Benutzer:Freimut Bahlo/Muster
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Anmerkungen
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Der Weihnachtsmann sagt Bitte sehr
Hit Songs, 1900-1955: American Popular Music of the Pre-Rock Era
A
Mustersong
ist ein Song, der von [[ ]] (Musik) und [[]] (Text) geschrieben und 1927 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen
Zu weiteren Musikern, die den Song schon früh coverten, gehörten [1]
Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 160 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von [[]].[2]
.[1]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 101
- ↑ Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1927
A
Sonny Boy (Lied)
Sonny Boy ist ein Song, der von Ray Henderson (Musik), Buddy DeSylva und Lew Brown (Text) geschrieben und 1928 veröffentlicht wurde.[1] Der Song war in späten 1920er-Jahren auch in einer deutschen Fassung populär.
Hintergrund
Nach dem Erfolg des Tonfilms The Jazz Singer (1927) mit Al Jolson arbeitete man bei Warner Brothers an einem zweiten Film, The Singing Fool (1928, Regie Lloyd Bacon), für den u. a. I'm Sitting on Top of the World geschrieben wurde. Als sich DeSylva mit Ray Henderon und Lew Brown in Atlantic City aufhielt, wurde er überraschend von Al Jolson angerufen. Der Sänger brauchte binnen kürzester Zeit ein neues Lied von ihm; DeSylva fragte darauf, wie alt denn der Kinderdarsteller in dem neuen Film sei, antwortete Jolson: „er ist drei, und steht auf meinem Knie.“ DeSylva präsentierte ihm dann seine Songidee:
- Climb upon my knee, sonny boy;
- although you're only three, sonny boy.[1]
Eigentlich verstanden Henderson, Deylva und Brown den Auftrag, den Song für den Sänger zu schreibem, als Spaß; sie wussten, dass Al Jolson rührselige Balladen mochte, die er zu dramatisieren und mit einem rollenden R zu versehen wusste. So schrieben sie aus ihrer Sicht den schlechtesten Song wie möglich, bei dem sie aber sicher waren, dass er bei Jolson einschlagen würde. Nachdem dieser eingewilligt hatte, verbrachte das Songwriter-Team die ganze Nacht damit, Sonny Boy zu schreiben, um es dem Sänger am nächsten Morgen am Telefon vorzusingen. Jolson war einverstanden; seine Plattenaufnahme von Sonny Boy, aufgenommen am 20. August 1928 für Brunswick, wurde daraufhin der größte Hit seiner Karriere;[1] der Song war 1928 insgesamt 19 Wochen auf Position 1 der US-Charts.[2]
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen

Zu den Musikern, die den Song ab 1928 aufnahmen, gehörten in den Vereinigten Staaten Ruth Etting (Columbia 1563), Jesse Crawford (Victor 21728), Gene Austin (Victor 21779), John McCormack/Nat Shilkret, Gracie Fields, Layton & Johnstone (Columbia 5198), Frank Ferera's Hawaiian Trio mit Annette Hanshaw, Corrine deBert[3] und das Orchester von Jan Garber. Der Tenor Richard Tauber sang eine deutsche Version des Songs (Schlaf’ und träume süβ, Sonny Boy, Text: Jean Gilbert/Ernst Neubach; Odeon 4927, mit dem Künstler-Orchester von Béla Dajos), die auch 1929 von Franz Völker (mit dem Paul Godwin Künstler-Orchester, Grammophon B42944), Paul O'Montis, Wilhelm Gombert (Tri-Ergon TE-5627) und noch 1966 von Rudolf Schock mit den Berliner Symphonikern unter Fried Walter eingespielt wurde. Fred Gouin sang ein französische Version (Mon petit, Odeon 166.283, mit Orchestre André Cadou), Daniele Serra eine italienische; in finnischer Sprache interpretierte ihn Matti Jurva.
Ferner wurde der Song Ende der 1920er-Jahre von zahlreichen Jazzmusikern aufgenommen, so von Henry Kiselik,[4] Irving Kaufman (Okeh), Rube Bloom (Pathe), Lee Sims (Brunswick), die Original Wolverines (Vocalion[5]) in Berlin von Lud Gluskin, Stefan Weintraub, Bernard Etté und Sam Baskini, in Paris das Orchestre David Bee and His Red Beans und Gregor et ses Gregoriens (u. a. mit Alix Combelle, Michel Warlop, Stéphane Grappelli). Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 137 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Thore Ehrling, Svend Asmussen, Slim Gaillard, Leo Watson/Vic Dickenson, Mel Tormé, Oscar Pettiford, Jack Dieval, Albert Mangelsdorff, Cal Tjader, Jimmy Forrest, Rob Pronk, Toots Thielemans, Henri Crolla, Howard McGhee, Chet Baker, Sonny Rollins, Ted Heath, Ike Quebec, Red Garland und Sonny Stitt.[6] 1949 sang Jolson erneut Sonny Boy als Gesangsdouble für Larry Parks in dem Film Jolson Sings Again.
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c Michael Lasser: America's Songs II: Songs from the 1890s to the Post-War Years. 2014.
- ↑ http://tsort.info/music/582bzk.htm
- ↑ Ampico Lexington 210903-F
- ↑ Piano Roll, Welte Y-75402 (1928)
- ↑ Mit Mike Durso (tb), Maurice Bercov (cl,as), Dick Voynow (p,dir), Dick McPartland (g), Basil Dupree (b), Vic Moore (dr).
- ↑ Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Ray Henderson Kategorie:Buddy DeSylva Kategorie:Lew Brown Kategorie:Nummer-eins-Hit Kategorie:Lied 1928
Nagasaki (Lied)
Nagasaki ist ein Song, der von Harry Warren (Musik) und Mort Dixon (Text) geschrieben und 1928 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund
Neben Nonsenseliedern wie „Barney Google“ (Billy Rose, 1923) und „Does the Spearmint Lose Its Flavor on the Bedpost Over Night?“ (1924, von Billy Rose, Ernest Breuer und Marty Bloom) waren Songs, die ab den apäten 1910er-Jahren bis in die 20er-Jahren geschrieben wurden, solche mit einem exotischen Strang modern. Dazu zählten Lieder wie „Under the Yellow Arabian Moon“ (1915), „Hindustan“ (1918)< und „Dardanella“ (1920), die in Text und Musik mit dem Flair des Fremden spielten. Weitere Songs kombinierten Exotisches mit humorvollen sexuellen Anspielungen, wie „Please Don't Take My Harem Away“ (1919[2]) und „Cleopatterer“ (1917) von Jerome Kern und P. G. Wodehouse. „Der schrulligste von alln war Mort Dixons und Harry Warrens Nagasaki kombinierte die beiden Stränge - das exotische und den Nonsense - in einer abgründigen und unwiderstehlichen Lyrik. Der Text hat nicht mit Nagasaki in Japan oder mit Asien zu tun. Er verbindet Dixons manchmal derben Nonsense mit dem, was Richard Corliss vom Time Nagazine Warrens übersprudelnde Synkopierung ausgegrabener Folk-Themen zu Tantnummern nannte. “[1]
Zunächst wollte der Musikerleger Jerome Remick die Nummer nicht veröffentlichen; Warren sagte später: „Er dachte, sie hätte zu viele Noten und sei zu kompliziert.“ Nach Warrens Ansicht baute der Song auf den Ideen Dixons auf; „er war einer dieser Romantiker, der nach weit entfernten Plätzen mit fremdartig klingenden Namen lechzte. Ich galueb, er hatte keine Vorstellung davon, wie Nagasaki wirklich aussah, was wahrschein ganz gut so war“ [1]
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen
Zu den Musikern, die den Song ab 1928 aufnahmen, gehörten in den Vereinigten Staaten die Ipana Troubadours (Chance, u. a. mit Phil Napoleon, Tommy Dorsey, Frank Teschmacher, Smith Ballew, Irving Kaufman), Nat Shilkret/Frank Crumit, Jack Kaufman and The Seven Blue Babies (Edison). Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 210 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Don Redman, Claude Hopkins, The Mills Brothers, Eddie South, Rudy Vallee, Fletcher Henderson, Herman Chittison, Casa Loma Orchestra, Paul Mares, Charlie Barnet, Willie Lewis, Nat Gonella, Adrian Rollini, Cab Calloway, Putney Dandridge, Jimmie Lunceford, dem Benny Carter, Benny Goodman und dem Quintette du Hot Club de France.[3]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c Michael Lasser: America's Songs II: Songs from the 1890s to the Post-War Years. 2014.
- ↑ von Will E. Skidmore, Marshall Walker
- ↑ Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Harry Warren Kategorie:Lied 1928
Doin’ the New Low Down
Doin’ the New Low Down ist ein Song, der von Jimmy McHugh (Musik) und Dorothy Fields (Text) geschrieben und 1928 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund

Fotografie von Carl van Vechten, aus der Van Vechten Collection der Library of Congress
Nachdem McHugh und Fields Songs für eine Reihe von Revuen im Cotton Club geschrieben hatten, heuerte sie der Produzent [[Lw leslie an, Lieder für die Revue Blackbirds of 1928 zu schreiben. Drei Wohen vor der Eröffnung kam der Tänzer Bill „Bojangles“ Robnson dazu, und McHugh/Fields sollten speziell für Bojangles eine Nummer schreiben; Doin' the New Low Down wurde darauf Bojangles’ Broadway-Debüt
Das Wort Low Down hatte in dieser Zeit mehrere Bedeutungen im Slang, von gemein bis gefühlvoll, wie in Eubie Blakes und Noble Sissles Lowdown Blues sowie in George und Ira Gershwins Sweet and Lowdown. In den 1920er- und 30er-Jahren hatte der Begriff Low Down auch eine afroamerikanische Konnotion, verbunden mit einem in Harlem populären Tanz. Darauf beziehen sich Musiktitel wie Fred Roses When Jenny Does Her Lown Down Dance, Irving Berlins When the Folks High Up to the New Low Down und Don' the Uptown Lowdown (1933) von Harry Revel und Mack Gordon.[1]
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen
Zu den Musikern, die den Song ab 1927 aufnahmen, gehörten in den Vereinigten Staaten Bill Robinson selbst (begleitet von Irving Mills and His Hotsy Totsy Gang[2]), Elizabeth Welsh, Jack Pettis and His Pets (Victor), Duke Ellington Orchestra (alias The Harlem Footwarmers, mi Irving Mills, Gesang), die California Ramblers, Lawrence Welk, Billy Cotton & His Cotton Pickers (Regal MR-2028) und die Mississippi Maulers[3], in London Jack Hylton, in Berlin Lud Gluskin. Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 91 (Stand 2015) Coverversionen.[4]
Bill Robinson nahm Doin' The New Low Down 1932 erneut mit dem Don Redman Orchestra und The Mills Brothers auf. 1932 sang ihn Margie Hines für die Trickfilmfigur Betty Boop. In späteren Jahren nahmen u. a. auch Isham Jones, Joe Venuti, Elmer Snowden/Cliff Jackson, Django Reinhardt & Philippe Brun, das Casa Loma Orchestra/Mildred Bailey, Abe Lyman and his Orchestra (mit Ella Logan, Gesang), Svend Asmussen, Pearl Bailey, Art Hodes, Bob Wilber & Kenny Davern den Song auf.
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b Michael Lasser: America's Songs II: Songs from the 1890s to the Post-War Years. 2014.
- ↑ Zur Hotsy Totsy Gang gehörten u. a. Jimmy McPartland, Fud Livingston und Jack Pettis
- ↑ mit Leo McConville, Tommy Dorsey, Fud Livingston, Frank Signorelli, Eddie Lang, Joe Venuti, Joe Tarto, Stan King, Roy Evans (vcl)
- ↑ Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Jimmy McHugh Kategorie:Lied 1927
Pack Up Your Sins and Go to the Devil
Pack Up Your Sins and Go to the Devil ist ein Song, der von Irving Berlin geschrieben und 1922 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund
Irving Berlin schrieb Pack Up Your Sins and Go to the Devil für die Revue Music Box Revue of 1922, wo ihn die McCarthy Sisters vorstellten. In der Show beförderte eine Komödiantin im roten Teufelskostüm die auf der Bühne anwesenden Jazzmusiker symbolisch in die Hölle; dazu erklang die Textzeile: They've got a couple of old reformers in heaven, making them go to bed at eleven. Pack Up Your Sins and Go to the devil, and you'll never hae to go to bed at all:[2]
Berlin experimentierte Anfang der 1920er-Jahre damit, Songs mit unregelmäßigen Rhythmen zu arbeiten, wie zunächst in „Everybody Step“ (1921). Pack Up Your Sins war eine der für Irving Berlin charakteristischen Double Songs, indem er für eine neue Komposition zwei ähnliche ältere Stücke verschmolz.[1]
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen
Zu den Musikern, die den Song ab 1922 aufnahmen, gehörten Paul Whiteman (Victor 18983), Vincent Lopez and his Hotel Pennsylvania Orchestra (Okeh 4762), Emil Coleman (Vocalion 14462) und das Cal Smith American Orchestra (Gennett 5011). In den folgenden Jahren wurde Pack Up Your Sins u. a. von Chick Webb/ Ella Fitzgerald, Joan Morris, Chris Ellis (mit Digby Fairweather) und Brooks Kerr (Salutes Irving Berlin) eingespielt.[3]
Ethel Merman interpretierte den Song in dem Film Alexander’s Ragtime Band (1938); ie Verwendung des Songs löste eine Kontroverse mit amerikanische Zensurbehörde Breen Office aus, die argwöhnten, der Liedtext könnte religiöse Gefühle verletzten, insbesoondere hinsichtlich der Textphrasen No one gives a damn und H-E-Double-L is a wonderful spot, was zum mehrmaligen Umarbeiten des Liedtextes durch Berlin führte.[1]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c Michael Lasser: America's Songs II: Songs from the 1890s to the Post-War Years. 2014.
- ↑ Russ Kick, Everything You Know About God Is Wrong: The Disinformation Guide to Religion. 2007.
- ↑ Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Werk von Irving Berlin Kategorie:Lied 1922
That Old Gang of Mine
That Old Gang of Mine ist ein Song, der von Ray Henderson (Musik), Mort Dixon und Billy Rose (Text) geschrieben und 1923 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund
Das Songwriter-Team Henderson und Dixon schrieb den That Old Gang of Mine, den der Musikverlager Billy Rose schließlich übernahm. Thematisch behandelt der Song die nostalgischen Gefühle von Amerikanern, die vom Land und aus den Kleinstädten in die großen Metropolen wie New York City gezogen sind. Verwandt sind die damals entstandenen Songs „The Gang That Song) Heart of My Heart“ (1926) von Ben Ryan und „Wedding Bells (Are Breaking Up That Old Gang of Mine)“ (1929) von Irving Kahal, Willie Ruskin und Sammy Fain.
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen
Zu den Musiker, die ab 1923 That Old Gang Of Mine aufnahmen, gehörten das Criterion Male Quartette (Vocalion 14646), Bennie Krueger (Brunswick 2485), Lewis James (Okeh 4952), Arthur Lange's Orchestra (Cameo 423), Billy Murray/Ed Smalle (Victor 19095), Ollie Powers (Paramount), den California Ramblers (Columbia), Charlie Straight (Paramount) gecovert. In Berlin wurdeder Song 1924 von Eric Borchard's Jazz Band eingespielt.[2]
In späteren Jahren nahmen u. a. auch Mitch Miller, The Ravens und Ted Weems den Titel auf. Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 37 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Beryl Booker, Les Brown, Kenny Davern/Humphrey Lyttelton, Tommy Dorsey, Frank Froeba, Urbie Green, Bobby Hackett, Armand Hug, Keith Ingham, George Masso, Teddy Powell, Bob Wilber und Gerald Wiggins.[2]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ Michael Lasser: America's Songs II: Songs from the 1890s to the Post-War Years. 2014.
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Ray Henderson Kategorie:Lied 1923
Hard Hearted Hannah
Hard Hearted Hannah (The Vamp of Savannah) ist ein Song, der von Milt Ager (Musik) sowie Jack Jellen, Bob Bigelow und Charles Bates (Text) geschrieben und 1924 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund
Hard Hearted Hannah gehörte zu den zahlreichen amerikanischen Songs, die den Süden der USA verherrlichten, beginnend mit Stephen Fosters Old Folks at Home von 1851. Das Songwriter-Tam Ager-Yellen hatte zuvor bereits in diesem Stils Songs wie Are You From Dixie, Lovin' Sam (The Sheik of Alabam), Alamaba Jubilee und That's Where the South Begins geschrieben. Einige Jahre später überarbeiteten sie einen Song von Bob Bigelow und Charley Bates, das endgültige Lied mit Blues-Charakter erzählt eine humoristische Geschichte von einem Vamp of Savannah, der Loves to see men suffer. Die im dem Lied porträtierte Frau wird mit Attributen der Unabhängigkeit, Trotz und sexueller Gier beschrieben.[1]
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen
Zu weiteren Musikern, die den Song ab 1924 coverten, gehörten Cliff Edwards (Perfect 12133), Lucille Hegamin (Lincoln 1172), Margaret Young (Brunswick 2852), Ernest Hare (Okeh 40127), Belle Baker (Victor 19436), die Komiker Layton & Johnstone (Columbia 3511), Fletcher Henderson (Regal 9681), Vernon Dalhart (Edison), The Little Ramblers (Columbia 203), Five Birmingham Babies (alias California Ramblers, Perfect 14311) - Hard Hearted Hannah - Perfect 14311), Leslie Jeffries Orchestra (Aco, mit Frank Guarente), Rosa Henderson, Paul Whiteman und Pete Wendling (Piano Roll.[2][3]
Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 129 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Ray Charles, Ella Fitzgerald, Shirley Horn, Pee Wee Hunt, Ray McKinley, Irene Reid, Kay Starr, Gustav Brom, Fatty George, Turk Murphy, Alex Welsh und den The Temperance Seven.[3] Auch Bobby Darin (1964), Jim Croce und Nancy Sinatra (1967) coverten den Song. Ella Fitzgerald stellte ihn mit Ray Anthony in Pete Kelly's Blues (1955) vor.[1]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c Michael Lasser: America's Songs II: Songs from the 1890s to the Post-War Years. 2014.
- ↑ QRS Q-314, original QRS 2779,
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1924
Among My Souvenirs
Among My Souvenirs ist ein Song, der von Horacio Nicholls (Musik, ein Pseudonym für den Musikverleger Lawrence Wright) und Edgar Leslie (Text) geschrieben und 1927 veröffentlicht wurde.[1] Nach anderen Quellen entstand der Song während eines Englandaufenthaltes, bei dem es zur Zusammenarbeit Leslies mit dem Komponisten und Musikverlger Lawrence Wright kam.[2]
Hintergrund
Dir Entstehungsgeschichte von Among My Souvenirs ist umstritten; angeblich soll Al Dubin das Lied für 25 Dollar an den Songwriter Edgar Leslie (1885–1976) verkauft haben, weil er das Geld für ein Pokerspiel brauchte. Der Song wurde zunächst in England durch die Aufnahme von Jack Hylton, dann in den Vereinigten Staaten durch Paul Whiteman populär. Der Song ist als moderate Ballade in E-Dur in der Form AABA geschrieben; „der Refrain ist eine Studie in Minimalismus, mit einer klug skalierten Melodie weniger Noten, jede einmal wiederholt.“ Die zwei letzten Abschnitte des Refrains umfassen jeweils neun Takte, was eine Gesamtlänge von insgesamt 34 Takten führt.[1]
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen
Zu weiteren Musikern, die den Song schon früh coverten, gehörten Ben Selvin, Roger Wolfe Kahn, The Revelers,[3][1] die California Ramblers, Seger Ellis, in Paris (Pathe) und Berlin (Homochord) das Orchester Lud Gluskin bzw. das Hakon von Eichwald Jazz Orchester. Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 40 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Louis Armstrong, Tex Beneke, Dave Brubeck, Benny Carter, Herbie Fields, Helen Humes, Etta Jones,Elliot Lawrence, Hal McIntyre, Knocky Parker, Ken Peplowski, Jesse Powell, Eddie South, Art Tatum und Clark Terry.[4] Hoagy Carmichael präsentierte den Song in dem Film The Best Years of Our Lives (1946). Among My Souvenirs wurde auch von Bing Crosby (1947), Connie Francis (1959), Judy Garland (1957), Vera Lynn, Marty Robbins und Frank Sinatra gecovert.
.[1]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 105
- ↑ Michael Lasser: America's Songs II: Songs from the 1890s to the Post-War Years. 2014.
- ↑ Auf dem Etikett der deutschen Ausgabe der Revelers-Version (Electrola-Schallplatte 765) stand Negergesang in Englisch.
- ↑ Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1927
When the Red Red Robin Comes Bob Bob Bobbin’ Along
When the Red Red Robin Comes Bob Bob Bobbin’ Along ist ein Song, der von Harry Woods geschrieben und 1926 veröffentlicht wurde.[1] Der Song wurde auch von Bing Crosby, Al Jolson, Doris Day, Dean Martin gecovert
Hintergrund
Vorgestellt wurde der Song von Sophie Tucker im Woods Theater in Chicago. Neben Bye, Bye Blackbird war dies der zweite Vogel-Song im Jahr 1926. Er greift die Frühlingssymbolik des Rotkehlchens auf; Vorbilder sind dabei Emily Dickinson (I Dreaded That First Robin So) und weitere Gedichte des 19. Jahrhunderts, wie The First Robin von Dr. William H. Drummond. Die melodie des Refrains ist voll von wiederholten Noten und punktierten Rhythmen. Vögelzwitschern wird in der B-Sektion mit wiederholten Terzen imitiert, beginnend mit den Worten wake up, wake up, you sleepy head.[1]
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen
Zu den ersten Musikern, die den Song ab 1926 coverten, gehörten Lilian Roth,[2] Whispering Jack Smith (His Master's Voice), Ben Selvin (Brunswick), Evelyn Preer (Banner), Ipana Troubadours (Columbia, mit Franklyn Baur, Gesang), The Arkansas/Arkansaw Travelers (Okeh, u. a. mit Miff Mole, Dick Johnson, Arthur Schutt), California Ramblers (Edison), Eva Taylor/Clarence Williams (Okeh), Hale Byers (Brunswick)[3] und Ruth Etting,[4] in Berlin Gabriel Formiggini.[1] Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 40 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Louis Armstrong, Bob Crosby, Dave Lambert, Peggy Lee, Carmen McRae, Eddie South, Sonny Stitt, Mel Tormé und Kai Winding, in späteren Jahren auch das Trio Clusone 3.[5] Al Jolson war Gesangsdouble in den Filmen The Al Jolson Story (1946) und Jolson Sings Again (1949; Susan Hayward interpretiert ihn in I'll Cry Tomorrow (1955).[1] Verwendung fand der song auch in Woody Allens Filmen Bullits Over Broadway und Deconstructing Harry.[6]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 100
- ↑ Joseph P. Allocca: When Mama Died!. 2009, S. 92.
- ↑ Brunswick Records: New York sessions, 1916-1926
- ↑ Carl W. McClure: And That's the Truth!: Meaningful Fiction to Stimulate Your Mind and Nurture, 2012, S. 329.
- ↑ Tom Lord: Jazz discography (online)
- ↑ Annette Körbel: Woody Allen - Filmographie: Von "What's New Pussycat?" bis "Irrational Man. 2015.
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1926 Kategorie:Buddy DeSylva
What Can I Say After I Say I'm Sorry
What Can I Say (Dear) After I Say I'm Sorry ist ein Song, der von Walter Donaldson und Abe Lyman (Musik und Text) geschrieben und 1926 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund
Der Bandleader Abe Lyman stellt den Song mit seinem Abe Lyman's California Orchestra vor (Brunswick). Der in G-Dur in der Form ABAC geschriebene Song ist ziemlich konventionell; im Hauptthema werden Terzen mit wiederholten Noten in punktiertem Rhythmus kombiniert. Im Liedtext wurde das Wort dear einschoben, um den Rhythmus einzuhalten. Höhepunkt des Songs ist der C-Abschnitt, bei den Worten I'm so sorry, dear.[1]
Erste Aufnahmen
Zu den ersten Musikern, die den Song coverten, gehörten Bailey's Lucky Seven (Gennett 3243, mit Red Nichols, Benny Krueger u. a.), der Pianist J. Lawrence Cook[2], die Sänger Irving Kaufman (unter dem Pseudnym Frank Harris, Columbia 607-D), Stanley Kirby (Edison Bell 4462), Josephine Baker und Annette Hanshaw (Pathé) sowie die Orchester von Fred Douglas (Regal G8680), Paul Ash (Gesang: Milton Watson) und Jack Bleake (Columbia 4128), in England The Savoy Orpheans,[3] und Percival Mackey's Band (Columbia 7147). 1926 spielten Mitglieder von Ben Pollack's Orchestra bei Earl Baker in Seattle privat einige Nummern ein, darunter What Can I Say, aufgenommen auf einem Edison Phonograph und 12 Wachszylindern.
Spätere Coverversionen
Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 160 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Lucky Millinder, Dinah Washington, Frank Sinatra, Nat King Cole, Peggy Lee, Benny Goodman, Buddy DeFranco, Red Garland, Pee Wee Russell, Keely Smith/Nelson Riddle, King Pleasure, Charlie Shavers, Jo Stafford, Ella Fitzgerald, Ralph Sutton, Doc Cheatham, Wild Bill Davison, Page Cavanaugh, Carmen McRae, Lars Erstrand.[4] Peggy Lee sang in in dem Film Pete Kelly's Blues (1955).[1] Auch Bill Haley & The Comets coverten den Song 1963 (Newtown NT 5024).
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 99
- ↑ Piano Roll QRS 9147
- ↑ His Master's Voice B 5075, mit Ramon Newton, vn, dir: Vernon Ferry, Walter Lyme, t / George Chaffin, tb / Van Phillips ?, Herb Finney, cl, as/ Watson Marsh, cl, ts / Carroll Gibbons, p / Pete Mandell, bj / Jim Bellamy, bb / Ronnie Gubertini, dr. Hayes, Middlesex, May 26, 1926
- ↑ Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1926 Kategorie:Walter Donaldson (Komponist)
Mountain Greenery
Mountain Greenery ist ein Song, der von Richard Rodgers (Musik) und Lorenz Hart (Text) geschrieben und 1926 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund

Das Lied des Songwriterteams Rodgers und Hart wurde für die zweite Ausgabe der Broadway-Revue The Garrick Gaieties geschrieben; vorgestellt wurde Mountain Greenery von Sterling Holloway und Bobbie Perkins.[1]
Der Song ist in C-Dur in der Form AABA geschrieben und sehr melodisch angelegt;der Refrain, mit cheerfully markiert, ist auch die einfache Anrdnung von drei wiederholten Noten aufgebaut, was sich wiederum auf verschiedenen Oktaven wiederholt. „Harts Songlyrik ist sehr witzig, indem er solch disparate Ausrücke wie beanerie (dt. billiges Restaurant), machinery (Maschinen) und greenery (das Laub) reimt.“[1]
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen
Zu den ersten Musikern, die den Song ab Mai 1926 in den Vereinigten Staaten aufnahmen, gehörten Roger Wolfe Kahn und Frank Crumit (beide für Victor Records.[1] In Berlin spielte ihn John Abriani[2] ein, in London Fred Elizalde.[3]
Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 160 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Mel Tormé, Barbara Carroll, Henri Renaud/Al Cohn, Dave Pell, Lee Wiley, Jackie Cain, Peter Nero, Matt Dennis, Hazel Scott., Bobby Troup, Ruby Braff, Etta Jones, Ella Fitzgerald und Shorty Rogers.[3]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 96 f.
- ↑ eigentlich Giovanni Abriani (15. Mai 1898 - Augost 1960.Vgl. Adriano Mazzoletti : Il jazz in Italia: dalle origini alle grandi orchestre. 2004
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1926 Kategorie:Richard Rodgers Kategorie:Lorenz Hart
Lucky Day
(This Is My) Lucky Day ist ein Song, der von Ray Henderson (Musik) und Buddy DeSylva und Lew Brown (Text) geschrieben und 1926 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund
Das Songwriter-Team Henderson, DeSylva und Brown schrieb Lucky Day für die Revue George White's Scandals of 1926, die am New Yorker Apollo Theater am 14. Juni 1926 Premiere hatte. Vorgestellt wurde der Song dort von Harry Richman und Chor. Der in C-Dur in der Form AABA geschriebene Song hat eine einfache, Marsch-ähnliche und leicht zu merkende Melodie, die um die Noten E, D und C gebildet ist.[1] Der Refrain lautet: Oh boy I'm lucky Oh, say I'm lucky This is my lucky day! .[2] In London wurde der Song von Billy Milton in der Revue Shake Your Feet präsentiert.[3] In späteren Jahren war Lucky Day in den USA die Erkennungsmelodie der von Lucky Strike gesponserten Radiosendung Your Hit Parade bekannt.[1]
Erste Aufnahmen

Der Song wurde in den Vereinigten Staaten vor allem durch die Aufnahmen von George Olsen (Victor[4]), das Orchester von Phil Ohman und Victor Arden (Brunswick) und von Howard Lanin mit dem Sänger Irving Kaufman (Columbia) populär.[5] Zu den ersten Musikern, die den Song ab Mitte 1926 aufnahmen, gehörten das Orchester Jay C. Flippen (Perfect, Evelyn Preer (Banner) und das Vokalemsemble The Revelers (Victor), in London Edythe Baker (Columbia), Chas Remue und Jack Hylton, in Berlin Bernard Etté.[6]
Spätere Coverversionen
Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 46 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von David Allyn, Ruby Braff, Maynard Ferguson, Benny Goodman, Wycliffe Gordon, Barry Harris, Rebecca Kilgore, Billy May, Dave McKenna, Tony Pastor, Sid Phillips, Ruth Olay, Sonny Rollins und Annie Ross.[6] Der Song fand auch Verwendung in mehreren Filmen; Maurice Chevalier sang ihn in der Komödie The Big Pond (1930), Dan Dailey in der Filmbiografie von Henderson, DeSylva und Brown, The Best Things in Life Are Free (1956, Regie: Michael Curtiz).[1]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 96
- ↑ Charlie Poekel: Babe & the Kid: The Legendary Story of Babe Ruth and Johnny Sylvester. 2011, S. 81.
- ↑ Stanley Green: Encyclopedia of the Musical Theatre. 2009, S. 265.
- ↑ Gesang: Bob Borger, Fran Frey und Bob Rice.
- ↑ David A. Jansen, A Century of American Popular Music. 2013, S. 125.
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1926 Kategorie:Buddy DeSylva Kategorie:Ray Henderson Kategorie:Lew Brown
The Girl Friend (Lied)
The Girl Friend ist ein Song, der von Richard Rodgers (Musik) und Lorenz Hart (Text) geschrieben und 1926 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund

Das Lied des Songwriterteams Rodgers und Hart wurde als Titelsong der Musical-Komödie The Girl Friend vorgestellt, die am 17. März 1926 im New Yorker Vanderbilt Theater Premiere hatte. Vorgestellt wurde Blue Room von Eva Puck und Sammy White.[1]
In dem in C-Dur in der Form AABA geschriebenen Song verwendete Rodgers die seit dem Song Charleston (1923) und Back Bottom populären Backbeat-Rhythmen. Der Song verfügt über zwei Liedverse und zwei Refrains, für „Er“ (He) und „Sie“ (She). der Liedvers bewegt sich von C-Dur zu E-Dur, mit vielen punktierten Achtel- und Sechzehntel-Noten. Der Refrain betont im Stil von Charleston fast jeden dritten Beat. Die Textlyrik von Lorenz Hart ist herausragend in dem Gebrauch von Binnenreimen, wie in She's gentle and mentally nearly complete oder A look at this vision will cause a collision.[1]
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen
Zu den ersten Musikern, die den Song ab 1926 aufnahmen, gehörten Arnold Brilhart (Pathé), die California Ramblers (Columbia) und in London Chick Endor (Brunswick).[2] George Olsen war mit seiner Version für Victor Records in den US-Charts erfolgreich.[1] In den folgenden Jahren nahmen ihn u. a. auch Paul Whiteman, Bobby Sherwood, Tommy Dorsey, Hazel Scott, Harry Babasin, Bobby Troup, Gene Harris, Ruby Braff, Shelly Manne, Barbara Carroll, Bob Scobey, Shorty Rogers, Yank Lawson, Bud Freeman, George Barnes und Benny Goodman auf. Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 34 (Stand 2015) Coverversionen.[2]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 93 f.
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1926 Kategorie:Richard Rodgers Kategorie:Lorenz Hart
Gimme a Little Kiss, Will Ya, Huh?
Gimme a Little Kiss, Will Ya, Huh?[1] ist ein Song, der von Maceo Pinkard, Roy Turk und Jack Smith geschrieben und 1926 veröffentlicht wurde.[2]
Hintergrund
Der Refrain des in C-Dur geschriebenen Songs Gimme a Little Kiss, Will Ya, Huh?, nur zwanzig Takte lang, besteht aus abwechselnden Rhythmen; Achtelnoten-Triolen folgen punktierte Viertel- und Achtelnoten. Die Form ist ein modifiziertes Rondo, bestehend aus fünf Abschnitten, jedes in der Form ABA'CA. Die Schlussworte geben die ausgelassene Stimmung des Sängers wieder: And I'll give it right back to you.[2]
Erste Aufnahmen
Vorgestellt wurde der Song erstmals von dem Coautor Whispering Jack Smith mit seiner Aufnahme für Victor Records[2] Zu den ersten Musikern, die den Song ab 1926 aufnahmen, gehörten Jean Goldkette (Victor, mit Joe Venuti) und Fred Rich & His Hotel Astor Orchestra (Harmony 136)[3]
Spätere Coverversionen
Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 17 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Louis Prima, Gene Krupa, Charlie Spivak, Les Elgart, Sarah Vaughan, Dick Hyman, Tyree Glenn, Tommy Dorsey, Frank Sinatra und Rex Stewart.[3]Deanna Durbin sang ihn in Lady On a Train (1945, Regie Charles David).][2] Auch der Bonanza-Schauspieler Michael Landon interpretierte Gimme A Little Kiss, Will Ya Huh?, mit dem er in Kanada in den Charts war.[4]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ Auch in der Schreibweise "Gimme" A Little Kiss Will "Ya" Huh?
- ↑ a b c d Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 93
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
- ↑ Informationen bei 45cat
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1926
Art Landry=
’Deed I Do
’Deed I Do ist ein Song, der von Fred Rose (Musik) und Walter Hirsch (Text) geschrieben und 1926 veröffentlicht wurde.[1] Er wurde zu einem viel gespielten Jazzstandard.
Hintergrund
Das in E-Dur in der Form AA'BA' als langsamer Foxtrott geschriebene, aber inzwischen meist in sehr schnellem Tempo gespielte Lied ’Deed I Do wurde vom Vaudeville-Künstler S. L. Stambaugh vorgestellt[2] und in den Vereinigten Staaten vor allem durch die Plattenaufnahmen von Ruth Etting und Ben Bernie populär.[3]
„Im Refrain des Liedtextes wird die Frage gestellt Do I Want You?, die von der Titelzeile ’Deed I Do beantwortet wird, mit einem Minimum an Noten und schleppenden Harmonien. Die Haupteigenschaft des Songs ist das vorherrschende rhythmische Motiv von punktierten Viertelnoten, gefolgt von einer achtelnote, verbunden mit einer ganze Note. Die offenene Harmonik ermöglicht einen Neuanfang für eine fantasievolle Improvisation.“[1]
Erste Aufnahmen
Zu den ersten Musikern, die den Song ab 1926 aufnahmen, gehörten Al Lentz (Banner), The Radiolites (Columbia, mit Johnny Marvin), Benny Goodman 1926 mit Ben Pollack and His Californians (Victor) und Noble Sissle (Okeh).[1][4]
Spätere Coverversionen
Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 424 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Bunny Berigan, Ruby Braff, Ray Charles, Billy Eckstine, Earl Hines, Lena Horne, Diana Krall, Red Norvo, Jean Omer, Rita Reys & Lars Gullin, Charlie Spivak, Jack Teagarden, Lee Wiley, Lester Young und vom Sauter-Finegan Orchestra.[4]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 92
- ↑ David A. Jasen: A Century of American Popular Music: 2000 Best-Loved and Remembered Songs (1899-1999). Taylor & Francis, 2002, ISBN 0-415-93700-0, S. 45.
- ↑ David A. Jasen: Tin Pan Alley: An Encyclopedia of the Golden Age of American Song. Taylor & Francis, 2003, ISBN 0-415-93877-5, S. 352.
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1926
Do, Do, Do
Do, Do, Do ist ein Song, der von George Gershwin (Musik) und Ira Gershwin (Text) geschrieben und 1926 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund
Die Gershwin-Brüder schrieben Do, Do, Do für die Musikkomödie Oh, Kay!, wo sie von Gertrude Lawrence und Oscar Shaw vorgestellt wurde. Ahnlich wie in den weiteren Songs aus Oh, Kay! (etwa Clap Yo’ Hands) ist das pentatonische Thema; der melodische Rhythmus besteht aus Viertelnoten mit gelegentlich punktierten Quarten und Viertel- und Achtelnoten auf dem vierten Beat.[1] Der Refrain beginnt mit Do, do, do / What you've done, done, done / before, baby.[2] Auffallend ist das Dreifach-Musier dea Liedtexts (I know, know, know what a beau, beau, beau schould do) und die exzessive Verwendung des Wortes Baby.[1]
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen
Zu den ersten Musikern, die den Song ab 1926 aufnahmen, gehörten George Gershwin (Piano solo, November 1926), Gertrude Lawrence (Victor 20331) und Helen Morgan. Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 15 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Benny Carter, Joe Venuti, Cannonball Adderley, The Three Sounds, Dave McKenna und Philippe Combelle.[3] Doris Day und Gordon MacRae sangen das Lied 1950 in dem Film Tea for Two; Gogi Grant war Gesangsdouble für Ann Blyth in The Helen Morgan Story (1957) und Julie Andrews sang Do, Do, Do in der Gertrude-Lawrence-Filmbiografie Star! (1968).[1]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 92 f.
- ↑ Michael Lasser: America's Songs II: Songs from the 1890s to the Post-War Years. 2014.
- ↑ Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1926 Kategorie:Lied von George Gershwin
Clap Yo’ Hands
Clap Yo’ Hands ist ein Song, der von George Gershwin (Musik) und Ira Gershwin (Text) geschrieben und 1926 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund
Die Gershwin-Brüder schrieben Clap Yo’ Hands für die Musikkomödie Oh, Kay!, wo der Song von Harland Dixon, Betty Compton, Paulette Winston, Constance Carpenter und Jeanette Gilmore vorgestellt wurde. Im Lied selbst taucht der Titel nicht auf, wo es heißt Clap-a yo' hands, angepasst an die Musik mit zwei Achtel- und zwei Viertelnoten.[1]
Das in F-Dur in der Form AABA' geschriebene Lied nimmt Anleihen beim Spiritual; bemerkenswert am Refrain sind die wechselnden Akzente und das pentatonische Thema, ähnlich den weiteren Songs (wie etwa Do, Do, Do) in Oh, Kay!, des Weiteren die Blue Notes (kleine Terzen und Septimen). In der damligen Musikpresse wurde Ira Gershwins Textzeile Im Sand der Zeit bist nur ein Kieselstein (In the sands of time you are only a pebble) kritisiert.[1]
Erste Aufnahmen
Zu den ersten Musikern, die den Song ab 1926 aufnahmen, gehörten Whispering Jack Smith (Victor 20372, 1927 auf #15 in den US-Musikcharts), Vincent Rizzo (Okeh) und Jack Hylton (His Master's Voice)[2] Populär wurde der Song in den Vereinigten Staaten vor allem durch die Version von Roger Wolfe Kahn und seinem Orchester (Victor.[1]
Spätere Coverversionen
Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 40 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Bob Chester, Lucky Millinder, The Hi-Lo's, Barbara Carroll, Sid Phillips, Chris Connor, Toots Thielemans, Pearl Bailey, Stéphane Grappelli, Joe Venuti und Ella Fitzgerald.[2] Fred Astaire und Kay Thompson sangen das Lied 1957 in dem Filmmusical Ein süßer Fratz;[1] Liza Minnelli interpretierte Clap Yo’ Hands in ihrem Bühnenprogramm Liza’s at The Palace.....
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d e Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 91 f.
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1926 Kategorie:Lied von George Gershwin
Blue Room
(The) Blue Room ist ein Song, der von Richard Rodgers (Musik) und Lorenz Hart (Text) geschrieben und 1926 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund

Das Lied des Songwriterteams Rodgers und Hart wurde in der Musical-Komödie The Girl Friend vorgestellt, die am 17. März 1926 im New Yorker Vanderbilt Theater Premiere hatte. Vorgestellt wurde Blue Room von Eva Puck und Sammy White.[1]
Der in F-Dur in der Form AA’BA’’ geschriebene Song hat ein einfaches Motiv in punktiertem Rhythmus, wiedeholt auf dem Offbeat. der romantische Refrain verwendet Rodgers’ bevorzugten Kunstgriff einer ansteigenden Skala, diesmal beginnend bei F und jedesmal wieder zu den tieferen Noten D und C zurückkehrend. Harts stimmungsvoller Liedtext schafft ein Bild häuslichen Glücks (With Mister and Missus / On little blue chairs).[1]
Nach Ansicht von Alec Wilder war Blue Room der erste erkennbare Rodgers-Song; für Stanley Green „ein Klassiker der Zufriedenheit mit dem Stadtleben“ (that classic of city-life contentment).[2]
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen
Zu den ersten Musikern, die den Song ab 1926 aufnahmen, gehörten Sam Lanin, The Melodic Sheiks und The Revelers,[1] im Bereich des Jazz auch Victor Arden/Phil Ohman (Brunswick), die California Ramblers (Pathé) und Fred Rich and His Hotel Astor Orchestra (Columbia).[3] In den folgenden Jahren nahmen ihn auch Dorsey Brothers Orchestra, Isham Jones, Jan Garber, Benny Goodman und Eddy Duchin auf. Richard Rodgers spielte den Song Anfang 1940 für ein Columbia-Album (Richard Rodgers conducts Rodgers & Hart) ein, begleitet von einem Studioorchester.
Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 253 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Gene Ammons, Chet Baker, Bing Crosby, Miles Davis, Ella Fitzgerald, Bud Freeman,Glen Gray, Hank Jones, Jimmy Smith und Joe Venuti.[3][4] Der Song fand auch Verwendung in mehreren Filmen; Perry Como und Cyd Charisse sang ihn in der Rodgers-Hart-Filmbiografie Words and Music (1948, Regie: Norman Taurog). Perry Como kam mit seiner Aufnahme für RCA Victor in die Top-20 der US-Charts. In The Eddy Duchin Story (1956, Regie George Sidney) war Carmen Cavallaro Gesangsdouble.[1]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d e Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 89 f.
- ↑ Michael Lasser: America's Songs II: Songs from the 1890s to the Post-War Years. 2014.
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
- ↑ Informationen bei Jazzstandards.com
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1926 Kategorie:Richard Rodgers Kategorie:Lorenz Hart en:Blue Room (1926 song)
Black Bottom (Lied)
Black Bottom ist ein Song, der von Ray Henderson (Musik), B. G. DeSylva und Lew Brown (Text) geschrieben und 1926 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund
Der Song steht in Verbindung mit dem gleichzeitig populären Gesellschaftstanz Black Bottom. Erstmals vorgestellt wurde Black Bottom von Ann Pennington, The McCarthy Singers, Frances Wilson und Tom Patricola in der Revue George White's Scandals of 1926, die am New Yorker Apollo Theater am 14. Juni 1926 Premiere hatte.[1]
Black Bottom ist als „schneller rhythmischer Song“ in E-Dur geschrieben, in der Form AA'BA'. „Wie der Song Charleston[2] stellt das Lied den Backbeat oder antizipierten dritten Beat heraus. Die Harmonik sind nicht so interessant, indes meist tonisch und dominant, obwohl sich in der Veröffentlichung eine kleine harmonische Spielart zeigt, die sich auf dem Quintenzirkel bewegt.“[1]
Erste Aufnahmen
Zu den ersten Musikern, die den Song ab 1926 aufnahmen, gehörten Lou Gold & His Orchestra (Gesang: Arthur Fields), Johnny Hamp's Kentucky Serenaders (Victor), Joe Candullo (Banner), Sam Lanin (Cameo), Annette Hanshaw (Pathé), James P. Johnson („Black Bottom Dance“[3]), in Berlin Sam Wooding („Schlechte Absichten“), Julian Fuhs, Arthur Briggs' Savoy Syncop's Orchestra, Gabriel Formiggini mit seinem Orchester, Efim Schachmeister, Bela Dajos, Herbert Glad, Odeon Syncopators (Harry Radermann), Max Kuttner[4] und die Truso-Gruppen.[5]
Spätere Coverversionen
Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 90 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Benny Carter, Bunny Berigan, [[Sidney Bechet], Bob Crosby, Eddie Condon, Ted Heath, Manny Albam, George Melly, Hazy Osterwald, Alex Welsh, Pasadena Roof Orchestra, Vic Dickenson, Stéphane Grappelli/Bucky Pizzarelli, The Temperance Seven sowie zahlreichen Dixieland- und Revivalbands.[5] Verwendung fand der Song auch in mehreren Filmen; Judy Garland sang Black Bottom in A Star Is Born (1954), Sheree North, Jacques D'Ambroise und ein Chor in The Best Things In Life Are Free (1956).
Ray Hendersons Komposition ist nicht zu verwechseln mit dem Black Bottom Stomp von Jelly Roll Morton.
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 83
- ↑ The Charleston, von James P. Johnson
- ↑ erschienen auf Piano Roll QRS roll #3792
- ↑ Mit deutschen Text von Otto Stransky und Fritz Rotter (Das ist der Black Bottom, den liebt jeder, der Black Bottom, versteht jeder, nur alte Leute tanzen heute noch Fox - Trott!)
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1926 Kategorie:Buddy DeSylva Kategorie:Ray Henderson Kategorie:Lew Brown
The Birth of the Blues
The Birth of the Blues ist ein Song, der von Ray Henderson (Musik), B. G. DeSylva und Lew Brown (Text) geschrieben und 1926 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund
Vorgestellt wurde der Song erstmals von dem Entertainer Harry Richman (1895–1972) in der Revue George White's Scandals of 1926 im New Yorker Apollo Theater vorgestellt.[1] Obwohl das Notenblatt die Spielweise mit tempo di Blues angab, ist dies kein Bluessong; die einzigen Blue Notes des in C-Dur geschriebenen Lieds (in der Form AABA) stellt die verminderte Terz im Vers dar.[1]
Erste Aufnahmen
Richman spielte den Song für Victor Records ein; seine Version (Vocalion 15412) kam 1926 auf #4 der US-Charts. Zu weiteren Musikern, die den Song ab 1926 aufnahmen, gehörte das Paul Whiteman Orchestra, dessen Version von George Gershwin arrangiert war, ferner Leo Reisman, Sam Lanin, die Gennett-Studioformation The Vagabonds (u. a. mit Tommy Dorsey, Adrian Rollini, Stan King und dem Sänger Arthur Fields) und das Vokalensemble The Revelers, in Berlin Bernard Etté und Efim Schachmeister.[2]
Spätere Coverversionen
In späteren Jahren wurde der Song häufig gecovert, u. a. von Shirley Bassey, Cab Calloway, Ray Charles, Bing Crosby/Jack Teagarden Orchester, Sammy Davis junior, Benny Goodman, Oscar Peterson, Frank Sinatra und Dinah Washington. Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 257 (Stand 2015) Coverversionen.[2] 1941 sang Bing Crosby The Birth of the Blues als Titelsong des gleichnamigen Musikfilms von Victor Schertzinger; 1948 spielte ihn Ted Lewis in When My Baby Smiles at Me (Regie: Walter Lang. Lucille Norman interpretierte ihn 1951 in Painting the Clouds with Sunshine (Regie: David Butler), Gordon MacRae in der DeSylva-Henderson Filmbiografie The Best Things in Life Are Free (1956, Regie: Michael Curtiz).[1]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 88
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1926 Kategorie:Buddy DeSylva Kategorie:Ray Henderson Kategorie:Lew Brown
Baby Face
Baby Face ist ein Song, der von Harry Akst (Musik) und Benny Davis (Text) geschrieben und 1926 veröffentlicht wurde.[1]
Hintergrund
Der Tin Pan Alley Song wurde schnell in den Vaudeville-Theatern populär, gesungen von Eddie Cantor, Al Jolson und anderen Sängern, nachdem die erste Aufnahme des Songs des Orchesters Jan Garber (Victor Records, mit Co-Autor Benny Davis als Sänger) erschienen war. Das in C-Dur geschrieben Lied (in der Form ABA'C) ist in der englischen Music Hall Tradition, mit leicht verständlicher Melodie und Text; die Melodie des Refrains besteht aus einer kleinen Terz (G-E-G), gefolgt von einer abfallenden Skala, beginnend bei C-Dur, bei der jede Note wiederholt wird und dieses Muster sich dann eine Stufe höher wiederholt.[1]
Erste Aufnahmen
Zu den ersten Musikern, die den Song ab 1925 aufnahmen, gehörten neben Jan Garber das Orchester von Ben Selvin, Lou Gold & His Orchestra (mit Arthur Fields, Gesang), Whispering Jack Smith[1] The Buffalodians (mit Harold Arlen, Gesang), in Berlin die Truso-Gruppen.[2]
Spätere Coverversionen
Mit der Coverversion von Art Mooney erlebte der Song ein Comeback; in dieser Zeit wurde Baby Face auch von Butch Stone, Bobby Hackett und Les Brown gecovert. In späteren Jahren interpretierten ihn u. a. auch Kid Ory, Kurt Edelhagen, Papa Bue Jensen, Chris Barber, Kid Sheik Cola, George Lewis und die Dutch Swing College Band.[1]Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 92 (Stand 2015) Coverversionen,.[2] Little Richard (1958) und Bobby Darin (1962) waren mit dem Song in den US-Charts erolgreich.[1] Verwendung fand der Song auch in mehreren Filmen; Mary Eaton sang ihn in der Florenz Ziegfeld Produktion Gloryfying the American Girl (1930). Al Jolson war Gesangsdouble für Larry Parks in Jolson Sings Again (1949); Julie Andrews interpretierte ihn in Thoroughly Modern Millie (1967, Regie George Roy Hill).[1]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d e f Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 87
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1926 en:Baby Face (1926 song)
Yes Sir, That’s My Baby
Yes Sir, That’s My Baby ist ein Song, der von Walter Donaldson (Musik) und Gus Kahn (Text) geschrieben und 1925 veröffentlicht wurde.[1]
Entstehunggeschichte des Songs
Bei einem Besuch Gus Kahns bei Eddie Contor in Greak Neck (Long Island) spielte dieser mit einem aufziehbaren Spielzeugschwein, das einer Tochter Cantors gehörte. Der Rhythmus des Spielzeugs brachte den Liedtexter auf die Idee für die Eröffnungssequenz des in E-Dur geschriebenen Songs Yes Sir, That’s My Baby; Walter Donaldson ergänzte die weitere Musik (in der Form AABA), die minimalistisch angelegt ist. Jede A-Sektion des Refrains spielt sich nur innerhalb von zwei Noten ab; auch die Harmonien sind einfach, wie auch der Liedtext.[1] [1]
Erste Aufnahmen
Der Song hatte in den Vereinigten Staaten durch die Coverversionen von Eddie Cantor, Lillian Roth, Gene Austin und Ben Bernie großen Erfolg.[1] Zu den ersten Musikern, die den Song ab 1925 aufnahmen, gehörten Ace Brigode & His Fourteen Viginians, die Studioformation Varsity Eight (um Tommy und Jimmy Dorsey, Adrian Rollini und Stan King), The Georgia Melodians, Sara Martin, Blossom Seeley und Coon-Sanders Original Nighthawks Orchestra, in Berlin Bela Dajos und Bernard Etté, in London Jean Wiener und Clément Doucet.[2]
Spätere Coverversionen
Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 281 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Harry Reser, Nat King Cole und Etta Jones.[2] Yes Sir, That’s My Baby
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 83
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1925 Kategorie:Gus Kahn Kategorie:Walter Donaldson (Komponist)
Who?
Who? (auch Who (Stole My Heart Away)?) ist ein Lied, das von Jerome Kern (Musik), Otto Harbach und Oscar Hammerstein II (Text) geschrieben und 1925 veröffentlicht wurde.[1]
Entstehungsgeschichte
Kern, Harbach und Hammerstein schrieben den Song für das Musical Sunny, mit Marilyn Miller, Jack Donahue, Clifton Webb, Cliff Edwards, begleitet von George Olson and His Orchestra. Der Song Who? war der größte Hit des Musicals. Das in D-Dur bzw. F-Dur als Duett geschriebene, operettenhafte Lied hat die Form ABCD und wirkt sehr durchkomponiert. Der Refrain in D-Dur beginnt mit einer neun Schläge gehaltenen Note und wird fünf Mal wiederholt.[1]
Erste Aufnahmen
Den größten Erfolg hatte George Olsen mit seiner Aufnahme für Victor Records; die 78er mit dem Gesangstrio Fran Frey, Bob Rice und Jack Fulton verkaufte sich in den Vereinigten Staaten über eine Million Mal. Zu den ersten Musikern, die den Song ab 1925 aufnahmen, gehörten Lou Gold & His Orchestra, Fletcher Henderson, Ben Selvin, Vincent Lopez, in Berlin Bernard Etté[2] und Marek Weber mit seinem Künstler-Ensemble vom Hotel Adlon.[3]
Spätere Coverversionen
Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 127 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Sidney Bechet, Benny Goodman (Orchester und Trio), Tommy Dorsey, Gene Krupa, Josephine Baker, Red Nichols, Kurt Hohenberger, Judy Garland, Pearl Bailey, Dinah Shore, Jean Goldkette, Raymond Scott, André Previn, Erroll Garner, Paul Weston, Guy Lombardo, Sammy Kaye und Hal Mooney.[2] Der Song fand auch in mehreren Filmen Verwendung, zunächst, gesungen von Marilyn Miller und Lawrence Gray, in der Filmversion des Musicals (Sunny (193); Judy Garland und Lucille Bremer sangen das Lied in der Metro-Goldwyn-Mayer Filmbiografie Till the Clouds Roll By (1946) über das Leben von Jerome Kern.
Weblinks
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 82
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
- ↑ GRAMMOPHON 19527 Matr. Nr. 355-bg (ca.Februar 1926)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1925 Kategorie:Jerome Kern Kategorie:Oscar Hammerstein
Dinah (Lied)
Dinah ist ein Song, der von Harry Akst (Musik) und Sam M. Lewis und Joe Young (Text) geschrieben und 1924 veröffentlicht wurde.[1] Er wurde durch zahllose Coverversionen zu einem viel gespielten Jazzstandard.

(Ausschnitt aus einem Foto von William P. Gottlieb)
Entstehungsgeschichte
Eddie Cantor hatte die Hauptrolle in dem Florenz Ziegfeld Musical Kid Boots, das am 31. Dezember 1923 am New Yorker Broadway Premiere hatte. Die Musik für diese Show stammte von Harry Tierney und Joe McCarthy; während der Aufführungen wurde schließlich noch der Song Dinah von Sam M. Lewis, Joe Young und Harry in das Finale aufgenommen, gesungen von Eddie Cantor, was das Lied zum Erfolgstitel der Show machte.[2] Gleichzeitig hatte Harry Akst mit dem Liedtexter-Team Lewis/Young eine Reihe von Songs für die Show im New Yorker Plantation Club geschrieben, darunter befand sich auch Dinah. Um diese Zeit hatte Ethel Waters als Nachfolgerin von Florence Mills ein Engagement in diesem Club und damit ihre Gesangskarriere begründet, einer ihrer ersten Hits war der Popsong Dinah, den sie in der Revue Kid Boots vorstellte. Später sang Waters den Song auch in den Revuen Africana (1927) und Blackbirds of 1930.[1]
Songstruktur
Melodisch und harmonisch ist der in G-Dur bzw. As-Dur geschriebene Song (in der Form AA'BA) relativ einfach; im A-Abschnitt des Refrains umreißen lediglich fünf Noten den den Umfang einer Oktave.[1]
Erste Aufnahmen
Zu den ersten Musikern, die den Song ab 1925 aufnahmen, gehörten Ethel Waters (Columbia), Eddie Cantor, Louis Armstrong, Cliff Edwards (Pathé), Clarence Williams (Okeh) und Fletcher Henderson (Vocalion),[1] Jean Goldkette (Victor), Lucille Hegamin (Cameo), in Berlin Efim Schachmeister, Bernard Etté, Julian Fuhs und das Truso Dance Orchestra.[3] In die US-Charts kamen die Versionen von Ethel Waters (1926, #2), The Revelers (1926, #4), Cliff Edwards (1926, #5), Fletcher Henderson (1926, #13), Ted Lewis and His Orchestra (1930, #13), Bing Crosby and The Mills Brothers (1932, #1), Boswell Sisters (1935 #3), Fats Waller and His Rhythm (1936, #7) und Sam Donohue and His Orchestra (1946, #9).[2]
Spätere Coverversionen
1932 kam Bing Crosby mit Dinah an die Spitze der US-Charts; erfolgreich in den Hitparaden waren auch die Versionen von The Mills Brothers (1932), The Boswell Sisters (1935) und Fats Waller (1936); Dainag Shore]] machte den Song mit mehrereen Einspielungen zu ihrer Erkennungsmelodie.[1] Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 669 (Stand 2015) Coverversionen;[3] hervorzuheben die Aufnahmen von Louis Armstrong, Bing Crosby, Django Reinhardt, Benny Goodman, Pee Wee Russell, Thelonious Monk, Jimmy Rushing und Doc Cheatham/Nicholas Payton (1997).[2]
Der Song fand auch Verwwendung in mehreren Spielfilmen; Bing Crosby sang ihn in Big Broadcast (1932), Jeannette Macdonald in Rose Marie (1936), George Raft und Janet Blair in Broadway (1942) und Eddie Cantor, George Murphy, Constance Moore und Joan Davis in Show Business (1944).[1]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d e f Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 73
- ↑ a b c Songporträt bei Jazzstandards.com
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Nummer-eins-Hit Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1925 en:Dinah (song)
Sleepy Time Gal
Sleepy Time Gal ist ein Song, der von Ange Lorenzo und Richard A. Whiting (Musik) und Joseph R. Eldan und Raymond B. Egan (Text) geschrieben und 1925 veröffentlicht wurde.[1]
Songstruktur
Das auf dem Notenblatt als A Wide Awake Fox Trot Song angekündigte Lied, meist im langsamen Shuffle-Rhythmus zu spielen hat ein, hat jazzige Strophen, mit einem Refrain mit punktierten Viertel- und Achtelnoten. Am auffallendsten ist der Break kurz vor dem Ende der B-Sektion, bei den Worten It's gettin' late and, dear, your pillow's waitin’.[1] [1]
Erste Aufnahmen
Zu den ersten Musikern, die den Song ab Ende 1925 aufnahmen, gehörten Ben Bernie, der mit dem Lied einen seiner ersten Hits in den Vereinigten Staaten hatte, ferner Gene Austin,[2] Nick Lucas,[1] Art Landry,[3] die Manhattan Dance Makers (u. a. mit Tommy Gott, das Vokalduo Billy West & Bob Thomas,[4] Bennie Krueger, Harry Reser, Joe Tarto), Fletcher Henderson (mit Coleman Hawkins), Ben Selvin und Earl Baker (mit Glenn Miller und Benny Goodman). Sleepy Time Gal war 1926 die erste Plattenaufnahme der Tänzerin Josephine Baker.[5]
Spätere Coverversionen und Verwendung in Filmen
Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 160 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Tony Bennett, Jimmie Lunceford, Glenn Miller, The Mills Brothers, Chick Bullock, Svend Asmussen, Casa Loma Orchestra, Harry James, Kay Kyser, Charlie and His Orchestra, Edmond Hall, Les Paul, Ray Conniff (1956, mit Don Cherry), Hoagy Carmichael, The Singers Unlimited und Oscar Peterson.[5] 1942 wurde das Lied in dem namensgegebenden Film Sleepytime Gal (Regie: Albert S. Rogell) von Judy Canova gesungen; Frances Langford interpretierte den song in Never a Dull Moment (Regie: Edward C. Lilley, 1943).[1] Auch Art Lund (1947), Adam Wade[6] und Red Foley[7] coverten den Song.
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d e Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 81
- ↑ Mit Dave Franklin (Piano) und May Singhi Breen (Ukulele)
- ↑ Victor 19843 - Art Landrys Version kam 1926 auf #10 der Charts.
- ↑ Harmony 69-H (141297)
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
- ↑ 1961 auf dem Single Coed 546
- ↑ Decca 25689
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1925
Show Me the Way to Go Home
Show Me the Way to Go Home ist ein Song, der von dem britischen Songwriter-Team Reginald Connelly und Jimmy Campbell unter dem gemeinsamen Pseudonym Irving King geschrieben und 1924 veröffentlicht wurde.[1]

Hintergrund und Songstruktur
Reg Connelly (1895 (oder 1898)-1963) und Jimmy Campbell (1903–1967), die auch Hits wie Goodnight, Sweetheart, If I Had You und Try a Little Tenderness geschrieben hatten, schufen mit Show Me the Way to Go Home „eine Hymne der amerikanischen Prohibitionszeit.“ Der kurze Refrain des in G-Dur geschriebenen Songs (in der Form ABAC) besteht aus vier Abschnitten, jeder bestehend aus vier Takten und dem „Parameter der populären Musik, einer Quarte.“ Der Text bestand aus Elementen, mit denen sich die Liebhaber der Schwarzbrennerei identifizieren konnten:
- I had a little drink about an hour ago
- and it want right to my head.[1]
Connelly und Campbell konnten – nachdem sie den Song zuvor erfolglos diversen Musikverlagen angeboten hatten – über zwei Millionen Exemplaren Notenblätter in ihrem eigenen Verlag Campbell, Connelly & Co. verkaufen.[2]
Erste Aufnahmen
Vorgestellt wurde der Song vom Hal Swain Princess Toronto Orchestra;[1] zu den ersten Musikern, die Show Me the Way to Go Home ab 1925 aufnahmen, gehörten Billy Jones und Ernie Hare, die den Song in den Vereinigten Staaten populär machten. 1925 spielten ihn auch die Savoy Havana Band (u. a. mit Rudy Vallee), Hank Frye, die California Ramblers, Vincent Lopez, Louise Vant und die Studioband Varsity Eight (u. a. mit Red Nichols und Adrian Rollini).[3]

Spätere Coverversionen
Show Me the Way to Go Home wurde seitdem von Musikern verschiedener Genres von Country, Oldtime, Folk, Swing, Pop und Rockmusik gecovert, u. a. von The Andrews Sisters, Chet Atkins, Frank Crumit, Tiny Hill, Bert Kaempfert, Frank D’Rone, Billy Duke, Dick Hyman, Henry Jerome, der Hillbilly-Band The Skillet Lickers[4] und Emerson, Lake and Palmer (Works Volume II) interpretiert. Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 57 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Raymond Scott, Les Brown, Artie Shaw, Stan Getz, Johnny Otis, Kai Winding, Jimmy Giuffre, Urbie Green, Matt Dennis, Rex Stewart und Dave McKenna, in Europa u. a. von Eric Delaney, Hazy Osterwald, der Dutch Swing College Band und Kurt Edelhagen.[3]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 80 f.
- ↑ J. J. Kennedy: The Man Who Wrote the Teddy Bears' Picnic: How Irish-Born Lyricist and Composer Jimmy Kennedy Became One of the Twentieth Century's Finest Songwriters. 2011, S. 46 ff.
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
- ↑ Columbia Records 15404-D
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1925 en:Show Me the Way to Go Home
I’m Sitting on Top of the World
I’m Sitting on Top of the World (Just Rolling Along) ist ein Song, der von Ray Henderson (Musik) und Sam M. Lewis und Joe Young (Text) geschrieben und 1925 veröffentlicht wurde.[1]
Entstehungsgeschichte
Das vom erfolgreichen Songwriter-Team Ray Henderson, Sam M. Lewis und Joe Young in F-Dur und in der typischen Form des Tin Pan Alley-Songs[2] geschriebene Lied hat die Form AABA. Nach Ansicht von Marvin E. Paymer und Don E. Post ist I’m Sitting on Top of the World „einer der optimistischsten Songs, die je geschrieben wurden“; „Der Liedtext arbeitet mit so ausdrucksstarken Passagen wie just rolling along und Just like Humpty-Dumpty, I'm going to fall, und die Musik mit hüpfenden melodischen Linien und einfachen Harmonien.“[1]

Für Don Tyler ist es einer der typischen Anti-Depressions-Songs dieser Zeit; laut Refrain ist der Sänger „am Gipfel der ganzen Welt“; er lässt den Trübsinn der Welt hinter sich, indem er ein Lied singt. Er habe gerade seinen Pastor angerufen, um ihn daran zu erinnern, dass eine Hochzeit anstehe: wie Humpty Dumpty (eine literarische Figur Lewis Carrolls in Alice im Wunderland) habe er sich gerade frisch verliebt.[3] Vorgestellt wurde der Song erstmals von Al Jolson; 1928 präsentierte ihn der Sänger auch in der Warner Brothers-Produktion The Singing Fool.[1][1]
Ein unter dem gleichen Titel von den Mississippi Sheiks 1930 eingespielter Song ist nicht identisch mit dem Henderson-Titel, sondern eine Bluesnummer.[2]
Erste Aufnahmen
Zu den ersten Musikern, die den Song ab 1925 aufnahmen, gehörten die Orchester von Sam Lanin (Banner), Fred Rich (Harmony), Ross Gorman (Columbia), Roger Wolfe Kahn (Victor) und Isham Jones (Brunswick).[4]
Spätere Coverversionen und Verwendung in Filmen
Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 47 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Glenn Miller, Bob Crosby, George Girard, Johnny Guarnieri, Enoch Light, Lurlean Hunter, Woody Herman, Alex Welsh, Papa Bue Jensen, Dizzy Gillespie und der Dutch Swing College Band.[4] Auch Brenda Lee, Dean Martin und Jerry Lewis coverten I’m Sitting on Top of the World; Les Paul & Mary Ford kamen mit ihrer Version 1952 in die US-Charts.[1] Al Jolson interpretierte ihn erneut 1946 (als Gesangsdouble für Larry Parks) in der Filmbiografie Al Jolson Story; 1955 wurde er von Susan Hayward in I'll Cry Tomorrow und von Doris Day in der Ruth Etting-Filmbiografie Love Me or Leave Me gesungen.[1]
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ a b c d e f Marvin E. Paymer, Don E. Post: Sentimental Journey: Intimate Portraits of America's Great Popular Songs. 1999, S. 77 f.
- ↑ a b The Musical Frameworks of Five Blues Schemes, 2008, S. 155
- ↑ Don Tyler, Hit Songs, 1900-1955: American Popular Music of the Pre-Rock Era. 2007. S. 145.
- ↑ a b Tom Lord: Jazz discography (online)
Kategorie:Popsong Kategorie:Jazz-Titel [[:Kategorie:Ray Henderson Kategorie:Lied 1925 en:I'm Sitting on Top of the World
Mustermusiker
Samuel „Sam“ D. Margolis (* 1. November 1923 in Boston; † 20. März 1996[1][2]) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Tenorsaxophon, Klarinette).
Leben und Wirken
Margolis, der von Louis Armstrong, Lester Young und Bud Freeman beeinflusst war,[3] spielte in den 1940er-Jahren im Raum Boston in Bands, die gastierende Musiker wie Vic Dickenson, Bobby Hackett, Shad Collins und Rex Stewart begleiteten;[4] 1949 gehörte er dem Orchester von Nat Pierce an, mit dem erste Aufnahmen entstanden. Ab Mitte der 1950er-Jahre arbeitete er in New York City häufig mit Ruby Braff, zu hören auf dessen Alben Hustlin’ and Bustlin’ (Storyville, 1955),[5] Ruby Braff Special (Vanguard, 1955) und zuletzt auf Very Sinatra (1981). Mit Braff und Pee Wee Russell gastierte er 1957 auf dem Newport Jazz Festival auf. In den 1970er-Jahren hatte er ein eigenes Quintett, mit dem er auch in New York auftrat.[6] Im Bereich des Jazz war er zwischen 1949 und 1981 an 14 Aufnahmesessions beteiligt.[7] Er arbeitete noch bis Mitte der 1980er-Jahre im Raum Boston, bevor er nach Florida zog, wo er noch mit lokalen Bands auftrat.[4]
Lexikalischer Eintrag
- The Biographical Encyclopedia of Jazz, herausgegeben von Leonard Feather und Ira Gitler
Weblinks
- Sam Margolis bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
- ↑ Biografische Daten bei Columbia.edu
- ↑ Biografische daten bei Biblioteque Nationale de France
- ↑ All Music Guide to Jazz: The Definitive Guide to Jazz Music, hg. von Vladimir Bogdanov, Chris Woodstra, Stephen Thomas Erlewine. 2002
- ↑ a b Lawrence McClellan: The Later Swing Era, 1942 to 1955. 2004, S. 249
- ↑ Sam Margolis ist als Solist zu hören in Hustlin' and Bustlin', Shoe Shine Boy und There's a Small Hotel. Vgl. Scott Yanow: Jazz on Record: The First Sixty Years, 2003.
- ↑ New York Magazine 18. Juli 1977.
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 16. Oktober 2015)
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Margolis, Sam“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Birth of the Blues#The“. [[:Kategorie:Jazz-Klarinettist]] [[:Kategorie:Jazz-Saxophonist]] [[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]] [[:Kategorie:US-Amerikaner]] [[:Kategorie:Geboren 1923]] [[:Kategorie:Gestorben 1996]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Margolis, Sam |
| ALTERNATIVNAMEN | Margolis, Samuel |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazz-Musiker |
| GEBURTSDATUM | 1. November 1923 |
| GEBURTSORT | Boston |
| STERBEDATUM | 20. März 1996 |
Quellen wie angegeben
Territory bands
- Territory Bands
- Territory Bands
- Black Recording Artists, 1877-1926: An Annotated Discography von Craig Martin Gibbs
Texas
Chicago
N
CA
- Steven L. Isoardi: The Dark Tree: Jazz and the Community Arts in Los Angeles
- California Soul: Music of African Americans in the West
Twin Cities
Kategorie:Jazz-Label
Kategorie:kanadisches Musiklabel
Quellen wie angegeben
Art Landry
http://www.allmusic.com/artist/art-landry-mn0001248512
Andreas Lang (Bassist)
Andreas Lang (* 1980 in Strynø[1]) ist ein dänischer Jazzmusiker (Kontrabass).
Lang begann mit 16 Jahren Bass zu spielen. Anfang der 2000er-Jahre studierte er an der Carl-Nielsen-Musikakademie in Odense bei Bo Stief. In Dänemark spielte er u. a. mit Anders Mogensen, Hans Ulrik, Kresten Osgood, Håvard Wiik und Mads la Cour. Seit 2007 lebt er in Berlin; in der deutschen Jazzszene arbeitete er u. a. mit Felix Wahnschaffe, Rudi Mahall, Christian Lillinger, Oliver Steidle, Gunter Hampel, Henrik Walsdorff, Tobias Delius und John Schröder. Mit der Formation Hütte (u.a. mit Max Andrzejewski) wurde er 2013 mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet.[1] Lang war auch bei Aufnahmen von Stefan Graser, Johannes Haage, Alex de Macedo und Thibault Falk beteiligt.[2]
Diskographische Hinweise
- Clara Haberkamp, Andreas Lang, Tilo Weber: Nicht Rot, Nicht Weiß, Nicht Blau (Laika Records, 2013)
Weblinks
- Andreas Lang bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
- ↑ a b Porträt bei East west Music
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 14. Oktober 2015)
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Lang, Andreas“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Margolis, Sam“. [[:Kategorie:Jazz-Schlagzeuger]] [[:Kategorie:Dänischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren 1980]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lang, Andreas |
| KURZBESCHREIBUNG | dänischer Jazz-Musiker |
| GEBURTSDATUM | 1980 |
Quellen wie angegeben
Joe Smith (Schlagzeuger)
Joseph „Joe“ Smith (* 1971 in Chicago[1]) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Schlagzeug).
Leben und Wirken
Smith in 1971 studierte am Cincinnati Conservatory und an der Manhattan School of Music bei Vernel Fournier, Jimmy Lovelace, John Von Ohlen, John Riley und Jeff Williams Von 1991 bis 2000 spielte er in New York City; anschließend lebte in Barcelona. Unter eigenem Namen legte er im selben Jahr zwei Alben bei Fresh Sound Records vor, Happy und Melodic Workshop, u. a. mit Bill McHenry, Gorka Benitez, Guillermo Klein, Chris Lightcap und Jorge Rossy.[1] Ferner war Smith an Aufnahmen von John McNeil (This Way Out, 2002), Arthur Kell, Ryan Blotnick, Fredrik Carlquist und Brandon Miller beteiligt.[2] 2008 gründete er das Asociación Libre Orkesta, eine Big Band, die improvisierte Musik mit Lyrik und Bildprojektionen kombiniert. 2010 trat Smith mit dem Orkesta auf dem Festival Jazz al Parque in Bogotá auf. Seit 2011 lebt er in Berlin, wo er gegenwärtig (2015) in Bandprojekten u.a. von George Donchev, Johannes Lauer, Christian Ugurel und Jessica Einaudi arbeitete, außerdem mit der Formation Sarsaparilla und bei einer Shakespeare-Produktion des Deutschen Theaters (Spiele für Mörder, Opfer und Sonstige, Regie: Dimiter Gotscheff).[1]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b c Porträt bei East west Music
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 12. Oktober 2015)
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Smith, Joe“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Lang, Andreas“. [[:Kategorie:Jazz-Schlagzeuger]] [[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]] [[:Kategorie:US-Amerikaner]] [[:Kategorie:Geboren 1971]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Smith, Joe |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazz-Musiker |
| GEBURTSDATUM | 1971 |
| GEBURTSORT | Chicago |
Quellen wie angegeben
Jimmy Ryan’s


Jimmy Ryan’s war ein amerikanischer Jazzclub.
Leben und Wirken
Der Nachtclub Jimmy Ryan’s gehörte zu den Jazzclubs der 52nd Street war in Besitz von Matthew C. (Matty) Walsh (1914–2006) und Jimmy Ryan (1911–1963). Er befand sich von 1934 bis 1962 in der 53 West 52nd Street. Als das Gebäude 1962 dem Neubau des CBS Building weichen musste, gab CBS Jimmy Ryan 9.000 Dollar Entschädigung, um den Umzug zu finanzieren.[1][2] Als Ryan im Juli 1963 starb führte Walsh 1962–1983 in der 154 West 54th Street weiter.[3]
Der Club war populär bei Fans des Dixieland-Jazz;[4] Jimmy Ryan's gehörte mit dem Nick's im Greenwich Village und Eddie Condon zu den Spielstätten des traditionellen Jazz.[5]In dem Club traten Musiker auf wie Sidney Bechet, Bud Freeman, Johnny Glazel, Marty Marsala, Freddie Moore, Hot Lips Page, Lloyd Phillips, Bob Wilber, Dick Wellstood und Sol Yaged; Im Club wurden ab 1950 Konzerte u. a. von Sidney Bechet, Wilbur De Paris, Tony Parenti (A Night a Jimmy Ryan's, 1967, mit Max Kaminsky) mitgeschnitten.[6]
Weblinks
- Commons: Jimmy Ryan's – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Einzelnachweise
- ↑ Bill Crow, Jazz Anecdotes: Second Time Around, pg. 116, Oxford University Press (2005) OCLC 224377631 ISBN 0195187954 ISBN 9780195187953
- ↑ Arnold Shaw, 52nd Street, The Street of Jazz, pg. 242, Da Capo Press (1977, 1983) OCLC 468129109 OCLC 462372683 ISBN 0306800683 ISBN 9780306800689
- ↑ John S. Wilson, Jimmy Ryan's, A Shrine to the Same Old Jazz, The New York Times, September 24, 1976
- ↑ Jazz A-Z, by Peter Clayton & Peter Gammond (born 1925), Guinness Books (Guinness Superlatives Ltd.) (1986); OCLC 15353474
- ↑ William P. Gottlieb, The Golden Age of Jazz, S. 13, Pomegranate Communications, Inc. (1995)
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 14. September 2015)
Quellen wie angegeben en:Jimmy Ryan's
Robert Jarvis
Robert Jarvis (* 1963) ist ein britischer Improvisationsmusiker (Posaune, Komposition) und Klangkünstler.
Leben und Wirken
Jarvis arbeitete im Laufe seiner Karriere ab 1985 in einer Vielzahl von Formationen, darunter dem London Improvisers' Orchestra (The Hearing Continues 2000), Tongues of Fire, mit Hugh Hopper, Paul Rutherford und dem holländischen NDIO Projekt (mit Frank van der Kooy, Hugh Hopper, Niels Brouwer, Pieter Bast). Ende der 1990er-Jahre entstand sein Debütalbum Carving Up Time (Slam Records, 2001, u. a. mit Frank van der Kooij, Henk de Laat, Oscar Schulze)[1] gefolgt von Magic Stones (2006). Jarvis war von 1994 bis 2010 an 17 Aufnahmesessions beteiligt.[2] 2015 spielte er in der Formation Underground of Invention mit Scott Fields, Robert Landfermann, Etienne Nillesen und Eckard Vossas. Er erhielt ferner Kompostionsaufträge des British Council in China; für seine Komposition Disappear bekam er 2005 den British Composer Award in der Kategorie New Media, 2006 für Magic Stones. Außerdem fertigte er mehrere Klanginstallationen, wie Echolocation im Hannah Peschar Sculpture Garden in Surrey.
Weblinks
- Webpräsenz
- Porträt bei Motile Records
- Robert Jarvis bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
- ↑ http://musicians.allaboutjazz.com/robertjarvis
- ↑ Tom Lord, Jazz discography online (abgerufen am 14. September 2015)
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Jarvis, Robert“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Smith, Joe“. [[:Kategorie:Jazz-Posaunist]] [[:Kategorie:Klangkünstler]] [[:Kategorie:Improvisationsmusiker]] [[:Kategorie:Britischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren 1963]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jarvis, Robert |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Improvisationsmusiker |
| GEBURTSDATUM | 1963 |
Quellen wie angegeben
Curtis Mosby
Curtis Mosby war ein US-amerikanischer Jazzmusiker, Bandleader und Unternehmer. Er gilt mit Reb Spikes, Sonny Clay und Paul Howard als er einer der zentralen Gestalten im Jazz von Los Angeles in der 1920er-Jahre[1]
Harmograph

Harmograph war ein amerikanisches Blues- und Jazz-Plattenlabel der 1920er-Jahre.[2]
Das Plattenlabel Harmograph bestand zwischen 1922 und 1925; es war ein Subunternehmen der Shapleigh Hardware Company, eines Unternehmens, das bis 1922 Phonographen herstellt hatte. Harmograph selbst presste keine eigenen Platten, sondern bestellte diese bei einem Hersteller in New York. Die Master-Mitschnitte stammten von Cameo Records. Einige der Platten waren Alternate Takes von Veröffentlichungen von Paramount Records.[2] Im Bereich des Jazz wurden 31 Aufnahmesessions auf dem Label veröffentlicht, von Alberta Hunter, Monette Moore, Fletcher Henderson, California Ramblers, Ida Cox, Perry Bradford, Jelly Roll Morton, Anna Jones, King Oliver, Charles Matson, Alberta Perkins, Rosa Henderson und der Texas Ten (Alberta Perkins, u. a. mit Bubber Miley, Louis Hooper und Elmer Snowden).[3]
Einzelnachweise
- ↑ California Soul: Music of African Americans in the West von Jacqueline Cogdell DjeDje,Eddie S.
- ↑ a b Vgl. Dennis Owsley: City of Gabriels: The History of Jazz in St. Louis, 1895-1973. 2006
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 27. August)
Kategorie:US-amerikanisches Musiklabel Kategorie:Blues-Label Kategorie:Jazz-Label
Lena Kidd
Eleanor „Lena“ Kidd ( (* [[1924; † 2003) war eine britische Jazzmusikerin (Tenorsaxophon) und Bandleaderin.
Leben und Wirken
Kidd lernte mit 13 Jahren zunächst Akkordeon bei Jimmy Shand, in dessen Band ihr Vater Schlagzeuger war. 1945 wurde sie Mitglied der Band von Ivy Benson, mit der Aufnahmen entstanden. Sie blieb bis 1953 bei Benson und wechselte zur Frauenband Gracie Cole Orchestra. 1956 gründete sie , in Leven, Schottland das rein weibliche Lena Kidd Quartet, aus dem später die Lena Kidd Seven hervorgingen. 1970 heiratate sie den Trompeter Ray Willis. Nach dessen Tod 1978 zog sie nach Fife, wo sie bis zu ihrem Tod im Jahr 2003 lebte.[1] Im Bereich des Jazz war sie zwischen 1947 und 1949 an drei Aufnahmesessions beteiligt.[2]
Diskographische Hinweise
Weblinks
- [ Webpräsenz]
- [4] bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
- ↑ Eric Brightwell: All-Female Bands of the Early 20th Century - Happy Women's History Month'
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 21. August 2015)
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Kidd, Lena“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Jarvis, Robert“. [[:Kategorie:Jazz-Saxophonist]] [[:Kategorie: Britischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren 1924]] [[:Kategorie:Gestorben 2003]] [[:Kategorie:Frau]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kidd, Lena |
| KURZBESCHREIBUNG | britische Jazz-Musikerin |
| GEBURTSDATUM | 1924 |
| STERBEDATUM | 2003 |
Quellen wie angegeben
Branko Pejaković
Branko Pejaković ist ein serbischer Jazz-Bassist.
Pejaković arbeitete in den 1950er-Jahren als Leiter des Orkestar Radio Beograda II und als Bassist in der westdeutschen Jazzszene. 1955 trat er als Mitglied des Jutta Hipp Quintet[1] auf dem Deutschen Jazzfestival auf; in den folgenden Jahren spielte er bei Helmut Weglinski, ab den 1960er-Jahren bei Max Greger (European Jazz Sounds, 1963), den Diamond Ramblers (u.a. mit Benny Bailey und Armin Rusch) und Fred Spannuth. 1974 trat er mit den Yugoslav Export Jazz Stars auf dem 15. International Jazz Festival Ljubljana auf. In seinen späteren Jahren spielte er noch mit Jenny Evans (Shiny Stockings, 1997) und Dusko Goykovich (A Handful of Soul). Im Bereich des Jazz war er zwischen 1955 und 2004 an 15 Aufnahmesessions beteiligt,[2] außerdem mit Ingrid Caven und Siegfried Schwab.
Der Jazzmusiker ist nicht mit dem Übersetzer gleichen Namens zu verwechseln.
Weblinks
- Branko Pejaković bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
- ↑ Weitere Mitglieder waren Joki Freund (ts), Albert Mangelsdorff (trb), Attila Zoller (g) und Karl Sanner (dr).
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 19. August 2015)
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Pejakovic, Branko“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Kidd, Lena“. [[:Kategorie:Jazz-Bassist]] [[:Kategorie:Serbischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pejaković, Branko |
| KURZBESCHREIBUNG | serbischer Jazz-Musiker |
| GEBURTSDATUM | um 1930 |
Quellen wie angegeben
HyTone
Don Manning
Donald „Don“ Manning (* 5. April 1927 in Portland (Oregon); † 9. September 2015[1]) war ein US-amerikanischer Jazz-Musiker (Schlagzeug) und Rundfunkmoderator, der sich auch als Schallplattensammler und Jazzhistoriker betätigte.[2]
Leben und Wirken
Manning besuchte die Highschool in Seattle, wo er in der Schulband und in einer eigenen Band spielte. Mit 18 Jahren zog er nach New York City und war in der dortigen, von Swing und Bebop beeinflussten Jazzszene aktiv, u. a. war er Mitglied des Bigbands von Ted Fiorito[1] und Claude Thornhill[3] sowie der Bands von Gene Roland (The Band That Never Was, 1950, u. a. mit Charlie Parker und Don Byas) und Charlie Barnet (1957),[4] mit denen auch Aufnahmen entstanden.[5]. Anschließend lebte er in Lake Tahoe und in Ketchum (Idaho), wo er in der Hap Miller Band spielte.[1] 1958 hatte er ein eigenes Trio, in dem der junge Bassist Ron Carter spielte. [6]Nach seiner Rückkehr nach Portland wurde er vor allem als Rundfunkmoderator bekannt, als er für den lokalen Sender KBOO FM arbeitete und über 27 Jahre die Don Manning Jazz Show präsentierte. Er interviewte in seiner Sendung Jazzgrößen wie Clifford Brown, Dizzy Gillespie und Thelonious Monk. Daneben schrieb er das Erinnerungsbuch Swing High über seine Tourneen in der Swingära, das bislang unveröffentlicht blieb.[1]
Einzelnachweise
- ↑ a b c d Nachruf in The Oregonian
- ↑ Paul De Barros, Eduardo Calderón: Jackson Street after hours: the Roots of Jazz in Seattle 1993, Seite 123.
- ↑ Lewis Porter: John Coltrane: His Life and Music 1998, Seite 308
- ↑ Biografische Informationen zu Tiny Kahn, mit einer zeitgenössischen Fotografie Kahns mit Don Manning
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 5. August 2015)
- ↑ Information im Nachlaßverzeichnis der Paul Hoeffler "Rochester Jazz" Photographic Collection
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Manning, Don“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Pejakovic, Branko“. [[:Kategorie:Jazz-Schlagzeuger]] [[:Kategorie:Rundfunkmoderator]] [[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]] [[:Kategorie:US-Amerikaner]] [[:Kategorie:Geboren 1927]] [[:Kategorie:Gestorben 2014]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Manning, Don |
| ALTERNATIVNAMEN | Manning, Donald |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazz-Musiker |
| GEBURTSDATUM | 15. April 1927 |
| GEBURTSORT | Portland (Oregon) |
| STERBEDATUM | 9. September 2014 |
Quellen wie angegeben
A
Atomic Records war ein amerikanisches Rhythm & Blues- und Jazz-Label, das von 1945 bis 1947 bestand.
Das unabhängige Plattenlabel Atomic Records mit Sitz in Hollywood (5634 Santa Monica Blvd.) wurde 1945 von dem Posaunisten und Bandleader Lyle Griffin gegründet.[1] Zu den Musikern, die auf dem lokalen Label veröffentlichten, gehörten Slim Gaillard, Barney Kessel, Lucky Thompson, David Allyn, Dodo Marmarosa, Betty Hall Jones und Griffin selbst.[2] 1947 verkaufte er Atomic an A. W. Lungren, der es noch bis 1955 führte.[3]
Einzelnachwese =
- ↑ Ethan Crenson: Atomic Records Discography
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 5. August 2015)
- ↑ Billboard 8 Feb 1947
Kategorie:US-amerikanisches Musiklabel Kategorie:Jazz-Label Kategorie:R&B-Label en:Atomic Records
RD
Rhodri Davies (* 1971 in Aberystwyth, Wales) ist ein britischer Jazz- und Improvisationsmusiker (Harfe, Live-Elektronik, Komposition).
Leben und Wirken
Davies, der ab 1995 in London lebte, arbeitete in der englischen Improvisationsszene ab den 1990er-Jahren u.a. mit Simon H. Fell, Evan Parker, John Butcher, Chris Burn, Derek Bailey und dem London Improvisers Orchestra; im folgenden Jahrzehnt auch mit Thomas Lehn, Axel Dörner, Dominic Lash, Mark Sanders und Trevor Watts. Daneben legte er eine Reihe von Soloalben vor. 2001 gastierte er auf dem Berliner Total Music Meeting. Er arbeitet gegenwärtig im Trio mit John Tilbury und Michael Duch. 2012 war er Stipendiant der Foundation for Contemporary Arts. Davies lebt in Gateshead. Tom Lord listet ihn zwischen 1995 und 2012 mit der Beteiligung an 53 Aufnahmesessions.[1]
Weblinks
- Webpräsenz
- Rhodri Davies bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Davies, Rhodri“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Manning, Don“. [[:Kategorie:Harfenist]] [[:Kategorie:Improvisationsmusiker]] [[:Kategorie:Britischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren 1971]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Davies, Rhodri |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Musiker |
| GEBURTSDATUM | 1971 |
| GEBURTSORT | Aberystwyth |
Quellen wie angegeben
RC
Roberto Cipelli (* 6. August 1958[1]) ist ein italienischer Jazzpianist.
Leben und Wirken
Cipelli hatte ab elf Jahren Unterricht am Konservatorium Guiseppe Verdi in Mailand. Nachdem er 1975 den Jazz für sich entdeckt hatte, gründete er mit dem Gitarristen Riccardo Bianchi das Quartetto Jazz Cremona. 1979/80 studierte er bei Franco D'Andrea in Parma und Siena. Ab Mitte der 1980er-Jahre war er Mitglied des Paolo Fresu Sextetts; mit Fresu, [{Tino Tracanna]], Marco Micheli und Manhu Roche spielte er 1988 sein Debütalbum Moona Moore ein. Im folgenden Jahrzehnt arbeitete er u.a. mit [[1Tiziana Ghiglioni}}, Sheila Jordan und im E.S.P. Trio (mit Attilio Zanchi und Gianni Cazzola). Ferner arbeitete er mit Tanz- und Theatergruppen zusammen, außerdem schrieb und spielte er Musik für Film-Soundtracks ein. Er unterrichtete Piano, Harmonielehre und Ensemblespiel in Nuoro, Mailand, Bologna und Cremona, außerdem Jazzpiano am Melbourne Conservatory of Music. Seit 1996 unterrichtet er Jazz an der Städtischen Musikschule Monteverdi in Cremona.[1] Im Bereich des Jazz war er zwischen 1985 und 2013 an 53 Aufnahmesessions beteiligt.[2]
Diskographische Hinweise
- Market Square (Splasc(h), 1994), mit Tino Tracanna, Furio Di Castri, Francesco Petreni
- E.S.P. Trio: A Reason to Believe (Philology, 1999)
- Roberto Cipelli, Paolo Fresu, Philippe Garcia, Gianmaria Testa, Attilio Zanchi F. à Léo (2007)
Weblinks
- [ Webpräsenz]
- [5] bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
- ↑ a b Porträt bei Jazz.com
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 23. Juli 2015)
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Cipelli, Roberto“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Davies, Rhodri“. [[:Kategorie:Jazz-Pianist]] [[:Kategorie:Italienischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren 1936]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Cipelli, Roberto |
| KURZBESCHREIBUNG | italienischer Jazz-Musiker |
Quellen wie angegeben
Mustermusiker
Klaus Ellerhusen Holm (* 1979 in Oslo) ist ein US-norwegischer Jazz- und Improvisationsmusiker (Alt- und Baritonsaxophon).
Leben und Wirken
Ellerusen spielt seit den 2000er-Jahren in der norwegischern Jazzszene u.a. mit Ingebrigt Håker Flaten und Paal Nilssen-Love Large Unit und im Trondheim Jazz Orchestra.
Diskographische Hinweise
Weblinks
- [ Webpräsenz]
- [6] bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
[[:Kategorie:Jazz-Bassist]] [[:Kategorie:Jazz-Flötist]] [[:Kategorie:Jazz-Gitarrist]] [[:Kategorie:Jazz-Klarinettist]] [[:Kategorie:Jazz-Pianist]] [[:Kategorie:Jazz-Posaunist]] [[:Kategorie:Jazz-Sänger]] [[:Kategorie:Jazz-Schlagzeuger]] [[:Kategorie:Jazz-Saxophonist]] [[:Kategorie:Jazz-Trompeter]] [[:Kategorie:Jazz-Vibraphonist]] [[:Kategorie:Komponist (Jazz)]] [[:Kategorie:Fusion-Musiker]] [[:Kategorie:Arrangeur]] [[:Kategorie:Improvisationsmusiker]] [[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]] [[:Kategorie:US-Amerikaner]] [[:Kategorie:Geboren 1936]] [[:Kategorie:Gestorben 2015]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazz-Musiker |
Quellen wie angegeben
Anders Nilsson (Gitarrist)
Anders Nilsson ist ein schwedischer Jazzgitarrist.
Nilsson leitete Anfang der 2000er-Jahre ein eigenes Bandprojekt names Aorta, mit dem er zwei Alben vorlegte. Nach seinem Umzug nach New York arbeitete er u. a. mit Fay Victor, Ken Filiano, Raoul Björkenheim, François Grillot. 2012 entstand das Soloalbum Night Guitar. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1980 und 2003 an 19 Aufnahmesessions beteiligt.[1] 2013 formierte er mit Andrea Centazzo, Chris Cochrane, Marco Cappelli die Derek Bailey Tribute Band (Ictus Records).
Er ist nicht mit dem gleichnamigen schwedischen Jazzposaunisten zu verwechseln.
Diskographische Hinweise
- Anders Nilsson, Joe Fonda, Peter Nilsson: Powers (Konnex Records, 2012)
- Anders Nilsson, Gerald Cleaver, Raoul Björkenheim: Kalabalik (DMG/ARC, 2012)
Weblinks
Tim Dahl
Tim Dahl (* 1985) ist ein amerikanischer usiker (Kontrabass, E-Bass, Gesang Keyboards, Komposition).
Leben und Wirken
Dahl arbeitete Anfang der 2000er-Jahre mit Yusef Lateef, mit dem erste Aufnahmen entstanden (A Tribute for Yusef Lateef), außerdem war er Mitglied des Trios The Hub mit Dan Magay (Altsaxophon) und Sean Noonan (Schlagzeug). In den folgenden Jahren spielte er u.a. mit Andrew Barker, Paul Dunmall, Mike Pride, Peter Evans, Nate Wooley, Ches Smith, Mary Halvorson), Weasel Walter.
Diskographische Hinweise
- Mick Barr, Kevin Shea, Tim Dahl: Untitled (ugEXPLODE, 2012)
- Andrew Barkerm, Paul Dunmall, Tim Dahl: Luddite (New Atlantis Records, 2014)
- The Gate Featuring Tim Dahl and Nate Wooley: Stench (Smeraldina-Rima, 2014), mit Tom Blancarte, Brian Osborne, Dan Peck
- Mike Pride, Peter Evans, Tim Dahl: Pulverize the Sound (Relative Pitch, 2015)
Weblinks
- Webpräsenz
- Tim Dahl bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Dahl, Tim“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Cipelli, Roberto“. [[:Kategorie:Jazz-Bassist]] [[:Kategorie:Improvisationsmusiker]] [[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]] [[:Kategorie:US-Amerikaner]] [[:Kategorie:Geboren 1985]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dahl, Tim |
| KURZBESCHREIBUNG | norwegischer Jazz-Musiker |
| GEBURTSDATUM | 1985 |
| GEBURTSORT | Namsos |
Quellen wie angegeben
Christian Meaas Svendsen - double and electric bass; Klaus Ellerhusen Holm - alto and baritone saxophone; Julie Kjær - alto saxophone; Thomas Johansson - cornet; Børre Mølstad - tuba; Ketil Gutvik
JIM
HB

Harry Biss (* 9. August 1919 in New York City; † 17. Mai 1997 in Long Beach (New York)) war ein US-amerikanischer Jazzpianist.
Biss spielte Mitte der 1940er-Jahre im Orchester von Georgie Auld, ferner mit Herbie Fields, Buddy Rich und Brew Moore. Anfang der 1950er-Jahre arbeitete er noch mit Gene Roland, Zoot Sims, Terry Gibbs, Allen Eager und Eddie Bert, bevor er aus der Jazzszene verschwand. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1944 und 1952 an 18 Aufnahmesessions beteiligt.[1]
Dayak Projekt




Die Tradition, sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen die Ohrläppchen mit schweren Gewichten oder Metallringen zu verlängern, wurde von den Ethnien des Dayak auf der Insel Borneo durchgeführt, so von den Stämmen der Dayak Iban, Kayan, Parks und Dayak Punan. Verwendet wurden zum einen massige metallende Ohrgewichte, die an Schlaufenartigen Ohrläppchen hingen. dazu wurden bereits in der frühen Kindheit eiserne Gewichte in die durchstochenen Ohrläppchen gehängt, und die Ohrläppchen werden dadurch langsam unmerklich gedehnt. Die Gewichte wurden graduell erhöht, bis die gewünschte Länge erreicht war.[2]
Bei den Dayak Kayan waren die gedehnten Ohrläppchen ein Zeichen für die Würde des Trägers. In Dörfern des oberen Mahakam war die Länge ein zeichen für das Alter des Trägers, nachdem für jedes Lebensjahr ein weiterer Ring in den Ohrläppchen ergänzt wurde. Nach einer weiteren Ansicht war der Brauch eine Übung in Geduld und in der Leidensfähigkeit, die Gewichte in den Ohren zu ertragen. Nach Meinung des Professors John Cyprian Thambun Anyang diente die Tradition des langen Ohren dazu, die Identität der Stämme auszuweisen. Die Tradition der Langohren verschwand mit dem Auftreten von Missionaren in den Dayak-Siedlungen während der niederländischen Kolonialära und wurde wurde in Borneo in den Nachkriegsjahren nicht weiter fortgesetzt. Es stellte sich als ein gesellschaftliches Stigma dar, was dazu führte, dass manche ihre langen Ohrläppchen abschnitten, weil sie nicht als altmodisch gelten wollten. Nur eine ländliche Minderheit der Dayak führte die Tradition des Verlängerns weiter.[3] Die Gewichte wurden als Gasing bezeichnet, was das Dayak-Wort für Kreisel ist. Sie waren hohl gegossen und bestanden aus Bronze und Messing.
Weblinks
BB
BL
Billy Larkin & The Delegates war eine Soul Jazz Formation der 1960er-Jahre.
Der Organist Billy Larkin trat ab Mitte der 1960er-Jahre mit seinem Trio The Delegates (mit Hank Swarn, Gitarre, und Mel Brown, Schlagzeug) im Raum Los Angeles auf. 1964 produzierte Richard Bock ihr Debütalbum Pigmy für das World Pacific-Sublabel Aura Records. Erfolgreich in den Charts waren sie mit der gleichnamigen Single Pigmy (Aura 4504). Bis 1968 veröffentlichte die band sieben Alben; die letzte LP Dr Feelgood spielte Larkin mit Dan Mason, Wilton Felder, Donald Weaver, Kenneth Johnson und dem Sänger Ralph Black ein.
Diskografie
- 1964 Pigmy
- 1965 Blue Lights (mit Clifford Scott)
- 1965 Hole In The Wall
- 1966 Ain't That A Groove
- 1966 Hold On!
- 1968 Don't Stop!, mit Arthur James „Fats“ Theus, John Bondreaux, Jr., James Daniels, Wilbert Eugene Hemsley, Leon Flowers
- 1968 Dr. Feelgood
- 1968 The Best Of
Weblinks
- Porträt bei Fresh Sound Records
- Billy Larkin bei AllMusic (englisch)
- Billy Larkin and The Delegates bei Discogs
Kategorie:US-amerikanische Band Kategorie:Jazz-Band
Sabertooth
Sabertooth ist eine Chicagoer Jazzband, die seit Anfang der 1990er-Jahre besteht.
Sabertooth wurde Anfang der 1990er-Jahre gegründe, als Pat Mallinger nach seinem Umzug nach Chicago 1990 mit Cameron Pfiffner ein gemeinsames Quintett formierte. In der Band spielte ursprünglich der Pianist Brian O’Hern. Um 1992 trat die Band im Club The Green Mill auf, unter Verwendung eines Organisten (Dan Trudell) statt wie zuvor eines Bassisten.[4] Die im Kern aus den beiden Holzbläsern Pat Mallinger und Cameron Pfiffner sowie Ted Sirota (Schlagzeug) und Pete Benson (Hammondorgel) bestehende Band 'Sabertooth nimmt mit seiner Frontline der zwei Tenorsaxophonisten Pat Mallinger und Cameron Pfiffner Bezug auf die Saxophon-Battles der 1930er-, den Modern Jazz der späte 1940er- und 50er-Jahren, wie von den Teams Al Cohn und Zoot Sims bzw. Dexter Gordon und Wardell Gray, stilistisch aber orientiert an John Coltrane.
Disko
- Live at The Green Mill (2000)
- Monday Prayer to Tunkashila
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 15. Mai 2015)
- ↑ Margo McCutcheon: So Long! I'll Be Back In 30 Years: Three decades of life-changing encounters ...
- ↑ http://www2.kompas.com/ http://diarymamoed.blogspot.com/2009/02/telinga-panjang-khas-suku-dayak.
- ↑ Sabertooth 20th Anniversary, the Green Mill, Sat 11/10 in Chicago Music
Labels
Abeat Records (I), Adda Records (F), Adelphi Records (US), Ajazz Records (US), Ambiances Magnétiques (CND), Another Timbre (UK), [[]]
Mühlen
http://argewe.lima-city.de/wewa8/
Ranzenmühle
Die Ranzenmühle (auch Rantze-Moelle und Rantzauer Mühle) war eine Wassermühle im mittleren Westerwald bei Berzhausen, die bis 1684 bestand.
Die inzwischen wüst gefallenen Ranzenmühle, an die noch der Flurname erinnert, lag am rechten Ufer der Wied, hart südöstlich der Furt zwischen Berzhausen und Bettgenhausen. Eigentümer der Ranzenmühle waren die Grafen von Sayn, die sie jeweils für einige Jahre verpachteten. Die Mühle wird erstmals 1470 mit ihren Abgaben im Rentbuch des Schlosses Hachenburg in den Abgaben über die Mühlen im Land genannt („item ein mole zu flamersfelt in der Rantzebach vier malter bonner map/ eyn molenswin / eyn oster-broit“). Sie war die Bannmühle des Kirchspiels Flammersfeld. Im Oktober 1574 verstarb auf der Ranzenmühle Alett von Limbach, Witwe des Hauptmanns Thomas Mant von Limbach. Die Mant von Limbach waren ein Westerwälder Niederadelsgeschlecht. Sie standen besonders häufig im Dienst der Grafen von Sayn. Die beiden letzten Müller der Ranzenmühle waren Wilhelm Strickhausen bis zu seinem Tod 1665 und Mathias Baldenbach von vor 1669 bis zu seinem Tod 1712. 1684 gab es bei der Ranzenmühle auch eine Ölmühle. Im selben Jahr brannte die Ranzenmühle ab. Im späten 17. Jahrhundert wurde die Mühle 800 Meter verlegt, hieß zunächst weiterhin Rantzauer Mühle und bestand als Strickhauser Mühle weiter.[1] Die Gründe für die Verlegung der Ranzenmühle sind vermutlich in ihrer ungünstigen Verkehrslage, ihrer Gefährdung durch Hochwasser und in der großen Entfernung zu einem Dorf zu suchen. Der Mühlgraben in Berzhausen ober- und unterhalb der Mühle ist in Berzhausen teilweise noch gut zu erkennen.
Weblink
- Gerd Strickhausen: Die Wüstung der ehemaligen Ranzenmühle an der Wied im alten Kirchspiel Flammersfeld
- Hermann-Joseph Löhr: Die Rantze-Moelle im Amt Flammersfeld mahlte schon 1470
Einzelnachweise
Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Rheinland-Pfalz Kategorie:Wassermühle in Rheinland-Pfalz Kategorie:Berzhausen Kategorie:Bauwerk im Westerwald </nowiki> Quellen wie angegeben
Brad Henkel

Brad Henkel (* 1985) ist ein US-amerikanischer Musiker (Trompete, Stimme), Komponist sowie Musikproduzent und -veranstalter, der im Bereich zeitgenössischer und improvisierter Musik arbeitet.
Leben und Wirken
Henkel, der in New York City und Köln arbeitet, war 2011 Mitbegründer des in Brooklyn ansässigen Künstlerlabels Prom Night Records, auf dem u. a. Produktionen von Sean Ali, Jon Irabagon, Denman Maroney, Mike Pride, Frank Rosaly und Josh Sinton erschienen. Zu seinen musikalischen Projekten gehört das Duo Swirm (mit David Grollman, Perkussion) und Henkel/Zwissler/Jung (mit Florian Zwissler, Fabian Jung[1]). Seine Arbeit kombiniert Komposition und Improvisation mit neuen und innovativen Spieltechniken der Performance-Kunst. Zusammen mit Katherine Young veranstaltet er die Kölner Konzertreihe „Luftbrücke“ mit experimenteller Musik aus den USA.[2]
Diskographische Hinweise
- After Party: Volume One (Prom Night, 2010), mit Jason Ajemian, Peter Hanson, Brad Henkel, Nathaniel Morgan, Josh Sinton, Owen Stewart-Robertson, Jacob Wick
- Swirm: Swirm (Prom Night, 2010), mit David Grollman, Laurie Amat
- Buckminster (Prom Night, 2010), mit Nathaniel Morgan, Peter Hanson
- Sunshine Soldier (2011), mit Dustin Carlson, Booker Stardrum
- Five Dollar Ferrari (Prom Night, 2011), mit Dustin Carlson
Weblinks
Einzelnachweise
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Henkel, Brad“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Dahl, Tim“. [[:Kategorie:Trompeter]] [[:Kategorie:US-amerikanischer Komponist]] [[:Kategorie:Improvisationsmusiker]] [[:Kategorie:Musikproduzent]] [[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren 1985]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Henkel, Brad |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Improvisationsmusiker |
| GEBURTSDATUM | 1985 |
Quellen wie angegeben
Dancing Wayang Records
Dancing Wayang Records ist ein britisches Label für Free Jazz, Noise und Neue Improvisationsmusik, das sich auf die Veröffentlichung von Schallplatten spazialisiert hat.
Das in London ansässige unabhängige Label Dancing Wayang Records hat seinen Sitz in den Eastcote Studios, das seit 1980 besteht. Die ersten hundert Kopien jeder Veröffentlichung sind mit zusätzlichen Begleitmaterial in Form einer Bonus-3-Inch-CD-ROM versehen. Auf dem Label erschienen bislang Aufnahmen von Peter Evans, Okkyung Lee/Phil Minton, Mats Gustafsson, John Edwards/Chris Corsano sowie von Alex Neilson/Ben Reynolds.
Weblinks
Kategorie:Britisches Musiklabel Kategorie:Independent-Label Kategorie:Jazz-Label Kategorie:Improvisationsmusik-Label
Kris Jensen (Saxophonist)
0Kyoko Kitamura= Kyoko Kitamura ist ein japanische, in den Vereinigten Staaten lebender Jazz- und Improvisationsmusikerin (Gesang).
Leben und Wirken
Diskographische Hinweise
Weblinks
- [ Webpräsenz]
- [7] bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
[[:Kategorie:Jazz-Sänger]] [[:Kategorie:Improvisationsmusiker]] [[:Kategorie:Japanischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| KURZBESCHREIBUNG | japanischer Jazzmusiker |
Quellen wie angegeben en:Kyoko Kitamura
SS

Serge Spitzer (* 1951 in Bukarest ist ein rumänisch-amerikanischer Bildender Künstler.
Spitzer studierte 1969-72 an der Rumänischen Akademie für Kunst und Design; anschließend verließ er Rumänien und ließ sich in jerusalem nieder. Von 1972 bis 1975 studierte er an der Bezalel Akademie für Kunst und Design; 1975 hatte er eine erste Ausstellung im Israel Museum Jerusalem. 1979 erhielt er ein Stipendium des Folkwang-Museums Essen, 1982 der America-Israel Cultural Foundation und 1983 des Berliner Künstlerprogramms des DDAD.[1] en:Serge Spitzer
MR
Eyolf Dale
C. Spencer Yeh
C. Spencer Yeh (* 22. Juni 19) ist ein US-amerikanischer Jazz und Improv isationsmusiker (Geige.
Leben und Wirken
C. Spencer Yeh arbeitet seit den 2000er-Jahren mit Paul Flaherty (Musisker),
Im Bereich des Jazz war er zwischen 2004 und 2010 an sechs Aufnahmesessions beteiligt, u.a. [2]
Diskographische Hinweise
Weblinks
- Diskographische Hinweise bei Jazz Right Now
- C. Spencer Yeh bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
- ↑ Nationalgalerie Berlin: Neuerwerbungen '75-'85. (Ausstellungskatalog 1985)
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 8. Juli 2014)
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Mosca, John“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Henkel, Brad“. [[:Kategorie:Jazz-Geiger]] [[:Kategorie:Improvisationsmusiker]] [[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren 1950]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mosca, John |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazzmusiker |
| GEBURTSDATUM | 2. Juni 1950 |
Quellen wie angegeben
Gitarristen
Dorgon
Dorgon (eigentlich Gordon Knauer) ist ein US-amerikanischer Jazzmusiker (C-Melody-Saxophon).
Leben und Wirken
Dorgon arbeitete seit den 2000er-Jahren in der New-Yorker Avantgarde-Szene, u. a. mit William Parker, Laura Cromwell und seiner Formation Dorgon Y Su Grupo (mit Matt Moran, Curtis Hasselbring und Ted Reichman) Im Bereich des Jazz war er zwischen 1992 und 2011 an 31 Aufnahmesessions beteiligt.[1]
Diskographische Hinweise
- Dorgon + Laura Cromwell: Rats Live On No Evil Star
- Dorgon + William Parker: 9
- Dorgon Y Su Grupo
Weblinks
- Jay Collins: Mr. Dorgon: Genius or Charlatan? (2003) in All About Jazz
- [8] bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
- Vorlage:IMDb Name
Einzelnachweise
[[:Kategorie:Jazz-Saxophonist]] [[:Kategorie:Improvisationsmusiker]] [[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren 1973]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dorgon |
| ALTERNATIVNAMEN | Knauer, Gordon |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazzmusiker |
| GEBURTSDATUM | 1973 |
| GEBURTSORT | Houlton, Maine |
Quellen wie angegeben
Billy Gardner
Billy Gardner war ein US-amerikanischer Jazzpianist und -Organist.
Gardner arbeitete in den 1960er-Jahren u. a. mit Charlie Rouse, Dave Bailey/Grant Green, George Braith ( Two Souls In One auf Blue Note Records, 1963), Lou Donaldson, Houston Person und Johnny Hodges. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1960 und 1968 an 13 Aufnahmesessions beteiligt.[1]
Weblinks
- Billy Gardner bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Gardner, Billy“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Mosca, John“. [[:Kategorie:Jazz-Organist]] [[:Kategorie:Jazz-Pianist]] [[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gardner, Billy |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazzmusiker |
Quellen wie angegeben
Will Davis
BW
Ben Whitted (auch Ben Whittet) war ein US-amerikanischer Jazz-Musiker (Klarinette, Altsaxophon).
Whitted arbeitete zwischen 1921 und 1943 bei Sidney De Paris, Charlie Johnson, Jabbo Smith, Clarence Williams (1927), Eubie Blake (1931), Fats Waller (1934) sowie als Begleitmusiker für die Sängerinnen Mary Stafford (1921), Bessie Brown, Clara Smith, Sister Rosetta Tharpe und Edith Wilson. Im Bereich des Jazz wirkte Ben Whitted in dieser Zeit bei 18 Aufnahmesessions mit,[1] außer den Genannten mit Katherine Henderson und zuletzt 1943 bei Noble Sissle. Benny Waters, der ebenfalls bei Charlie Johnson spielte, lebte in dieser Zeit bei Whitted.[2]
Weblinks
- Ben Whitted bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
- ↑ Tom Lord Jazz Discography
- ↑ Chip Deffaa: Voices of the Jazz Age: Profiles of Eight Vintage Jazzmen. Urbana and Chicago University of Illinois Press 1990 ISBN 0252016815, S. 37
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Whitted, Ben“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Gardner, Billy“. [[:Kategorie:Jazz-Saxophonist]] [[:Kategorie:Jazz-Klarinettist]] [[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren im 19. oder 20. Jahrhundert]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Whitted, Ben |
| ALTERNATIVNAMEN | Whittet, Ben |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazzmusiker |
| GEBURTSDATUM | im 19. oder 20. Jahrhundert |
Quellen wie angegeben
Gadi Lehavi
Gadi Lehavi (* 29. April 1996) ist ein [[israel]ischer Jazzpianist.
Lehavi, der als musikalisches Wunderkind gilt[1], besuchte in Israel mit elf Jahren die Rimon Schule für Jazz & Zeitgenössiche Musik, wo er Unterricht bei Rami Levin und Avi Adrian hatte; außerdem studierte er klassisches Piano bei Michal Tal und Jonathan Zack an der Buchmann-Mehta Musikschule[2]. 2008 trat er in [[Eilat] auf dem Red Sea Jazz Festival auf. Im folgenden Jahr absolvierte er das Sommer-Programm der Berklee College of Music in Boston; bei einem anschließenden New-York-Aufenthalt wurde er von Ravi Coltrane zu Auftritten im Village Vanguard und Birdland eingeladen. Mit 13 Jahren spielte er mit [[Dave Liebman] live in Den Haag den Standard Autumn Leaves; In den folgenden Jahren spielte Lehavi u. a. auf internationalen Jazzfestivals wie beim Kaunas Jazz Festival und dem Kaliningrad City Jazz Festival. Er trat mit Chick Corea, Bobby McFerrin, Ron Carter, Phil Wilson, Kurt Rosenwinkel und Eddie Gomez auf. 2012 spielte er im Trio des Saxophonisten Eli Degibri, an dessen Album Twelve er mitwirkte.
Lehavis Spiel ist von Keith Jarrett, Chick Corea und Herbie Hancock beeinflusst.[3]
Weblinks
- Gadi Lehavi bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
- ↑ Piano Wunderkind des Jazz in MusikKultur
- ↑ http://wfuv.donyc.com/event/2013/09/03/gadi-lehavi-trio
- ↑ Ben Ratliff: Konzertbericht (2013) in The New York Times
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Lehavi, Gadi“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Whitted, Ben“. [[:Kategorie:Jazz-Pianist]] [[:Kategorie:Israeelischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren 1996]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lehavi, Gadi |
| KURZBESCHREIBUNG | israelischer Jazzmusiker |
Quellen wie angegeben
W
Brad Henkel

Brad Henkel (* 1985 in [[]]) ist ein US-amerikanischer Improvisationsmusiker (Trompete) und Komponist.
Leben und Wirken
Henkel, der in New York City im Bereich zeitgenössischer und improvisierter Musik arbeitet, war 2011 Mitbegründer des Labels Prom Night Records. Zu seinen Projekten gehört das Duo Swirm (mit David Grollman, Perkussion),
Diskographische Hinweise
- Sunshine Soldier (2011), mit Dustin Carlson (Baritongitarre), Booker Stardrum (Schlagzeug, Melodica)
Weblinks
- Webpräsenz
- [9] bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Henkel, Brad“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Lehavi, Gadi“.
[[:Kategorie:Jazz-Trompeter]]
[[:Kategorie:Komponist (Jazz)]]
[[:Kategorie:Improvisationsmusiker]]
[[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]]
[[:Kategorie:Geboren 1985]]
[[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Henkel, Brad |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazzmusiker |
| GEBURTSDATUM | 1985 |
Quellen wie angegeben
DGD


Das Große Ding , 4. Dezember 2014 live im Kunsthaus Rhenania !
- Florian Walter - reeds
- Leonhard Huhn - reeds
- Gregor Siedl - reeds 1 Session 2004 mit Jazzetage
- Brad Henkel - trumpet → (* 1985) is a New York City based trumpeter and composer.
- Paul Hubweber - trombone
- Martin Verborg - violin → 2 Aufnahmesession mit Das Dorf
- Axel Lindner - violin
- Hugues Vincent - cello → Discogs
- Elisabeth Fügemann - cello
- Philip Zoubek - piano
- Johannes Schmitz - guitar
- Nicola Hein - guitar
- Florian Zwißler - synthesizer
- Constantin Herzog - bass → nicht bei Tom Lord [10]
- Stefan Schönegg - bass → weder Tom Lord noch discogs
- Niklas Wandt - drums
- Fabian Jung - drums
- Matthias Muche - Posaune
JazzWerkstatt Records
JazzWerkstatt Records ist ein österreichisches Jazzlabel.
Die Initiative JazzWerkstatt Wien wurde 2004 von Daniel Riegler, Peter Rom, Bernd Satzinger, Clemens Wenger, Wolfgang Schiftner und Clemens Salesny gegründet. Um die daraus hervorgegangenen Produktionen zu dokumentieren und zu veröffentlichen, folgte 2005 die Gründung des Labels JazzWerkstatt Records, auf dem Jazz und improvisierte Musik erscheint.
Das Label ist nicht mit dem gleichnamigen deutschen Label zu verwechseln.
Weblinks
I Got It Bad (and That Ain’t Good)
I Got It Bad (and That Ain’t Good) ist ein Song, der von Duke Ellington (Musik) und Francis Paul Webster (Text) geschrieben wurde und 1941 erschienen ist[1].
Entstehungsgeschichte
Duke Ellington schrieb I Got It Bad (and That Ain’t Good) für die Revue Jump for Joy; dies geschah vor dem Hintergrund seines Interesses und seiner Aktivitäten in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement). Die Songs erschienen später in dem Duke Ellington-Album The Blanton-Webster Band, mit Musik aus den Jahren 1939 bis 1941.[1]
Kennzeichen des Songs
Rezeptionsgeschichte
I Got It Bad wurde in der Revue Jump for Joy von Ivie Anderson gesungen, erstmals am 10. Juli 1941 im Mayan Theater in Los Angeles, wo die Revue 101 Aufführungen erlebte. Im Oktober 1941 nahm das Duke Ellington Orchestra den Titel erstmals auf, mit Ivie Anderson und den Solisten Ellington und Johnny Hodges; die Nummer erreichte #13 der US-Charts. Bereits einen Monat später nahm das Benny Goodman Orchestra den Song auf, mit Peggy Lee als Bandvokalistin, die damit ihren ersten Hiterfolg hatte. Cootie Williams wirkte bei der Aufnahme mit, nachdem er im Jahr zuvor die Ellington-Band verlassen hatte[1].
zahlreiche Coverversionen, wodurch der Song zu einem beliebten Jazzstandard wurde; der Diskograf Tom Lord listet 223 Versionen des Songs[3]. Ihn nahmen u. a. k-in-town</ref>
Einzelnachweise/Anmerkungen
- ↑ a b c d Informationen bei Jazzstandards.com
- ↑ Gerhard Klußmeier: Jazz in the Charts. Another view on jazz history. Liner notes und Begleitbuch der 100-CD-Edition. Membran International GmbH. ISBN 978-3-86735-062-4
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 2. Dezember 2013)
Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1935 Quellen wie angegeben
Rodrigo Pinheiro
Rodrigo Pinheiro ist ein portugiesischer Jazzpianist.
Leben und Wirken
Rodrigo Pinheiro gründete mit dem Bassisten Hernani Faustino und dem Schlagzeuger Gabriel Ferrandini das RED-Trio, das mehrere Alben vorlegten, an denen die Gastmusiker John Butcher (auf Empire, 2011) und Nate Wooley (auf Stem, 2012) mitwirkten. Rodgrigo Pinheiro emphasizes the percussive nature of the piano through preparations, interior manipulation of the wires, and diverse other means of moderating the accustomed reverberations.[1]
Im Bereich des Jazz war er zwischen 1979 und 2010 an 28 Aufnahmesessions beteiligt. [2]
Diskographische Hinweise
- Empire (NoBusiness Records, 2011
- Stem (Clean Feed Records, 2012)
Weblinks
- Webpräsenz
- Rodrigo Pinheiro bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
- ↑ Besprechung des Albums Rebento (2013) bei All About Jazz
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 2. Dezember 2013)
Kategorie:Jazz-Pianist
Kategorie:Improvisationsmusiker
Kategorie:Portugiesischer Musiker
Kategorie:Geboren 1933
Kategorie:Mann
| Personendaten | |
|---|---|
| KURZBESCHREIBUNG | portugiesischer Jazzmusiker |
Quellen wie angegeben
Adrian Fiskum Myhr
Adrian Fiskum Myhr ist ein norwegischer Jazz- und Improvisationsmusiker (Kontrabass).
Myhr stammt aus Trondheim und ist Mitglied des Improvisationstrios Facet (mit Joris Rühl und Maciej Sledziecki) und des Trios You Had Me at Hello(mit Alexandra Grimal, Christian Skjødt), das 2007 zwei Alben mit Oliver Lake bzw. Ab Baars und Michael Moore aufnahm. Ferner arbeitete Myhr mit Vojtech Prochazka und Jeremy Rose.
Diskographische Hinweise
- You Had Me at Hello: Meet Oliver Lake (Tonometer Music, 2007)
- You Had Me at Hello: Meet Ab Baars & Michael Moore (Tonometer Music, 2007)
- Jeremy Rose: Chiba (Earshift Records, 2009)
- Facet: Conscious Mental Field Recordings (Satelita Musikverlag, 2010)
- Vojtech Prochazka Trio: Amoeba’s Dance (Animal Music, 2010)
- Trabant: Sanger fra Fredensborg Bibliotek (Pine Productions 2012)
Weblinks
- Webpräsenz
- Adrian Myhr bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Myhr, Adrian Fiskum“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Henkel, Brad“.
[[:Kategorie:Jazz-Bassist]]
[[:Kategorie:Improvisationsmusiker]]
[[:Kategorie:Norwegischer Musiker]]
[[:Kategorie:Geboren 1983]]
[[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Myhr, Adrian Fiskum |
| KURZBESCHREIBUNG | norwegischer Jazz- und Improvisationsmusiker |
Quellen wie angegeben
Mustermusiker
HE
Hendrika Entzian (* 1984 in Kiel) ist eine deutsche Jazz-Bassistin.
Entzian erhielt seit ihrem zehnten Lebensjahr klassischen Klavierunterricht. Mit sechzehn Jahren wechselte sie zur Gitarre und über den E-Bass zum Kontrabass. 2007 nahm sie ihr Jazzstudium an der Musikhochschule Hamburg bei Lucas Lindholm und Peter Schmidt auf. Nach der Zwischenprüfung wechselte sie 2009 an die Musikhochschule Köln, wo sie von Dieter Manderscheid unterrichtet wird. Sie spielte im Landesjugendjazzorchester Hamburg Jazzessence sowie in Peter Herbolzheimers Masterclass Bigband. Als Begleitmusikerin spielte sie außerdem in diversen Projekten (wie in der Bigabnd Blechschaden und mit Liza Pflaum und Sandra Hempel) und gründete mit dem Hendrika Entzian Quartett ihre erste eigene Band (mit Maximilian Jagow, Simon Seidl, Fabian Arends), die von der Stiftung Live-MusicNow Köln gefördert wird.[1] Sie unterrichtet an der Offenen Jazzhausschule Köln.[2]
Weblinks
Einzelnachweise
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Entzian, Hendrika“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Myhr, Adrian Fiskum“. [[:Kategorie:Jazz-Bassist]] [[:Kategorie:Deutscher Musiker]] [[:Kategorie:Geboren 1984]] [[:Kategorie:Frau]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Entzian, Hendrika |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Jazzmusikerin |
| GEBURTSDATUM | 1984 |
| GEBURTSORT | Kiel |
Quellen wie angegeben
Giovanni Falzone
Giovanni Falzone (* 1974 ist ein italieischer Jazztrompeter.
Weblinks
- Giovanni Falzone bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Falzone, Giovanni“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Entzian, Hendrika“.
[[:Kategorie:Jazz-Trompeter]]
[[:Kategorie:Italienischer Musiker]]
[[:Kategorie:Geboren 1974]]
[[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Falzone, Giovanni |
| KURZBESCHREIBUNG | italienischer Jazzmusiker |
| GEBURTSDATUM | 1974 |
Quellen wie angegeben
W
WERSI PHON X 2 Plus mit Dance ´98 - Gebrauchtinstrument
Die PhonX 2 Plus ist ein Instrument aus der Baureihe der bekannten Pegasus-Serie. Das moderne Gehäuse ist in Eiche rustikal. 2x 5 Oktaven-Manuale und ein 13-Tasten Pedal stehen hier dem Musiker zur Verfügung. Das Instrument besitzt ein integriertes Verstärker- und Lautsprechersystem, mit dem die Orgel den optimalen Sound für Ihr Heim bietet. Der Gesamtklang kann mit Hilfe eines Software-Equalizers eingestellt werden. Ein weiteres Highlight ist das Software-Upgrade "DANCE ´98" in dem moderne Sounds, Drumsets und Styles enthalten sind. (Demo´s anhören!). Die PHONX bietet den typischen WERSI-Drawbarsound und eine Vielzahl an Natur- & Synthe-Klängen.
Das Instrument ist optisch und technisch einwandfrei und wurde vom Vorbesitzer nur zu Hause im Wohnzimmer gespielt. Der Neupreis lag damals bei ca. 18.000,00 DM (9.000,00 EUR) ! Die Lieferung erfolgt mit Rechnung und 12 Monaten Gewährleistung.
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Kevin Davis
Kevin William Davis ist ein US-amerikanischer Improvisationsmusiker (Cello, Komposition)
Kevin Davis, der in Tenessee aufwuchs, arbeitet ab Mitte der 2000er Jahre in Chicago im Bereich des Jazz, improvisierter und elektroskustischer Musik, u. a. in Jason Steins Quartett Locksmith Isidore (mit dem er drei Alben aufnahm), ferner mit dem Banjospieler Uncle Woody Sullender[1] und im Trio mit Tom Soloveitzik und Korhan Erel (Three States of Freedom, Creative Sources 2012)[2]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ http://trashcomplex.wordpress.com/2012/03/31/album-review-uncle-woody-sullender-and-kevin-davis-the-tempest-is-over/
- ↑ http://www.allaboutjazz.com/php/article.php?id=42677
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Davis, Kevin“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Falzone, Giovanni“. [[:Kategorie:Jazz-Cellist]] [[:Kategorie:Improvisationsmusiker]] [[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Davis, Kevin |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazzmusiker |
| GEBURTSDATUM | im 20. Jahrhundert |
Quellen wie angegeben
Ron Richardello
Ronald Anthony „Ron“ Richardello Sr. (* ca. 1944; † 14. Juli 2012 in Englewood (Tennessee)) war ein US-amerikanischer Akkordeonist.
Richardello spielte ab sieben Jahren Akkordeon, als ihm sein Onkel ein Instrument schenkte und trat als Jugendlicher Ende der 1950er Jahre auf, u. a. in Major Bowes Amateur Hour in einer Akkordeonband. Anfang der 1960er Jahre ging er mit Carmen Carrozza und seinem Accordion Symphony Orchestra auf Tournee und studierte bei Art Van Damme. 1965 ging er mit dem Schauspieler und Komiker George Jessel auf eine USo-Tour durch Vietnam. In den folgenden Jahren trat er in The Tonight Show, bei Merv Griffin und Mike Douglas auf; in Tahoe mit Sammy Davis, Jr.. Eine Skoliose und ein Sturz unterbrach seine Karriere, kurz nachdem sein erstes Album After Hours 1967 erschienen war, das er mit Mitgliedern des Tonight Show Orchestra aufgenommen hatte. 1969 erschien sein zweites und letztes Album Brand New Bag (Audio Fidelity), bei dem die Jazzmusiker Milt Hinton, Ernie Royal, Snooky Young und Seldon Powell mitwirkten. Nach der Heirat mit Susan Spada lebte er Anfang der 1970er Jahre in Kanada, wo er mit seiner Band Poor Richard in den nächsten 15 Jahren auf Tourneen ging. In North Adams betrieb er ein Fotogeschäft und arbeitete als lokaler Teilzeitmusiker, ab 1978 mit seiner Band Ma's Chops, die in Williamstown auftrat. In New York arbeitete er als Studiomusiker, u. a. für James Brown, George Benson und Wes Montgomery.
Ende der 1980er Jahre arbeitete Richardello im Hauptberuf für General Electric in Pittsfield, ab 1987 in Tennessee. Nach seiner Scheidung kehrte er nach 1989 nach North Adams zurück. 1992 wurde er unter Mordanklage gestellt. Nach drei Jahren juristischer Auseinandersetzungen zog er nach Tennessee, um erneut als Musiker tätig zu werden. In Nashville nahm er seinem Sohn Rick und dem früheren Elvis Presley und Ricky Nelson-Gitarristen James Burton auf. Gesundheitliche und persönliche Probleme beendeten 2000 seine Karriere endgültig, 2007 verlor er ein Haus. Nach einem Herzinarkt im Mai 2012 starb er im Juli des Jahres im Alter von 68 Jahren.
Weblinks
Einzelnachweise
Suresh Singaratnam
Suresh Singaratnam (* in Sambia) ein kanadischer Trompeter und Komponist.
Suresh Singaratnam hatte Unterricht bei Norman Engel, Barton Woomert, Vincent Penzarella und Jens Lindemann; er studierte an der University of Toronto und in New York an der Manhattan School of Music Trompete bei Lew Soloff; anschließend folgte ein Orchestrierungs- und Kompositionsstudium bei Paul Allan levi bzw. bei Ludmilla Ulehla. Seitdem arbeitet er sowohl im Bereich der klassischen Musik als auch des Modern Jazz. Nach dem Klassikalbum Two Hundred Sixty-One, Vol. 1 (mit Kompositionen von Jean-Baptiste Arban und Paul Hindemith) legte er das Jazzalbum Lost in New York vor,
Weblinks
- Webpräsenz
- Suresh Singaratnam bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Singaratnam, Suresh“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Davis, Kevin“.
[[:Kategorie:Jazz-Trompeter]]
[[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]]
[[:Kategorie:Geboren 1928]]
[[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Singaratnam, Suresh |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist |
Quellen wie angegeben
Thom Jurek
Thom Jurek (* 12. Juni 1958 in Detroit) ist ein US-amerikanischer Musikkritiker und Autor.
Jurek schrieb ab den 1990er Jahren für Websites wie Allmusic; seine Kritiken wurden in magazinen wie Creem, Rolling Stone, Spin, Musician, NME, Sounds, Raygun, Touch & Go, Maximum Rock 'n' Roll, Motor Booty, The Canadian Journal of Political & Social Theory veröffentlicht. Von 1990 bis 1996 war er Senior Arts and Cultural Affairs Editor des Stadtmagazins Detroit's Metro Times. Jurek legte zwei Bände mit Lyrik vor, DUB, In Camera (1986) und Memory Bags, erschienen bei Ridgeway Press 1995; ferner .
Publikation
- Storming The Reality Studio: A Casebook on Cyberpunk and Postmodern Science Fiction. Duke University Press and James O'Barr's Bone Saw.
Weblinks
Mike Pacheo
Mike Pacheo ist ein US-amerikanischer Perkussionist (Bongos, Conga, Timbales).
Leben und Wirken
Mike Pacheco veröffentlichte in den 1950er Jahren drei Alben auf dem Label Tampa, zuerst Bongo Session (1955, mit Shelly Manne und Carlos Vidal); 1957 folgten Bongo Skins und Bongo Date. Außerdem arbeitete er mit Jazzmusikern wie Perez Prado und Stan Kenton, an dessen Alben Standards in Silhouette (1959) und Live at Barstow 1960 er mitwirkte. Ferner spielte Pacheco mit Charlie Mariano[1], Oscar Moore und Pete Rugolo.
Diskographische Hinweise
- Conte Candoli, Jack Costanza, Chuck Flores, Russ Freeman, Mike Pacheco, Art Pepper, Bill Perkins, Ben Tucker – Mucho Calor (Much Heat) (VSOP, 1987)
Weblinks
- Rodríguez, Nelson. Mike Pacheco, percussionist in Latin Beat Magazine (2000)
- Mike Pacheo bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
- ↑ Lothar Lewien, Robert G. Pettibone: Charlie Mariano: tears of sound : Wanderer zwischen den Musikwelten
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Pacheo, Mike“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Singaratnam, Suresh“. [[:Kategorie:Perkussionist]] [[:Kategorie:Jazz-Musiker]] [[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pacheo, Mike |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazzmusiker |
| GEBURTSDATUM | im 20. Jahrhundert |
Quellen wie angegeben
RG
DS
Deepsankar Bhattacharjee (* 1986 in Kolkata ist ein indischer-Sitarspieler.
Leben und Wirken
Deepsankar Bhattacharjee kommt aus einer Familie von Musikern; als er vier Jahre alt war, lehrte sein Vater Pandit Hara Shankar Bhattacharjee ihn die erste Schritte in die Musikwelt. Er hält die Flamme von “Jafferkhani Bazz” am Leben, einem Stil des Sitarspiels, der von Abdul Halim Jaffer Khan (* 1929)[1]begründet wurde. Deepsankar trat bereits in ganz Indien auf, erhielt dort zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Titel Sur-Moni,[2] und tourte mehrmals durch europäische Länder, 2012 im Duo mit dem Tablaspieler Gopal Prasad Das.
Weblinks
Einzelnachweise
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Bhattacharjee, Deepsankar“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Pacheo, Mike“. [[:Kategorie:Interpret klassischer indischer Musik]] [[:Kategorie:Indischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren 1986]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bhattacharjee, Deepsankar |
| KURZBESCHREIBUNG | indischer Stiarspieler |
| GEBURTSDATUM | 1986 |
| GEBURTSORT | Kolkata |
Quellen wie angegeben
Dan Willis
Dan Willis ist ein US-amerikanischer Jazz-musiker (Tenor- und Sopransaxophon, Oboe, Englisch Horn, Duduk, Sinai, Suona, Zura, Piccoloflöte, Bassklarinette).
Der Mutiinstrumentalist Dan Willis spielte u. a. mit Joey Baron, Michael Brecker, Peter Erskine, Lee Konitz und Rob McConnell.[1] arbeitet in der New Yorker Musikszene in einem Spektrum von klassischer- und Theatermusik, Jazz bis hin zu Neue Improvisationsmusik; u. a. mit Kammerensemble Area 31. 2011 trat er im John Hollenbeck Large Ensemble auf dem Newport Jazz Festival auf.[2]
Diskographische Hinweise
- Dan Willis Quartet (A-Records, 1998) mit Drew Gress, John Hollenbeck, Ben Monder
- Hand to Mouth (2001) mit Ben Monder, Pete McCann, Larry Goldings, Drew Gress, John Hollenbeck
- Velvet Gentlemen (OmniTone Records, 2007) mit Chuck MacKinnon, Pete McCann, Kermit Driscoll, Stephan Crump, Ron Oswanski, John Hollenbeck
- The Satie Project (2010)
- The Satie Project II (Daywood Drive Records, 2013)
Weblinks
- Webpräsenz
- Porträt bei OmniTone
- Dan Willis bei AllMusic (englisch)
Einzelnachweise
Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Willis, Dan“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Bhattacharjee, Deepsankar“. [[:Kategorie:Jazz-Klarinettist]] [[:Kategorie:Jazz-Saxophonist]] [[:Kategorie:Jazz-Flötist]] [[:Kategorie:Komponist (Jazz)]] [[:Kategorie:Neue Improvisationsmusik]] [[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]] [[:Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert]] [[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Willis, Dan |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |
Quellen wie angegeben
Mustermusiker
(* ; † [[]] 2015[1]) war ein US-amerikanischer Jazz- und Improvisationsmusiker (..., Komposition).
Leben und Wirken
[1] [2] Im Bereich des Jazz war er zwischen 1965 und 2011 an 10 Aufnahmesessions beteiligt.[3]
Diskographische Hinweise
Weblinks
- [ Webpräsenz]
- [12] bei AllMusic (englisch)
- Freimut Bahlo/Muster bei Discogs
Einzelnachweise
- ↑ a b Referenzfehler: Ungültiges
<ref>-Tag; kein Text angegeben für Einzelnachweis mit dem Namen obit. - ↑ Abgerufen am 5. Juni 2015.
- ↑ Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 1. Oktober 2015)
[[:Kategorie:Jazz-Bassist]]
[[:Kategorie:Jazz-Flötist]]
[[:Kategorie:Jazz-Gitarrist]]
[[:Kategorie:Jazz-Klarinettist]]
[[:Kategorie:Jazz-Pianist]]
[[:Kategorie:Jazz-Posaunist]]
[[:Kategorie:Jazz-Sänger]]
[[:Kategorie:Jazz-Schlagzeuger]]
[[:Kategorie:Jazz-Saxophonist]]
[[:Kategorie:Jazz-Trompeter]]
[[:Kategorie:Jazz-Vibraphonist]]
[[:Kategorie:Komponist (Jazz)]]
[[:Kategorie:Fusion-Musiker]]
[[:Kategorie:Arrangeur]]
[[:Kategorie:Improvisationsmusiker]]
[[:Kategorie:US-amerikanischer Musiker]]
[[:Kategorie:US-Amerikaner]]
[[:Kategorie:Geboren 1936]]
[[:Kategorie:Gestorben 2015]]
[[:Kategorie:Mann]]
| Personendaten | |
|---|---|
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazz-Musiker |
Quellen wie angegeben {{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=}} </nowik </nowiki> </nowiki> </nowiki>