanns-Georg Rodek rügte in der Welt, dass der Film nicht „ohne Buch für sich selbst stehen“ kann und „geradezu selbstverständlich vorausgesetzt [wird], dass vor dem Kinobesuch die Lektüre stand.“[51] Dagegen fand Berliner Zeitung legitim, dass der Film sich „vollständig im Dienst eines kindlichen Zuschauers“ stellt, dem die Verfilmung zum „Abgleich [der] Leseerfahrung“ dient.[77] Zusammenfassend stellte der Der Spiegel fest, der Film „stolpert […] immer mal wieder über den Anspruch, mehr dem Roman als sich selbst Genüge zu tun.“[7]

Schauspielerische Leistung

Der Hauptdarsteller Daniel Radcliffe erhielt unterschiedliche Bewertungen. Vielfach wurde seine Darstellung des Titelhelden als „flach“[137] oder „blass“[94] kritisiert, das New York Magazine bescheinigte ihm eine Vorlage:"-en.[138] Für Katrin Hoffmann vom epd Film war er „das schwächste Glied in der sonst so hochkarätigen Besetzungsliste […, das] nicht den Mut und die Gewitztheit ausdrücken kann, die Harry im Buch vor allem charakterisieren.“[139] Indessen sah die Zeit-Rezension Heidkamps in Radcliffes zurückhaltender Spielweise einen Vorteil: „Wie unerträglich, würde er ‚spielen‘, nur einen Anflug von Frechheit oder Selbstgefälligkeit zeigen. […] Wäre Harry sich seiner (film-)historischen Bedeutung sicher, man dürfte ihn zum Kotzen finden.“[94]

Das Magazin Time nannte die drei Jungstars Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson Vorlage:"-en.[140] Anders urteilten beispielsweise Variety, die Watson Vorlage:"-en fand,[52] oder das New York Magazine, das Grint im Gegensatz zu Radcliffe für Vorlage:"-en hielt.[138] Nach Auffassung der New York Post stahl Grint dem Hauptdarsteller Radcliffe sogar die Show.[134] Derweil war für die New York Times Tom Felton als Harrys Gegenspieler Draco Malfoy der „Showstopper“ des Films.[126]

Die schauspielerische Leistung des erwachsenen Ensembles wurde fast ausnahmslos gelobt. Häufig wurde Robbie Coltranes Darstellung des Hünen Hagrid hervorgehoben, bei dem sich Welt-Autor Rodek „nicht wunderte, würde die Rowling irgendwann gestehen, dass sie die Figur dem Schauspieler nachempfunden habe.“[51] Für andere war Alan Rickman als Professor Snape besonders erwähnenswert; so schrieb beispielsweise CNN: Vorlage:"-en[141]

Produktionsdesign und Effekte

Das Zusammenspiel von Produktionsdesign und Effekten erhielt in der Presse viel Anerkennung. So schrieb die Berliner Zeitung: „Die Szenenbilder sind prachtvoll, die Filmbauten und Kostüme wundervoll, die Tricks charmant – besonders Details wie der ‚Sprechende Hut‘ […] findet man liebevoll ausgeführt.“[77] Einige Kritiken führten das actionreiche Quidditch-Spiel als Beispiel für „beeindruckend[e]“ Computerarbeiten an.[136] Dagegen war es für Variety die einzige Szene mit übertriebenen CGI-Effekten, Vorlage:"-en[52] Für die New York Times waren die Effekte Vorlage:"-en.[126]

Musik

Deutliche Ablehnung drückten die Kritiker für die Filmmusik von John Williams aus: Der laut Slant Vorlage:"-en[142] Soundtrack war für den Hollywood Reporter nicht mehr als Vorlage:"-en.[103] USA Today schrieb: Vorlage:"-en[137] Variety fasste zusammen: Vorlage:"-en[52]

Auszeichnungen

Übersicht über gewonnene Filmpreise (Auswahl)[Anm. 3]
Auszeichnung Kategorie und Preisträger
Artios 2002 Best Casting for Feature Film, Comedy für Jane Jenkins und Janet Hirshenson
BMI Award 2002 BMI Film Music Award für John Williams
Critics Choice Award 2002 Best Family Film (Live Action)
CDG Award 2002 Excellence in Fantasy Costume Design für Judianna Makovsky
Empire Awards 2006 Outstanding Contribution to British Cinema (für die Harry-Potter-Filme 1–4)
Evening Standard British Film Award 2002 Technical Achievement Award für Stuart Craig
Sierra Award 2002 Best Family Film
Saturn Award 2002 Best Costumes für Judianna Makovsky
Satellite Award 2002 Outstanding New Talent Special Achievement Award für Rupert Grint
Young Artist Award 2002 Best Performance in a Feature Film – Leading Young Actress für Emma Watson; geteilt mit Scarlett Johansson
Most Promising Young Newcomer für Rupert Grint

Der Film war für eine Vielzahl bedeutender Filmpreise nominiert und hat einige Auszeichnungen erhalten.[Anm. 3]

Oscar

Schon bevor Harry Potter und der Stein der Weisen in die Kinos kam, vereinigten die Mitwirkenden die Rekordzahl von insgesamt 56 Oscars und Oscar-Nominierungen auf sich.[93] Bei der Oscarverleihung 2002 wurde der Film in drei Kategorien vorgeschlagen, die nominierten Personen hatten alle bereits Oscar-Erfahrung: In der Kategorie Bestes Szenenbild standen Stuart Craig und Stephenie McMillan zur Wahl. Das Team hatte schon 1996 gemeinsam einen Oscar gewonnen, außerdem Craig hatte zwei weitere Siege und drei weitere Nominierungen zu verbuchen.[143][144] Für Judianna Makovsky war es nach 1999 die zweite Nominierung in der Kategorie Bestes Kostümdesign.[145] Altmeister John Williams wurde für die Beste Filmmusik nominiert. Dies war seine 40. Oscar-Nominierung, von denen er bislang fünf in Preise umgesetzt hatte.[146] Bei der Vergabe der Preise gingen die Nominierten in allen drei Kategorien leer aus.[147]

BAFTA Awards

Sieben Nominierungen erhielt der Film für den British Academy Film Award 2001: als bester britischer Film, Robbie Coltrane als bester Nebendarsteller, für die besten visuellen Effekte, die besten Kostüme, die beste Maske, das beste Szenenbild sowie den besten Ton. Darüber hinaus war die Romanverfilmung im Jahr darauf für den British Academy Children’s Awards, einen Preis, den die BAFTA an Angebote für Kinder vergibt, in der Kategorie Bester Spielfilm nominiert. Auch hier konnte Harry Potter keine der Nominierungen in eine Auszeichnung umsetzen.[148][149]

Grammy

Ebenfalls nicht zur Auszeichnung kam es bei den Grammy Awards 2003, wo John Williams’ Filmmusik als bester Soundtrack und Hedwig’s Theme als bestes Instrumentalstück vorgeschlagen waren.[58][150]

Weitere Auszeichnungen

Der Film wurde mit dem Critic’s Choice Award 2001 der Broadcast Film Critics Association als bester Familienfilm geehrt und war in zwei weiteren Kategorien ohne Erfolg nominiert.[151] In der gleichen Kategorie zeichneten ihn die Las Vegas Film Critics Society und die Phoenix Film Critics Society aus, letztere bei sechs weiteren ergebnislosen Nominierungen.[152][153] Als Gesamtwerk war er außerdem für einen Amanda Award,[154] einen Hugo Award,[155] einen Satellite Award[156] und für einen Teen Choice Award[157] nominiert, ohne eine Auszeichnung zu erhalten. Nach zwei erfolglosen Nominierungen für Empire Awards 2002 – als bester Film und für das Trio Radcliffe/Grint/Watson als beste Newcomer [158] – wurde die damals vierteilige Harry-Potter-Filmreihe 2006 mit dem Sonderpreis Outstanding Contribution to British Cinema Award geehrt.[159]

David Heyman war von der Producers Guild of America für den PGA Award als Produzent des Jahres vorgeschlagen, musste sich aber den Produzenten des Films Moulin Rouge geschlagen geben.[160] Von insgesamt neun Nominierungen bei den Saturn Awards 2001 konnte der Film nur die Kategorie Beste Kostüme für sich entscheiden.[161][162] Kostümbildnerin Judianna Makovsky erhielt außerdem eine Auszeichnung der Costume Designers Guild.[163] Das Szenenbild wurde mit einem Evening Standard British Film Award 2002[164] honoriert und war für einen ADG Award der Art Directors Guild nominiert, ohne ihn zu gewinnen.[165] Wegen seiner Effekte war der Film bei den AFI Awards 2001 des American Film Institute vorgeschlagen, ebenfalls ohne Erfolg.[166] Broadcast Music Incorporated zeichnete die Filmmusik mit einem BMI Award aus.[167] Die Casting Society of America vergab einen Artios Awards für die Schauspielerauswahl.[168] In insgesamt fünf Kategorien war der Film für Satellite Awards nominiert, doch nur Rupert Grint nahm eine Auszeichnung mit nach Hause: als bestes Neu-Talent.[156] Er erhielt darüber hinaus einen Young Artist Award in der Kategorie Most Promising Young Newcomer; seine Kollegin Emma Watson teilte sich den Preis in der Kategorie Best Performance in a Feature Film – Leading Young Actress mit Scarlett Johansson; drei weitere Nominierungen hatte keine Auszeichnung zur Folge.[169] Daniel Radcliffe war als bester Newcomer bei den MTV Movie Awards 2002 nominiert, konnte sich aber nicht gegen Orlando Bloom durchsetzen.[170]

Bewertungen

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) zeichnete den Film mit dem Prädikat „wertvoll“ aus.[171]

Fan-Tourismus an den Drehorten

Am Londoner Bahnhof King’s Cross weisen ein Schild mit der Aufschrift Platform 9 ¾ und ein anscheinend in die Wand gefahrener Trolley auf die Rolle des Orts in Harry Potter hin

Schon vor Veröffentlichung des Films hatten Fans begonnen, gezielt die Drehorte zu besuchen; nach dem Kinostart verstärkte sich das Phänomen. Während die Anwohner von Picket Post Close in Martins Heron gelassen reagierten und aus Sicherheitsgründen keine Touristen ins Australia House gelassen wurden, warben andere Orte mit ihrer Rolle im Film. Der Londoner Zoo machte mit einer Hinweistafel auf seine Funktion als Filmkulisse aufmerksam und nahm Harry-Potter-Artikel ins Sortiment seines Souvenirladens auf.[4] Am Bahnhof King’s Cross wurden Schilder installiert, die beispielsweise Zaubern oder das Parken von Besen untersagten.[38] Ein Schild mit der Aufschrift Vorlage:"-en wurde später ergänzt durch die Installation eines Trolleys, der anscheinend in der Wand stecken geblieben ist. Ein Transparent mit den Worten Vorlage:"-en vor dem Haupteingang von Alnwick Castle musste auf Druck von Warner Bros. wieder entfernt werden.[3] Zeitnah zum Kinostart gab die Tourismusbehörde Großbritanniens einen Reiseführer speziell für die Drehorte heraus, etablierte Reiseführer folgten dem Beispiel,[172] und verschiedene Veranstalter stellten Reiseangebote speziell für Harry-Potter-Fans zusammen.[38]

Harry-Potter-Filmreihe

Die Verfilmung von Harry Potter und der Stein der Weisen setzte den Startpunkt zu einer achtteiligen Filmreihe. Nach dem ersten wurden auch die folgenden sechs Harry-Potter-Romane verfilmt; der letzte Band, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, wurde in zwei abendfüllende Filme geteilt, von denen der zweite im Juli 2011 erschienen ist. Mit einem Gesamt-Einspielergebnis von über 6,3 Milliarden $ weltweit gelten die Harry-Potter-Filme als erfolgreichste Filmreihe überhaupt (Stand: Juli 2011, vor Kinostart des letzten Films).[173]

Als erster Film der Reihe schuf Harry Potter und der Stein der Weisen in vielerlei Hinsicht die Grundlage für die weiteren Filme, angefangen beim Personal: Die Schlüsselfiguren des Filmstabs setzten ihre Arbeiten an der Filmreihe mehrheitlich fort. David Heyman war Produzent aller nachfolgenden Filme, beim dritten und ab dem fünften teilte er sich diese Aufgabe mit anderen.[174] Chris Columbus führte auch beim zweiten Film Regie, am dritten war er als Produzent beteiligt.[175] Steven Kloves schrieb die Drehbücher aller Harry-Potter-Filme mit Ausnahme des fünften.[176] John Williams komponierte die Filmmusik bis einschließlich zum dritten Teil der Reihe.[146] Szenenbildner Stuart Craig[143] und Dekorateurin Stephenie McMillan[144] arbeiteten an allen acht Filmen. Desgleichen waren die Schauspieler fast ausnahmslos in den späteren Filmen wieder zu sehen. Einzig die Rolle des Schulleiters Dumbledore wurde nach dem Tod von Richard Harris neu besetzt, ab dem dritten Film übernahm Michael Gambon den Part.[177] Alle anderen Haupt- und Nebenrollen wurden in allen acht Filmen jeweils von denselben Darstellern verkörpert. Die Verfilmung des ersten Bandes muss daher auch als Auftakt einiger Schauspieler-Karrieren gesehen werden. Vor allem die Jungdarsteller waren zuvor keinem größeren Publikum bekannt.[3]

Auch in seiner filmischen Umsetzung war der Film prägend für seine Nachfolger. Drehorte wie Alnwick Castle, die Bodleian Library und die Kathedrale von Gloucester fanden in den späteren Filmen erneut Verwendung,[36] das Haus der Dursleys wurde im Studio nachgebaut. Im Wesentlichen wurde der visuelle Stil fortgeführt, wenngleich Details der Kostüme, das Setdesign oder das Aussehen fantastischer Kreaturen im Laufe der Reihe modifiziert und – unter anderem dank des Fortschritts auf dem Gebiet der visuellen Effekte – verfeinert wurden.[178] In ähnlichem Maß baut die Filmmusik der späteren Teile auf den Arbeiten von John Williams auf, dessen Hedwig-Thema zu einer Erkennungsmelodie für die Filmreihe avancierte.[179][178]

Literatur

  • Joanne K. Rowling: Harry Potter und der Stein der Weisen. Carlsen, Hamburg 1998, ISBN 3-551-55167-7.
  • Jeff Jensen, Daniel Fierman: Harry Potter Comes Alive. In: Entertainment Weekly. Nr. 614, 14. September 2001 (Artikel online auf den Internetseiten von Entertainment Weekly [abgerufen am 7. Juni 2011]).
  • Gareth McLean: In Harry Potter land. In: The Guardian. 19. Oktober 2001, S. 2 (Artikel online auf den Internetseiten des Guardian [abgerufen am 7. Juni 2011]).
  • Jess Cagle: Cinema: The First Look At Harry. In: Time. Vol. 158, Nr. 20, 5. November 2001 (Artikel online auf den Internetseiten von Time [abgerufen am 9. Juni 2011]).
  • Jörg C. Kachel: Harry Potter und der Stein der Weisen; Harry Potter und die Kammer des Schreckens. In: Andreas Friedrich (Hrsg.): Filmgenres: Fantasy- und Märchenfilm. Reclam, 2005, ISBN 3-15-018403-7 (als Leseprobe online auf den Internetseiten des Verlags [abgerufen am 6. Juni 2011]).
  • Ricarda Strobel: Harry Potter – ein Literatur- und Medienereignis im Blickpunkt interdisziplinärer Forschung. Hrsg.: Christine Garbe, Maik Philipp. Band 1. Von Literatur – Medien – Rezeption. LIT Verlag, Münster 2006, ISBN 3-8258-7242-4, S. 113–127.
  • Sabine-Michaela Duttler: Die filmische Umsetzung der Harry Potter-Romane. Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2007, ISBN 978-3-8300-3314-1.
  • Andreas Thomas Necknig: Wie Harry Potter, Peter Pan und Die unendliche Geschichte auf die Leinwand gezaubert wurden: literaturwissenschaftliche und didaktische Aspekte von Verfilmungen phantastischer Kinder- und Jugendliteratur. Lang, 2007, ISBN 978-3-631-55486-9, S. 59.

Anmerkungen

  1. Ausgehend vom Jahresmittelwert 1998 des Britischen Pfundes in US-Dollar: 0,6038 £ ≙ 1 $. Siehe Außenwert des Pfund Sterling.
  2. Hier werden nur Daten einiger wichtiger Märkte exemplarisch wiedergegeben. Eine umfassendere Aufstellung von Besucherzahlen in Europa bietet die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle unter Film Information: Harry Potter and the Philosopher’s Stone. Die Einspielergebnisse aus weiteren Ländern sind bei Box Office Mojo unter Harry Potter and the Sorcerer’s Stone. Box Office by Country abrufbar.
  3. a b Hier wird nur eine Auswahl bedeutender Filmpreise wiedergegeben. Eine umfangreichere Liste hält die Internet Movie Database parat unter Awards for Harry Potter und der Stein der Weisen (2001)

Einzelnachweise

  1. a b Freigabebescheinigung. (PDF, ca. 72 KB) Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, 26. Mai 2009, abgerufen am 8. Juni 2011.
  2. a b Details zum Film. Jugendmedienkommission des Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, 30. August 2007, abgerufen am 8. Juni 2011.
  3. a b c d e f g h i j k l m n o p q Jeff Jensen, Daniel Fierman: Harry Potter Comes Alive. In: Entertainment Weekly. Nr. 614, 14. September 2001.
  4. a b c d e f g h Gareth McLean: In Harry Potter land. In: The Guardian. 19. Oktober 2001, S. 2.
  5. Jonathan Ross: Friday Night with Jonathan Ross vom 6. Juli 2007, BBC One. Interview mit J.K. Rowling. (Transkription online. In: Accio Quote. Abgerufen am 7. Juni 2011.)
  6. a b Colleen A. Sexton: J. K. Rowling Biography. Twenty-First Century Books, 2007, ISBN 978-0-8225-7949-6.
  7. a b Urs Jenny: Crashkurs für Zauberlehrlinge. In: Der Spiegel. Nr. 47/2001, 19. November 2001, S. 198 (Artikel online bei Spiegel Online [abgerufen am 30. Juni 2011]).
  8. a b c d e f g h i j k l m n o p Jess Cagle: Cinema: The First Look At Harry. In: Time. Vol. 158, Nr. 20, 5. November 2001.
  9. Susanne Vieser: Profit mit Potter. In: Focus Money. Nr. 42, 12. Oktober 2000 (Artikel online auf den Internetseiten von Focus [abgerufen am 2. Juli 2010]).
  10. Bagwell, Sheryle: WiGBPd About Harry. In: Australian Financial Review. 19. Juli 2000 (Artikel online bei Accio Quote, archiviert beim Internet Archive am 30. September 2007 von dieser Website [abgerufen am 7. Juni 2011]).
  11. a b Peter Hossli: An Potters Zauberstab hängen die Milliarden. 7. Juni 2007, abgerufen am 7. Juni 2011.
  12. Harry Potter and the Philosopher's Stone. In: Online-Ausgabe des Guardian. 16. November 2001, abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch).
  13. a b Brian Linder: Davis Confirms Potter Role. In: IGN.com. 8. Januar 2001, abgerufen am 14. Juni 2011 (englisch).
  14. Paul F. Duke, Dana Harris: Spielberg opts out of 'Potter'. In: Online-Ausgabe von Variety. 22. Februar 2000, abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch).
  15. Guylaine Cadorette: Quote of the Day: Spielberg on not making Harry Potter. In: Hollywood.com. 5. September 2001, abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch): „[…] for me, that was shooting ducks in a barrel. It’s just a slam dunk. It’s just like withdrawing a billion dollars and putting it into your personal bank accounts. There’s no challenge.“
  16. Joanne K. Rowling: Section: Rubbish Bin – J K Rowling 'veto-ed Steven Spielberg as the director of the first Harry Potter film'. In: Internetseiten von J.K. Rowling. Abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch, auf Rowlings Website wird auch eine deutsche Übersetzung angeboten).
  17. Christoph Dallach: Ich komme mir vor wie ein Spice Girl. In: kulturSpiegel. Nr. 4/2000, 27. März 2000, S. 6 (Artikel online bei Spiegel Online [abgerufen am 7. Juli 2011] Interview mit J.K. Rowling).
  18. Laura Miller: Fans hate director picked for Harry Potter film. In: Salon.com. 30. März 2000, abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch).
  19. a b c d e f g Greg Dean Schmitz: Harry Potter and the Sorcerer's Stone (2001). In: Yahoo.com. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. Dezember 2007; abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch).
  20. Brian Linder: Chris Columbus to Direct Harry Potter. In: IGN.com. 28. März 2000, abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch).
  21. Brian Linder: Screenwriter Kloves Talks Harry Potter. In: IGN.com. 6. Februar 2001, abgerufen am 14. Juni 2011 (englisch): „It’s really faithful. […] There’s stuff of my own, there’s dialogue of my own obviously, but it’s sort of extrapolating from what Jo [Rowling] writes.“
  22. Michael Sragow: A wizard of Hollywood. In: Salon.com. 24. Februar 2000, abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch): „Adapting the first book in the series is tough because the plot doesn’t lend itself to adaptation as well as the next two books; Volumes 2 and 3 lay out more naturally as movies, since the plots are more compact and have more narrative drive.“
  23. Vorlage:IMDb Name
  24. a b Brian Linder: Chris Columbus Talks Potter. In: IGN.com. 30. März 2000, abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch).
  25. Brian Linder: Harry Potter Casting Frenzy. In: IGN.com. 14. Juni 2000, abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch).
  26. Brian Linder: Trouble Brewing with Potter Casting? In: IGN.com. 11. Juli 2000, abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch).
  27. a b Paul Sussman: British child actor 'a splendid Harry Potter'. In: Internetseiten von CNN. 23. August 2000, abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch).
  28. Larry Carroll: 'Narnia' Star William Moseley Reflects On Nearly Becoming Harry Potter. In: Internetseiten von MTV. 5. Februar 2008, abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch).
  29. Potter fans await film verdict. In: Internetseiten der BBC. 18. August 2000, abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch).
  30. DANIEL RADCLIFFE, RUPERT GRINT AND EMMA WATSON BRING HARRY, RON AND HERMIONE TO LIFE FOR WARNER BROS. PICTURES'"HARRY POTTER AND THE SORCERER'S STONE". In: Internetseiten von Warner Bros. 21. August 2000, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. April 2007; abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch).
  31. a b c d Martyn Palmer: When Danny met Harry. In: The Times. 3. November 2001 (Artikel online [abgerufen am 7. Juni 2011]).
  32. Barry Koltnow: One enchanted night at theater, Radcliffe became Harry Potter. In: Online-Ausgabe des East Valley Tribune. 6. Juni 2007, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 11. Oktober 2007; abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch).
  33. Missy Schwartz: Season of the Witch. In: Internetseiten von Entertainment Weekly. 14. Dezember 2001, archiviert vom Original am 20. Dezember 2001; abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch, Interview mit Emma Watson).
  34. Dhananjay Kulkarni: Emma Watson – New Teenage Sensation!! In: Buzzle. 23. Juni 2004, abgerufen am 7. Juni 2011 (englisch).
  35. a b Jörg C. Kachel: Harry Potter und der Stein der Weisen; Harry Potter und die Kammer des Schreckens. In: Andreas Friedrich (Hrsg.): Filmgenres: Fantasy- und Märchenfilm. Reclam, 2005.
  36. a b c Filming Locations – Muggle Names. Abgerufen am 8. Juni 2011 (englisch).
  37. Connie Ann Kirk: J.K. Rowling: a biography. Greenwood Publishing Group, 2003, ISBN 978-0-313-32205-1, S. 96.
  38. a b c Magic Kingdom. In: People. Vol. 57, Nr. 1, 14. Januar 2002, S. 132 (Artikel online auf den Internetseiten von People [abgerufen am 5. Juni 2011]).
  39. Brian Linder: Hogwarts Oxford Location Pics & Rowling Speaks. In: IGN.com. 3. Oktober 2000, abgerufen am 8. Juni 2011 (englisch).
  40. Brian Linder: Potter Set News & Pics. In: IGN.com. 15. November 2000, abgerufen am 8. Juni 2011 (englisch).
  41. a b Brian Linder: Potter Pics: Hagrid, Hogsmeade Station, and the Hogwarts Express. In: IGN.com. 2. Oktober 2000, abgerufen am 8. Juni 2011 (englisch).
  42. Brian Linder: Potter Pics: Part Two ¿ The Hogwarts Set at Durham Cathedral. In: IGN.com. 3. Oktober 2000, abgerufen am 8. Juni 2011 (englisch).
  43. Ricarda Strobel: Harry Potter auf der Leinwand. 2006, S. 114.
  44. a b Why does the Harry Potter movie have a different title in England? In: Yahoo.com. 23. Januar 2002, abgerufen am 24. Juni 2011 (englisch).
  45. a b Philip Nel: You Say “Jelly,” I Say “Yell-O”? Harry Potter and the Transfiguration of Language. In: Lana A. Whited (Hrsg.): The ivory tower and Harry Potter: perspectives on a literary phenomenon. University of Missouri Press, 2004, ISBN 0-8262-1549-1, S. 261 ff.
  46. Christ Church College, St Aldate's, Oxford, Oxfordshire, England, UK. In: Find Hogwarts. Abgerufen am 8. Juni 2011 (englisch).
  47. a b Brian Linder: Potter Creature Feature. In: IGN.com. 11. Januar 2001, abgerufen am 15. Juni 2011 (englisch).
  48. Paul Wilson: Visual Effects/Miniatur Photography. In: Barbara Baker (Hrsg.): Let the credits roll: interviews with film crew. McFarland, 2003, ISBN 978-0-7864-1679-0, S. 116.
  49. Petra Ahne: Die Augen zu blau, die Haare zu glatt. In: Berliner Zeitung. 23. November 2001 (Artikle online auf den Internetseiten der Berliner Zeitung [abgerufen am 7. Juli 2011]).
  50. Vorlage:IMDb Name
  51. a b c d Hanns-Georg Rodek: Die Magie des Vertrauten. In: Die Welt. 21. November 2001 (Artikel online auf den Internetseiten der Welt [abgerufen am 24. Juni 2011]).
  52. a b c d Todd McCarthy: Harry Potter and the Sorcerer's Stone. In: Variety. 11. November 2001 (Artikel online auf den Internetseiten von Variety [abgerufen am 24. Juni 2011]).
  53. a b c d e f Kimberley Dadds, Miriam Zendle: Harry Potter: Books vs films. In: Digital Spy. 9. Juni 2007, abgerufen am 14. Juni 2011 (englisch).
  54. a b c Richard Dyer: The wizard of film scoring tackles ‘harry potter’. In: The Boston Globe. 18. Mai 2001, S. D.14 (Artikel online, archiviert beim Internet Archive am 10. Juni 2001 [abgerufen am 29. Juni 2011]).
  55. a b c d e Jonas Uchtmann: Kurzkritiken - Harry Potter and the Philosopher's Stone. In: FilmmusikWelt. 31. Mai 2004, abgerufen am 14. Juni 2011.
  56. a b John Takis: CD Review: Harry Potter and the Sorcerer's Stone. In: Film Score Monthly. 4. März 2002, abgerufen am 14. Juni 2011 (englisch).
  57. a b c d e f g Filmtracks: Harry Potter and the Sorcerer's Stone (John Williams). In: Filmtracks.com. 14. August 2001, abgerufen am 29. Juni 2011 (englisch).
  58. a b William Silvester: Harry Potter Collector’s Handbook. F+W Media, 2010, ISBN 978-1-4402-0897-3, S. 175.
  59. Harry Potter And The Sorcerer's Stone Soundtrack CD. In: CD Universe. Abgerufen am 30. Juni 2011 (englisch).
  60. Harry Potter und der Stein der Weisen. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 7. Juli 2011.
  61. Harry Potter. In: serien-synchron.de. Abgerufen am 7. Juli 2011.
  62. a b Ricarda Strobel: Harry Potter auf der Leinwand. 2006, S. 116 ff.
  63. a b c Ricarda Strobel: Harry Potter auf der Leinwand. 2006, S. 120.
  64. Paul V. M. Flesher: Being True to the Text: From Genesis to Harry Potter. In: Journal of Religion and Film. Vol. 12, Nr. 2, Oktober 2008, S. H. 2 (Artikel online [abgerufen am 7. Juli 2011]).
  65. vgl. hierzu auch den Abschnitt Endschnitt
  66. Ricarda Strobel: Harry Potter auf der Leinwand. 2006, S. 123 f.
  67. Ricarda Strobel: Harry Potter auf der Leinwand. 2006, S. 122 f.
  68. “Hook meets Indiana Jones” – John Williams: Harry Potter and the Philosopher’s Stone (2001). In: Filmmusik 2000. Abgerufen am 30. Juni 2011.
  69. a b c d Ricarda Strobel: Harry Potter auf der Leinwand. 2006, S. 125 f.
  70. Andreas Thomas Necknig: Wie Harry Potter, Peter Pan und Die unendliche Geschichte auf die Leinwand gezaubert wurden. 2007, S. 59.
  71. a b Reinhard Bradatsch: Filmkritik Harry Potter und der Stein der Weisen. In: allesfilm.com. Abgerufen am 7. Juli 2011.
  72. Stefanie Hundeshagen, Maik Philipp: Harry Potter – ein Literatur- und Medienereignis im Blickpunkt interdisziplinärer Forschung. Hrsg.: Christine Garbe, Maik Philipp. Band 1. Von Literatur – Medien – Rezeption. LIT Verlag, Münster 2006, ISBN 3-8258-7242-4, S. 131 f., 137.
  73. Sabine-Michaela Duttler: Die filmische Umsetzung der Harry Potter-Romane. 2007 (nach Christine Hegen: Harry Potter als Forschungsobjekt. In: Online-Ausgabe der Mittelbayerischen Zeitung. 6. Februar 2008, abgerufen am 7. Juli 2011.).
  74. Lisa Hopkins: Screening the Gothic. University of Texas Press, 2005, ISBN 978-0-292-70646-0, S. 133.
  75. Ricarda Strobel: Harry Potter auf der Leinwand. 2006, S. 121.
  76. Andreas Thomas Necknig: Wie Harry Potter, Peter Pan und Die unendliche Geschichte auf die Leinwand gezaubert wurden. 2007, S. 58 f.
  77. a b c d e Anke Westphal: Das blank geputze Böse. In: Berliner Zeitung. 21. November 2001, S. 13, 15 (Artikel online auf den Internetseiten der Berliner Zeitung [abgerufen am 24. Juni 2011]).
  78. a b Ricarda Strobel: Harry Potter auf der Leinwand. 2006, S. 126.
  79. Andreas Thomas Necknig: Wie Harry Potter, Peter Pan und Die unendliche Geschichte auf die Leinwand gezaubert wurden. 2007, S. 62.
  80. Brian Linder: Potter Poster Pic. In: IGN.com. 13. Dezember 2000, abgerufen am 24. Juni 2011.
  81. Brian Linder: Potter Preview Premieres Tomorrow. In: IGN.com. 28. Februar 2001, abgerufen am 24. Juni 2011 (englisch).
  82. Potter casts spell at world première. In: Internetseiten der BBC. 5. November 2001, abgerufen am 24. Juni 2011 (englisch).
  83. Ricarda Strobel: Harry Potter auf der Leinwand. 2006, S. 113.
  84. Erfolgreichste Filme: "Herr" und "Harry" in der Hall of Fame. In: Spiegel Online. 5. März 2002, abgerufen am 3. Juni 2011.
  85. a b Harry Potter and the Sorcerer’s Stone. In: The Numbers. Abgerufen am 28. Juni 2011 (englisch).
  86. DVD & Video: Harry Potter und der Stein der Weisen. In: moviefans.de. Abgerufen am 28. Juni 2011.
  87. a b c Harry Potter und der Stein der Weisen in der Online-Filmdatenbank
  88. Harry Potter and the Philosopher’s Stone. British Board of Film Classification, abgerufen am 3. Juni 2011 (englisch).
  89. Ratings. Harry Potter and the Sorcerer’s Stone. Motion Picture Association of America, abgerufen am 3. Juni 2011 (englisch).
  90. a b c Stimmungsbarometer Kinderfilm: FSK-Freigaben für die jüngsten Kinogänger. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, abgerufen am 3. Juni 2011.
  91. a b Die religiöse Verführung der jungen Potter-Fans. In: Spiegel Online. 20. November 2001, abgerufen am 3. Juni 2011.
  92. Harry-Potter-Film: Kirchen geben Entwarnung. In: ORF.at. 21. November 2001, abgerufen am 4. Juni 2011.
  93. a b c Harald Martenstein: Harry Potter: Die volle Dröhnung. In: Der Tagesspiegel. 20. November 2001 (Artikel online auf den Internetseiten des Tagesspiegel [abgerufen am 24. Juni 2011]).
  94. a b c d Konrad Heidkamp: Zauberhafte Abziehbilder. In: Die Zeit. Nr. 48, 21. November 2001 (Artikel online auf den Internetseiten der Zeit [abgerufen am 24. Juni 2011]).
  95. Harry Potter und der Stein der Weisen. In: film-dienst. Nr. 24, 2001 (Eintrag online [abgerufen am 7. Juli 2011]).
  96. USA: Weiterhin Okkultismus-Vorwürfe gegen Harry Potter. In: ORF.at. 20. November 2001, abgerufen am 4. Juni 2011.
  97. Jens Teschke: Die Angst vor Harry Potter. In: Netzeitung. 20. November 2001, abgerufen am 4. Juni 2011.
  98. Gerichtsurteil: Harry Potter darf zurück in die Bibliothek. In: Spiegel Online. 23. April 2003, abgerufen am 4. Juni 2011.
  99. Schule verbannt Harry Potter. In: Online-Ausgabe von Der Standard. 2. Juni 2003, abgerufen am 4. Juni 2011.
  100. Zensur: Harry Potter raus aus US-Büchereien? In: Spiegel Online. 14. September 2000, abgerufen am 4. Juni 2011.
  101. Italienischer Exorzismus-Experte warnt vor Harry Potter. In: kath.net. 22. Juli 2007, abgerufen am 4. Juni 2011.
  102. Potter-Inquisitor Kurt Krenn hat Buch nicht gelesen. In: Online-Ausgabe von News. 18. März 2000, abgerufen am 4. Juni 2011.
  103. a b Kirk Honeycutt: Harry Potter and the Sorcerer's Stone. In: Online-Ausgabe von The Hollywood Reporter. 9. November 2001, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. August 2007; abgerufen am 24. Juni 2011 (englisch).
  104. Harry Potter und der Stein der Weisen. In: InsideKino. Abgerufen am 28. Juni 2011.
  105. Academy Awards. Harry Potter and the Sorcerer’s Stone. In: Box Office Mojo. Abgerufen am 28. Juni 2011 (englisch).
  106. Harry Potter and the Sorcerer’s Stone. Daily Box Office. In: Box Office Mojo. Abgerufen am 28. Juni 2011 (englisch).
  107. Martin A. Grove: Box Office Analysis: “Harry Potter” breaks records. In: Hollywood.com. 18. November 2001, abgerufen am 28. Juni 2011 (englisch).
  108. a b UK Highest grossing debut weekend. In: 25th Frame. Abgerufen am 28. Juni 2011 (englisch).
  109. Harry Potter smashes box office records. In: Internetseiten der BBC. 19. November 2001, abgerufen am 28. Juni 2011 (englisch).
  110. a b Startrekorde Deutschland. In: InsideKino. Abgerufen am 28. Juni 2011.
  111. Pottermania-Spezial: Kassenrekord & Welterfolg. In: Online-Ausgabe von News. 19. November 2001, abgerufen am 28. Juni 2011.
  112. Mike Weibel: Harry Potter - Goldesel für einen Konzern. In: saldo. Nr. 1, 2002 (Artikel online auf den Internetseiten von K-Tipp [abgerufen am 28. Juni 2011]).
  113. Harry Potter und der Stein der Weisen. In: Internetseiten von Blickpunkt:Film. Abgerufen am 28. Juni 2011.
  114. Fabelhafte Kassenfüller. In: Spiegel Online. 2. Mai 2002, abgerufen am 30. Juni 2011.
  115. Film Information: Harry Potter and the Philosopher’s Stone. In: LUMIERE. Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, abgerufen am 28. Juni 2011.
  116. Die erfolgreichsten Filme aller Zeiten in Großbritannien. In: InsideKino. 9. April 2006, abgerufen am 28. Juni 2011.
  117. a b Harry Potter and the Sorcerer’s Stone. In: Box Office Mojo. Abgerufen am 28. Juni 2011 (englisch).
  118. Harry Potter and the Sorcerer’s Stone. Box Office by Country. In: Box Office Mojo. Abgerufen am 28. Juni 2011 (englisch).
  119. Potter makes movie chart history. In: Internetseiten der BBC. 19. Februar 2002, abgerufen am 28. Juni 2011 (englisch).
  120. Top 100 Deutschland 2000–2009. In: InsideKino. Abgerufen am 28. Juni 2011.
  121. Die erfolgreichsten Filme in Deutschland seit 1968. In: InsideKino. 20. März 2011, abgerufen am 28. Juni 2011.
  122. Thomas Schulz: Marke Potter. In: Der Spiegel. Nr. 45/2001, 5. November 2001, S. 114 (Artikel online bei Spiegel Online [abgerufen am 7. Juli 2011]).
  123. Peter V. Brinkemper: Harry Potter - verdammt zum Milliarden-Erfolg. In: Telepolis. 21. November 2001, abgerufen am 7. Juli 2011.
  124. Andreas Hepp: Globalisierung der Medienkommunikation: eine Einführung. VS Verlag, 2005, ISBN 978-3-531-13998-2, S. 215 f.
  125. Roger Ebert: Harry Potter And The Sorcerer's Stone. In: Online-Ausgabe der Chicago Sun-Times. 16. November 2001, abgerufen am 24. Juni 2011 (englisch).
  126. a b c Elvis Mitchell: FILM REVIEW; The Sorcerer's Apprentice. In: Online-Ausgabe der New York Times. 16. November 2001, abgerufen am 25. Juni 2011 (englisch).
  127. Harry Potter and the Sorcerer's Stone (Harry Potter and the Philosopher's Stone) (2001). In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 24. Juni 2011 (englisch).
  128. Harry Potter and the Sorcerer's Stone. In: Metacritic. Abgerufen am 24. Juni 2011 (englisch).
  129. Vorlage:IMDb Titel
  130. a b Wiebke Brauer: Mangel an Muggeligkeit. In: Spiegel Online. 22. November 2001, abgerufen am 24. Juni 2011.
  131. Fritz Göttler: Harry Potter und der Stein der Weisen. In: Süddeutsche Zeitung. 21. November 2001 (zitiert nach: Strobel: Harry Potter auf der Leinwand, S. 115, 127).
  132. Michael Sontheimer: Dabei sein ist alles. In: Spiegel Online. 20. November 2001, abgerufen am 24. Juni 2011.
  133. John Hiscock: Magic is the only word for it. In: Online-Ausgabe von The Daily Telegraph. 4. November 2001, abgerufen am 24. Juni 2011 (englisch).
  134. a b Jonathan Foreman: Off to See The Wizards! ‘Potter’ is a Faithful, if Not Great Movie. In: Online-Ausgabe der New York Post. 16. November 2001, abgerufen am 24. Juni 2011 (englisch).
  135. Alan Morrison: Harry Potter And The Philosopher's Stone. In: Online-Ausgabe von Empire. Abgerufen am 24. Juni 2011 (englisch).
  136. a b Petra Kohse: Zauberei ist machbar. In: die tageszeitung. 21. November 2001, S. 16 (Artikel online auf den Internetseiten der taz [abgerufen am 24. Juni 2011]).
  137. a b c Claudia Puig: Visually stunning 'Potter' falls short of pure magic. In: Online-Ausgabe von USA Today. 16. November 2001, abgerufen am 24. Juni 2011 (englisch).
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  139. Katrin Hoffmann: Harry Potter und der Stein der Weisen. In: epd Film. Nr. 12, 2001, S. 37 (zitiert nach: Strobel: Harry Potter auf der Leinwand, S. 115, 127).
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