Diskussion:Treibhauspotential
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wg. "Maßgeblich sind dabei die Zahlen gemäß dem Third Assessment Report des IPCC aus dem Jahr 2001 bei einem Zeithorizont von 100 Jahren." Das ist glaube ich falsch. Im Kyoto-Protokoll (http://unfccc.int/resource/docs/convkp/kpger.pdf S.37 - Punkt 3) steht, dass die Daten aus dem Zweiten Sachstandsbericht maßgeblich sind, nicht die aus dem dritten.
Verwirrender unpassender (Zwischen-) Satz
"Das Treibhauspotenzial ist aber nicht mit dem tatsächlichen Anteil an der Globalen Erwärmung gleichzusetzen, da sich die Emissionsmengen der verschiedenen Gase stark unterscheiden."
Ich meine, hier wird überflüssiger Weise und unklar davor gewarnt, Äpfel mit Birnen zu verwechseln. Was ist denn der "tatsächliche Anteil an der Globalen Erwärmung". Ist vielleicht der Mitverursachungs-Anteil gemeint? Dann sollte dies auch an der passenden Stelle geschrieben werden. Aber: Weglassen dieser Verwirrungs-Aussage wäre noch besser.--Hin-Tse 09:40, 1. Dez. 2008 (CET)
Den Satz davor finde ich ähnlich überflüssig: "Beispielsweise beträgt das CO2-Äquivalent für Methan bei einem Zeithorizont von 100 Jahren 25: Das bedeutet, dass ein Kilogramm Methan 25-mal stärker zum Treibhauseffekt beiträgt als ein Kilogramm CO2." An dem Satz fällt mir erstens auf, dass die 100 in der erklärung nicht dran kommt und zweitens, dass die Aussage so banal ist, dass man sie weglassen sollte. Eine interessante Information wäre höchstens, welche Rolle die Zeit spielt, also ob der Effekt für einen 10jahreszeitraum eine ähnliches Verhältnis hat, soder sonstwas. Die Aussage, dass 25mal so stark bedeutet, dass 1 kg so viel ausmacht wie 25kg ist einen eigenen Satz jedenfalls nicht wert.--151.136.109.170 10:34, 14. Mai 2009 (CEST)
Irrelevant?
Methan ist laut Wikipedia das zweitwichtigste Treibhausgas. Sein Treibhauspotential ist 25 mal so hoch wie das von CO2, der CO2-Anteil in der Atmosphäre ist aber 500 mal so groß. Der Gesamtanteil des Methan am Treibhauseffekt ist also 5%. Der Anteil von Lachgas am anthropogenen Treibhauseffekt soll 5% betragen, am Gesamttreibhauseffekt also deutlich weniger. Wenn diese ganzen Treibhausgase zusammen ein Zehntel des Effekts von CO2 erreichen, warum reden wir dann eigentlich darüber? -- Maxus96 14:14, 18. Apr. 2009 (CEST)
- Hallo, ich gehe im Internet der Frage wieso Methan und Lachgas so enorm klimaschädlich sein sollen seit Weihnachten intensiver nach. Aber ist gibt offenbar gar keine nachvollziehbaren Gründe. Warum ist das so genannte Triebhauspotential (GWP) von Methan 25? Für mich ist die Zahl vollkommen aus der Luft gegriffen. Mit den Spektren, die ich dazu gesehen habe, ist dies überhaupt nicht erklärbar. Hier im Artikel steht nun vor allem die Breite und weniger die Höhe der Absorptionslinien sei entscheidend, weil im Peak die Absorption ohnehin gesättigt sei. Damit ist aber überhaupt, in keiner Weise, nachvollziehbar, weshalb CH4 klimaschädlicher als CO2 und schon gar nicht 25 mal schädlicher sein sollte. Es gibt eigentlich nur eine schmale Linie beim Methan, die voll in den relevanten Bereich fällt. Beim CO2 gibt es eine total breite Resonanz von 15 Mikrometer, die voll zuschlägt. Benutzer Maxus96 hat recht. Selbst der Faktor 25 ist zu wenig, um den angeblich beträchtlichen Beitrag des Methans verstehen zu können. Bei der Berechnung ist nämlich zu beachten, dass CH4 (16g/mol) viel leichter ist als CO2 (44g/mol). RainbowA 11:46, 3. Jan. 2010 (CET)
- Ja und dann noch die Verweilzeit des CH4 in der Atmosphäre. Heute habe ich irgendwo gelesen es verbleibe 12 Jahre in der Atmosphäre, ich hatte zuvor auch schon einmal auch etwas von 4 Jahren gelesen. Egal, jedenfalls geht das IPCC offenbar davon aus, dass CO2 länger in der Atmosphäre verbleibt als CH4. Daraus würde ich die Schlussfolgerung ziehen, dass CH4 über einen längeren Zeitraum wie 100 Jahre gleich gefährlich ist, da es nach einem Bruchteil der Zeit wieder zu CO2 verbrannt ist. Bezogen auf die Masse ist es allerdings etwa dreifach klimaschädlicher. RainbowA 14:25, 3. Jan. 2010 (CET)
- Hallo Leute, was ist denn los? Ich warte immer noch auf eine plausible Antwort auf die Frage, warum Methan und Lachgas sooooooooooooooo klimaschädlich im Vergleich zum CO2 sein sollten. (nicht signierter Beitrag von RainbowA (Diskussion | Beiträge) 12:40, 4. Jan. 2010 (CET))
- Ja und dann noch die Verweilzeit des CH4 in der Atmosphäre. Heute habe ich irgendwo gelesen es verbleibe 12 Jahre in der Atmosphäre, ich hatte zuvor auch schon einmal auch etwas von 4 Jahren gelesen. Egal, jedenfalls geht das IPCC offenbar davon aus, dass CO2 länger in der Atmosphäre verbleibt als CH4. Daraus würde ich die Schlussfolgerung ziehen, dass CH4 über einen längeren Zeitraum wie 100 Jahre gleich gefährlich ist, da es nach einem Bruchteil der Zeit wieder zu CO2 verbrannt ist. Bezogen auf die Masse ist es allerdings etwa dreifach klimaschädlicher. RainbowA 14:25, 3. Jan. 2010 (CET)
- Wir benennen dies hier, weil dies in der Klimaforschung so dargestellt wird. Grüße.--JBo Disk Hilfe ? ± 21:06, 5. Jan. 2010 (CET)
- Es ist immer einfach, sich hier hinzustellen und eine Erklärung für einen komplexen Zusammenhang zu fordern, und das Ausbleiben dieser Erklärung dann so zu deuten, dass es keine gibt. Die oben aufgestellten Überschlagsrechungen für Methan kommen deshalb nicht hin, weil es indirekte Effekte gibt, z. B. die Bildung von Wasser in der Stratosphäre (wo sonst keins ist) durch die Oxidation von Methan. --Janstr 09:57, 6. Jan. 2010 (CET)
- Wer behauptet Methan würde zur globalen Erwärmung durch den Treibhauseffekt wesentlich beitragen und zum Beispiel daraus Forderungen zur Reduzierung der Emissionen, etwa durch Verzicht auf Rindfleisch, ableitet, der sollte schon die Frage beantworten können, wieso CH4 trotz viel geringerer Konzentration im Vergleich zu CO2 einen solchen Effekt haben kann, mindestens annähernd plausibel. Welche Überschlagsrechnungen? Ich kenne nur die vollständig unbegründete Behauptung, die gleiche Masse Methan sei 25-fach klimaschädlicher als Kohlendioxid, auf hundert Jahre gemittelt, obgleich Methan nur 12 Jahre in der Atmosphäre verbleibe. Sogar der Faktor 25 reicht eigentlich nicht zur Erklärung. Damit wäre der Treibhauseffekt durch Methan immer noch wesentlich geringer im Vergleich zu CO2, weil nicht nur die Zahl der Moleküle geringer ist, sondern auch noch die Moleküle dreifach leichter sind. Die hier nachgeschobene Erklärung Methan wäre so gefährlich, weil bei seiner Zersetzung das schrecklich gefährliche Triebhausgas H2O (auch Wasser genannt) entstehe, ist ja wohl der Gipfel des Blödsinns. Das Wasser ist in der Atmosphäre noch viel häufiger als CO2 und erst recht als Methan und verbleibt durch die Kondensation nicht lange in der Atmosphäre, schon gar nicht der Stratosphäre. RainbowA 15:01, 6. Jan. 2010 (CET)
- Es ist immer einfach, sich hier hinzustellen und eine Erklärung für einen komplexen Zusammenhang zu fordern, und das Ausbleiben dieser Erklärung dann so zu deuten, dass es keine gibt. Die oben aufgestellten Überschlagsrechungen für Methan kommen deshalb nicht hin, weil es indirekte Effekte gibt, z. B. die Bildung von Wasser in der Stratosphäre (wo sonst keins ist) durch die Oxidation von Methan. --Janstr 09:57, 6. Jan. 2010 (CET)
- Ich kann das sehr wohl begründen, habe aber auch noch anderes zu tun. Was ich nicht witzig finde, sind Beleidigungen, und dein Vorwurf, ich verbreite den Gipfel des Blödsinns, ist für mich so eine. Also Vorsicht!
- Mit den Überschlagsrechnungen meine ich die von dir selber einige Zeilen weiter oben aufgestellten, in denen du versuchst, Treibhauspotenziale mit Konzentrationen zu multiplizieren. Ganz so einfach ist das nicht, zum einen wegen der von mir kurz erwähnten indirekten Effekte, zum anderen wegen der teilweisen Sättigung der Absorptionsbanden gerade bei CO2. Genau genommen bezieht sich das Treibhauspotenzial auf den zusätzlichen Treibhauseffekt, der durch ein zusätzliches kg einer Substanz in der Atmosphäre verursacht wird. Zur Verweilzeit: Obwohl Methan (im Mittel!) weniger als 100 Jahre in der Atmosphäre verweilt, lässt sich der Effekt trotzdem auf 100 Jahre mitteln. Deshalb ist z. B. das auf 20 Jahre bezogene Treibhauspotenzial auch höher. Das unterschiedliche Molekulargewicht wurde selbstverständlich in diesen Rechnungen berücksichtigt.
- Wasser ist tatsächlich ein wirksames Treibhausgas. Vielleicht gehst du dieser Tage mal bei klarem und bei bedecktem Himmel vor die Tür. Du wirst wahrscheinlich feststellen, dass es ohne Wolken oft kälter ist. Zwischen der Troposphäre (in deren untersten Teil wir sitzen) und der Stratosphäre liegt die Tropopause mit Temperaturen von -50 bis -60 °C. Da bei diesen niedrigen Temperaturen praktisch alles Wasser ausfriert, gelangt normalerweise kein Wasser in die Stratosphäre. Methan kann die Tropopause hingegen durchdringen und wird durch atmosphärische Reaktionen in der Stratosphäre zu Wasser oxidiert. Hieraus können sich ebenda oder auch in der darüber liegenden Mesosphäre Leuchtende Nachtwolken bilden, die dann zum Treibhauseffekt beitragen. Im deutschen Wikipedia steht zu diesem Bildungsmechanismus der Nachtwolken zwar nichts, wohl aber im englischen, dort auch mit Quellen. Übrigens ist etwas, das kondensiert, dadurch nicht weg.
- Im übrigen möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass die Tatsache, dass du etwas nicht gleich verstehst und auch niemand sofort Lust hat, es dir zu erklären, nicht bedeutet, dass dieses Etwas falsch ist. --Janstr 16:04, 6. Jan. 2010 (CET)
- Die Berechnung stammt ja von einem Benutzer Maxus96 und nicht von mir. Aber grob richtig ist die schon. Es gibt, bezogen auf die Masse (das GWP ist nun einmal auf die Masse bezogen), etwa 500 mal soviel CO2 wie Methan, da ist der Beitrag des Methan selbst mit einem Faktor 25 noch ziemlich klein. Es etwa sinnvoller ist es vielleicht das menschengemachte CO2 mit dem menschengemachten CH4 zu vergleichen. Das sind 100 ppm (CO2) im Vergleich zu 1 ppm (CH4), ein Faktor 100 der noch mit 3 multipliziert werden muss, um das Massenverhältnis aus dem Teilchenverhältnis zu berechnen. Auch nach dieser Überschlagsrechnung ist das Methan eigentlich belanglos. Aber vor allem, die 25, das ist doch einfach ein Witz. Die Zahl fällt doch einfach vom Himmel, wie diese ganzen anderen GWP-Faktoren übrigens auch. Im Sommer wird es normaler Weise kälter, wenn sich eine Wolke vor die Sonne schiebt. Wasser absorbiert ebenen nicht nur die 300-K-Wärmestrahlung von der Erde, sondern auch die kurzwelligere Wärmestrahlung von der Sonne. Dies führt aber nicht zu einem Triebhuseffekt, sondern eher zum Gegenteil. In jedem Fall stammt das Wasser in der Atmosphäre im Wesentlichen aus der Verdunstung über den Ozeanen und hat mit CH4 nun wirklich nichts zu tun. RainbowA 17:59, 6. Jan. 2010 (CET)
- Im übrigen möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass die Tatsache, dass du etwas nicht gleich verstehst und auch niemand sofort Lust hat, es dir zu erklären, nicht bedeutet, dass dieses Etwas falsch ist. --Janstr 16:04, 6. Jan. 2010 (CET)
- Da deine Meinung unabhängig von wissenschaftlichen Erkenntnissen feststeht und du nicht bereit bzw. in der Lage bist, dich erst mal über die elementarsten Grundlagen dessen, worüber du schreibst, zu informieren, ist mir meine Zeit ab jetzt hierfür zu schade. --Janstr 18:27, 6. Jan. 2010 (CET)
- Geahnt habe ich es ja schon immer, danke RainbowA, dass du uns die Augen öffnest und aufzeigst, dass die molare Masse eine Mitursache ist. Warum ist eigentlich SF6 ein so starkes Treibhausgas, trotz seiner hohen Molmasse? --IqRS 19:28, 6. Jan. 2010 (CET)
- Nee, so habe ich dass nicht gesagt. Aus der Molmasse lässt sich natürlich nicht unmittelbar auf die Klimawirkung schließen. Aber die Molmasse muss natürlich berücksichtig werden, um Teilchenzahl und Masse in einander umzurechnen. Wenn die gleiche Masse CH4 25 mal klimaschädlicher sein soll als CO2 dann, ist eine CH4-Molekül nur etwa 8-mal mal schädlicher, weil die gleiche Masse 3 mal so viele Moleküle enthält. Was SF6 anbetrifft, frag doch mal das IPCC. --RainbowA 21:26, 6. Jan. 2010 (CET)
