Wikipedia:Kandidaten für exzellente Artikel/Archiv1

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Vorlage:Exzellent-Intro

Das Review des Tages nennt täglich Artikel, die gezielt überarbeitet werden sollen. Fett markiert sind die Artikel, die schon mal „Review des Tages“ waren. Neuen Review des Tages eintragen.


Fred Herzog (1930–2019) prägte als Foto­graf die visu­elle Doku­men­tation des Nach­kriegs-Van­couver ent­schei­dend. Nach seiner Emi­gra­tion 1952 entwickelte er parallel zu seiner Tätig­keit als medi­zini­scher Foto­graf eine einzig­artige künst­le­rische Perspek­tive auf das städtische Leben. Mit seiner Leica und Koda­chrome-Farb­film fing Herzog ab 1957 das pul­sie­rende Straßen­leben, Neon­lich­ter und All­tags­szenen Van­couvers ein – zu einer Zeit, als die künst­le­rische Foto­grafie noch von Schwarz-Weiß-Ästhe­tik domi­niert wurde. Seine über 100.000 Auf­nahmen zeigen mit empa­thi­schem Blick nicht nur Menschen und Orte, sondern doku­men­tieren auch den städte­bau­lichen Wandel einer sich moder­ni­sie­renden Hafen­stadt. Obwohl Herzog bereits in den 1960er und 1970er Jahren lokal wirkte und lehrte, erfolgte seine inter­natio­nale Aner­ken­nung erst Anfang der 2000er Jahre, als digi­tale Techno­logien hoch­wer­tige Ver­größe­rungen seiner Dias ermög­lich­ten. Seine retro­spektive Aus­stel­lung 2007 in der Van­couver Art Gallery markierte den Durch­bruch, der ihn als visio­nären Vor­läufer der künst­leri­schen Farb­foto­grafie eta­blierte und die foto­gra­fie­geschicht­liche Ein­ord­nung der Farb­foto­grafie neu defi­nierte.

Formalitäten

Auswahlverfahren

  • Hinweis und Bitte an alle: Das Verbessern von bereits guten Artikeln (die meisten der hier vorgeschlagenen Artikel sind ein paar Seiten lang) ist viel schwieriger als bei ganz neuen Artikeln, bei denen man sich möglicherweise mit Orthographie und Wikifizierung beschäftigt. Es wäre schön, wenn jeder mit seiner Stimmabgabe gleichzeitig noch etwas am Artikel verbessert, hinzufügt, Schlechtes entfernt usw. Kommt nach der festgesetzten Zeit kein Votum zustande, hat doch immerhin der Artikel profitiert.
  • Review: Bevor Artikel in diese Liste eingestellt werden, sollen sie noch einmal gründlich auf Richtigkeit, Vollständigkeit, Stilprobleme und Rechtschreibfehler durchgesehen werden. Die beste Möglichkeit dazu bietet das Review: Viele Mängel, die zwar leicht behebbar sind, aber hier als contra-Argument gelten, werden dort bereits sichtbar und können so behoben werden. Ein Aufenthalt auf der Reviewseite ist nicht verpflichtend, wird aber empfohlen. Im Allgemeinen schneiden Artikel, die den Review-Prozess passiert haben, auf dieser Seite auch besser ab.
  • Zeitraum: Stimmen für einen Artikel können innerhalb von zwanzig Tagen abgegeben werden, in denen er hier gelistet ist.
  • Gültigkeit der einzelnen Stimmabgabe: Damit die Stimme gewertet werden kann, muss die Nominierung mit Namen und Datum unterschrieben worden sein (~~~~ im Texteingabefeld). Die Äußerungen werden im Sinne eines Meinungsbilds gewertet und auf eine sture Auszählung wird bei tiefgreifender Kritik verzichtet. Die Einwände von anonymen Benutzern (IP-User) werden dabei ebenso berücksichtigt wie die von angemeldeten Benutzern. Damit tatsächlich die Argumente im Vordergrund stehen und nicht die schiere Stimmenzahl, verzichte bitte auf Phrasen wie „Guter Artikel“ und gib deine Stimme stattdessen mit einer am Artikel festgemachten Begründung ab.
Grundsatz: Wenn 99 Wikipedianer für die Exzellenz eines Artikels stimmen, heißt das nicht, dass er exzellent ist. Findet der hundertste einen groben inhaltlichen Fehler, dann ist der Artikel nicht exzellent.
  • Auswertung: Nach Ablauf der 20 Tage soll er auf Wikipedia:Exzellente Artikel eingetragen werden, wenn er – unter Berücksichtigung des vorher genannten Grundsatzes – mindestens drei Pro-Stimmen und mindestens doppelt so viele Pro-Stimmen wie Contra-Stimmen bekommen hat. Falls sich nach mindestens einer Woche ein eindeutiges Abstimmungsergebnis abzeichnet, kann dies auch schon vorher geschehen: Hat ein Artikel wenigstens zehn Pro-Stimmen und keine Contra-Stimme, so kann er zu den Exzellenten gestellt werden. Umgekehrt gilt, dass ein Artikel, der nach einer Woche mindestens fünf Contra-Stimmen, aber – von der Stimme des Vorschlagenden abgesehen – keine pro-Stimmen erhalten hat, aus dieser Liste genommen werden kann.
  • Hier gelistete Artikel sollen am Ende des Artikeltextes mit {{Exzellent Kandidat}} gekennzeichnet werden, das ergibt:
Kandidat für „Exzellente Artikel“ Dieser Artikel ist ein Kandidat für „Exzellente Artikel“, stimme mit ab!
  • Hier gelistete Wiederwahlkandidaten sollen am Ende des Artikeltextes mit {{Exzellent Wiederwahl}} gekennzeichnet werden, das ergibt:
  Dieser Exzellente Artikel ist ein Kandidat für die Wiederwahl oder Abwahl dieser Kategorie, stimme mit ab!
  • Für die Dauer der Wiederwahl bleibt die Vorlage {{Exzellent}} im Artikel; je nach Ausgang der Abstimmung werden dann entweder eine oder beide Vorlagen gelöscht.
  • Hier abgeschlossene Abstimmungen werden unter der Überschrift „Exzellenz-Diskussion“ mit Datum auf die jeweiligen Diskussionsseiten der Artikel verschoben. Die bisherige Archivierung entfällt, da jede Diskussion anhand des Datums in der History dieser Seite auffindbar ist (siehe Diskussionsseite).
  • Artikel des Tages: Jeder neue "exzellente Artikel" ist ein Kandidat für den Artikel des Tages. Die Hauptautoren der Artikel werden daher gebeten, hier einen Vorschlag abzugeben, an welchem Tag der Artikel auf der Hauptseite präsentiert werden soll.

Neue Nominierungen

Bitte neue Nominierungen unten über den Wiederwahlkandidaten anfügen

Diese Kandidatur läuft vom 27. Mai bis zum 16. Juni

pro Gerade mitsehr viel positiven Echo zu den lesenswerten gestossen, m-E- aber sicher mehr als das. --Morray noch Fragen? 09:10, 27. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]

  • Pro - Mein einziger kleiner Kritikpunkt, eine hölzerne Formulierung in der Einleitung, ist mittlerweile beseitigt :-)
    Ganz klar exzellent! -- Mundartpoet <Dialog auf Hochdeutsch> 09:14, 27. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
  • pro auch von mir. Vielleicht könnte man der Äußeren Anatomie noch ein wenig Innere Anatomie entgegenstellen, so es dort erwähnenswerte Spezifika gibt – immerhin bewegen wir uns auf Ordnungsebene und da sollte doch sehr wahrscheinlich was machbar sein. Ansonsten aber sehr schön, gefällt mir -- Achim Raschka 10:51, 27. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
  • Kontra --Uwe G. ¿⇔? 12:00, 27. Mai 2006 (CEST) Für eine exzellenten Ordnungsartikel ist die Morphologie zu dünn. Der Großteil unter "äußeren Merkmale" beschreibt keine solchen, sondern vermengt dünne morphologische Fakten mit Lebensweise.[Beantworten]
  • contra Lesenswert ok, aber zur Excellenz ist mir der Artikel doch zu dünn. Aktivitätszeit muss korrigiert werden (die sind alle tag- und nachtaktiv), Brutbiologie ist sehr kurz (Eibeschreibung, Beschreibung der pulli, Ernährung der pulli sollten ergänzt werden), Verhalten ist viel zu kurz, Balz ist sehr pauschal, komplexe Rituale bei der Revierverteidigung fehlen, Stimme ebenfalls sehr pauschal und so auch nicht für alle Arten zutreffend. Wanderungen ebenfalls arg kurz (Zeiten!). Vollmauser sollte zumindest erwähnt werden. --Accipiter 18:30, 28. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
  • pro - die von Uwe G. geäußerte Kritik der Vermischung von äußeren Merkmalen und Lebensweise habe ich versucht aufzutrennen und alles, was aus meiner Sicht dazu gehört, unter Lebensweise - Fortbewegung gestellt. --BS Thurner Hof 22:18, 2. Jun 2006 (CEST)
Mir fehlen immer noch Angaben zur inneren Morphologie, der Verdauungstrakt dürfte aufgrund der piscivoren Lebensweise ein paar Besonderheiten aufweisen. --Uwe G. ¿⇔? 13:34, 6. Jun 2006 (CEST)
  • pro von mir. Auch wenn bei diesem und vielen anderen Vogelartikeln immer wieder eine Eibeschreibung fehlt. Joe Quimby. 21:09, 6. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 28. Mai bis zum 17. Juni

Das Ergebnis der letzten Abstimmung war umstritten und knapp, der Artikel wurde in der Zwischenzeit erweitert, neuer Anlauf --Historiograf Wikipedia:Bibliotheksrecherche 05:15, 28. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]

  • Pro: Habe die Versionen nicht verglichen, aber bin nach erneuter Lektuere unveraendert von der wirklich herausragenden Qualitaet dieses Artikels beeindruckt. Ein paar Kleinigkeiten, wo man spaeter vielleicht noch einmal am Text herumzupfen koennte, habe ich auf der Diskussionsseite zum Artikel angemerkt.--Otfried Lieberknecht 08:53, 28. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
  • Ich würde gerne noch etwas über die Rechtslage in der restlichen EU erfahren. --Phrood 09:28, 28. Mai 2006 (CEST) Bei Panoramafreiheit gibt es auch entsprechende Informationen. Bis die auch in diesem Artikel ergänzt sind, contra.[Beantworten]
  • Fast pro, aber noch abwartend wegen folgender Mängel:
    • Die Einleitung ist nicht sehr gelungen. Sie soll eine schnelle Zusammenfassung geben. Hier gibt sie aber auch Auskunft über die im Artikel verwendete Terminologie und weiterführende Hinweise betreffend andere Schutzrechte. Diese Sachen sollten woanders im Artikel behandelt werden, dafür sollte die Einleitung die zentralen Kernaussagen des Artikels besser zusammenfassen.
    • Die Gliederung ist noch nicht ganz gelungen: Sowohl der Abschnitt Geistesgeschichtliche Hintergründe als auch der Abschnitt Werkbegriff des Urheberrechtes beginnt mit einer guten Menge Text, gefolgt dann erst von einer Unterüberschrift. Da der vor der ersten Unterüberschrift stehende Text aber keine Zusammenfassung der nachfolgenden Untergliederung darstellt, ist diese Gliederung nicht folgerichtig. Bei den geistesgeschichtlichen Hintergründen führt das auch dazu, dass es nur einen Untergliederungspunkt gibt, was nie richtig ist. Gut wäre es, auch den anfänglichen Text ebenfalls unter eine Unterüberschrift zu fassen, bei der Geistesgeschichte z.B. Traditionelle Herleitung des Schöpfungsbegriffes oder so etwas, beim Werkbegriff z.B. Allgemeine Voraussetzungen.
Nach Behebung dieser Mängel ändere ich gerne meine Stimme in pro. --ThePeter 15:03, 28. Mai 2006 (CEST) -- Nachdem die genannten Mängel weiterhin bestehen, stimme ich erstmal contra (Histo verlangt von den anderen Artikeln hier auch nichts anderes als Perfektion). Votum kann sich aber weiterhin noch ändern. --ThePeter 13:45, 8. Jun 2006 (CEST)[Beantworten]
  • Kontra Leider kann ich den Exellenzbestrebungen für diesen Artikel nicht zustimmen. Es fehlt an elementaren Ausführungen: So wird der Werkbegriff, als der Kernbegriff der Thematik nur unzureichend und unvollständig erläutert. Insbesondere müsste hier auch am Begriff der sog. kleinen Münze angesetzt werden. Zu aller Verwirrung taucht dieser Begriff dann noch in einem Zitat eines Gerichtsurteils auf, das natürlich damit umzugehen weiß. Da der Begriff Schöpfungshöhe fast mit dem Werkbegriff gleichgesetzt werden kann, müssen hier dringend Ausführungen hinzugefügt werden. Spricht man von einem Werk (nach der Definition des Werkbegriffs) nach dem UrhG, so hat es die nötige Schöpfungshöhe bereits erreicht! Allerdings gehen die hier getätigten Ausführungen zum Werkbegriff fast überhaupt nicht auf die Definition an sich ein, also auf die Konturierung des eigentlich maßgeblichen Kriteriums! Des Weiteren finde ich auch die Einleitung, wie bereits von ThePeter moniert nicht sehr gelungen. Hat selbst mich, der sich mit dem Thema juristisch auseinander setzen muss, verwirrt. Darüber hinaus fehlen meines Erachtens Ausführungen zu Zitaten (die bei der WP generell einer hinreichenden juristischen Würdigung bedürften)! Denn im dt. Urheberrecht kann man durch sog. Kleinzitate, Großzitate, Musik-, Film- und Bildzitate und große Kleinzitate Werke umfassend wiedergeben! Vielleicht kann ich mich heute nachmittag mal an die weiteren Ausführungen machen, dann käme der Artikel sehr wohl für ein weiterführendes Prädikat in Betracht! MfG --Mirko Wieczorek 12:23, 29. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
- Kannst Du vielleicht erklaeren, wieso "Zitate" im Zusammenhang mit dem Begriff der Schoepfungshoehe relevant sind? Ob und in welchem Umfang man geschuetzte Werke wiedergeben kann, hat doch nichts mit der Frage zu tun, nach welchen Kriterien solchen Werken die fuer den Schutz ueberhaupt erforderliche Schoepfungshoehe zuerkannt werden kann, oder? Der Artikel heisst Schoepfungshoehe, nicht Urheberrechtsschutz. Im uebrigen faende ich es gut, wenn Du Deine Aenderungen zunaechst auf der Diskussionseite des Artikels zur Diskussion stellen wuerdest (ich habe das meinerseits auch getan), damit es nicht wieder wie bei der letzten Exzellensdiskussion zu Unstimmigkeiten ueber das Prozedere kommt oder der Antragsteller am Ende womoeglich sogar gegen den eigenen Antrag stimmen muss, weil dieser sich nicht mehr auf die von ihm urspruenglich zur Exzellenz vorgeschlagene Fassung bezieht.--Otfried Lieberknecht 17:02, 29. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
- Ja, alle Änderungsvorschläge landen zuerst auf der Diskussionsseite. Ich bin momentan an der Arbeit und werde es gleich einstellen. Die Ausführungen zu Zitaten würde ich generell gerne in einem Abschnitt über Schranken des Schutzes von Werken (die die Schöpfungshöhe erreicht haben, denn nur dann kann man terminologisch überhaupt von "Werken" sprechen) thematisiert sehen, denn im Gegensatz zum gewerblichen Rechtsschutz, der eine einmal erworbene Rechtsposition umfassend schützt, ist dies beim Urheberrecht nicht der Fall! Ich fände es nicht tragbar (auch wenn bei der WP kein Anspruch auf juristische Korrektheit erhoben wird), wenn der Anschein erweckt würde, dass bei einem einmaligen Erreichen der notwendigen Schöpfungshöhe, eine umfassende Rechtsposition erreicht würde. Insbesondere ein Laie könnte aus dem Artikel schnell voreilige (und u.U. fatal falsche) Schlüsse ziehen. Diese Kehrseite sollte man (auch nur kurz!) beleuchten. --Mirko Wieczorek 17:56, 29. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
Ich halte es für absolut unsinnig, den Artikel Schöpfungshöhe zu einer grundlegenden Abnhandlungen zum Thema Urheberrecht zu machen. Schranken des Urheberrechts (hier: Zitatrecht) haben bei der Frage, ab wann Werke geschützt sind, nichts zu suchen. Das hat O. Lieberknecht bereits treffend angemerkt. Ausführungen über Zitate suche bitte ausschließlich unter Zitatrecht --Historiograf Wikipedia:Bibliotheksrecherche 02:18, 30. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
Histo hat recht (auch wenn er nicht immer alles fett drucken müsste...). Das Lemma ist Schöpfungshöhe und nicht Urheberrecht und auch nicht Werk. Nur weil die Schöpfungshöhe eines von mehreren Merkmalen des Werkbegriffes ist, muss man unter Schöpfungshöhe nicht das Werk als solches erklären. --ThePeter 08:48, 30. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
- Allerdings zielt meine Kritik insbesondere auf die Inhaltsleere beim Werkbegriff ab, falls da Mißverständnisse aufgetreten sein sollten. Gleich werde ich auf der Diskussionsseite einen Änderungsvorschlag einbringen. --Mirko Wieczorek 17:58, 29. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
  • Leider muss ich mein Kontra trotz der Einbringung einiger Verbesserungsvorschläge noch einmal explizit bekräftigen! Auch wenn die notwendigen Änderungen bei dem Werkbegriff als "Kern" der Thematik Schöpfungshöhe vorgenommen werden (was selbst noch in den Sternen steht), so sind trotzdem noch gravierende Lücken und fehlerhafte oder unzureichende Ausführungen festzustellen. Dazu kann hier lediglich eine (unvollständige!!) Aufzählung erfolgen, für weitere Informationen sei auf die Diskussionsseite verwiesen:
- Das Europarecht hat als supranationales Recht einen erheblichen Einfluss auf Werkbegriff & Schöpfungshöhe. Dazu sind schon einige EG-Richtlinien erlassen worden. Ausführungen fehlen komplett. Insbesondere, da der dt. und der europ. Gesetzgeber z.T. deutlich in unterschiedliche Richtungen streben, sollten diesem Unterthema weitere Ausführungen gewidmet werden.
- Die Rechtslage außerhalb Deutschlands ist deplaziert. Prinzipiell gilt die sog. Inländerbehandlung, außerdem wurden verschiedene völkerrechtliche Vereinbarungen getroffen, wie z.B. die revidierte Berner Übereinkunft (rBÜ) und das Welturheberrechtsabkommen (WUA). Ausführungen, Überschneidungen und Zusammenhänge fehlen jedoch gänzlich, dabei haben diese durchaus maßgeblichen Einfluss auf das, was als Schöpfungshöhe den Werkbegriff maßgeblich bestimmt
- Die Werkarten des § 2 I UrhG ermöglichen einen Rückschluss auf die generell für den Begriff des Werks notwendige Schöpfungshöhe. Die Ausführungen hierzu sind unorganisiert und es fehlen klare Definitionen. Die Arbeit mit den vielen Beispielen wirkt überfrachtet.
- Die Entstehungsgeschichte ist doch sehr lückenhaft und wenig ausführlich. Ist zwar nicht unbedingt für einen Artikel über die Schöpfungshöhe eines Werkes notwendig. Jedoch notwendig für einen exellenten Artikel über den Schöpfungsgehalt eines Werkes --Mirko Wieczorek 20:34, 29. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
Bitte nur einmal abstimmen. Marcus Cyron Bücherbörse 21:51, 29. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
  • Mittlerweile (nachdem ich mich durch den wirklich sehr unübersichtlichen Dschungel, den hier das Urheberrecht insgesamt einnimmt) gekämpft habe, bin ich auch auf das hier gestoßen.

Anfänglich hatte ich überhaupt nicht gesehen, dass es einen Artikel über das Werk an sich gibt. Denn das Werk stellt einen Oberbegriff im Urheberrecht (z.B. neben dem Urheber und den Einschränkungen des Urheberrechts) dar und die Schöpfungshöhe "lediglich" das maßgebliche Kriterium hierfür (neben nicht zu vernachlässigenden anderen)! Folglich sind die Ausführungen an dieser stelle sogar zu lang und es müsste vielmehr auf den Hauptartikel verwiesen und hier lediglich eine knappe Zusammenfassung erfolgen! Leider ist der Hauptartikel mehr als dünn, aber dem könnte ja durch die Übernahme des hier eingestellten Materials Abhilfe verschafft werden. Ich halte es für mehr als nur bedenklich, dass man von lauter übergeordneten Themen auf die Schöpfungshöhe, als einem Kriterium eines Kriterium eines Kriteriums des Urheberrechts "runter" verweist. Auf die Ausführungen dort. Eigentlich sollte es doch in die andere Richtung verlaufen?!

Auch die Verweise zu den ganzen Werken gehören nicht hier hin. Dies müsste ebenfalls vom Werkbegriff ausgehen. Zumal es schon eine stattliche Anzahl Artikel zu eigenständigen Werkarten (und darin auch berechtigten Artikeln) gibt. So z.B. zu Amtlichen Werken, Anonymen Werken, Beiwerken, Datenbankwerken, Kunstwerken, Lichtbildwerken, Sammelwerken, verwaisten Werken und öffentlichen Reden.

Wer soll sich denn da noch zurechtfinden, wenn er nicht schon vorher genau weiß, was er sucht? Wusste von den Sachen hier jemand? Ich denke eher nicht, bin über die ganzen Fragmente auch eher "gestolpert". Und, wenn sich jemand umfassend informieren will, der noch über keine Kenntnisse verfügt, so findet er sich bestimmt nicht zurecht.

Gelungen finde ich z.B. die Panoramafreiheit als einen Spezialbegriff der urheberrechtlichen Schranken.

Man müsste die Thematik wieder auf das zurückführen, was sie eigentlich ist. Ein wesentlicher, aber dennoch kleiner Teil des Begriffs "Werk". Also ein Kriterium, ein Tatbestandsmerkmal des Werkbegriffs. Daher sollte besser auf die Makroebene zurückgekehrt werden (und das dt. Urheberrecht hat ca. 6 Hauptthemen), wo die allgemeinen Ausführungen dieses Artikel eigentlich hingehören und der verweis zu diesem Spezialbegriff erfolgen. Man kann doch nicht das Pferd von hinten aufzäumen und einen Rundumschlag innerhalb dieses Spezialbegriffs vornehmen, oder? Das wäre ja so, als würde man beim Zügel über das Pferd sprechen. Wie soll sich da ein (gerade!) juristisch unversierter Leser zurechtfinden? Er liest einen dann vielleicht exzellenten Artikel, aber am wirklich Relevanten vorbei.

Ich fände es toll und begrüßenswert, wenn sich Histo, der ja nun offenkundig über einen fundierten Sachverstand verfügt, um die Überführung auf das Oberthema Werk (Urheberrecht) kümmern würde und einen dann gelungenen Artikel Schöpfungshöhe und einen sicherlich ebenfalls gelungenen, großen Bruder "Werk" zur Wahl für ein Prädikat stellen könnte.--Mirko Wieczorek 17:12, 31. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]

Da der Artikel nicht "Werk", sondern "Schoepfungshoehe" heisst, braucht er zum Werkbegriff auch nur so viel auszufuehren, wie fuer das Verstaendnis des Werkkriteriums "Schoepfungshoehe" noetig ist -- das leistet er m.E. sehr gut. Das thematisch verwandte Artikel womoeglich wichtiger und trotzdem ausbaubeduerftig sind, kann ja nicht gegen die Exzellenz dieses Artikels sprechen. Der Begriff der Schoepfungshoehe scheint mir ausserdem im Zeitalter der digitalen (Re-)Produktionsmittel kein so klitzekleines Werkkriterium zu sein, dass die eingehende Behandlung in diesem Artikel schon unverhaeltnismaessig waere.--Otfried Lieberknecht 10:47, 1. Jun 2006 (CEST)
Vielleicht darf ich auch auf meine Stellungnahme zu Schranken des Urheberrechts auf WP:KLA hinweisen --Historiograf Wikipedia:Bibliotheksrecherche 14:08, 1. Jun 2006 (CEST)
  • Alles in allem doch pro. Angesichts verschiedener Diskussionen zum Komplex Urheberrecht und meines Gemeckers an anderer Stelle möchte ich betonen, dass mir hier ziemlich gut gefällt, wie das Thema sprachlich aufbereitet wird. Dass der Artikel gelegentlich über sein Thema hinausgeht, finde ich für den Augenblick akzeptabel, teils sogar hilfreich; wenn (hoffentlich demnächst :-) alle verwandten Artikel ihren Gehalt an Juristenkauderwelsch aufs absolut Notwendige reduziert haben, kann man ja hier noch mal umstrukturieren. Ganz sicher jedenfalls ein schönes Gegenbeispiel, wenn mal wieder argumentiert wird, dass Jura-Artikel dröge sein dürften, weil die Materie das nun mal verlange. Es ist bereits gesagt worden: genauso gut sind Philosophie, Mathe, Musiktheorie und alte Bücher staubtrocken, wenn man's nur bräsig genug angeht :-) --Rainer Lewalter 15:27, 2. Jun 2006 (CEST)
  • pro - wie schon beim ersten Durchgang. Stechlin 19:07, 2. Jun 2006 (CEST)
  • contra. Nicht übersichtlich, Einleitung schlecht und Aufbau unlogisch. Und nicht einmal ein Hinweis auf ein gutes Kurzbuch, in dem ich mal nachschlagen könnte. Was ist denn jetzt geschützt??? Und warum wird bei "Probeme mit der Schöpfungshöhe" nichts zur Klärung gebracht? Das Beispiel für "angewandte Kunst" hilft mir jedenfalls überhaupt nicht weiter. Wenn das bei Wikipedia als gelungen gilt, sollte ich demnächst direkt woanders nachschauen. --88.130.108.69 11:52, 3. Jun 2006 (CEST)
  • pro. Den Inhalt kann ich fachlich nicht beurteilen, aber den OMA-Test hat der Artikel mit bester Bravour bestanden. Ich würde allerdings noch gerne einen Satz über Klingeltöne und Werbejingles (Bereich Musik) lesen und ein wenig mehr Information über ausländische Verhältnisse haben (EU-Richtlinien, gibt es Staaten, in denen es keine Schöpfungshöhe gibt?) --Kantor.JH 12:25, 3. Jun 2006 (CEST)
  • Pro. Beim letzten mal habe ich geschrieben: Der Artikel kann Vorbild für andere Rechtsartikel sein. Er weckt Interesse an einem eher versteckten Thema, ist auch für Laien gut verständlich geschrieben und beschränkt sich auf das Wesentliche. Dies im Gegensatz zum größten Mangel der meisten Rechtsartikel, die als juristische Definition oder Abhandlung brauchbar sein mögen, aber nicht als Enzyklopädieeintrag. Die rechtsvergleichende Komponente ist in ausreichendem Umfang vorhanden; warum es nicht mehr ist, wird im Artikel erläutert. Die Abbildungen sind ästhetisch ansprechend, sehr passend und haben sogar einen roten Faden. Die Mängel in der Gliederung wurden behoben, ebenso weitere Kritikpunkte bei Formalien. Zur Geschichte des Urheberschutzes muss der Artikel nicht mehr sagen, das gehört in den (überarbeitungsbedürftigen) Artikel Urheberrecht. Soweit vereinzelt eine Einseitigkeit der Darstellung behauptet worden ist, ist mir diese nicht ins Auge gefallen, wobei ich zugeben muss, dass Urheberrecht nicht mein Spezialgebiet ist. ... Man kann allenfalls überlegen, ob es wünschenswert wäre, aktuelle Entwicklungen und Diskussionen stärker einzubauen (gibt es einen „Trend zu Sweat of the brow“?). Auch die Kommentarzitierung nach Randnummern ist sicher wünschenswert. Der Exzellenz stehen diese Verbesserungsmöglichkeiten für mich aber nicht entgegen. „Hieran wird festgehalten“, wie es so schön heißt. Zur Kritik von Mirko wurde alles nötige bereits gesagt. -- Wolfgang Kopp 22:52, 4. Jun 2006 (CEST)
  • contra --CJB 21:39, 5. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - Fachlich fundierter und sprachlich gelungener Artikel. Gruß Boris Fernbacher 10:38, 7. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra - Gravierende Schwächen in fachlicher Hinsicht. Der Artikel ist, wie schon Phrood ganz richtig erkannte, deutschlandlastig. Mirko merkte hierzu richtig an, daß auch internationale und europäische Abkommen im Artikel verarbeitet werden müssen. Darüber hinaus ist keine der geforderten Änderungen (wie z.B. bei der Einleitung und dem Aufbau) vorgenommen worden. Auch kann man nicht von der Hand weisen, daß viele Thematiken eigentlich in andere Artikel ausgelagert werden müssten (hier herrscht ein ziemliches Wirrwarr). Darüber hinaus werden zum Teil Ansichten vertreten, die, um es vorsichtig auszudrücken, an der Realität vorbeigehen. --ChristianP 08:54, 8. Jun 2006 (CEST)
Vielleicht kannst Du auch erlaeutern, in welcher "fachlichen Hinsicht" Du den Artikel zu bewerten glaubst, oder irre ich, wenn ich annehme, dass es zumindest keine juristische Fachkompetenz ist, die Du fuer Dich in Anspruch nehmen willst?
  • "deutschlandlastig" -- wie lautet Deiner Meinung nach der Begriff fuer Schoepfungshoehe im nicht-deutschen Recht? Gegenueber angelsaechsischen Rechtsvorstellungen (sweat of the brow) wird dorch eine Abgrenzung vorgenommen.
  • "internationale und europäische Abkommen" - Kannst Du erlaeutern, wie Du Dir solche Abkommen zur "Schoepfungshoehe" vorstellst? Kann es sein, dass Du ganz einfach Urheberrecht, Urheberrechtsschutz und Schoepfungshoehe verwechselst bzw. in einen Topf wirfst?
  • "das viele Thematiken eigentlich in andere Artikel ausgelagert werden müßten" - Und welche "Thematiken" meinst Du zum Beispiel? Was hat der angebliche "Wirrwarr" in anderen Artikeln mit dem hier zur Diskusstion stehenden Artikel zu tun?
--Otfried Lieberknecht 13:30, 8. Jun 2006 (CEST)
Otfried: Ohne auf die Sache als solche eingehen zu wollen - ein Blick auf die Benutzerseite von ChristianP genügt, um festzustellen, welche Fachkompetenz er für sich in Anspruch nimmt. --ThePeter 13:38, 8. Jun 2006 (CEST)
Ja ja, aber ich selbst bin auch einer Branche taetig, wo kein Mensch begreift, warum. --Otfried Lieberknecht 14:04, 8. Jun 2006 (CEST)
  • dafür wie bereits bei der ersten Kandidatur. Otfrieds Einwand gegen die Kritik bekräftigend: es geht um das "Maß an Individualität", also um die Tiefe, die (um mit Herrn Herder zu sprechen) der Abdruck einer lebendigen Menschenseele hinterlässt und wie er im Diskurs der Rechtsprechung heute gemessen wird; es geht nicht um den Abdruck selbst, also um die Frage, ob der mit Stiefel, Stöckelschuh oder Handfläche, Daumen oder Zahnstocher hinterlegt wird. Dass beim Messen Zollstock, Lot und Augenmaß nicht reichen, stellt der Artikel sehr anschaulich und überaus erhellend dar. (nicht signierter Beitrag von Felistoria (Diskussion | Beiträge) Wolfgang Kopp 23:04, 8. Jun 2006 (CEST)) pardon, bitte um Nachsicht! --Felistoria 23:08, 8. Jun 2006 (CEST)
  • pro - der Artikel ist kompetent geschrieben, verwendet in vorbildlicher Weise ausgewählte Zitate und vermittelt ein juristisches Thema in verständlicher Sprache. Die Kritik von Mirko und Christian erschließt sich mir nicht, die beiden scheinen einem Irrtum über das Thema des Artikels zu unterliegen. Einige ihrer "Kritikpunkte" sind Belege ihrer Fehleinschätzung, so gibt es einfach keine internationalen Abkommen, die irgendetwas zum Thema Schöpfungshöhe festlegen würden. --h-stt !? 12:15, 10. Jun 2006 (CEST)
  • contra.
    • Großer Einwand: Bei der Gebrauchskunst muss ausführlich behandelt werden, wo ein Schutz beginnt bzw. da ist, nicht nur, wo er nicht da ist. Mit Beispielen aus der Praxis. Das mit der Modeschöpfung genügt nicht und unterscheidet sich zu stark von den Keine-Schöpfungshöhe-Beispielen um zu ihnen einen Kontrast bilden zu können.
    • Kleiner Einwand: "Auf Außenstehende wirken solche Formulierungen wie gestanzte Formeln ..." inkl. dem kompletten Zitat halte ich für unzulässig, da eigene Bewertung einer Textquelle, die dazu noch völlig irrelevant ist. No original research. Weg damit.
    • Sonstiges: "Darüber hinaus werden zum Teil Ansichten vertreten, die, um es vorsichtig auszudrücken, an der Realität vorbeigehen." (Oben gesagt von ChristianP). Der Artikel muss neutraler werden; es müssen auch Standpunkte erwähnt werden, welche leichtfertiger eine Schöpfungshöhe zusprechen. Momentan erkennt man es auf 20 meilen gegen den Wind als Historiograf-Werk.
Für exzellent reicht es noch nicht.--Rtc 09:15, 12. Jun 2006 (CEST)
  • Pro --Wladyslaw 15:17, 13. Jun 2006 (CEST)
  • Pro -- PerKu 02:10, 16. Jun 2006 (CEST) Ich finde den Artikel fachlich vollkommen korrekt und für einen "Rechts"artikel erstaunlich OMA-gerecht. Sauber formuliert, so versteht das jeder, der verstehen will.

Diese Kandidatur läuft vom 28. Mai bis zum 17. Juni

Pro: Ein hervorragender Artikel. Behandelt wirklich alles was man sich zu dem Thema vorstellen kann. --201.21.252.189 08:29, 28. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]

In der Tat ein sehr gelungener Artikel, der allerdings noch eine ganze Reihe kleinerer Fehler oder UNgenauigkeiten enthält und auch sprachlich noch mal poliert werden müsste... abwartend --seismos 13:15, 28. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]

Ein in weiten Teilen gelungener Artikel, obwohl er sich meinem (Fach-) Wissen zu diesem Thema in vielen Bereichen entzieht. Ich vermisse jedoch (obwohl ich nicht in seiner Gänze in den Artikel eingedrungen bin) Ausführungen, die das Phänomen der tektonischen Wippe erläutern. Da dies unter Anderem zu dem verheerenden Tsunami von vor ca. eineinhalb Jahren geführt hat und auch sonst eine der größten Gefahren der Plattentektonik beherbergt, sollte das Thema behandelt werden (oder wäre das dogmatisch deplaziert??). Entweder hier, oder als eigener Artikel: tektonische Wippe, so dass für den hier zur Disposition stehenden Artikel ein Verweis ausreichen würde. Daher erst einmal abwartend. --Mirko Wieczorek 09:54, 30. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]

Den Begriff höre ich zum ersten mal... --seismos 16:04, 30. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
Bin auch kein Experte, hatte ich damals im Stern aufgeschnappt (Heft des Stern mit dem Artikel). Beschreibt wohl das Phänomen, wenn sich die tektonischen Spannungen, nachdem sich die Platten über einen gewissen Zeitraum ineinander verzahnt haben, in einem Ruck entladen, sich also die eine Platte für Sekundenbruchteile unter die andere keilt und somit ein Wellenberg-Wellental-Unterschied von leich 20 Metern (wie damals in der Adamanensee) entsteht, der sich als riesige Welle fortsetzt. --Mirko Wieczorek 17:31, 30. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
Dann vermute ich mal, dass der Stern-Redakteur sich diesen Begriff ausgedacht hat. In Fachgesprächen ist es mir bislang nicht untergekommen. Ich bin aber auch nicht der Meinung, dass das in diesem Artikel breit erklärt werden muss. Das gehört eher in die Artikel Tsunami (wo es auch – zugegeben sehr – kurz umrissen ist) und Erdbeben (wo es im Abschnitt Entstehung ebenfalls beschrieben wird). --seismos 19:17, 30. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]

Pro: kann keine Fehler feststellen, lediglich der Schreibstil im Abschnitt "Plattentektonik ausserhalb der Erde" gefällt mir nicht so gut. --Man-u 17:07, 1. Jun 2006 (CEST)

Ich finde die Ausführungen beim Artikel Tsunami gelungen. Sie behandeln die Problematik abschließend und sind dort eigentlich auch viel besser aufgehoben. Von daher habe ich keine Einwände und würde mich freuen, wenn der Artikel zu den "Exzellenten" aufgenommen werden würde. Pro MfG --Mirko Wieczorek 13:08, 31. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]

Pro Für mich exzellent. Invexis 22:51, 5. Jun 2006 (CEST)

Pro gefiel mir, ist allemal lesenswert, mE sogar Exellent. --Aineias © 09:56, 8. Jun 2006 (CEST)

Pro Eigentlich wollte ich als Mitautor nicht mitstimmen, es hat sich aber gerade wieder gezeigt, wieviele Autoren ihr Knowhow schon in diesen Artikel investiert haben und weiter investieren, in Text sowie in Grafik, so dass ich nicht umhin kann, ihnen Dank und Beifall zu zollen. mfg--Regiomontanus 18:02, 8. Jun 2006 (CEST)

Pro mittlerweile. -- seismos 10:18, 9. Jun 2006 (CEST)

Abwartend. Jetzt pro (Chadmull 12:53, 13. Jun 2006 (CEST)). aus folgenden inhaltlichen Gründen - siehe Kapitel "Gebirgsbildung und Vulkanismus im Licht der Plattentektonik":

  • "Stattdessen herrscht Bruchtektonik mit der Bildung von tektonischen Gräben und Horsten vor." - Wechseln von Horsten und Gräben meines Erachtens nach zumindest untypisch an mittelozeanischen Rücken, aus welcher Quelle kam das?
  • "Charakteristisch ist hier die Aufwölbung der umgebenden kontinentalen Kruste, die auf Grund der Spannungsentlastung stattfindet und zur Heraushebung von ausgedehnten Grundgebirgs-Massiven führt (Riftflankengebirge)." - Welche Spannungsentlastung soll wie zur Aufwölbung führen? Ursache sind doch nach gängiger Lehrmeinung, wie weiter unter angegeben die entsprechenden Manteldiapire bzw. eine Art isostatischer Ausgleich infolge der Dichteverringerung im oberen Mantel
  • Auch hier werden die subduzierten Platten in der Hitze des Oberen Mantels aufgeschmolzen und die erhitzten andesitischen bis granitischen Magmen dringen durch die Gesteine der überlagernden Faltengebirge bis an die Oberfläche. - das ist falsch, richtig ist: aus der subduzierten Platte entweicht infolge der Hochdruckmetamorphose H2O in den oberen Mantel und wandelt ihn metasomatisch um; durch das H2O kommt es oft zur Herabsetzung der Temperatur der Teilschmelzbildung (des Solidus) und es entstehen bei hohen Temperaturen im oberen Mantel meist basaltische Schmelzen, die aufsteigen, in die Kruste eindringen und zur Aufschmelzung von oder Mischung mit Krustengesteinen führen => Ergebnis ist der andesitische bis felsische Vulkanismus
  • das Kapitel zu Kollisionsorogenen ist sehr kurz => es kommt nichts zu Deckenbau, Vorlandüberschiebungen, eingeschuppten Ophioliten, Terranen, Krustenverdickung, gravitativem Kollaps, Exhumierung subduzierter Kruste und warum wurde die Karibik als Beispiel hier aufgeführt?

zu Kapitel: Ursachen der Plattentektonik

  • "Während sich die ozeanische Kruste von den Mittelozeanischen Rücken entfernt und auskühlt, nimmt auch ihre Dicke und Dichte ständig zu. Schließlich sei der Punkt erreicht, an dem sie unter dem eigenen Gewicht „von selbst“ wieder in den Mantel abtaucht." - nicht die ozeanische Kruste nimmt an Dicke und Dichte zu, sondern die ozeanische Lithosphäre als Ganzes, tatsächlich ist der lithosphärische Mantel in seiner Mächtigkeit entscheidend
  • "slab pull" ist nicht im Detail erklärt: ozeanische Lithosphäre wird auch deshalb in Subduktionsszonen heruntergezogen, da die Dichte der bereits subduzierten Lithosphärenplatte zunimmt: Durch die Eklogitisierung (verbunden mit einer Entwässerung) bei hohen Drücken erhöht sich sie auf vielleicht 3,6 g/cm³ und ist somit noch um Einiges höher als im umgebenden Mantel

--Chadmull 04:23, 10. Jun 2006 (CEST)

ad 1: Durch die Extension ist zumindest ein Zentralgraben charakteristisch für mitteloz. Rücken. Horst und Graben Strukturen wohl eher nicht.
ad 2: Riftflankengebirge sind die isostatische Reaktion auf die Ausdünnung der Kruste und Lithosphäre nach Extension [1]. Die Spannungsentlastung betrifft die zerbrochene Kruste. Es geht somit nicht um die Ursache/Auslöser von Rifts sondern um eine Folgeerscheinung.
ad 3: Völlig richtig. Das muss geändert werden!
ad 4: Kollisionsorogen. Ich weiß nicht recht, ob das in diesem Artikel so ausführlich stehen muss.
ad 5: Stimmt, muss ebenfalls geändert werden. Es ist auch nicht richtig, dass sie "von selbst" wieder absinkt. Ohne Hindernis, sprich:Kollision würde sie das wohl kaum tun.
ad 6: ja, sollte man ausführlicher erklären.
--seismos 11:17, 10. Jun 2006 (CEST)
Punkt 3 Schmelzbildung habe ich entsprechend Deiner Anmerkung geändert. --seismos 11:51, 10. Jun 2006 (CEST)
Punkt 5 Dicke der oz. Platten ist ebenfalls umformuliert... --seismos 21:42, 12. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Es handelt sich mittlerweile um einen ausgereiften Artikel zu dem viele mit fundiertem Fachwissen beigetragen haben.
ad 5: "Während sich die ozeanische Lithosphärenplatte von den Mittelozeanischen Rücken entfernt und auskühlt, nehmen die Mächtigkeit und die Dichte stetig zu" Das ist richtig, sollte aber noch stärker erläutert werden. Wenn ich auch in den Petrologie-Vorlesungen fast nur gepennt habe, nimmt die Krustendichte m.E. zu weil die Krustenmächtigkeit aufgrund der Abkühlung mit zunehmender Entfernung vom Bildungsort abnimmt. Die Lithosphärenmächtigkeit nimmt hingegen aufgrund der steigenden Sedimentlast zu. --TomCatX 23:04, 12. Jun 2006 (CEST)
Die Krustendichte nimmt auf Grund der Abkühlung zu - wie bei jedem Festkörper (mit Ausnahme von Eis). Die Lithosphärenmächtigkeit hingegen nimmt zu, da das darunter liegende teilgeschmolzene Asthenosphärenmaterial - ebenfalls durch die Abkühlung - unter die Solidustemperatur sinkt und sich daher wieder verfestigt, ergo: Die Grenze zwischen Lithosphäre und Asthenosphäre sinkt in größere Tiefe, vulgo: DIe Lithosphäre wird dicker. --seismos 00:49, 13. Jun 2006 (CEST)
Ad 6 Slab Pull ebenfalls eingearbeitet. --seismos 10:14, 13. Jun 2006 (CEST)
Na logisch, ich leg mich dann mal wieder hin...;O --TomCatX 12:39, 13. Jun 2006 (CEST)
zu kompliziert? -- seismos 17:44, 13. Jun 2006 (CEST)
Nein, nein gar nicht. Die Erklärung ist einleuchtend und ich hätte das auch wissen müssen/können - ich hab eben doch zu viel gepennt in Petro :-) LG --TomCatX 21:24, 13. Jun 2006 (CEST)
Das beruhigt mich :-) --seismos 00:44, 14. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 28. Mai bis zum 17. Juni

Pro - Ein sehr fundierter Artikel über eine Familie der Zikaden, umfassend rescherschiert und exzellent illustriert. Mir ist zwar bewusst, dass der Fokus sehr stark auf die mitteleuropäischen Arten gelegt ist, dies lässt sich allerdings extrem schwer vermeiden, da die Forschungs- und Datengrundlage in Mitteleuropa schlicht am besten ist (gilt eigentlich für fast alle Insekten und andere Wirbellose). In meinen Augen ein wunderbarer Artikel, wie ich ihn in dieser Klarheit noch in keinem Fachbuch oder Fachenzyklopädie gesehen habe. -- Achim Raschka 17:42, 28. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]

  • pro - beeindruckender Artikel, der toll bebildert ist. (Sorry, für das Bilder kleiner machen - aber bei der 250px-Größe und der Bildaufteilung kam es zu hässlichen weißen Textflecken bei großen Bildschirmen). --BS Thurner Hof 22:45, 29. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
  • pro, siehe Lesenswertdiskussion --Bgqhrsnog 12:32, 30. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
  • pro gut zu lesen, umfassend, interessant --Hermann Thomas 17:27, 1. Jun 2006 (CEST)
  • pro von mir als Laie. Beispielhaft! Gancho 19:10, 1. Jun 2006 (CEST)
  • pro wirklich sehr guter artikel mit feinen grafiken. war zwar noch ein bisserl hin und hergerissen, da die artbeschreibungen integriert sind aber es passt eigentlich ganz gut. weiter so. mfg --Tigerente 20:53, 1. Jun 2006 (CEST)
  • pro auch von mir als Laie -- Schusch 21:28, 1. Jun 2006 (CEST)
  • contra - eigentlich fantastischer Artikel, aber die integrierten Artbeschreibungen und die Redirects von den Artnamen auf den Gattungsartikel verhindern mein pro. Ich bitte dringend um Auslagerung. Denis Barthel aka Denisoliver 22:06, 3. Jun 2006 (CEST)
  • Pro umfassend und interessant --CHK Diskussion 14:40, 4. Jun 2006 (CEST)
  • Pro ein Laienpro. --Olei 23:16, 4. Jun 2006 (CEST)
  • pro - Ein wirklich gelungener Artikel. Ich finde gerade die Einarbeitung der wenigen mitteleuropäischen Arten gelungen. Als eigene Artikel wären das nur stubs und man müsste kreuz und quer klicken. Bei der Gesamtlänge dieses Artikels passt die jetzige Struktur sehr gut. Das Problem der rasch aufeinander folgenden KLA und KEA-Kandidaturen ist, dass man denkt, man habe doch schon abgestimmt... --Griensteidl 12:43, 6. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 28. Mai bis zum 17. Juni

Der Artikel Wappen Argentiniens hat am Schreibwettbewerb teilgenommen und dort leider keinen Preis gewonnen. Der Artikel war bei den "Lesenswerten" Kandidat und hat dort das erste Bapperl bekommen. Allerdings war dort die Beteiligung an der Abstimmung und am anschließenden Review (siehe Diskussion:Wappen Argentiniens) sehr, sehr schwach, sodass ich den Artikel jetzt bei den "Exzellenten" vorschlage. Ich hoffe hier wird die Beteiligung etwas besser und der Artikel bekommt das nächste Bapperl ;-). --ALE! ¿…? 23:46, 28. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]

  • Abwartend. Die Wappen der argentinischen Provinzen müssten in dem Artikel m.E. nicht unbedingt drin sein. -- Carbidfischer Kaffee? 19:43, 29. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
  • abwartend Das sehe ich genauso. Die Wappen der einzelnen Provinzen gehen über den Themenbereich hinaus, den der Titel vorgibt. Sämtliche Artikel zu Wappen, die ich zu Testzwecken aufgeschlagen habe, behandeln nebenfalls nur das Staatswappen. Der Abschnitt über die Provinzen hätte wahrscheinlich besser in einem eigenen Artikel Platz. --Sentry 00:04, 30. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
    • Ich gebe Carbidfischer und Sentry insofern Recht, als dass es wirklich nicht notwendig ist, die Provinzwappen mit in diesem Artikel abzuhandeln. Allerdings empfand ich dies wie auch beim Artikel Flagge Argentiniens zur Abrundung des Themas hilfreich. Eine Auslagerung würde meines Erachtens nur Sinn machen, wenn man zu den einzelnen Wappen noch wesentlich mehr schreibt. (Ich wollte nicht unbedingt über 20 Stubs produzieren.) --ALE! ¿…? 14:38, 30. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
      • Naja, ich dachte auch nicht an 20 Stubs, sondern eher an sowas wie "Wappen der argentinischen Provinzen" oder "Liste der Wappen Argentiniens". Aber andererseits stören mich die Provinzwappen im Artikel auch nicht so sehr, daß er nicht das Bapperl verdienen würde. Also ein verspätetes Pro --Sentry 00:30, 1. Jun 2006 (CEST)
  • Pro, da auch im Artikel Flagge Argentiniens die Provinzen abgehandelt werden, sehe ich das nicht als problematisch. Im Gegenteil, ich finde eine Auslagerung würde unnötig Platz verschwenden. Außerdem heißt der Titel Wappen Argentiniens und kann sich deshalb auch auf den Plural beziehen. Ein Vorbild für alle anderen Wappenartikel, wie ich finde.--Bgqhrsnog 12:17, 30. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
  • Kontra - die Blasonierung ist heraldisch nicht perfekt. Bei Wappen sollte dies aber sein. -- €pa 17:49, 1. Jun 2006 (CEST)
    • Kannst Du bitte etwas konkreter werden, was Du genau bemängelst? Dann könnte ich diesen Abschnitt entsprechend korrigieren. --ALE! ¿…? 17:36, 2. Jun 2006 (CEST)
      • Da Du mir nicht sagst, was es konkret zu bemängeln gibt. Kann ich diese Mängel auch nicht abstellen. Schade! --ALE! ¿…? 23:56, 7. Jun 2006 (CEST)
Konkret meine ich, Du solltest Dich unter Wappen, Blasonierung (auch Heraldik) selber kundig machen und dann die Wappenbeschreibung entsprechend vereinfachen und verfachlichen. Ich täts, hätte ich die Zeit dazu. Sorry, aber es zu unterlassen, behindert bei einem Wappen-Artikel wirklich die "Exzellenz". -- €pa 04:29, 9. Jun 2006 (CEST)
Ich habe jetzt versucht die Blasonierung nach der hohen Kunst der Balsonierung zu perfektionieren. Sollte jetzt noch etwas falsch sein, so wäre es überaus freundlich von Dir, wenn Du etwas Deiner wertvollen Zeit in die Korrekturen stecken könntest. Solltest Du keine Zeit für die Korrekturen haben, so wäre es zumindest angebracht, hier die Fehler zu benennen, damit ich oder jemand anderes dies erledigen kann. Gruß! --ALE! ¿…? 23:31, 12. Jun 2006 (CEST)
  • pro - mir gefällt der Artikel sehr gut, incl. der Lösung für die Provinzwappen. Ob die Blasionierung heraldisch perfekt ist, weiß ich nicht - für mich beschreibt sie detailliert jede Einzelheit des Wappens und ist entsprechend für einen exzellenten Artikel prima. -- Achim Raschka 07:52, 2. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 29. Mai bis zum 18. Juni

Und noch einer, über den ich heute zufällig gestolpert bin. In einer vergangenen Lesenswert-Abstimmung hat der Artikel keine Contras erhalten und ist meiner Meinung nach äußerst gelungen. --Sentry 00:28, 30. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]

  • abwartend Auf kath.de wird der "Rechtsschutz des Pilgers" angesprochen. Und im Artikel Altstraße findet sich einiges darüber, wie diese Straßen konkret aussahen. Ich interpretiere das darin Geschriebene so, dass eigentlich jede Straße genommen wurde um nach Spanien zu kommen, aber ausser Trampelpfade, Reste von Römerstraßen und ev. Schiffsrouten, gab es da nicht viel. Insofern bin ich mir etwas unsicher ob das umfangreiche Aufzählen von Wegen hier Sinn macht. Das sollen aber besser unsere Historiker beantworten. --Zahnstein 09:40, 30. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
  • pro verbesserung seit der lesenswert-kandidatur, besonders was die einleitung angeht.--poupou l'quourouce Review? 22:36, 30. Mai 2006 (CEST)[Beantworten]
  • Pro Bsmuc64 09:43, 1. Jun 2006 (CEST)
  • ProFachlich und sehr ausführlich. Auch gut strukturiert. --Lonardet 16:34, 14. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra die Inflation der Weblinks ist übertrieben und unnötig. IMHO reichen die drei ersten. --Hermann Thomas 15:53, 1. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra, nach langem Überlegen. Der Artikel ist sehr gut und in der Beschreibung der Routen auch sehr ausführlich (wobei die Strecken in Deutschland mir überproportional detailliert erläutert erscheinen). Was mir aber vor allem fehlt, ist eine etwas umfassendere Darstellung der ursprünglichen Geschichte. Angefangen von der Jakobs-Legende (oder genauer: den Legenden, wie Historia Campostelana, Legenda Aurea; wer schuf sie wann, und weshalb), bis zur Bedeutung die das ge(oder eben er-)fundene Grab des Apostels für die Christen im Norden der damals noch großteils maurischen iberischen Halbinsel hatte (vgl.: Santiago Matamoros, der "Maurentöter"); was die Schaffung des Pilgerortes politisch bedeutete (z.B. in der Historia des Pseudo-Turpin, der Karl den Großen als von Jakob berufenen Kaiser im Kampf gegen die Ungläubigen stilisiert). --Tsui 03:53, 4. Jun 2006 (CEST)
    PS: Die Literaturliste liest sich teils wie eine Werbebroschüre. Sind die Kommentare wirklich notwendig? Und wären ein paar Werke zur Geschichte und Bedeutung im enzyklopädischen Zusammenhang nicht wichtiger, als eine Reihe von Routenbeschreibungen (wieder mit Deutschlandschwerpunkt) und Erzählungen? --Tsui 03:59, 4. Jun 2006 (CEST)
    Nochmal zu den kommentierten Literaturtipps: ich habe die Kommentare jetzt entfernt da sie nicht nur wie Klappentexte klangen, sondern tatsächlich welche waren. Das ist in der Wikipedia, weil es oft eher Werbung als neutrale Information ist, nicht nur deplatziert, sondern eine Urheberrechtsverletzung. Näheres auf der Artikeldiskussionsseite. --Tsui 12:41, 8. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - Inhaltlich ein sehr guter Artikel; nach intensiver Betrachtung halte ich die Linkliste zwar für äußerst Umfangreich, jedoch aufgrund der vielfalt der Informationen als durchaus so gerade noch im Rahmen. --Elbe1 12:04, 6. Jun 2006 (CEST)
  • Das von mir vor längerer Zeit in einem Review bemängelte Fehlen der Legenda aurea (s. a. Tsui) wurde noch nicht wirklich korrigiert. Lesenswert ist der Artikel aber allemal. Vor allem das kommentierte Literaturverzeichnis sticht positiv hervor. --Frank Schulenburg 23:29, 7. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 2. Juni bis zum 22. Juni

  • ````pro```` sehr gute verständliche Darstellung
  • ````neg```´ etwas zu MT-Aerospace Lastig siehe Bilder, siehe Literatur

Lorenz, Augsburg ( Beitrag stammt vom 12.06.2006 von IP 84.56.49.215 --Leumar01 10:51, 13. Jun 2006 (CEST))

... das Problem bei Bildern sind die Beschaffung der Lizenzen. Bilder anderer Quellen zeigen inhaltlich das Gleiche oder sind von anderen Quellen nicht verfügbar. Die Literatur (drei Bücher) und die Quellen (19) können von Wissenden gerne ergänzt oder modifiziert werden. --Leumar01 10:46, 13. Jun 2006 (CEST)
  • pro - der Artikel wurde gestern in die Lesenswerten aufgenommen und war davor im Review. Ich habe ihn erst jetzt gelesen (daher kein Votum bei der Lesenswert-Kandidatur) und finde ihn deutlich besser hier aufgehoben. Meines Wissens haben wir noch keinen Artikel aus diesem Themenkomplex der technischen Werkstoffe und dieser ist als Maßstab sehr gut geeignet. -- Achim Raschka 07:41, 2. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - handwerklich sehr solider Artikel, gute knapp gehaltene Erklärungen, sehr gut verständlich Gmd 11:14, 2. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - sehr schöner Artikel. Eine Frage: es ist ständig von Silicium die Rede, ist Silizium nicht richtig(er)? --Bricktop 14:27, 2. Jun 2006 (CEST)
Habe mich in der Schreibweise dieses technischen Artikels an der in der Technik und Naturwissenschaft festgelegten und genormten Form orientiert. Der Punkt ist in Diskussion:Silizium unter Punkt 1 besprochen worden. --Leumar01 15:13, 2. Jun 2006 (CEST)
Alles klar, danke! --Bricktop 15:15, 2. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - So stelle ich mir einen exzellenten Artikel vor. --Stefan2 17:03, 2. Jun 2006 (CEST)
  • pro -ein rundum gelungener exzellenter Artikel ,sehr übersichtlich und verständlich!

Benutzer :Erwin Jurr 10:39 , 4.Juni 2006

  • Pro - Mit den Worten von Stefan2: So stelle ich mir einen exzellenten Artikel vor (umfassend und doch nicht zu lang; übersichtlich, sinnvolle Gliederung, ausgewogene Einbindung von Grafiken, Tabellen und Bildern). --Bwag 15:50, 4. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - Nicht schlecht

Diese Kandidatur läuft vom 2. Juni bis zum 22. Juni

Frisch aus dem Review. -- southpark Köm ? | Review? 17:42, 2. Jun 2006 (CEST)

  • exzellent bis grandios. für die einzelkritik siehe meinen review auf der diskussionsseite des artikels. -- southpark Köm ? | Review? 17:42, 2. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - bin zwar bei diesem Thema ein wenig befangen, aber hier habe ich nur wenig beigetragen. Daher erlaube ich mir mal eine Stimmabgabe. Gruß von --W.Wolny - (X) 12:14, 3. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Wirklich guter Artikel! -- Chaddy ?! Bewertung 12:59, 3. Jun 2006 (CEST)
  • pro - Umfassend, informativ und gut recherchiert. Nur eine Frage: Im Abschnitt Vorbereitung und Planung (Absatz Am Morgen des 4. Juni erreichten...) wird die Isle of Man erwähnt. Handelte es sich dabei nicht um die Isle of Wight? Die Isle of Man liegt in der Irischen See. -- Gruß Albion 21:40, 3. Jun 2006 (CEST)
  • pro wahrlich exzellenter Artikel --gunny Fragen? 14:25, 4. Jun 2006 (CEST)
  • pro Sehr gute Arbeit. -- Tobnu 14:48, 4. Jun 2006 (CEST)
  • Dafür. Der Artikel geht sehr detailliert auf alle Operationen ein und läßt bei mir keine Fragen mehr offen. Besonders positiv hervorzuheben ist das kommentierte Literaturverzeichnis, das dem Laien gute Tipps zur weiterführenden Lektüre an die Hand gibt. Insgesamt eine beeindruckende Leistung des Hauptautors. --Frank Schulenburg 16:18, 4. Jun 2006 (CEST)
  • Schließe mich grundsätzlich meinen Vorrednern grundsätzlich an, dennoch abwartend, bis einige kleinere typographische Mängel (v.a. falsche Anführungszeichen) beseitigt sind. -- Carbidfischer Kaffee? 16:31, 4. Jun 2006 (CEST)
    Typographische Mängel in Absprache mit dem Hauptautor beseitigt. Jetzt pro. -- Carbidfischer Kaffee? 16:55, 4. Jun 2006 (CEST)
  • Pro – die von mir angemahnten Mängel aus der Lesenswert-Kandidatur wurden ausgeräumt, daher steht aus meiner Sicht einer Exzellenz nichts mehr im Wege. --Tolanor 17:17, 4. Jun 2006 (CEST)
  • Pro von einem historischen Laien, der den Artikel mit Faszination und ständig wachsendem Interesse gelesen hat. Klasse Arbeit, Respekt! --Uwe 22:31, 4. Jun 2006 (CEST)
  • Pro, meinem Vorrednder habe ich da nichts hinzuzufügen. --nemonand 15:32, 5. Jun 2006 (CEST)
  • Pro es wurde alles schon gesagt Julius1990 10:27, 6. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - gefällt mir auch fachlich --schlendrian •λ• 15:23, 6. Jun 2006 (CEST)
  • PRO - hervorragende Arbeit zu einer der entscheidenden Wendungen der jüngeren Weltgeschiche. -- Kassander der Minoer 16:34, 6. Jun 2006 (CEST)
  • Auch von mir ein deutliches Pro. --DINO2411 ... Anmerkungen? 00:31, 7. Jun 2006 (CEST) Die zahlreichen roten Links interpretiere ich als Selbstverpflichtung des Hauptautors ;-)
  • Pro --Anathema <°))))>< 11:02, 7. Jun 2006 (CEST)
  • Der Artikel ist inhaltlich korrekt und umfassend, aber sprachlich ist er streckenweise eine ziemliche Zumutung. Schon die einleitende Definition taugt nichts, weil sie das Lemma z.T. mit diesem selbst (Operation Overlord) erklärt. Danach gehts ziemlich holprig weiter. Also: Da sollte noch was geschehen Delos 14:56, 7. Jun 2006 (CEST)
  • pro ich kann mich nur wiederholen: grandios.--poupou l'quourouce Review? 17:08, 7. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - hervorragende Arbeit --Nemissimo 16:12, 8. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - jo mei - ein Artikel halt... *duck und renn* *g* Marcus Cyron Bücherbörse 12:04, 9. Jun 2006 (CEST)
  • Contra -- der Artikel ist zu lang und zu feinteilig, um nicht zu sagen detailverliebt. Das entspricht nicht mehr meinem Verständnis von Enzyklopädie. --Pjacobi 14:58, 9. Jun 2006 (CEST)
tja, dann müsste der Großteil aller ausgezeichneten Artikel auf Brockhausniveau zurückgekürzt werden. Solche Kritikpunkt kann ich leider nicht nachvollziehen. Julius1990 15:01, 9. Jun 2006 (CEST)
Dem kann ich mich nur anschliessen. Ich versteh nicht, was hier gegen Ausführlichkeit spricht, solange der Artikel gut gegliedert und übersichtlich ist und über eine aussagekräftige Einleitung verfügt. Platz haben wir ja. -- John N. (Diskussion) 16:21, 9. Jun 2006 (CEST)
Die vielen Zitate? Anekdötchen um zu früh ausgelaufene Mini-U-Boote? Drei Absätze statt einem Satz über das Schicksal der USS Corry alleine? --Pjacobi 16:50, 9. Jun 2006 (CEST)
Was ist damit? Dadurch kann man sich die dortige Lage besser vorstellen und wer es nicht wissen will kann sich anhand der Überschrift entschliessen, den Absatz nicht zu lesen. -- John N. (Diskussion) 16:58, 9. Jun 2006 (CEST)
  • Pro War sehr gut zu lesen und sehr informativ. Das Quellenlage in Ordnung ist davon gehe ich aus. Persönlich stehe ich mehr auf die knappen Artikel mit der ganzen Information, aber die machen dann nicht so viel Spaß beim lesen --Jörgens.Mi Diskussion 20:50, 9. Jun 2006 (CEST)

Kandidatur läuft vom 2. Juni bis 22. Juni

Parabuthus transvaalicus, auch Südafrikanischer Dickschwanzskorpion genannt, ist einer der größten Skorpione in der artenreichen Familie Buthidae und erreicht eine Körpergröße von bis zu 16 Zentimetern. Aus seinen auffälligen Namen lässt sich bereits auf das einzige Verbreitungsgebiet in den Wüsten- und Steppenregionen Südafrikas und der dort angrenzenden Staaten schließen.

Hinweis: In den Artikel wurde eigentlich alles "investiert", was es zu dieser Art allgemein zu finden gibt. Nach einer Überprüfung durch den Experten Alexander Tietz (vielen Dank! --auch für die Bilder) dürften normalerweise keine größeren Fehler mehr drinstecken --Bgqhrsnog 18:08, 2. Jun 2006 (CEST)
  • Auf jeden Fall pro - eine klasse Darstellung der Skorpionsart, ohne, wie bei Terrarientieren recht üblich, den Haltungsaspekten einen zu großen Raum zu gönnen. Ein paar kleinere Anmerkungen habe ich:
  1. Die Transvaal-Karte im etymologischen Teil halte ich für überflüssig, zumal später ncoh eine kommt.
  2. die copyright-Vermerke bei den Bildern sind unüblich und werden mit Sicherheit einer späteren Bearbeitung zum Opfer fallen - mir persönlich sind sie aber egal.
  3. Zur Systematik könnte man noch ein paar Sätze verlieren: Unter http://diglib1.amnh.org/novitates/i0003-0082-408-01-0001.pdf liegt ein Paper mit einer recht fundierten phylogenetischen Analyse der Parabuthus-Arten (Prendini 2003: Discovery of the Male of Parabuthus muelleri, and Implications for the Phylogeny of Parabuthus (Scorpiones: Buthidae)). Demnach stellt P. transvaalicus die Schwesterart von P. villosus dar und beide gemeinsam stehen der Klade aus P. schlechteri und P. raudus gegenüber. Keine dieser drei Arten scheint sympatrisch mit deiner Art zu leben, vielleicht findet man da auch noch was Zoogeographisches zur Artbildung.
  4. beim Gift fehlen mir ein paar Kenndaten, vor allem der LD50-Wert für Mäuse oder Ratten.
Ist aber alles optional, ansonsten wie gessagt, ein sehr schöner Artikel -- Achim Raschka 22:37, 2. Jun 2006 (CEST)
Gibt es noch andere Kenndaten als den LD-Wert (habe ich hinzugefügt), wenn ja könnte ich vllt. noch eine Tabelle zu den Giftwerten machen. --Bgqhrsnog 09:10, 3. Jun 2006 (CEST)
  • Pro schon fast „doppelt-plus-gut“ (für manche Artikel hätte ich gerne ein Extrabapperl...). Schöner „schlanker“ Artikel. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle, die sehr gute Quellenarbeit und es wurden sogar Experten befragt. In solche Artikel habe ich höchstes Vertrauen. Aber dennoch, Phylogenie wäre wirklich noch gut, da die Literatur ja vorhanden ist. lg -- Zirpe 11:02, 3. Jun 2006 (CEST)
  • contra: Zahlreiche sprachliche Hopser, Beschreibung schwer verdaulich. Größenangaben widersprüchlich, Maximalwerte sind als Einstufung für Größe im Vergleich zu anderen Arten kaum brauchbar, ínsbesondere wenn sie, wie hier, offenbar ganz erheblich von den Durchschnittswerten abweichen. Verbreitung ist sehr schwach, die Angaben zum Lebensraum sind mit der Verbreitungskarte so nicht in Einklang zu bringen. Unter 600 mm Niederschlag gibts schon in Teilen von Ostdeutschland, das ist mitnichten mit einem ariden Klima gleichzusetzen. Der Großteil des beschriebenen Verbreitungsgebietes liegt denn auch in der mediterranen Zone oder im subtropischen Bereich, die geschilderten Temperaturextreme dürften allenfalls im Osten der Verbreitung (Namibia) auftreten. Die Verbreitungskarte mit den Staaten, in denen die Art nachgewiesen wurde, ist bestenfalls unglücklich. Das die Art beispielsweise nicht in Lesotho, Swasiland und Malawi vorkommen soll, ist entweder Erfassungsdefiziten geschuldet oder der Tatsache, dass die Verbreittung in den umgebenden Ländern keinesfalls so flächendeckend ist, wie es die Karte suggeriert. -- Accipiter 11:46, 3. Jun 2006 (CEST)
Zunächst erstmal, wie immer, danke für die Kritik! Hinsichtlich des angeblich paradoxen Größenvergleich muss ich dir zunächst erst mal wiedersprechen. Hättest du den unten angegebenen Quellenangaben etwas Aufmerksamkeit geschenkt, so wärst du warscheinlich auch zur Einsicht gekommen, dass die hier angegebenen Werte wohl eher nicht abzustreiten sind. Das betrifft zum Einen die Größe und zum Anderen auch das Klima. Zudem wird geschrieben vorwiegend in ariden Gebieten, was andere Bedingungen nicht ausschließt. Im Sinne der Relativität kann natürlich keine Angabe perfekt erfolgen. Im Übrigen sind Maximalwerte sehr wohl ein vergleichbares Kriterium oder willst du es mit Minimal oder Durchschnittsgrößen versuchen? (Die Literatur bezieht sich ausschließlich auf Maximalwerte in der Größe) Eine bessere Verbreitungskarte als die hier Angegebene gibt es nicht; aber wenn du eine Genauere hast, könntest du gerne damit den aktuellen Forschungsstand überholen. In den beschriebenen Ländern stimmen sehr viele Angaben überein, wobei von Lesotho, Swasiland und Malawi keine Rede ist. Die angesprochenen sprachlichen Mängel müstest du mal etwas präzisieren, sonst werde ich nicht deinen Besserungswünschen folgen können.--Bgqhrsnog 12:29, 3. Jun 2006 (CEST)
  • noch pro - nachdem ich mir erlaubt habe, den Artikel stilistisch zu überarbeiten. Sprachliche Hopser sollten jetzt nicht mehr drin sein; ebensowenig wie inhaltliche Umstimmigkeiten. Schöner, auch sehr gut bebilderter Artikel! Systematik/Phylogenie (siehe Achim) sind bei exzellenten Tierartikeln inzwischen allerdings Standard und sollten noch eingearbeitet werden. Ziemlich irritierend finde ich Quellenangaben, die sich auf Foren- und Gästebucheinträge von Hobbywebseiten beziehen! -- Fice 13:46, 3. Jun 2006 (CEST)
Größenvergleiche sollten sich immer auf Durchschnittswerte beziehen, gerade die häufig besonders herausgestellten Maximalwerte halten oft einer kritischen Quellenwertung nicht stand. Zahlreiche sprachliche Mängel wurden bereits von Fice beseitigt, ein paar Sachen habe ich selber noch bearbeitet. Die Verbreitungskarte sollte ersatzlos entfernt werden, wenn keine besseren Quellen verfügbar sind. Die Schilderung der Verbreitung und der bevorzugten Habitate ist wesentlich besser als diese Karte. Das Kapitel zur Namensgebung enthält zahlreiche anatomische Einzelheiten und sollte mit der Beschreibung vereint werden. Mit ist unklar, wie aus der äußeren Anatomie auf eine "potenziell giftige Art" geschlossen werden kann; erläutern oder weglassen. Wie auch von Fice bereits erwähnt, erscheinen mir die verwendeten Quellen z. T. äußerst dubios, insbesondere die Angaben zur Biologie (Reproduktion, Ernährung, Feinde, Kannibalismus im Freiland?) hätte ich gerne durch seriöse Quellen abesichert, ansonsten weglassen. -- Accipiter 15:26, 3. Jun 2006 (CEST)

pro Unschlüssig finde ich als Laie die beiden folgenden Sätze: Der Verzehr des Männchens durch das Weibchen ereignet sich an dieser Stelle in der Regel nicht. Ein Individuum kann sich somit in seinem Leben mehrmals verpaaren. Wieso in der Regel nicht - wo dann? Zur "potentiellen Giftigkeit": Gibt es denn "ungiftige" Skorpione? Vielleicht kann man an dieser Stelle auf den Absatz "Gift von Parabuthus transvaalicus" verweisen, denn dort wird einiges erklärt. Viele Grüße, --Olei 23:13, 4. Jun 2006 (CEST)

Done. lg, Bgqhrsnog 11:58, 5. Jun 2006 (CEST)

Kandidatur läuft vom 2. Juni bis 22. Juni

  • pro - ein weiterer sehr guter Indianerartikel (diesmal auch hinreichend bebildert), der es bereits in die Lesenswerten geschafft hat und auch diese Hürde nehmen sollte. -- Achim Raschka 23:08, 2. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - noch besser als der andere. Marcus Cyron Bücherbörse 23:24, 2. Jun 2006 (CEST)
  • contra - Zum einen ist der Artikel sprachlich teilweise nicht auf der Höhe (Drei Männer trugen die Spekulationen der Plymouth Company über den Atlantik oder Im Augenblick war das auch nicht von Interesse,oder Man hörte von der Neuen Welt im Westen), zum anderen gibt es einige Ungereimtheiten (mal ist Patuxet eines dahingerafften Stammes, mal der Name des Hauptdorfes der Wampamoag). Schwerer wiegt für mich, dass der Artikel den Pilgrim Fathers- und Thanksgiving-Mythos teils fortschreibt, als wären wir im Jahr 1900, vor allem durch die Illustrationen. Historienschinken müssen, wenn sie schon verwendet werden, als solche ausgewiesen werden; außerdem ist die Beschriftung falsch: Da heißt es Samoset überrascht die Siedler mit perfektem Englisch. In der Primärquelle (die auch gar nicht erwähnt wird, obwohl wir ihr sämtliche Informationen der ersten beiden Geschichtsabsätze verdanken), nämlich Bradfords Of Plimoth Plantation, steht geschrieben But about ye 16. of March a certaine Indian came bouldly amongst them, and spoke to them in broken English. Auch findet sich darin keineswegs die Bezeichnung God's Own Country - die stammt aus dem 19. Jahrhundert, die Geschichte des amerikanischen Exzeptionalismus ist dann doch ein bisschen komplizierter. Zu Squanto: da heißt es, dass es ihm gelang, 1619 in seine Heimat im südlichen Neuengland zurückzukehren. Das ist wohl wahr, aber tatsächlich war er ein Gefangener der Wampanoag, und deswegen blieb er auch so gerne bei den Siedlern. Emory Elliott (weiß Gott kein Revoluzzer) bringt das ganz schön auf den Punkt: On his own, he would certainly have been enslaved by other tribes. Und den Maisanbau haben die Indianer den Siedlern beigebracht, damit jene ihnen nicht mehr - wie wiederholt geschehen- die Vorräte klauten. Den Pilgrims-Mythos, zwei Generationen später von Cotton Mather angestoßen und dann nach 1776 tausendfach weitergeleiert, gälte es hier zu demontieren (vorbildlich in dieser Hinsicht: Die Addams Family in verrückter Tradition ) und in seiner Bedeutung für die amerikanische "Mythologie" zu erklären- nicht umsonst zieren Pilger samt unterwürfigen Indianern die Rotunde des Washingtoner Kapitols. Bei der Geschichte 1630-1675 rätsele ich, inwieweit das die Wampanoag betrifft, denn die Massachusetts Bay und damit Boston lagen außerhalb ihres Siedlungsgebietes, und John Eliot hat ja eher Massachusetts als Wampanoag konvertiert. Und wo bleibt in diesem Kontext Roger Williams? Oder Thomas Morton, der sich in Merrymount auch mal gerne mit Indianerfrauen vergnügte? Sorry, dass ich soviel in der Geschichte stochere, aber der Artikel besteht eigentlich nur aus Geschichte - kulturelle Aspekte und die gegenwärtige Situation kommen im Vergleich ja arg kurz. --Janneman 08:41, 5. Jun 2006 (CEST)
Zunächst einmal, als Hauptautor dieses Artikels freue ich mich über jede Kritik, soweit sie sachlich und fundiert ist. Nun zu den einzelnen Kritikpunkten:
  • Ich kann nicht nachvollziehen, was es an den zitierten Satzstellen zu beanstanden gibt. Mir gefällt das jedenfalls so!
    • Ist wohl Geschmackssache, ich finde es eben recht holprig.
      • Geschmacksache! Ganz meine Meinung.
  • Patuxet. Die Stämme im südlichen Neuengland wurden vielfach nach ihrem Hauptdorf benannt, so ist Patuxet sowohl der Name eines Dorfes als auch einer Gruppe der Wampamoag.
    • mag sein, aber komt mir immer noch seltsam vor, weil der Stamm Patuxet laut Artikel ja zu der Zeit (bis auf Squanto) bereits ausgestorben war. Ich rätsele also, mit welcher Gruppe der Wampanoag es die Pilger zu tun hatten.
      • Tatsächlich war es wohl so, dass die Patuxet zur Zeit der Landung der Mayflower ausgestorben waren und die Pilgerväter in der Nähe des verlassenen Dorfes siedelten. Da ist mir offensichtlich ein Fehler unterlaufen. Danke. Mit welcher Wampanoag-Gruppe es die Pilger zu tun hatten, ist nicht zu ermitteln.
  • Historienschinken. Wenn man so will, kann man alle Abbildungen und Gemälde mit historischen Motiven als Historienschinken bezeichnen, denn sie entstanden in der Phantasie des Künstlers, stellen also nicht die Begebenheit in ihrer Realität dar. Ich denke, das dürfte auch wohl den meisten Betrachtern bewusst sein.
    • die Historienschinken finde ich unkommentiert in diesem besonderen Zusammenhang problematisch, weil sie eben das Bild tradieren, gegen das die Indianer- wie in der Puritanismusforschung ja nun seit geraumer Zeit ankämpft: Wo ich doch gerade Emory Elliott zur Hand habe: This event [thanksgiving] was romanticized in the nineteenth century as part of a myth that characterized the Native people as willing participants in their own passive demise. Wie man diese Ikonografie auseinandernehmen kann, sieht man z.B. auf dieser schönen Seite. Viel davon gehört zwar eher in Artikel zu den Puritanern, sollte aber hier nicht fehlen. Nicht umsonst haben Indianerverbände 1970 Thanksgiving zum National Day of Mourning ausgerufen und selbigen in Plymouth begangen.
      • o.k. ich werde dazu einige entsprechende Anmerkungen hinzufügen.
  • Samoset. Hier widersprechen sich meine Unterlagen, aber wenn der zitierte englische Text aus der Primärquelle stammt, akzeptiere ich das so - ist ja wohl auch wahrscheinlicher!
    • einen Verweis auf die Quelle (Bradford) halte ich immer noch für unentbehrlich. Jibbet z.B. hier.
      • o.k.
  • Squanto. Das Kapitel werde ich entsprechend ergänzen
    • ok.
  • Pilgrims-Mythos demontieren: Dieses Thema sollte IMHO in einem besonderen Artikel behandelt werden, nicht aber unter Wampanoag.
    • Wie gesagt, vieles von dem gehört wohl tatsächlich in Artikel zu den Puritanern (habe ich schon länger vor, aber naja).
  • Über Roger Williams ist im Artikel Narraganset nachzulesen.
    • ok.
  • Kultur. Im Handbook of North American Indians werden die Stämme des südlichen Neuengland insgesamt behandelt, weil sich ihre Lebensweise und Kultur sehr ähnelte. Deshalb bin ich nur bei den Artikeln Narraganset und Massachusett ausführlich darauf eingegangen, um Wiederholungen zu vermeiden. Ich werde aber einen Hinweis anbringen.
    • ehrlich gesagt k.A., ich verstehe weniger was von Indianern als von Puritanern, aber dennoch erscheint mir der Teil zu allgemein gehalten. So schon in der Einleitung, wo es heißt, die Wampanoag sprächen Algonkin. Nun sind die Algonkin-Sprachen eine recht weitgefasste Gruppe: hatten/haben die W. nun eine "eigene" Sprache, qua derer sie als eigene Ethnie begriffen werden? (NB: Laut dem Artikel zu den Massachusetts sind die östlichen Alginkinsprachen ausgestorben, also sprechen die W. wohl heute ausschließlich englisch?). Oder gab es da andere kulturelle Eigenarten, die sie etwa von den Narragansett unterschied? Zu Gemeinsamkeiten und Unterschied zu den Stämmen des Kulturareals kann man aber doch sicher mehr schreiben.
      • Meine Quelle ist in erster Linie das oben genannte Handbook. Hier heißt es zu diesem Thema:

Ives Goddard stellt fünf eng miteinander verwandte Sprachen im südlichen Neuengland fest. Seine Mohegan-Pequot-Montauk- und Narragansett-Sprachen scheinen in der geographischen Verbreitung nahezu den politischen Einheiten der Pequot und Narragansett nach Gookin zu entsprechen. Die Massachusett-Sprache scheint von drei der Gookin-"Nationen" gesprochen worden zu sein, den Wampanoag, den Massachusett und den Penacook. Die Loup-Sprache scheint offenbar die der Nipmuck, wie auch diejenige der wenig bekannten Bewohner des Connecticut-Flußtals in zentralen Massachusetts und dem südlichen Vermont und New Hampshire gewesen zu sein. Schließlich scheinen die Quiripi-Unquachog von Goddard die Gruppen zu umfassen, die das südliche Connecticut zwischen den Mündungen des Connecticut und des Housatonic bewohnten, ebenso die Quiripi (Quinnipiac), Naugatuck und möglicherweise auch einige der Leute aus dem zentralen Long Island. Es gibt keine phonemische Analyse der Süd-Neuengland-Sprachen, von denen aktuell keine mehr gesprochen wird. Die heutigen Nachfahren sprechen also Englisch und kulturelle Eigenheiten der Wampanoag werden nicht erwähnt.

--Nikater 13:53, 5. Jun 2006 (CEST)

Hab meine Antworten mal eingerückt.--Janneman 01:45, 7. Jun 2006 (CEST)
Meine Antworten sind wiederum eingerückt.--Nikater 14:53, 7. Jun 2006 (CEST)
  • abwartend: Der Artikel gefällt mir sehr gut. Gerne würde ich aber noch mehr über die heutige Situation der Wampanoag erfahren. Es braucht keine Details, die können wir ja im Artikel über ihre Reservation sammeln, aber einiges mehr über die Lebensbedingungen (Ist die Arbeitslosigkeit hoch? Haben sie eigene Kasinos? usw.) und über aktuelle Geschehnisse fände ich spannend. --Napa 07:16, 13. Jun 2006 (CEST)
Habe den Artikel gerade um das Kapitel: Heutige Situation erweitert. --Nikater 19:59, 13. Jun 2006 (CEST)
Ah, das ging ja schnell und ist umfangreicher als ich erwartet habe. Nun gerne pro. --Napa 13:32, 16. Jun 2006 (CEST)

Kandidatur läuft vom 2. Juni bis 22. Juni

  • pro - alles, was sie schon immer über ihr Fußpilzmittel wissen wollten. Meiner Meinung nach steht in dem Artikel tatsächlich alles drin, was man zu dem Zeug finden kann, das ganze zudem laientauglich und gut aufbereitet. -- Achim Raschka 23:11, 2. Jun 2006 (CEST)
  • pro - seh ich auch so, hab ich gefühlsmäßig in der KLA-Diskussion auch schon so gesehen. Kurz und gut, alles wichtige drin. Gruß -- Andreas Werle 12:23, 3. Jun 2006 (CEST)
  • neutral - Mir hat der Artikel gut gefallen, vor allem wegen seiner Kompaktheit. Ich habe mir allerdings bei derLektüre Fragen gestellt, die ich gerne hier nochmal gestellt hätte und die man meiner Ansicht nach noch deutlicher im Artikel klären sollte.
  1. Warum wirkt Clotrimazol beim Erythrasma auch antibakteriell. Funktioniert hier der selbe Mechanismus, der gegen Pilze wirkt auch gegen Bakterien?
Gute Frage, versuche ich mal zu eruieren. Nach meinem Verständnis ist der Wirkmechanismus von Clotrimazol recht spezifisch für Pilze, zumindestens der Aspekt der Hemmung der Ergosterol-Synthese. Möglicherweise spielen hier die beiden anderen genannten Mechanismen, nämlich Bindung an Phospholipide und Immunstimulation, eine Rolle.
  1. Welcher Mechanismus ist für die Wirkminderung gleichzeitig eingesetzter Antibiotika/Antimykotika verantwortlich, oder weiß man darüber nix?
Zumindestens habe ich zu den Gründen noch nix näheres gelesen. Aber auch hier gilt: ich versuche mich schlau zu machen (durch Rückfragen bei einer Pharmazeutin).
  1. Was sind die gewissen Hilfsstoffe, welche die erfolgreiche Anwendung flüssiger Präparate bei Augen, Schleimhäuten und dem Genitalbereich verhindern?
Laut Beipackzettel tippe ich auf diverse Alkohole.

- Beste Grüße -- Nasiruddin (Disk) (Feedback) 19:55, 3. Jun 2006 (CEST)

Kommentare eingefügt --Uwe 20:57, 3. Jun 2006 (CEST)
  • Contra (siehe unten ↓--Thomas 20:48, 6. Jun 2006 (CEST))zwar flüssig zu lesender "lesenswerter Artikel", aber weil doch Fragen offen bleiben: Als chemisch Interessierten neugierig gemacht, Zitat: Anfang der 1980er Jahre wurde in mehreren Studien der Wirkmechanismus aufgeklärt frage ich mich, welcher Teil des Moleküls wirkt fungizid? Der Benzolring vermutlich nicht. Und von allgemeinem Interesse, warum wird nicht detaillierter von der Wikung auf grammpositive Bakterien und Trichomonaden berichtet. Ach ja. Für die Anwendung am besten Stück des Mannes könnte der nicht clotrimazolspezifische Hinweis Setzt die Reißfestigkeit des Kondoms stark herab erwähnt werden. Auf welche Darreichungsform sich der Hinweis auch beziehen mag. Und die Induktionswirkung auf das Enzym CYP3A4 mit den entsprechenden Auswirkungen könnten auch erwähnt werden. Auch das Clotrimazol, wie wohl alle Imidazolpräparate nicht auf ruhende Sporen wirken, fehlt. (deshalb auch erhöhte Rückinfektion bei vorzeitigem Behandlungsabbruch?) Ein Nachteil den z.B. Nystatin nicht hat.
Und zum Schluss : Und der Ausage - bei höheren Konzentrationen ab zehn bis 20 Milligramm pro Milliliter zu einer Abtötung der Pilze (fungizide Wirkung) entnehme ich: Die Darreichungsformen sind gerade mal fungizid. Ob sich da wohl ein Fehler in der Größenordnung 1:1000 eingeschlichen hat? Bei einer Dichte von 1 g/cm3 entspräche die fungizide Konzentration dem 10 - 20 fachen einer LD-50 Dosis für Ratten. Wie groß mag, wenn die aktuellen Konzentrationsangaben stimmen, die therapeutische Breite sein? -- Thomas 14:13, 4. Jun 2006 (CEST)
Welcher Teil des Moleküls für die Wirkung verantwortlich ist, ist mir nicht bekannt und bisher auch als Information in keiner mir zur Verfügung stehenden Quelle über den Weg gelaufen. Ich denke mal, dass ich diese Frage unbeantwortet lassen muss. Vermuten würde ich, dass das Imidazol eine relevante Rolle spielt, da es ja namensgebende Grundstruktur einer ganzen Klasse von Antimykotika ist. Zur Anwendung bei gram-positiven Bakterien und Trichomonaden habe ich einige Sätze ergänzt. Beides sind aber keine Hauptindikationen von Clotrimazol und sollten deshalb meiner Meinung nach nicht übergewichtet werden in der Darstellung. Für den Hinweis "Setzt die Reißfestigkeit des Kondoms stark herab" fehlt mir im Artikel die geeignete Stelle, ausserdem bin ich mir nicht sicher, ob sowas wirklich von ausreichender Relevanz ist. Den Hinweis zu den ruhenden Sporen habe ich ergänzt. Die Konzentrationsangabe zur fungiziden Wirkung beruhte tatsächlich auf einem Fehler, genauer gesagt einem Überbleibsel vom Umrechnen. Auch zur CYP3A4-Induktion habe ich was ergänzt, wobei ich aber auch hier der Meinung bin, dass man dies mangels Praxisrelevanz nicht zu detailliert ausführen sollte (es wird ja systemisch nicht mehr angewandt). Abgesehen vom Fehler bei der Angabe der fungiziden Konzentration ist übrigens die therapeutische Breite bei topischer Anwendung vergleichsweise riesig, solange nix über offene Wunden, versehentliches Verschlucken etc. in den systemischen Kreislauf gelangt. --Uwe 16:01, 4. Jun 2006 (CEST)
Nach Estler, Pharmakologie und Toxikologie, soll die pharmakologische Wirkung durch den unsubstituierten Imidazol- oder Azolring, mit dem Restmolekül verbunden über eine N-C-Bindung, verursacht werden. (Das wäre aber nur eine Quelle, und daher nicht enzyklopädisch, daher meine Frage oben). Zum Stoff selbst gibt es auch noch Wasserlöslichkeit und Dampfdruck (Auch nur eine Quelle im Internet). Zu den Trichomonaden. Meiner Erinnerung nach ist CLT in einigen Ländern Ausweichpräparat bei Schwangeren > 3. Monate (Österreich?), aber dies geht hier vielleicht zu weit. Und was mir noch einfällt. Clotrimazol ist in der Natur und in den Klärstufen eventuell schwer abbaubar und besitzt für einige Lebewesen hohe Anreicherungskoeffizienten. Dies ist zwar aus pharmakologischer Sicht uninteressant, aus ökologischer Sicht bei einem Exzellenten aber mehr als erwähnenswert. Wie ist da der Informationsstand? -- Thomas 16:27, 4. Jun 2006 (CEST)
  • Zitat : Das pH-Optimum hinsichtlich der Stabilität liegt bei einem pH-Wert von 7 bis 8, ein pH-Wert unter 5 inaktiviert den Wirkstoff durch Hydrolyse. In einem Dokument der [2] OSPAR findet sich zur Hydrolysebeständigkeit: pH 9, 50°C kein Abbau, pH 7, 25°C, t1/2 = 242 d und pH 4, 25°C, t1/2 = 20 d. Daraus schliesse ich, das das Beständigkeitsmaximum von Clotrimazol oberhalb eines pH-Wertes von 7 liegen sollte. Gibt es hier noch andere Werte, die die im Artikel getätigte Aussage untermauern?
  • Metabolismus bei topischer Anwendung. Nach obigem Dokument gelangt Clotrimazol fast vollständig mit dem Waschwasser in die Kanalisation oder Umwelt. Zur Persistenz siehe obiges Dokument. Vielen Dank für die Korrekturen.-- Thomas 18:38, 4. Jun 2006 (CEST)
Zu den ökologischen Aspekten habe ich jetzt noch einen neuen Abschnitt eingefügt, ebenso die zu Dampfdruck und Wasserlöslichkeit vorhandenen Angaben. Der Metabolismus im menschlichen Körper bei topischer Anwendung ist mit einer Resorption von weniger als 1 Prozent meiner Meinung nach vernachlässigbar, und dürfte sich in seinen Ergebnissen nicht wesentlich von dem unterscheiden, was unter "Pharmakokinetik" für orale Gabe beschrieben ist. --Uwe 22:29, 4. Jun 2006 (CEST)
Jetzt neutral. Nun, das Gröbste ist ja beseitigt. Allerdings ist der neue Abschnitt noch etwas unverständlich, gehe aber davon aus, dass er noch "flüssiger" wird. Und unter Metabolismus bei topischer Anwendung meinte ich die Verstoffwechslung durch belebte Natur, aber auch in Kläranlagen. Nun gut.
Zu den physikalischen Angaben. Ich hoffe dir ist aufgefallen, dass sie in der von mir genannten Quelle eine nicht unerhebliche Streuung aufweisen! Bitte am Ball bleiben. -- Thomas 20:48, 6. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - Im Review hatte ich noch einige Punkte bemängelt, jetzt fällt mir nicht mehr so viel ein (außer dass Clotrimazol auch ein CYP3A4-Inhibitor ist!). Eine ausführliche Diskussion der Struktur-Wirkungsbeziehung ist unnötig, dazu gibt die Substanz nicht genug her und würde den Artikel nur unnötig aufblähen (BTW: Mit dem N-substituierten Indol ist die Wirkung nicht allein begründet, zumindest zwei weitere aromatische Systeme sind für eine optimale antimykotische Wirkung nötig. Diese Wirkung der Azolantimykotika ist untrennbar von der Cytochrominteraktion. Mechanistisch ist die Interaktion des Clotrimazols mit Cytochromen auf eine direkte Wechselwirkung des Indols mit dem Zentralatom der Cytochrome (Eisen) zurückzuführen). Fazit: Schön geschrieben, verständlich und das Thema von praktisch allen Seiten beleuchtet. --Svеn Jähnісhеn 23:29, 9. Jun 2006 (CEST)
  • pro ein sehr guter Artikel, inhaltlich und stilistisch ! JHeuser 07:02, 11. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 3. Juni bis zum 23. Juni.

Das Blatt ist neben der Sprossachse und der Wurzel eines der drei Grundorgane der höheren Pflanzen und wird als Organtyp Phyllom genannt. Blätter sind seitliche Auswüchse an den Knoten (Nodi) der Sprossachse. Die ursprünglichen Funktionen der Blätter sind Photosynthese (Aufbau organischer Stoffe mit Hilfe von Licht) und Transpiration (Wasserverdunstung, wichtig für Nährstoffaufnahme und -transport).

  • pro - nach umfangreichem review und Um-/Ausbau gerade mit 14:0 als Lesenswerter Artikel gewählt worden. Potential für die Exzellenz ist mit Sicherheit ebenfalls vorhanden. Gruss Martin Bahmann 16:55, 3. Jun 2006 (CEST)
  • Frage: Was soll bei Bild:Blattbau.jpg "dicke, dünne Wachsschicht" bedeuten? --Phrood 17:27, 3. Jun 2006 (CEST)
Da scheint mir die Bildbeschriftung etwas unglücklich gewählt zu sein. Die Cuticula (besagte Wachsschicht) kann entweder dick oder dünn ausgebildet sein. Gruss Martin Bahmann 18:14, 3. Jun 2006 (CEST)
Text im Bild geändert. --Phrood 18:49, 3. Jun 2006 (CEST)
  • pro - Denis Barthel aka Denisoliver 21:32, 3. Jun 2006 (CEST)
  • pro - toll, was aus dem Artikel geworden ist. --BS Thurner Hof 01:12, 5. Jun 2006 (CEST)
  • pro wirklich sehr umfassend mfg --Tigerente 17:51, 5. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Ich könnte mir allerdings noch ein gesondertes Kapitel zu Blattkrankheiten oder -missbildungen vorstellen. ("Blatt als Lebensraum" deckt ja schon einiges ab, aber ich will mehr dazu wissen.) Grüße, --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 19:43, 6. Jun 2006 (CEST)
Während des review-Prozesses hatte ich mal kurz daran gedacht, Benutzer:Griensteidl ein Kapitel "Blatt als Nahrungsmittel" (o.ä.) vorzuschlagen aber dann dachte ich, dass ihn vielleicht mitten im bearbeiten des Artikels der Schlag trifft wenn er das liest und habs gelassen ;-) Ich denke mal, bei so einem Lemma muss man auf die ein oder andere Facette des Themas verzichten. Gruss Martin Bahmann 20:47, 6. Jun 2006 (CEST)
Ich bin noch damit beschäftigt, die Wünsche aus der KLA zu befriedigen, siehe Blattform ;) Ich habe schon überlegt, wie man Krankheiten oder Nahrungsmittel einbauen könnte, mir fiel aber nichts ein, was nicht auf Geschwurbel rausläuft. Das passt wohl alles besser zu den jeweiligen Pflanzen. Griensteidl 23:35, 6. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Klasse! -- Zirpe 07:55, 9. Jun 2006 (CEST)
  • Pro sehr schöner Artikel --Bradypus 08:24, 9. Jun 2006 (CEST)
  • Laien-pro, hat mir bei den KLA schon ausnehmend gut gefallen. JHeuser 07:05, 11. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 5. Juni bis zum 25. Juni

Entstanden im Schreibwettbewerb, wurde ohne Gegenstimme zum lesenswerten Artikel gewählt. Ein erster Anlauf bei den KEA wurde abgebrochen, nachdem es eine Woche lang keine Reaktion gab. Während der WM dürfte das Interesse wohl größer werden...

Als Hauptautor ohne Votum. -- Stullkowski 17:46, 5. Jun 2006 (CEST)

  • Pro - obwohl ich Gilberto Freyre vllt. noch in den Text eingearbeitet hätte. Und dann fehlt mir eine Erklärung dieser brasilianischen Eigenart, die Spitznamen der Spieler offiziell zu machen. Sonst aber gewohnt gut.--Janneman 02:57, 7. Jun 2006 (CEST)
Danke, daß Du mich dran erinnert hast - hatte ich ganz vergessen. Jetzt habe ich einen Abschnitt Fußball und Soziologie eingefügt - der ist jetzt so schnell entstanden, daß er vll. etwas abfällt und wohl noch verbessert werden kann. --Stullkowski 14:57, 7. Jun 2006 (CEST)

Bei einem Lemma, das natürlich sofort die ganzen Klischees aus dem Hinterkopf hervorholt, ist der Artikel überraschend neutral gehalten. (Abgesehen vom allerersten Satz: Fußball als „...der alles beherrschende Nationalsport“. Bitte ändern). Allerdings liegt das vll auch daran, daß sich der Artikel noch um einige Themen drückt, beispielsweise Merchandising und das große Geld das damit verdient wird oder der Status der Fußballstars in der Öffentlichkeit. Eine Sache, die mich stört ist die Reiseführer-Lautschrift (fudschibol, tschimi, etc), an deren Stelle ich mir für die Aussprache der Begiffe das IPA sehr wünschen würde. --Sentry 02:06, 8. Jun 2006 (CEST)

OK, der erste Satz wird geändert. IPA - sehr gerne. Könntest Du das bitte machen, bei mir (MacOs 9.2 und Mozilla) funktioniert das nämlich nicht. Die Stellung der Fußballer (sowohl der Stars als auch der unbedeutenden) halte ich für ausreichend behandelt. Die Wirtschaft ist ja eigentlich auch ziemlich ausführlich, aber das Merchandising fehlt tatsächlich. Mal sehen, ob ich genug Informationen dazu finde, um es noch während der Kandidatur einzuarbeiten. --Stullkowski 09:37, 8. Jun 2006 (CEST)
Pro Gut, spätestens nach den letzten Änderungen hat der Artikel mein pro wirklich verdient! --Sentry 20:11, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - ich hatte mir vorgenommen, wenn ich Friedensreich und den Rasissmus um ihn (und die anderen farbigen Spieler) nicht finde, gibt es ein gnadenloses Contra. Aber ne, der Artikel hat wirklich alles. Nur durfte Friedensreich nicht spielen, weil sein Vater ein Deutscher war, sondern weil er Weißer war. Ansonsten ist wirklich alles da, sogar der Frauenfußball (worauf ich auch viel Wert lege - könnte gern noch mehr sein). Marcus Cyron Bücherbörse 21:19, 8. Jun 2006 (CEST)
Hast Du Dir mal angeschaut, was für winzige Thumbnails bei den alten Bildern entstehen, wenn man die Skalierung wegnimt? Außerdem sehe ich bei dem von Dir angegebenen Link nur Hilfestellung, wie man die Bildgröße skaliert, nicht etwa einen Hinweis, daß man das nicht tun sollte. Gruß, --Stullkowski 12:39, 9. Jun 2006 (CEST)
...und wie riesig dafür Ailton und Ronaldinho werden. Völlig unangemessen. --Stullkowski 14:08, 9. Jun 2006 (CEST)
Lesehilfe: „Prinzipiell sollten starre Bildgrößen jedoch nur in Ausnahmefällen verwendet werden, da dies die individuellen Anzeigeeinstellungen für Bildunterschriften (Thumbnails) der Benutzer ignoriert.“ Ich sehe hier keinen Ausnahmefall gegeben. "Riesig" und "winzig" kann bei einheitlicher Breite gar nicht sein, im Zweifelsfall solltest du deine persönlichen Thumbnail-Einstellungen ändern. Gruß, --Asthma 16:57, 9. Jun 2006 (CEST)
Kann nicht sein? Da das erste Bild nahezu ein Panoramabild ist, wird es bei Standard-Thumb-Breite nunmal extrem klein. Umgekehrt werden Hochkantbilder bei 180 px Breite sehr groß. Das ist doch eine einfache Sache. So scharf bin ich nicht auf die Auszeichnung, daß ich eine solche Verschlechterung durchführe. Du willst es ja auch nicht machen, wie Du auf deiner Disk-Seite schreibst. --Stullkowski 21:53, 9. Jun 2006 (CEST)
Bin eher gegen Bildgrößenfixierung. Wenn die Bildgrößen, so wie in diesem Artikel jedoch durchdacht und geplant sind, sodass sich ein gefälliges Artikelgesamtbild ergibt gibt es IMHO nix dagegen einzuwenden. --Hans Koberger 00:13, 10. Jun 2006 (CEST)
Ist ja schön und gut, wenn die Benutzer eigene Festlegungen machen könne, aber wie sieht es dann für IPs aus? Das ist das wichtigste. Ansonsten guter Artikel Pro Julius1990 20:18, 16. Jun 2006 (CEST)
  • pro - da mein Sohn gerade zu einem Brasilienfan mutiert habe ich mir den Artikel endlich auch mal durchgelesen und finde ihn extrem informativ - auch für mich als Fußballhasser. Das contra-Argumnet von Asthma hat übrigens imho nüscht mit der inhaltlichen Bewertung des Artikels zu tun und sollte bei der Auswertung ignoriert werden - ich selbst nutze Bildgrößen weil mir die Resultate bei feststehender Skalierung ebenfalls grauslich erscheinen. Gruß -- Achim Raschka 23:47, 9. Jun 2006 (CEST)
Tja, und dennoch gehören sie raus. Im übrigen sind formale Einwände genauso berechtigt wie inhaltliche. Daher sollte mein Contra selbstverständlich nicht ignoriert werden. --Asthma 13:52, 10. Jun 2006 (CEST)
Selbstverständlich nicht. Aber wo steht, daß Bildgrößen nicht fixiert sein dürfen? --Sentry 20:11, 11. Jun 2006 (CEST)
Von dürfen war nie die Rede, aber sie sollen nicht: Hilfe:Bilder#Bilder_skalieren --Asthma 20:16, 16. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 5. Juni bis zum 25. Juni

Nachdem die letzte Kandidatur vorzeitig zurückgezogen wurde, jetzt nochmal nach starker Überarbeitung hier reingestellt. --Bgqhrsnog 22:03, 5. Jun 2006 (CEST)

Pro, sehr ausführlich, detailliert, gut bebildert; es bleiben keine Fragen offen B.gliwa 15:30, 8. Jun 2006 (CEST)

  • pro, ich fand den Artikel schon in der ersten Runde hier faszinierend - die starke Überarbeitung hat ihm aber wirklich gut getan. Das ist ein toller Artikel geworden --BS Thurner Hof 22:42, 8. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Toller und sehr gewissenhaft recherchierter und bearbeiteter Artikel, den ich von Anfang an verfolgt habe. Besonders loben und herausheben möchte ich das tolle Teamwork von Griensteidl und Bgqhrsnog (völlig ohne Eitelkeiten....) lg -- Zirpe 07:50, 9. Jun 2006 (CEST)
  • Nach nochmaligem Lesen ein pro mit ein paar kleinen aber: Der bei mir schon beim letzten Mal erfolgte Hinweis auf sehr salzresistente Kakteen ist noch nicht mit eingeflossen (Einzige auf die Schnelle findbare Quelle ist hier). Das könnte aber meines Erachtens beim Abschnitt zur Sukkulenz mit erwähnt werden. Immerhin ist bei Kakteen die Sukkulenz nicht aufgrund einer zu hohen Salzkonzentration sondern wegen des Wassermangels ausgebildet, von daher stellt es einen Spezialfall dar. Auch die teilweise etwas kurzen Abschnitte zwischen den einzelnen Überschriften (Extremfälle sind Abschirmung: 1 Satz, Membranzusammensetzung: 3 Sätze) machen den Lesefluß etwas stockend. Aber wie gesagt: alles nur Details, die das positive Abstimmungsergebnis nicht beeinflussen. --Carstor 22:22, 11. Jun 2006 (CEST)
Danke für die Anmerkungen. Gemäß Walter, Ökologie der Erde, Bd. 2, sind die Kakteen an Küsten keine Halophyten, sondern halophobe Sukkulenten, daher hatte ich die Anmerkung von damals stillschweigend übergangen. Sie wachsen i.d.R. auf kleinen Sandanhäufungen und bilden nur zur Regenzeit Saugwurzeln aus, enthalten auch keine Chloride. Kurze Abschnitte: Ist sicher nicht optimal, aber ich fand es zur Gliederung notwendig, sonst sind zu unterschiedliche Inhalte in einem Abschnitt. Der eine Satz bei Abschirmung ist ja nur die Einleitung zu den beiden Unterabschnitten. Sonst heißt es wieder alleinstehende Überschrift... Griensteidl 23:16, 11. Jun 2006 (CEST)
Hmmm, naja, ich hatte halt schon vor längerer Zeit mal eine andere Quelle gefunden, die nicht so aus dritter Hand zitiert war, wie der Forumbeitrag oben. Ich werd' nochmal suchen und wenn ich was gefunden habe, einen von Euch einfach mal kontaktieren. --Carstor 09:16, 12. Jun 2006 (CEST)
Das wird, denke ich, das Besste sein. Ich meine jedoch, dass man Pflanzen, wie Kakteen und Tamarisken, eher in die Ornung Sukkulente eingliedern sollte, auch wenn sie eine besonder Salzresistenz aufzeigen. Man könnte dann ja das Ganze verlinken und einen Hinweis auf die Salzpflanzen geben. --Bgqhrsnog 14:30, 12. Jun 2006 (CEST)
Um das mal abzukürzen: Genau das meinte ich: Ich denke nicht, dass Kakteen Salzpflanzen sind, aber man könnte dennoch (in beiden Artikeln) erwähnen, dass sie aufgrund der ausgebildeten Sukkulenz "tolerant by accident" sind. Sobald ich halt die Quelle wiederfinde. Hmpfgrmbl. --Carstor 20:15, 12. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 5. Juni bis zum 25. Juni

Hallo! Als Hauptautor möchte ich fragen, was ihr zu meinen Ausführungen über Rollei sagt. Bitte schaut doch dabei auch einmal nach den beiden Firmengründern. Die Ausführungen halten sich an den angegebenen Quellen.

Als Hauptautor ohne Votum. -- Plumpaquatsch 23:36, 5. Jun 2006 (CEST)

  • Pro Laien-Pro von einem Besitzer einer liebevoll gepflegten SL 350, die ihren Dienst absolut klaglos und zuverlässig versieht (das sollen die japanischen Blecheimer mal nachmachen!). Sehr schöner Artikel. Gruß -- Andreas Werle 21:02, 6. Jun 2006 (CEST)
  • pro, sehr schön zu lesen und auch gut bebildert. Quellen wären aber noch wünschenswert.--Bgqhrsnog 21:23, 6. Jun 2006 (CEST)

Lasst mich noch anmerken, daß ich keine eigene Rollei halte und auch keine praktische Erfahrung damit habe. Die Informationen stammen alle aus den angegebenen Büchern, weitere habe ich nicht in den Pfoten gehalten. Ian Parker und Claus Prochnow gehen auch auf die allgemeine Firmengeschichte ein. Plumpaquatsch 0:56, 10. Jun 2006 (CEST)

  • Pro Nur ein paar Details:

1) Ich finde allerdings, dass "Heideckers Frau" in diesem Artikel einen eigenen Namen verdient hat.

2) Aus der Literatur kenne ich, dass Romane und solche Dinge mit Kursiv-Titel belegt werden. Ich könnte mir denken, Namen der Kameras wie Babyflex, Rolleiflex etc. ebenfalls kursiv zu setzen und den Fettdruck eher sparsam einzusetzen. Mir scheint, Fettdruck wird hier als Zitation verwendet. Gebt mir bescheid, ob ihr Kamerafexe das wollt, dann erkläre ich mich bereit, durch den Text durchzugehen... (Mir scheint, am Schluss ist es korrekt. Dann wäre die Kritik: Einheitlichkeit!)

3) "Man übernahm Rüstungsaufträge" heißt es im Kapitel "Kriegszeit", da würde ich gerne wissen, was das praktisch heißt (mit Fotos verbinde ich Kriegsberichterstattung)???.

4) "Die Nachfolge von Paul Franke trat sein Sohn Horst an, der sich in jungen Jahren überhaupt nicht für das Unternehmen interessiert hatte und der im Gegensatz zu seinem Vater kein geborener Geschäftsmann war. Er dachte nur an Wachstum und Gewinn." Denkt nicht jeder Geschäftsmann an Wachstum und Gewinn? War Horst einfach nur ein schlechter Geschäftsmann?

Gruß, ----Anonymus Nr.: 217.184.25.67 17:23, 11. Jun 2006 (CEST)

Ich habe die genannten Punkte überarbeitet. Plumpaquatsch 22:41, 11. Jun 2006 (CEST)

Okay jetzt, der Kleinkram. Ich finde den Abschnitt "Zweiter Weltkrieg" jedoch zu kurz und zu unkritisch. "Rüstungsgüter" klingt so harmlos. Wie sieht es denn bei dieser Firma eigentlich mit Zwangsarbeitern aus? Das gehört zur Geschichte der Firma dazu. Ist das historisch aufbereitet? Gruß, --Anonymus Nr.: 217.184.25.67 00:43, 16. Jun 2006 (CEST)
Puh, das sind aber schon sehr ausgefallene Wünsche. In der angegebenen Literatur geht es natürlich in erster Linie um die Kameraentwicklung und meine Sicht ist ebenso. Deswegen wüßte ich nicht, wo man diese Informationen herbekommen könnte. Plumpaquatsch 23:13, 16. Jun 2006 (CEST)


Kandidatur beginnt am 6.6.2006, endet am 26.6.2006

Dieser Artikel fügt sich trefflich in die großen Einzelsprachenartikel ein, die in letzter Zeit mit "Exzellenz" ausgezeichnet wurden. Nachdem er in den letzten Wochen die "Lesenswert"-Kategorie leicht erreicht hat und in Details abgerundet wurde, schlage ich ihn nunmehr als Exzellenz-Kandidaten vor. Der Artikel ist in Inhalt, Übersichtlichkeit und Struktur überzeugend gelungen und kann als Vorbild für weitere umfassende Sprachartikel dienen. Seine Lesbarkeit auch für sprachwissenschaftliche Laien ist sehr gut, auch schwierige Sachverhalte sind verständlich dargestellt, die Verlinkung ist mehr als ausreichend (da könnte ich persönlich auf ein paar Jahreszahlenlinks verzichten), das Literaturverzeichnis übersichtlich und weiterführend. Die Quellen sind alle belegt. Deswegen von mir ein ganz klares

Pro --Ernst Kausen 15:28, 6. Jun 2006 (CEST)

  • Pro - dem ist von mir nichts weiter hinzuzufügen. Marcus Cyron Bücherbörse 15:41, 6. Jun 2006 (CEST)
  • Pro ich schließe mich der ausführlichen Beurteilung des Vorschlagenden an. Julius1990 15:45, 6. Jun 2006 (CEST)
  • yep, der hat mir schon neulich ausnehmend gut gefallen. Ihr denkt daran, auch mal den Übersichtsartikel zu machen, der uns Laien erklärt, wie diese alten Sprachen rekonstruiert wurden? --Rainer Lewalter 20:39, 6. Jun 2006 (CEST)
  • Neutral. Ausführlich, weitgehend verständlich und inhaltlich fundiert, aber arg tabellenlastig. -- Carbidfischer Kaffee? 02:49, 7. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - Einer der seltenen Artikel, die sowohl inhaltlich als auch formal überzeugen: umfassend in der Darstellung, faktisch korrekt, sprachlich klar und sauber. So wünscht man sich das. Und was die Tabellen angeht: Sie sind erstens notwendig und zweitens äußerst hilfreich. Delos 14:47, 7. Jun 2006 (CEST)
  • Abwartend mit starker Tendenz zu pro. In fast allen Bereichen exzellent, nur: Bei der Schrift ist mir der Verweis auf den Artikel Keilschrift etwas wenig. Keilschrift behandelt die Keilschrift und ihre Geschichte im Allgemeinen, aber der Artikel Akkadische Sprache sollte doch ein Paar Worte zu den Charakteristika der akkadischen Keilschrift verlieren. Ich meine irgendwann mal gelesen zu haben, dass das System ziemlich Komplex war, weil ein Zeichen sowohl als Logogramm, Silbenzeichen mit dem sumerischem Lautwert oder Silbenzeichen mit dem akkadischen Lautwert des Logogramms verwendet werden konnte. So etwas sollte erwähnt werden. Aber ansonsten, wie bereits in der lesenswert-Abstimmung gesagt, tolle Arbeit. --BishkekRocks 22:54, 8. Jun 2006 (CEST)
Erledigt. Danke für den Hinweis. --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 00:35, 9. Jun 2006 (CEST)
Oha, das ging schnell. Da mein Erpressungsversuch gefruchtet hat, jetzt Pro :-) --BishkekRocks 00:59, 9. Jun 2006 (CEST)

Kandidatur beginnt am 6.6.2006, endet am 26.6.2006
frisch aus der Wikipedia:Review

BDSM ist die heute in der Fachliteratur gebräuchliche Sammelbezeichnung für eine miteinander verwandte Gruppe sexueller Vorlieben, die oft ungenauer als Sadomasochismus oder umgangssprachlich auch als SM bzw. Sado-Maso bezeichnet werden.

Der Artikel beleuchtet die Thematik den unterschiedlichsten Perspektiven und stellt zugleich einen zentralen Ausgangspunkt zu einer Entdeckungsreise in das seit Anfang des Jahres entstandene umfangreiche thematische Umfeld dar. Ziel ist ein vernetzter Überblicksartikel, der in einem kommenden Portalkonzept eine zentrale Rolle spielt. Die Bebilderung vermittelt nicht nur direkte, sondern auch Überblicksinformationen.
Nachdem der Artikel im letzten September bereits das Lesenswert-Prädikat erhalten hat, ist er kontinuierlich qualitativ und quantitativ gewachsen. Der umfangreiche Review-Prozess seit dem 28. März 2006 hat seine Struktur wesentlich klarer gegliedert, inhaltliche und sprachliche Unschärfen beseitigt und den Artikel in das ebenfalls in allen wesentlichen Zügen neu entstandene "BDSM"-Artikelumfeld integriert.
Der Artikel beweist, dass die Wikipedia auch bei scheinbar brisanteren, bzw. auch bei deutlich polarisierenden Themen die Möglichkeit zur umfassenden Informationsvermittlung bietet.

Da der Artikel in weiten Teilen auf von mir bearbeitet wurde enthalte ich mich.--Nemissimo 22:33, 6. Jun 2006 (CEST)


Zwischen Neutral und Pro, weil der Artikel alle wichtigen Themen strukturiert und inhaltsvoll abdeckt, und somit auf jeden Fall sehr gut ist, andererseits mich einige Aspekte stören. Zum einen könnte die Bebilderung, die zwar sehr umfangreich ist, vielleicht etwas anders gestaltet werden. Zum anderen wirkt er inhaltlich in gewisser Hinsicht nicht aus einem Guss. Andererseits stelle ich vielleicht auch meine Ansprüche zu hoch. Darum zwischen neutral und pro, aber dass kann sich noch nach ganz pro ändern. --RedZiz 01:43, 7. Jun 2006 (CEST)

Nun PRO --Uwe G. ¿⇔? 18:46, 7. Jun 2006 (CEST) Abwartend Ich vermisse typische Verletzungen (falls es die gibt, ich bin "Vanilla"), im Artikel wird nur nebulös das Kapitel Sicherheit abgehandelt, auf konkrete Risiken wird praktisch nicht eingegangen. An einigen Stellen entstehen durch den Bildeinbau unmotivierte Absätze innerhalb eines Satzes (Standarddarstellung, 1024 px). Unter siehe auch sind zahlreiche Begriffe, die im Text bereits (z.T. vielfach) vorkommen. Ansonsten in der Tat ein informativer Artikel, der mich zwar nicht neugierig auf BDSM-Erfahrungen gemacht hat (was durchaus positiv ist, weil das Sachlichkeit bezeugt), aber mir eine Grundidee vermittelt.--Uwe G. ¿⇔? 09:14, 7. Jun 2006 (CEST)
Bildstruktur und -einordnung nochmals angepaßt. Das Thema "mögliche Verletzungen" hier kurz nochmals erläutert, den Bereich "siehe auch" deutlich gekürzt. --Nemissimo 13:19, 7. Jun 2006 (CEST)

Auf jeden Fall pro, da der Artikel umfassend, übersichtlich und informativ gestaltet ist. Ein ohnehin spannendes Thema wird auch dem Laien verständlich nähergebracht. ----=Titanus=-- 15:24, 7. Juni 2006 (MESZ)

  • Kontra Ich entscheide mich für ein ganz deutliches Kontra. Die Bilder, die sich in diesem Artikel befinden, sind zum größten Teil wirklich ekelhaft. Wer will denn so etwas sehen? Bestimmt nicht jeder. -- Kirschglocke 15:52, 7. Jun 2006 (CEST)
Ob die Bilder als ekelhaft empfunden werden, ist unerheblich. Entscheidend ist nur, ob sie den Text sinnvoll ergänzen, und das ist hier m.E. ebenso der Fall wie bei Pocken oder Harnstein. --Phrood 15:56, 7. Jun 2006 (CEST)
@Kirschglocke: Bitte schildere hier noch kurz auf welche Bilder Du Dich beziehst, damit keine Mißverständnisse entstehen. Danke. Eine Kritik an einzelnen Bildern sollte der Kandidatur als solcher nicht entgegenstehen, sonst wäre "Das Thema ist Pfui!" bald doch ein ernstzunehmendes Relevanzkriterium auf j e d e r Arbeitsebene der Wikipedia. --Nemissimo 16:06, 7. Jun 2006 (CEST)
Ich finde die Bilder angesichts des Themas ausgesprochen geschmackvoll, die beiden Damen mit Handschellen sind etwas gestellt und imho vollkommen überflüssig. --Uwe G. ¿⇔? 18:46, 7. Jun 2006 (CEST)
Die nichterfolgte Präzisierung der unsachlich und sehr emotional vorgetragenen Kritik und ein kurzer Blick auf die Benutzer Diskussion:Kirschglocke lassen mich in aller Form dafür plädieren diesen Einwand als rein Trollerei zu werten und bei der Auswertung nicht zu berücksichtigen. Konstruktive Kritik nehme ich sehr ernst (s.u.), nicht aber solche derartig unsachliche und unbegründete Vorurteile einer Sechzehnjährigen die ihre Aussagen nicht argumentativ untermauert, geschweige denn, dass sie auf sachliche Rückfragen reagiert. --Nemissimo 14:02, 12. Jun 2006 (CEST)

Folgende Anmerkungen habe ich nach der Lektüre zu Artikel zu machen :

I) Bondage : Studien in den USA kamen zum Ergebnis, dass etwa die Hälfte aller Männer und viele Frauen Bondagespiele für erotisch halten. Das mit etwa die Hälfte ist okay. Das "viele" müsste allerdings genauer gesagt werden. Ausserdem fände ich eine Fußnote als Einzelnachweis gut.

Finde die Quelle gerade nicht, werde es aber nachtragen sobald ich sie habe --Nemissimo 11:21, 8. Jun 2006 (CEST).

II) Vorkommen: Könnte man statt 1752 "Samples" nicht Teilnehmer schreiben, oder habe ich etwas falsch verstanden?

Geändert in "Teilnehmer" --Nemissimo 11:21, 8. Jun 2006 (CEST).

III) Historische Wurzeln : Andere Quellen sehen BDSM als eine spezielle Art des Sexualverhaltens, welche ihren Ursprung am Anfang des 18. Jahrhunderts hat, als es in den westlichen Gesellschaften üblich wurde, Sexualverhalten medizinisch und juristisch zu kategorisieren. -> Hier verstehte ich den Zusammenhang zwischen med. und jur. Kategorisierung des Sexualverhaltens und dem vermuteten Entstehen von BDSM nicht. Könnte man dies besser formulieren?

Die Artikelstruktur wurde damals nach der Festschreibung diese Aussage geändert. Ich habe den Zusammenhang inzwischen durch den Verweis auf die Begriffsgeschichte deutlicher gemacht. --Nemissimo 11:21, 8. Jun 2006 (CEST).

Bis auf diese Schönheitsfehler ist der Artikel allerdings sehr gut geschrieben. Unvermeidbare Anglizismen werden erklärt, sprachlich ergibt sich ein flüssiges und durchaus unterhaltsames Bild. Trotz des Nischenthemas bleibt der Artikel neutral und auch verständlich. Ebenso gefällt mir die logische Gliederung. Die Idee aktuelle Pressestimmen wiederzugeben ist meiner Ansicht nach auch sehr gelungen.

Fazit : Sehr gelungene Arbeit über ein diffiziles Thema Pro -- Nasiruddin (Disk) (Feedback) 19:46, 7. Jun 2006 (CEST)

Wann wurde der Begriff von wem eingeführt? (vgl. [3], [4]) - Cherubino 01:32, 8. Jun 2006 (CEST)

Die damals Beteiligten sind sich selbst nicht ganz sicher, wann es genau war, aber der Ursprung war die Newsgroup alt.sex.bondage und vermutlich Anfang 1991. Die älteste in den öffentlichen Archiven auffindbare Verwendung stammt vom 20. Juni 1991 und da war der Begriff innerhalb der Gruppe bereits selbstverständlich. Als ein paar der Veteranen 2005 versuchten den Ursprung zu rekonstruieren, sind sie selbst nicht mehr weiter gekommen.
Das zitierte Manifest ist ohne Zweifel interesant und kann später einmal eingearbeitet werden. Die in ihm für die Initiatoren festgeschriebene Ablehnung des Begriffes BDSM ist mittlerweile eine Mindermeinung. Siehe Begriffsgeschichte, der Begriff wird mittlerweile international in allen relevanten theorethischen Publikationen und von allen größeren Institutionen verwendet. --Nemissimo 11:21, 8. Jun 2006 (CEST).


  • IMHO müssten die Bilder noch etwas passender platziert werden bzw. ein paar rausgenommen werden, wirkt insgesamt ein bisschen überladen. Im einzelnen: Die drei Bilder mit den "Modellen" (mit Tape gefesselt, mit Handschellen und die Dame mit dem Korsett) wirken in der Tat sehr gestellt und lassen den Artikel weniger seriös wirken, würde ich ganz rausnehmen, ebenso das künstlich wirkende Bild mit dem Flammenhintergrund (sieht aus wie aus nem Werbeprospekt). Und die beiden Bilder von der Sling-Schaukel und dem Brustwarzenpiercing auch, weil beides nicht BDSM-spezifisch ist. Auch das Foto der Smotherbox sollte m.E. hier raus, hat ja einen eigenen Artikel.:::Die Bebilderung vermittelt nicht nur direkte, sondern auch Überblicksinformationen über die im Umfeld des Artikels entstandenen Einzelartikel. Slings sind BDSM-typisch da sie ursprünglich aus der schwulen Lederszene stammen die ein Teilaspekt der BDSM-Geschichte ist. Entsprechende Piercings wurden ursprünglich überwiegend von Sadomasochisten getragen (Das hierfür wesentlich klarere Motive eines weiblicher Bottom mit Ring der O und verschiedenen Labia-Piercings habe ich aus Rücksicht aus sensiblere Nutzer bewußt nicht verwendet. Die Smotherbox hat tatsächlich mittlerweile einen eigenen Artikel, genauso wie fast alle anderen verwendeten Gegenstände/Praktiken. Das die entsprechenden Bilder dennoch im Hauptartikel verwendet werden trägt aus meiner Sicht nicht nur zu dessen dichter Atmosphäre sondern auch wesentlich zu seiner Übersichtsfunktion innerhalb des Sachgebietes bei.
Unpassend platziert finde ich das Bondage-Demo-Bild neben dem Kapitel "Außererotischer BDSM", das Pony-Girl bei "Vorurteile", die Kette bei "Coming out", der Knebel bei "Psychologische Einordnung", Fußfesseln, Daumenschellen und Rohrstock bei "Rechtlicher Status" sowie Keuschheitsgürtel und Monohandschuh, hier wäre evtl. auch weniger mehr. Platzierung und Auswahl der Fotos sind mittlerweile recht durchdacht. Im Fall "Flamenbild" war ich mir ursprünglich auch nicht vollkommen sicher. Freue mich aber über einen entsprechenden Austausch auf der Diskussionsseite. Gruß --Nemissimo 12:00, 8. Jun 2006 (CEST)
Ansonsten ist es mittlerweile ein informativer und gut strukturierter Artikel geworden, klares Pro Howdy! Deirdre 11:19, 8. Jun 2006 (CEST)

Pro B.gliwa 15:05, 8. Jun 2006 (CEST)

  • Pro War sehr interessant, umfangreich aber ohne doppelungen, gut referenziert, durchdachte struktur. toll wäre vielleicht noch ein sozialwissenschaftlich angelegter abschnitt, aber das kann ja noch kommen. Henningninneh
  • Ein klares Pro. Der Artikel ist sehr strukturiert, auffallend gut recherchiert und macht Lust auf mehr Informationen zu diesem doch sehr kontroversen Thema. Ob die Bilder in diesem Artikel als "ekelhaft" bezeichnet werden können ist in diesem Stadium der Diskussion wohl unerheblich - wie schon so oft: "PFUI!" alleine ist kein Löschgrund. --Bambushexe 16:24, 8. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Ist wirklich gut. Die Bilder sind nun wirklich harmlos, in der Werbung oder in Filmen wird durchaus Heftigeres gezeigt. --Mark Nowiasz 17:12, 8. Jun 2006 (CEST)
  • pro - ein vorbildlich neutraler und umfassender Artikel zu einem sensiblen Thema. Kannst du bitte noch die Jahreszahlen im Abschnitt Filme entlinken und es sind immer noch Bilder in laufende Absätze eingebaut, die diesen zerreissen. Bitte ändere auch das noch. --h-stt !? 18:49, 8. Jun 2006 (CEST)
Jahreszahlen sind jetzt entlinkt, Bilder aus dem Fließtext genommen. --Nemissimo 19:14, 8. Jun 2006 (CEST))
  • pro - sehr gut strukturiert, informativ und sauber geschrieben. --SVL 19:09, 8. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Im Großen und Ganzen eine recht umfassende Darstellung, ob sie einem wirklich Themenfremden eine objektive Information bieten kann, weiß ich nicht so recht: mir kommen die emotionalen/psychischen Aspekte ein wenig zu kurz, Aspekte wie zeitweises Abgeben der Verantwortung für das Geschehen, das so ggf. mögliche freie Ausleben von Lust ohne Schuldgefühle, Erniedrigung, Demut und Hingabe - und auch, dass Subs durchaus und gerade durch das Ausleben ihrer devoten Bedürfnisse ein enormes Selbstbewußtsein entwickeln können. Auch fände ich einen Gliederungspunkt "Praktiken" recht hilfreich, statt diese über den ganzen Artikel verteilt zu finden. Keuschheitskontrolle wird z.B. nur durch eine Abbildung angedeutet. Die Abbildungen finde ich zu zufällig verteilt, eine Gliederung fände ich recht hilfreich: ein, zwei eher harmlose Spielszenen, Abbildungen von Tops und Bottoms explizit, dann einige Spielgeräte und Instrumente. Für mich ist es nicht einsichtig, warum Instrumente zahlreiche Einzelabbildungen benötigen. --80.135.163.135 17:36, 10. Jun 2006 (CEST)


  • Pro Sehr interressanter Artikel. Es werden verschiedenste Themen, die in unserer Gesellschaft (z.B: Filmen) ausführlich behandelt. Die Bilder sind in meinen Augen wirklich harmlos. -- Lukas Merl
  • Neutral: Der Inhalt ist excellent, denn es wird alles wichtige angesprochen. Das Thema der Bebilderung wurde jetzt mehr oder weniger im Eilverfahren aufgegriffen, dafür ist jedoch etwas mehr Planung erforderlich, darum stelle ich meine Ansichten auf die Diskussionsseite dazu.

Gruß, --RedZiz 23:09, 10. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 7. Juni bis zum 27. Juni.

Nach der erfolgreichen Lesenswert-Diskussion wurde u. a. der Geschichtsteil gründlich überarbeitet. War anschließend nochmal im Review. -- Sdo 23:45, 7. Jun 2006 (CEST) -- Sdo 18:03, 8. Jun 2006 (CEST)

  • Pro glassklar, diesen Artikel muss man gelesen haben und darum gehört er zu den exzellenten.--SVL 00:17, 8. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Sehr umfangreicher und dennoch auf das Wesentliche reduzierter Artikel. Eine strukturierte Bildzuordnung zu Altertum, Wikingerzeit und Mittelalter und Neuzeit wäre ebenso schön wie Infos zu unterschiedlichen Klassen und Bauformen der verwendeten Boote. --Nemissimo 12:22, 8. Jun 2006 (CEST)
Bilder sind erledigt, Bootsklassen siehe unten. -- Sdo 18:03, 8. Jun 2006 (CEST)
  • Mal eine Frage zur Abgrenzung Boot. Kann man durch Segeln neben einem Segelschiff auch ein Segelboot antreiben? Bei dem Satz: Im Laufe der Zeit haben sich Segelschiffe in vielen unterschiedlichen Konstruktionen und Größen entwickelt. Die Spannbreite reicht von der Ein-Personen-Jolle über Yachten und Katamarane bis zum Großsegler mit mehreren Dutzend Mann Besatzung. fangen die Schiffe bei der Jolle an?.--Mfranck 12:45, 8. Jun 2006 (CEST)
Zur Abgrenzung: Meines Kenntnisstandes nach gibt es keine klare Grenzziehung. Die im Artikel Boot angebotene Unterscheidung zwischen Segelschiff und Segelboot ist einerseits unbelegt andererseits umstritten (siehe Diskussionsseite des Artikels). Die ständige Anführung beider Begriffe halte ich ebenfalls für unangebracht. Den Ausdruck Wasserfahrzeug als Ersatz beider Begriffe einzusetzen halte ich auch für wenig sinnvoll. Wenn Du eine gute Idee hast, bitte nur her damit. --Hans Koberger 14:29, 8. Jun 2006 (CEST)
Vielleicht genau diesen Satz in die Einleitung, und dann nur noch Schiff verwenden. Vielleicht einmal noch kurz auf Jolle eingehen, und Verdränger und Gleiter erwähnen. Denn beim Segeln wird ja auch immer das dazugehörige Schiff/Boot mit angetrieben. Nicht umsonst schreibt Nemissimo: Infos zu unterschiedlichen Klassen und Bauformen der verwendeten Boote.--Mfranck 14:43, 8. Jun 2006 (CEST)
Im Einleitungssatz ist das Segelboot jetzt drinnen. Auch Verdränger und Gleiter habe ich (im dritten Absatz) eingebaut. --Hans Koberger 15:29, 8. Jun 2006 (CEST)
Könnte man noch die Olympische Sommerspiele 1900/Segeln erwähnen, und ein wenig auf die Liste der Bootsklassen verweisen?--Mfranck 17:24, 8. Jun 2006 (CEST)
Die Bootsklasse habe ich jetzt im Abschnitt Regattasegeln verlinkt. Da die Liste der Bootsklassen ein reines Regattathema ist, habe ich sie im Artikel Regattasegeln verlinkt. Die Olympischen Spiele sind ein guter Hinweis und jetzt bei Geschichte/Neuzeit eingebaut. -- Sdo 18:03, 8. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Nach all dem Umbau. Es ist jetzt schon fast zu viel Geschichte, dabei hätte ich jetzt an Moby Dick von Herman Melville (verfilmt u.a. Moby Dick (1956)) gedacht, aber das ist ja eher Walfang. Man muss ja nicht zu kleinlich sein.--Mfranck 05:28, 10. Jun 2006 (CEST)
  • contra jetzt neutral - bitte die Geschichte sprachlich überarbeiten. Der Abschnitt wimmelt nur so von schiefen Formulierungen und schlecht konstruierten Sätzen (Was soll etwa „Auch sie hatte nur einen Mast, bildete aber das Rückgrat des Fernhandels der Hanse“ bedeuten?). Die Einleitung sollte noch ergänzt werden um den Hinweis, dass das Segel die älteste Technik ist, Naturkräfte für die Fortbewegung zu nutzen. Außerdem sind mal wieder alle Jahreszahlen verlinkt, bitte um 95% reduzieren und nur die allerwichtigsten stehen lassen, die unmittelbar mit der Entwicklung des Segelns zusammenhängen. Kulturgeschichte fehlt völlig. Mögliche Themen reichen von: „Was bedeutete die Verfügbarkeit eines hochseegängigen Verkehrsmittels für die Gesellschaft?“ über: „Beispiele für die Darstellung des Segelns in Literatur und anderen Medien“ bis zu: „Welche Gebräuche und Redewendungen sind aus dem Segeln in den Alltag übergegangen?“ Der Artikel ist sicher lesenswert. Und als Überblicksartikel, zu dem es viele Unterartikel gibt, darf auch vieles ausgelagert werden. Aber für die Exzellenz fehlen sowohl formal, wie inhaltlich noch einige Punkte. --h-stt !? 13:11, 8. Jun 2006 (CEST)
Im Abschnitt Geschichte haben wir ein paar Kleinigkeiten umformuliert. Vielleicht bin ich betriebsblind, aber so schlimm finde ich die Formulierungen eigentlich nicht. Hast Du weitere konkrete Vorschläge zur Verbesserung? Zur ältesten Technik: treiben im Strom ist mit Sicherheit älter. Jahreszahlen: Du hast recht. Kulturgeschichte: der erste Punkt (Verkehrsmittel) taucht ansatzweise in der Geschichte auf, und ich würde ihn hier angesichts der Länge des Artikels nicht ausufern lassen. Über die anderen beiden Punkte denken wir auf jeden Fall nochmal nach. Hat jemand Quellen dazu parat? -- Sdo 18:03, 8. Jun 2006 (CEST)
Vielleicht noch einen Link zu Seemannssprache, aber welche Segelausdrücke und Redewendungen in die Alltagssprache flossen weiß ich jetzt auch nicht. Jemand kreuzt auf, ist aufgetakelt, halst mir etwas auf, Schoten dicht, verklickert mir etwas, etc..--Mfranck 23:07, 8. Jun 2006 (CEST)
Mir fällt also bekanntestes Lied dazu en:Sailing (song) auf der Platte en:Atlantic Crossing von Rod Stewart ein, mit dem die 1970er BBC-Serie Sailor über die HMS Ark Royal (R09) intoniert wurde.--Mfranck 17:15, 9. Jun 2006 (CEST)
Super, danke! Ich habe zu Kulturellem noch einen Absatz geschrieben. Ist ganz spannend, wenn man mal anfängt, auf dem Gebiet zu recherchieren... Die Jahreszahlen hat Hans mittlerweile auch entlinkt. -- Sdo 00:26, 10. Jun 2006 (CEST)
Das contra ziehe ich nach den Überarbeitungen zurück, der Artikel ist jetzt umfassend und sehr solide, leider fehlt mir das gewisse Etwas, das ihn exzellent machen könnte. Ich habe zwar als Kind ein bisschen gesegelt, bin aber heute zu weit davon weg, als dass ich einen konnkreten Vorschlag machen könnte, worin dieses Etwas bestehen könnte. --h-stt !? 19:31, 16. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra Leider erweist sich dieser Artikel, für mich, als unveränder- unergänzbar.

Ergänzungen, etwa zur Führerscheinplich in den Niederlanden und Norwegen werden gelöscht und mit Bemerkungen wie: „Die Schweiz ist nicht mit Norwegen benachbart; oder gibt es eine spezielle eidgenössische WP“ quittiert.

Über den Wortlaute niederländischer Gesetzestexte zu diskutieren halte ich für müßig, im Rahmen einer Enzyklopädie falsch. Information dazu jedoch für sehr angebracht.

Den Absatz über die Charterscheinregelung zu streichen, ist sicherlich nicht der richtige Weg zur Exzellenz. Diese ist geltendes deutsches Recht.

Sätze wie: „Wird nachts durchgesegelt, sind sehr viel Erfahrung und die entsprechende Ausrüstung für die Navigation erforderlich„ könne so nicht stehengelassen werden.

Sehr viel Erfahrung“ ist offensichtlich sehr subjektiv, „die entsprechende Ausrüstung für die Navigation“ für eine Nachtfahrt, ist zumindest unklar, wenn nicht gar falsch, formuliert. -- Beitrag von Dominiktimm, 17:59, 8. Jun 2006

Hallo Dominiktimm, die Charterbescheinigung habe ich gerade wieder reingesetzt, weil die reinpasst. Die Führerscheinregelungen in sämtlichen Chartergebieten aufzuführen, halte ich aber für wenig zweckmäßig – wir haben uns da bewußt auf den deutschsprachigen Bereich beschränkt. Wer woanders ein Boot chartern will, muss die genauen Regelungen sowieso genau nachlesen. -- Sdo 23:53, 8. Jun 2006 (CEST) Nachtrag: Den Satz mit der Erfahrung habe ich etwas umformuliert – der klang wirklich merkwürdig. Gruß, -- Sdo 00:09, 9. Jun 2006 (CEST)

Pro vom Klabauter 00:10, 9. Jun 2006 (CEST)

  • Pro Ein wenig stolpere ich aber noch im zweiten Absatz (in Industrienationen nur noch Freizeit oder Sport - Segelschulschiffe der Handelsmarinen - wirtschaftliche Bedeutung hingegen in anderen Regionen). Wie wär's mit: Gegenwärtig unterhalten viele Marinen (auch Handelsmarinen) zwar noch Segelschulschiffe zur Ausbildung ihres Nachwuchses; in anderen Regionen haben Segelschiffe jedoch durchaus noch wirtschaftliche Bedeutung, ... --ThoKay 22:35, 12. Jun 2006 (CEST)
Du hast recht ThoKay, da war noch ein „Holperer“. Hab jetzt Deine Fassung übernommen, danke. --Hans Koberger 14:49, 13. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Sdo und Hans Koberger haben es auf den Punkt gebraucht, ich hatte wie von Dominiktimm schon von gedacht der Artikel erweist sich als unergänzbar bei der Fülle des Materials das zu diesem Thema schon geschrieben wurde. Seebeer 17:16, 13. Jun 2006 (CEST)

P.S. als Leitartikel absolut exellent und sauber auf vertiefende Infos verlinkt, bin auch der Meinung das man hier nicht tiefer ins Detail gehen sollte und kann.

Diese Kandidatur läuft vom 8. Juni bis zum 28. Juni.

  • Pro Ein sehr gut gelungener Artikel, der für das Etikett "exzellent" auch umfangreich genug ist. Tritonus05 19:41, 8. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - und wieder so ein Klausen. Die Altorientalischen Sprachen - und damit der ganze Artikelbereich Alter Orient - wird derzeit extrem aufgewertet. Marcus Cyron Bücherbörse 21:12, 8. Jun 2006 (CEST)
Bitte "Kausen" (aber Hauptsache, der Artikel erfüllt die Erwartungen.)--Ernst Kausen 13:19, 10. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - na klar. --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 00:16, 9. Jun 2006 (CEST)
  • pro Diese altorientalischen Sprachartikel find ich wirklich allesamt faszinierend, außerdem gefällt mir, dass sie durch die Bank Bodenhaftung behalten, so gut das eben geht. Oma lernt, wenn auch nicht viel Konversation, so doch 'ne Menge darüber, wie Sprache so strukturiert sein kann. Ein wenig besorgniserregend (aber das hat ja mit der Qualität des Artikels nichts zu tun) ist bestenfalls die Tatsache, dass die Artikel zu den Kulturen, in denen diese Sprachen gesprochen wurden, nicht alle dermaßen gut ausgebaut sind... --Rainer Lewalter 11:10, 9. Jun 2006 (CEST)
  • Pro, der Artikel ist sehr umfangreich und stilistisch sehr schön strukturiert. was mir jedoch nicht so ganz gefällt sind die nicht erstellten Artikel, also die rot markierten Wörter wie Anwan, Simaš. Meiner Meinung nach sollte man diese Begriffe nicht mit einem internen Link versehen sondern z.b. kursiv unterstreichen. Beispiel: Diese lange Phase umfasste die elamischen Dynastien von Anwan, Simaš und die der Epartiden. Naja, wie auch immer, der Artikel ist wirklich ausgezeichnet und hat es verdient, exzellent zu werden. --Dilerius 17:37, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Pro wieder Mal ein guter Sprachartikel, der den Weg hierher gefunden hat. Julius1990 17:47, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Pro --Phoenix2 21:10, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Eingeschränktes Pro - mit Ausnahme der folgenden Sätze, zu denen ich einige Anmerkungen loswerden möchte:
    • /ir/ und /in/ stehen als resumptive Pronomina, die einen Rückbezug auf Subjekt oder Objekt vermitteln, vor finiten Verbalformen, je nach Konjugationstyp als Subjekt oder direktes Objekt. Was bedeutet das?
    • Durch Reduplikation der Anlautsilbe können pluralisches Subjekt oder Objekt ausgedrückt werden, dabei kann es zu lautlichen Veränderungen kommen (z.B. Elision des Stammvokals). - Die Beispieltabelle ist gut, ihr Sinn noch unklar. Was ist der Unterschied zwischen peli und pepli?
    • Die Konjugation I wird direkt vom Verbalstamm (einfach oder modifiziert) mit verbspezifischen Suffixen gebildet (deswegen heißt sie auch "verbale Konjugation"). Welche verbspezifischen Suffixe sind das?
    • Die Formen der beiden anderen Konjugationen werden mit den nominalen Kongruenzsuffixen /-k, -t, -r, -p/ (siehe oben) von erweiterten Stämmen abgeleitet, die man auch Partizipien nennt: die Konjugation II basiert auf einer /-k/-Erweiterung, Konjugation III auf einer /-n/-Erweiterung des Stammes. - Kann man das mit "ich habe gebetet" und "ich bin betend" übersetzen?
    • Wenn ich den letzten Absatz richtig verstanden habe, dann streiten sich die Forscher darüber, ob kulla-h als "ich bete" oder "ich betete" übersetzt werden kann?
    • Sprachgeschichte, Textaufkommen und Verwandtschaftsdiskussion sind so ausführlich beschrieben, dass ich auf Anmerkungen hierzu verzichte.
    • Gruß --Kapitän Nemo 22:27, 11. Jun 2006 (CEST)
Zunächst mal danke für die vielen gefundenen und korrigierten Schreibfehler, aber vor allem für das gründliche Studium des Artikels, ohne das deine spezifischen Fragen nicht möglich wären. Ich versuche sie der Reihe nach zu beantworten:
1 Der Beispielsatz im Abschnitt Morphosyntax hat in ap-u-in ein resumptives Pronomen (ap), da auf die Götter (das indirekte Objekt) noch mal Bezug genommen wird. (Für die resumptive Funktion von /ir/ und /in/ habne ich (bisher) kein Beispiel angeführt.)
2 peli > *pepeli (Reduplikation der 1. Silbe) > pepli (Elision des 2. e)
3 Die "verbspezifischen Suffixe" sind im folgenden Paradigma aufgeführt (h,t,š; hu, h-t, h-š).
4 Zur "ungefähren" Bedeutung der Verformen siehe die Tabelle in 5.6. Danach wäre kulla-h "ich betete", hutta-k-r "es wurde getan" und hutta-n-k "ich tue (gerade oder in Zukunft)"
5 kulla-h ist in der Regel als perfektive Vergangenheit zu übersetzen "ich habe gebetet".
Gruß --Ernst Kausen 23:55, 11. Jun 2006 (CEST)
Punkt 2 ist noch immer unklar: Wann wird pera (=ein Buch lesen?), wann wird pepra (=viele Bücher lesen?) verwendet? Punkt 3 habe ich etwas ergänzt, um Missverständnisse zu vermeiden. --Kapitän Nemo 23:02, 12. Jun 2006 (CEST)
Bei pluralischem Subjekt und / oder Objekt oder bei "Pluralität der Handlung" (Iterativität) kann die reduplizierte Form verwendet werden (Krebernik S 175). In welchem Umfang das geschieht, ist von Verb zu Verb unterschiedlich. Ich werde mich auf die Suche nach einigen Beispielen machen (leider bietet Krebernik keine). --Ernst Kausen 18:05, 14. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Wirklich gut geworden--Danyalova   ? 15:06, 13. Jun 2006 (CEST)
  • Pro. Sehr interessanter Artikel. Den Oma-Test würde er wahrscheinlich nicht bestehen, aber ich spekuliere einfach darauf, dass meine Oma nicht auf die Idee kommt, sich über die elamische Sprache informieren zu wollen. Ein paar kleine Kritikpunkte möchte ich aber noch loswerden:
  • Der Abschnitt zur Geschichte Elams ist zwar informativ, würde aber wohl eher in den Artikel Elamer gehören.
  • Ist es wirklich erwähnenswert, dass das Elamische keine Ergativsprache ist? Das Deutsche ist auch keine Ergativsprache, trotzdem steht das in keiner Beschreibung der deutschen Sprache.
  • Ein oder zwei konkrete Beispiele zur Verwendung der reduplizierten Formen wären schön.
--BishkekRocks 11:58, 15. Jun 2006 (CEST)
  • Den Geschichtsabschnitt halte ich in dieser Form für sinnvoll, weil die Sprach- und Schriftentwicklung eng an den geschichtl. Ablauf gekoppelt ist. Eine "Elamische Geschichte" im Artikel "Elamer" sollte wesentlich umfangreicher sein.
  • Habe mir auch überlegt, ob die Nichtergativität erwähnenswert ist, und mich dafür entschieden, weil dieser Punkt in der wiss. Diskussion breiten Raum eingenommen hat. (Gewisse winzige Spuren einer Ergativkonstruktion wurden von manchen gesehen, die eindeutige heutige Aussage der Elamistik ist aber "nicht-ergativ".)
  • Beispiele für reduplizierte Formen: ich muss mir dazu mal die große Grammatik besorgen, in den beiden kürzeren Darstellungen gibt es keine Beispiele. Vielleicht sollte ich die Aussage des Abschnitts abschwächen, da Stolper nur kurz dazu sagt: "The change of meaning that reduplication conveys is not established; Steiner (1990) proposes plurality of action or patient." Beispiele geben weder Stolper noch Krebernik. Mal sehen ob ich an die Originalarbeit von Steiner herankomme. Ernst Kausen (meine Anmeldung klappt heute nicht) --84.174.248.24 13:18, 15. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 9. Juni bis zum 29. Juni.

  • ohne Votum - der Artikel wurde vor ein paar Tage mit deutlichem Votum in die Lesenswerten gewählt, im Review kam bislang nur eine Anmerkung bezüglich zu vieler Fachbegriffe (die ich allerdings für überschaubar und aufgrund der Anlinkung für akzeptabel halte). Vor allem bei der Gehirnanatomie kann ich sicher noch mehr ins Detail gehen, das würde imho aber für einen Enzyklopädieartikel zu weit führen. Aus den genannten Gründen also nun hier zur Abstimmung. -- Achim Raschka 00:36, 9. Jun 2006 (CEST)
  • pro Also ich bin kein Zoologe und kann mit der Fachbegriffsdichte durchaus leben. Wenn die Viecher auch nicht gerade was für ne Schönheitskonkurrenz sind – der Artikel trifft meinen Geschmack. Zweimal das Schleimaal-Filet an Wildreiskreation auf Tisch 17, bitte! Dazu den Domaine de la Migraine. --Rainer Lewalter 02:00, 9. Jun 2006 (CEST)
  • Ich habe ein Problem mit dem Satz Durch Wasseraufnahme wird der Schleim voluminös. Ist da „voluminös“ tatsächlich das richtige Wort? -- Carbidfischer Kaffee? 09:58, 10. Jun 2006 (CEST)
    • Eigentlich schon: Der Schleim wird durch die Poren abgegeben und bläht sich durch Wasseraufnahme auf - wird in meinen Augen also voluminöser. Wenn du eine bessere Beschreibung kennst, fühl dich frei, das wird zu ersetzen. Gruß -- Achim Raschka 10:22, 10. Jun 2006 (CEST)
      • Auf Anhieb fällt mir keine ein, ich behalte die Sache aber im Hinterkopf. -- Carbidfischer Kaffee? 10:27, 10. Jun 2006 (CEST)
        • Größer? ;) Lennert B d·c·b 19:23, 10. Jun 2006 (CEST)
        • Hab´s probiert. --Leumar01 09:36, 12. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - Ich fühle mich eigentlich erschöpfend informiert. Gerade gestern waren die Tierchen übrigens im Fernsehen zu bewundern, wie sie am Grund der Tiefsee einen riesigen Grauwal-Kadaver über Monate/Jahre allmählich skelettierten. -- Fice 11:28, 12. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Solider Artikel, der alle wesentlichen Aspekte dieser Tiergruppe erfasst. Wünschenswert wären noch Illustrationen der Anatomie mit ein oder zwei schematischen Zeichnungen. Ich werd aus den Beschreibungen zwar schlau, aber Leute mit wenig morphologischen Kenntnissen werden sicher nicht immer ganz folgen können. Der Schreibstil ist flüssig. Vielleicht schaffen es ja die Zoologen mal, die Cladogramme hübscher zu gestalten, ich finde die Darstellung recht unzeitgemäß hässlich. Aber das nur am Rande, denn diese Form ist ja WP-üblich. --Uwe G. ¿⇔? 01:32, 13. Jun 2006 (CEST)
    • Zu den KLadogrammen gab es schon etliche Diskussionen, wie man die zugleich bearbeitbar und einfach, auf der anderen Seite aber optisch einigermassen ansprechend gestalten könnte. In der Portaldisukssion Lebewesen sind auch ein paar Ansätze angeschnitten und ausprobiert worden - nix führte irgendwie zu einer praktikablen Lösung und auch die Nachfragen bei Programmierern war weitestgehend ergebnislos. Wenn du also eine Idee hast: her damit -- Achim Raschka 13:46, 13. Jun 2006 (CEST)
  • pro inhaltlich vertraue ich voll auf Achim und die Vorschreiber auch aus der KLA-Disk., stilistisch und optisch kann ich selbst beurteilen, dass das hier exzellent ist. JHeuser 18:25, 13. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Ich wiederhole mal ohne lange zu zögern mein Votum aus der KLA-Disk. Nebenbei finde ich es sehr verdienstvoll, das Achim über diese merkwürdigen Tiere so schöne Artikel schreibt. Gruß -- Andreas Werle 20:34, 13. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 10. Juni bis zum 30. Juni.

So. Das ist seit Bestehen der Lesenswerten Artikel mein erster Artikel, denn ich (auf Anraten einiger Leute) direkt hierher schicke. Der Artikel entstand als Tauschhandel, Vorschläge aus dem Review habe ich eingebaut. Also bitteschön: Tobt euch aus! Über konstruktive Kritik bin ich natürlich auch dankbar. Lennert B d·c·b 19:23, 10. Jun 2006 (CEST)

  • So leid es mir tut, aber dieser Artikel ist lesenswert (hätte nicht gedacht, dass ich so etwas einmal sage ;-)). -- Carbidfischer Kaffee? 19:51, 10. Jun 2006 (CEST)
    Damit man mir nicht vorwerfen kann, ich hätte meine Stimme nicht begründet: Der Artikel könnte noch eine kritische Durchsicht in sprachlich-stilistischer Hinsicht vertragen. Zudem fällt der Artikel für einen Exzellenten etwas knapp aus. Während der kulturgeschichtliche Teil, bei dem noch ein oder zwei Bilder schön wären, einigen Rechercheaufwand verrät, könnten die Abschnitte zu Feinbau, Entwicklung, Physiologie, Untersuchung und künstlichen Harnblasen noch etwas ausgebaut werden. Etwas ausführlicher und ohne die unschöne Aufzählung könnte auch der Teil über die Nichtsäuger ausfallen. Insgesamt wäre es wünschenswert, wenn der Fokus mehr auf Säugetieren im Allgemeinen und weniger auf dem Menschen läge. Alles in allem ein lesenswerter Artikel, der aber bei entsprechendem Aus- und Umbau durchaus Potential in Richtung Exzellenz hat. -- Carbidfischer Kaffee? 20:05, 10. Jun 2006 (CEST)
    Nach einigen Ergänzungen geht der Artikel langsam in Richtung Exzellenz, ich würde mir wünschen, dass der Abschnitt mit den Missbildungen noch besser in den Artikel eingepasst wird (etwas in der Art von „Bei der Entwicklung der Harnblase sind verschiedene Missbildungen möglich...“). Eine einzelne Überschrift ist dabei nicht das Mittel der Wahl. -- Carbidfischer Kaffee? 21:36, 12. Jun 2006 (CEST)
    Lennert hat mich weichgeklopft. Nun pro. -- Carbidfischer Kaffee? 20:30, 14. Jun 2006 (CEST)
  • lesenswert. ich fürchte, der rechercheaufwand für den kulturhistorischen teil reicht noch nicht ganz. da muss ethnologisch, bzw. volkskundlich doch noch einiges herauszuholen sein. der rest geht sicherlich in richtung exzellent.--poupou l'quourouce Review? 01:14, 11. Jun 2006 (CEST)
  • pro - ganz im Ernst: ich wüsste nicht, was man noch aus dem Thema rausholen könnte. Der Artikel enthält alles, was man in medizinischen, zoologischen und veterinärmedizinischen Fachbüchern über die Harnblase finden kann. Zur Anatomie und Feinbau gibt es für ein solch einfach gebautes Hohlorgan nicht mehr zu berichten, bei der Physiologie verhält es sich ebenso. Bei der Kulturhistorie wäre es vielleicht tatsächlich möglich, mit viel Recherche noch mehr zu finden, den Aufwand halte ich für einen Enzyklopädieartikel aber nicht wirklich für vertretbar. -- Achim Raschka 12:13, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Ebenfalls Pro. Ich möchte mich dabei Achims Begründung im wesentlichen anschließen. Anregung für den Artikel: es wäre meiner Meinung nach besser, den Abschnitt "Künstliche Harnblasen" als einfachen Absatz dem da drüber stehenden Abschnitt "Erkrankungen" zuzuordnen. Für einen eigenen Abschnitt ist das meiner Meinung nach zu kurz und zu speziell (liest sich derzeit eher wie eine News-Meldung), und der Zusammenhang zu Erkrankungen ist ja offensichtlich, da diese einen Ersatz überhaupt erst notwendig machen. Ausserdem finde ich die Bezeichnung "Künstliche Harnblasen" nicht ganz passend, da das Wort "künstlich" im Zusammenhang mit Organersatz eigentlich technische Lösungen wie das künstliche Herz AbioCor bezeichnet. Ich würde im Zusammenhang mit den Ersatzharnblasen eher von "gezüchteten Harnblasen" oder "Harnblasen aus Gewebezucht" schreiben. Richtige künstliche Harnblasen aus Polyurethan, Vibrationsalarm bei maximaler Füllung und externer Steuerung der Entleerung gibt es übrigens auch, ebenso wie Harnblasenersatz aus Darmabschnitten. Alternativ wäre also vielleicht auch ein längerer Abschnitt zum Thema "Harnblasenersatz" denkbar, der auf alle diese Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen eingeht. Notwendig für Exzellenz-Status halte ich das allerdings nicht. --Uwe 14:07, 11. Jun 2006 (CEST)
Danke für die Hinweise, ich hab's mal umgestellt. Über den Begrff "künstlich" hatte ich mich gestern schon mit Poupou unterhalten. Uns war aber leider nichts besseres eingefallen. Lennert B d·c·b 14:13, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Die speziellen klinischen (urologischen) Aspekte sind kompliziert. Die handelt man besser in einem eigenen Artikel ab. Wenn man zum Beispiel mehr über Infektionen der Harnblase mit multiresistenten Keimen bei Kathederisierung im Krankenhaus schreiben würde, was ja im klinischen Alltag ein nicht seltenes Problem ist, würde der Artikel einseitig umfangreicher werden. Das läßt man besser bei der Blasenentzündung. Für ein Hohlorgan ist eine Menge Kulturgeschichte dargestellt. Ich hätte auch erst mal lesenswert getippt, aber als Übersichtsartikel ohne die Ambition alles darzustellen ist der Artikel meiner Meinung nach schon Exzellent. Gruß -- Andreas Werle 16:25, 11. Jun 2006 (CEST)
  • pro, weil ich ihn gut recherchiert, durchweg verständlich, ordentlich aufgebaut und vernünftig illustriert finde. Gestern noch fand ich (wie von Carbidfischer bereits bemängelt) den Schreibstil in einzelnen Abschnitten noch etwas "unflott", aber da hat sich bereits vieles verbessert. Die Ausführlichkeit der "Kulturgeschichte" erfüllt auch meine Ansprüche durchaus. JHeuser 16:59, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra meiner Meinung nach noch zu viele inhaltliche und sprachliche Mängel, z.B. Anatomie: wobei es bei Frauen etwas niedriger liegt - ich weiß nicht, wie die Lagebeschreibung exakt heißt, kaudal wohl auch nicht(?). - Physiologie: Reflex ... ebenfalls im Nervus pervinus verlaufend, ungenau, Reflexbahnen verlaufen in Nerven. - Bei ca. 200 ml wird das Bedürfnis verspürt, die Blase zu entleeren. In der Einleitung steht eine andere Zahl (oder bezieht sich die hier nicht auf den Menschen?). Frage: Wieso ist die Muskulatur der Blasenwand lichtdurchlässig? --Thoken 00:31, 13. Jun 2006 (CEST)
Hm. Was man (=ich) manchmal für Zeug schreibt ist erschreckend. Danke für die Hinweise. So besser? Zum Füllvolumen: Da sind sich die Bücher nicht einig, das hängt auch von verschiedenen Faktoren (Geschlecht, Größe, außerdem kann die Blase bis zu einem gewissen Grad "ausleiern") ab. Ich habe jetzt aber zumindest einheitliche Werte genommen. Zur Lichtdurchlässigkeit: Das war mehr eine Interpretation von mir und Poupou, da Harnblasen früher als Fenstermaterial verwendet wurden. Wobei lichtdurchscheinend das wahrscheinlich am ehesten träfe. Ich hab's aber mal entfernt. Lennert B d·c·b 00:51, 13. Jun 2006 (CEST)
Weitere Beispiele - ich wurde gefragt, den Artikel nochmal zu lesen:
  • Die Unterscheidung in "echte Harnblasen" (Säuger) und "harnblasenähnliche Organe" (Nichtsäuger) verstehe ich nicht. Die enge Säuger-spezifische Definition in der Einleitung erzwingt den Satz "Eine echte Harnblase in der hier beschriebenen Form gibt es nur bei den Säugetieren, trotzdem sind analoge Organe auch bei anderen Wirbeltieren ausgebildet". Bei Nichtsäugern heißt das Organ doch ebenfalls "(Harn-)Blase" und hat Aufgaben, wie sie das Organ auch bei Säugern hat? Passt da das Attribut "echt" für die Blase der Säugetiere und die enge Definition?
  • Wasserrückresorption und Ablagerung von im Harn gelösten Stoffen in der Blasenwand bei manchen an Trockenheitsperioden angepassten Amphibien und Reptilien fehlen - zur vergleichenden Anatomie und Physiologie gibt es vermutlich noch mehr, das in den Artikel müsste. Ein gutes Beispiel, wie auf mehrere Tier vergleichend eingegangen werden kann, ist der vom Thema her verwandte Artikel Urin.
Sorry, bei den Tiersachen muß ich passen, da hatte ich Hilfe (von den Leuten über und unter dir um genau zu sein ;)
  • Die traumatische Blasenruptur oder Hinweis darauf und die Kontrastmitteldarstellung zur Diagnose fehlen  Ok
  • Ontogenese/Missbildungen: Urachuszyste fehlt, Blasenekstrophie gibt eine andere Krankheitshäufigkeit an
Urachusfistel ist jetzt drin, und alle anderen Arten von Urachuspersistenzen auch. Zur Ekstrophie: die AWMF gibt 1:10-40000 an, den Wert habe ich jetzt übernommen. Was mir aber aufgefallen ist, meine erste Quelle und die AWMF sprechen von Geburten, Blasenekstrophie jedoch von Lebendgeburten. Vielleicht resultiert der Unterschied hieren.
  • Historisches: Hinweis auf Steinschneiden (Lithotomus) fehlt  Ok
  • "Unwillkürliche Miktion, die vorher eine Entleerung ausgelöst hätte" als Grund für die behauptete Unwahrscheinlichkeit von Brahes angeblicher Blasenruptur ist nicht plausibel: Bei akutem Harnverhalt ist unwillkürliches Harnlassen eventuell nicht möglich. --Thoken 21:00, 15. Jun 2006 (CEST)
Den Satz habe ich rausgenommen, da habe ich nicht dran gedacht.
Einrückungen sind von mir. Vielen Dank, Lennert B d·c·b 21:53, 15. Jun 2006 (CEST)
  • Pro, die meisten Kritikpunkte wurden mittlerweile beseitigt. Solider und fundierter Artikel. --Uwe G. ¿⇔? 01:16, 13. Jun 2006 (CEST)
  • Pro, habe nichts an dem Artikel auszusetzen. --Bgqhrsnog 19:28, 15. Jun 2006 (CEST)
  • Anmerkung zu den "Tiersachen" (s. o.): Auch mir erscheint der ausschließliche Bezug auf die Säugetiere nicht ganz schlüssig dargestellt. Zumindest wird nicht deutlich, wieso die Harnblase der weiblichen Rochen und Haie, der Amphibien, der Schildkröten und mancher anderer Reptilien eigentlich nicht so heißen soll! Zum Abgleich zitiere ich hier einfach mal die komplette Eintragung im "Lexikon der Biologie" (Herder, 1985):
"Harnblase, Vesica urinaria, dehnbares Hohlorgan zur Harnspeicherung, bei den meisten Wirbeltieren ausgebildet. Die H. entsteht ontogenetisch als Ausstülpung der Kloake. Bei Säugern und dem Menschen besteht die Harnblasenwand aus geflechtartig angeordneter glatter Muskulatur, die die Größe der H. deren Füllungszustand anpasst (...). Die Entleerung erfolgt durch Kontraktion der Wandmuskulatur, wobei der Blasenschließmuskel entspannt ist. Die Steuerung der Blasenmuskulatur erfolgt über Zentren im Rückenmark (reflektorisch) und in der Großhirnrinde (willkürlich). Die Zuleitung des Harns der Niere zur H. erfolgt über den Harnleiter (Ureter), die Ableitung aus der H. über die Harnröhre (Urethra) bzw. die Kloake. - Eine H. fehlt manchen Reptilien (Doppelschleichen, Warane, Krokodile, Schlangen) und den Vögeln (Ausnahme: Strauß). Bei Fröschen und Schildkröten dient die H. auch als Wasserreservoir." -- Fice 23:39, 15. Jun 2006 (CEST)
Die Harnleiter münden bei den Nichtsäugern nicht in die "Harnblase", eine verbindliche Benennung gibt es leider nicht wie durch die Nomenklatur in der Veterinärnanatomie. Auch funktionell gibt es Unterschiede. In der tiermedizinischen Literatur wird daher die Harnblase der Nichtsäuger oft als Harnbeutel bezeichnet. Letzendlich steht es auch so im Artikel. --Uwe G. ¿⇔? 01:03, 16. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 11. Juni bis zum 1. Juli.

  • Pro: Ich finde den Artikel gut, weil er über ein warmes Thema erzählt, sehr viele Informationen enthält, gut geglidert und gut aufgebaut ist. -- Kirschglocke 13:14, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra zu listenhaft. Orte und Personen gehören in Unterartikel ausgelagert. Stattdessen sollte mehr zur Bedeutung, Erfolg usw. kommen. Julius1990 13:18, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Contra - ist eher eine Art zerrissene Nacherzählung mit überbordenden Details, für die nicht jedes Mal eine extra-Überschrift nötig wäre. Unter einem enzyklopädisch seriösen Artikel stelle ich mir was anderes vor. Also: Aus der detailreichen Nacherzählung eine deutlich verkürzte Inhaltszusammenfassung machen - und eine bislang nahezu fehlende Rezeption einfügen. So wie jetzt, scheint mir der Artikel distanzlos fanbestimmt - noch nicht mal lesenswert - tut mir leid (bei aller Mühe, die sich der Autor gemacht hat). --Ulitz 13:42, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Contra - Leider nein. Eine naiv geschriebenes, teilweise sehr unpräzises Glossar zu einzelnen Personen und Orten aus dem Buch- das muss komplett neu geschrieben werden, um zu einem guten Artikel zu werden. --Nina 13:45, 11. Jun 2006 (CEST)
  • contra diese aufzählung wird dem wirklich guten und wichtigen buch leider überhaupt nicht gerecht.--poupou l'quourouce Review? 15:07, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Contra. Neben dem schon gesagten sei auch auf formelles verwiesen, wie die exzessive Mehrfachverlinkung, die auch noch meist im Zirkel auf den Artikel führt. Hier bitte Wikipedia:Verlinken beachten. --Pischdi >> 16:02, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra charmantes Thema laienhaft umgesetzt. Für ein kulturell-germanistisch interessantes Werk noch nicht einmal lesenswert. Sollte ausgebaut werden. Eine teilweise Auslagerung in Unterartikel wäre hingegen m.E. sinnlos.... die üblichen LA-Experten würden sich lediglich die Hände reiben.--Nemissimo 11:37, 12. Jun 2006 (CEST)
Sanmmelartikel sind per MB "legalisiert" Julius1990 14:47, 12. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra Das beste am Artikel fand ich immer noch den Link zum Gleisplan ;-) Im Ernst: Ich schließe mich meinen Vorrednern an, daß eine reine Inhaltsangabe kein Bapperl verdient hat. --Kantor.JH 13:04, 13. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra zu listenhaft --ALE! ¿…? 19:11, 15. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra meines Erachtens noch micht mal lesenswert. --Kai11 23:07, 16. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 11. Juni bis zum 1. Juli.

Bad Kleinkirchheim ist eine Gemeinde im Bezirk Spittal an der Drau in Kärnten. Der heute als Heilbad und Luftkurort ebenso wie als Skigebiet bekannte Ort in einem Tal der Gurktaler Alpen war zur Mitte des 20. Jahrhunderts noch vorwiegend bäuerlich geprägt.

Wurde vor einiger Zeit mit viel positivem Echo in die Lesenswerten gewählt, einige Dinge wurden während und nach der Kandidatur noch erweitert. Mir fällt nichts mehr ein, was an dem Artikel noch zu ergänzen wäre, ohne ihn unverhältnismäßig aufzublasen. Aber vielleicht hat einer von euch eine Idee. --Popie 16:52, 11. Jun 2006 (CEST)

  • Pro Hat mich schon bei den Lesenswerten stark überzeugt. --Geiserich77 17:04, 11. Jun 2006 (CEST)
  • pro - mehr kann man wohl aus einer 2.000-Seelen-Gemeinde kaum herausholen. Griensteidl 18:24, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Eine wirklich excellenter Artikel. --Karl-Heinz 19:02, 12. Jun 2006 (CEST)
  • Pro -- Chaddy ?! Bewertung 10:27, 14. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Nice one. --Michael S. zufrieden? unzufrieden? 20:48, 14. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 11. Juni bis zum 1. Juli.

Else Ury ist unter anderem Autorin der Kinderbuchreihe 'Nesthäkchen'. Sie wurde 1943 im KZ ermordet. Als Hauptautorin wie immer ohne Stimmabgabe. --BS Thurner Hof 17:46, 11. Jun 2006 (CEST)

  • Typische Arbeit der Hauptautorin. Mit anderen Worten: ein fettes Pro, wenn auch von einem Laien. Marcus Cyron Bücherbörse 21:20, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Eigentlich hatte ich mir den Review für heute vorgenommen, nun ist der Artikel nominiert. Ich finde ihn ziemlich klasse, deshalb auf jeden Fall pro. Was mich irritiert ist die Rechteangabe Public Domain für das 50er-Jahre Nesthäkchen-Cover - stimmt das? Gruß -- Achim Raschka 22:19, 11. Jun 2006 (CEST)
Ich fürchte, dass Du mit dem Bild recht hast. Ich habe es - zugegebener Weise mit schwerem Herzen - rausgeschmissen. --BS Thurner Hof 22:39, 12. Jun 2006 (CEST)
  • Pro. Ich wollte's eigentlich nur mal überfliegen, aber dann hab ich's doch komplett gelesen. Sprachlich war er noch etwas *hüstel* ungeformt, da hab ich versucht das etwas zu glätten. Da ich aber weder von der Materie noch von der deutschen Sprache übermäßig Ahnung habe sollte man vielleicht nochmal über meine Edits drüber schauen, ob ich nichts entstellt habe. Bei dem Buchtitel kommen mir auch etwas Zweifel, ansonsten ist es ein schöner Artikel. Lennert B d·c·b 00:40, 12. Jun 2006 (CEST)
Danke, Lennert B für die Korrekturen. Sollte es jemals einen VHS-Kurs Ich lerne es, so geduldig mit fertiggestellten Artikeln zu sein, dass ich noch zwei, drei Tage warte und die ausgedruckte Form sorgfältig auf Grammatikfehler durchlese, dann sollte ich die erste sein, die sich dafür anmeldet. --BS Thurner Hof 22:39, 12. Jun 2006 (CEST)
  • Contra so lange meine Anfragen aus dem Review und auf der Diskussionsseite ignoriert werden :) --Nina 22:52, 12. Jun 2006 (CEST)
siehe Diskussionsseite. --BS Thurner Hof 23:09, 12. Jun 2006 (CEST)
  • pro: Umfassende, gut zu lesende Darstellung. Als Kind habe ich die Nesthäkchen-Bücher sämtlich mehrfach gelesen, ich erinnere mich lebhaft an alle Details und ich staune, wie unkritisch man damals doch war. "Werkübersicht" meint wohl das Gesamtwerk? Ist zwar lang, aber Kürzen fiele mir auch schwer. --Nina 23:31, 12. Jun 2006 (CEST)
  • auch ich habe die bücher verschlungen und immer wieder ausgeliehen. im artikel finde ich den absatz über else urys ehelosigkeit etwas merkwürdig. einerseits sind die aussagen, wie der artikel auch bekennt, völlig spekulativ, andererseits vermittelt er doch, es sei notwendig ein leben ohne ehemann zu rechtfertigen. das grenzt denn doch an pov. alles andere überzeugt mich jedoch sehr, daher pro.--poupou l'quourouce Review? 15:15, 13. Jun 2006 (CEST)
Ich stimme Dir völlig zu, dass Ehelosigkeit normalerweise nicht zu thematisieren ist. Bei Else Ury muss man es meines Erachtens aber ansprechen, weil in ihren Büchern die Ehe für Frauen das Lebensziel war. Da die Dokumente über ihr Leben weitgehend vernichtet sind, kann man keinen belegbaren Grund geben, warum sie selber ehelos blieb. Die Spekulationen, die ihre Biografin Marianne Brentzel dazu anstellt, vermitteln aber m.E. ein gutes Gefühl für die Lebenssituation, in der sich Else Ury und ihre Zeitgenossinnen befanden. Das dies eine Meinung ist, die richtig oder falsch sein kann, ist sozusagend zweimal angegeben; bevor die zwei Erklärungsansätze aufgeführt werden (der Hinweis mit dem "Kunstgriff") und anschließend mit dem Hinweis, dass das spekulativ ist. Aus meiner Sicht ist es damit so deutlich als Meinung gekennzeichnet, das es mit dem NPOV, dem wir uns ja verpflichtet fühlen, vereinbar ist. --BS Thurner Hof 23:23, 13. Jun 2006 (CEST)
ich finde ja auch, dass du das formal sehr elegant gelöst hast - ich halte die bücher in ihrer thematik aber schlicht auch für an dem damaligen jugendbuchmarkt orientiert und finde das thema ehelosigkeit ist einfach überbetont.--poupou l'quourouce Review? 00:51, 14. Jun 2006 (CEST)
  • pro, auch wenn ich ein Junge bin ;) .... hatte den Artikel schon lange auf meiner Beobachtungsliste und bin richtig erstaunt, was die Reviewleute noch alles rausgeholt haben ;) --slg 23:46, 13. Jun 2006 (CEST)
  • pro, weil der Artikel wichtig ist und es verdient.Elchjagd 08:35, 15. Jun 2006 (CEST)

Wirklich exzellent!! Ich informierte mich im Rahmen der Fußball-Begegnung Portugal - Angola darüber, wo auf der Welt noch Portugiesisch gesprochen wird. Nicht nur diese Frage wird im Artikel ausführlich beantwortet, es werden auch die Unterschiede zum "portugesischen Portugiesisch" sowie die verschiedenen Dialekte (sowohl in Portugal als auch in den anderen Ländern) behandelt. Jeder Vergleich sowie auch die portugiesische Grammatik werden mit ausführlichen Beispielen und Vokabeln erklärt. Nach dem Lesen dieses Artikels hat man das Gefühl, sogar ein bißchen Portugiesisch zu können... Äußerst informativ und unterhaltsam!!

  • Der Artikel ist erst im Januar hier abgewählt worden und auch in der Lesenswert-Kandidatur gescheitert (s. Diskussion). Obwohl ich ihn sehr gut finde (als Laie) sollte er doch erstmal richtig nachbearbeitet werden und dann vielleicht erstmal eine Stufe niedriger kandidieren. Gruß -- Achim Raschka 22:22, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra - die Sprachgeschichte endet im 16. Jh. und das Duzen/Siezen beansprucht bereits die Hälfte des Grammatik-Kapitels. --Kapitän Nemo 22:33, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra Der Artikel ist vor ein paar Monaten abgewählt worden und fiel im Anschluß auch bei den Lesenswerten durch, also lieber erstmal dort probieren. Eigentliches Argument für mein contra ist aber, daß die Hauptkritikpunkte aus der Abwahl noch nicht ausgeräumt worden sind. Da der Artikel aber mE trotzdem sehr gut ist und durchaus Potential zum Exzellenten hat, schlage ich ein Review vor. --Sentry 00:00, 12. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 13.Juni bis zum 3.Juli

Ein, wie ich finde, hervorragender Artikel über eine Herausragende Persönlichkeit in den USA des 19.Jahrhunderts. Der Artikel fasst alle wichtigen Daten und Ereignisse seines Lebens zusammen und bietet eine vortreffliche Übersichtlichkeit. -- DonJames 12:11, 13. Jun 2006 (CEST)

  • Noch Kontra: Ein ansprechender Artikel über den so genannten Helden der Schlacht von Gettysburg. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass darin noch einige Ausdrucks- und Verlinkungsfehler sowie Plenks [5] begraben sind. (Bspl.: „Ein Sohn wurde Joshua L. und „Fanny“ Chamberlain 1858 geschenkt, Harold Wyllys.“) Zudem fehlt ein wie auch immer gearteter Beleg der Zitate, die zum Ende des Artikels zu finden sind. Im Übrigen bleiben bei der Beschreibung seiner nichtmilitärischen Karriere folgende Punkte ungeklärt: Bei dem Aufbegehren der Bürger gegen die umstrittene Gouverneurswahl von 1879 fehlt mir die nähere Erläuterung. Warum war die Wahl umstritten? Welche Fächer unterrichtete er an der Yale University? In welcher Weise sammelte er politische Verdienste in seiner langjährigen Tätigkeit als Gouverneur von Maine? mfg --Herrick 13:10, 13. Jun 2006 (CEST)
  • Pro ein sehr gut geschriebener, ausführlicher Artikel über einen Unionsgeneral;flüssig zu lesen, deshalb ein pro--Stephan 14:58, 13. Jun 2006 (CEST)
  • Noch ein Argument gegen die jetzige Fassung. Selbst laut http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Governors_of_Maine hat Chamberlain "lediglich" die übliche Amtsperiode von vier Jahren als Gouverneur gedient. Gleichwohl steht in der Einleitung "Nach dem Krieg war er lange Zeit Gouverneur seines Heimatstaates." Fehldeutung von "for four terms"? Zum Präsentieren des Gewehrs (Ehrensalut) vgl. McPherson, S. 836. Einige der o.e. Kritikpunkte werden anscheinend behoben. --Herrick 15:50, 13. Jun 2006 (CEST)

Hallo, ja, ich bin gerade dabei, die angesprochenen Fehler zu verbessern. Das mit Yale war leider falsch und wurde gestrichen. Verbessert wurde die Formulierung in der Einleitung, ebenso die Sache mit dem Präsentieren des Gewehrs. Auf die Geschichte bei der Wahl bin ich mehr eingegangen, und die Zitate sind (bis auf eines, da suche ich noch), belegt. Gruß --www.WBTS-Forum.de 16:08, 13. Jun 2006 (CEST)

  • Pro Nachdem die oben angesprochenen Mängel und Fehler nun behoben sind, kann auch ich mich dazu entscheiden, diesem Artikel meine Stimme zu geben. Ist wirklich sehr gut gemacht und vor allem nicht mit heldenhaften Tönen gefärbt, wie so manches überr Chamberlain. --ElSupremo 19:03, 14. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 13. Juni bis zum 3. Juli

Der Artikel gibt Einblicke in die chinesische Gesellschaft zur Zeit des Umbruchs von einer feudalistischen Monarchie zum modernen Staat und gibt damit auch Rückschlüsse auf das Denken in der heutigen chinesischen Gesellschaft. Der knappe Abriß der Kurzgeschichte macht neugierig auf das Original. -- 85.180.154.106 21:45, 13. Jun 2006 (CEST)

  • Kontra ohne Quellen gaht bei so etwas gar nichts. Absichten etc. müssen belegt werden. Julius1990 12:06, 15. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 14. Juni bis zum 4. Juli.

Dieser Artikel aus meiner Serie über den Essener Domschatz und die für diesen wichtigen Äbtissinnen wurde nach der einstimmigen Lesenswert-Abstimmung noch um zwei Abschnitte über die Aktivitäten dieser Äbtissin außerhalbs Essen ergänzt.

neutral als Hauptautor. -- Tobnu 20:29, 14. Jun 2006 (CEST)

  • Abwartend mit Tendenz zum Pro. Ich würde mir wünschen, dass die eigentliche Biografie noch etwas ausführlicher gestaltet wird. Auch ein paar mehr Worte zum Kreuznagelreliquiar wären nicht schlecht. Ansonsten gibt’s von meiner Seite wenig zu meckern. -- Carbidfischer Kaffee? 23:55, 14. Jun 2006 (CEST)
Die eigentlichen Biografie auszubauen ist schwer: Wir kennen viele ihrer Taten, aber die wirklich greifbaren Daten sind wenige - selbst das Testament ist nicht datiert. Beim Kreuznagelreliquiar habe ich ein paar Detais ergänzt. -- Tobnu 12:59, 15. Jun 2006 (CEST)
  • pro, ein toller, ausführlicher und spannend geschriebener Artikel. --BS Thurner Hof 23:40, 15. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - ich finde den Artikel einfach gut. Marcus Cyron Bücherbörse 13:39, 16. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 15. Juni bis zum 5. Juli.

Ein Enzym ist ein Protein, welches eine chemische Reaktion katalysiert, also begünstigt. Enzyme spielen eine tragende Rolle im Stoffwechsel aller lebenden Organismen, fast sämtliche biochemischen Reaktionen, von der Verdauung bis hin zum Kopieren der Erbinformation, werden von Enzymen katalysiert und gesteuert.

Dieser Artikel hat vor kurzem das Prädikat Lesenswert erhalten und strebt nach höherem. Als Einsteller erstmal neutral. --Leuchtbakterienenzym 10:49, 15. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 15. Juni bis zum 5. Juli.

Anna May Wong (1905-1961) war der erste weltweit bekannte amerikanische Filmstar chinesischer Herkunft. Ihre Biografie erlaubt jedoch auch tiefe Einsichten in den Rassismus und die ethnischen Stereotypen Hollywoods. Der Artikel hat in der Lesenswert-Wahl viel Zustimmung gefunden. Anregungen, die dort vorgebracht wurden, habe ich inzwischen umgesetzt. Aufmerksamen Beobachtern wird auch nicht entgangen sein, dass die Zahl der roten Links abgenommen hat; ich arbeite weiter daran. --Stilfehler 16:48, 15. Jun 2006 (CEST)

  • pro Natürlich fast per se ein interessantes Thema, es ist aber nicht nur geschickt ausgewählt, sondern auch mustergültig bearbeitet. Hätte mE gleich hier kandidieren können – für mein Gefühl derzeit einer der besten, wenn nicht der beste Schauspielerartikel in der deutschen Wikipedia. --Rainer Lewalter 17:42, 15. Jun 2006 (CEST)
  • pro: toller Artikel, hat während der KLA-Runde nochmals zugelegt. --JHeuser 19:07, 15. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Referenz-Artikel für einen Artikel über Filmschaffende. --hhp4 µ 21:27, 15. Jun 2006 (CEST)
  • pro, siehe Vorredner. --BS Thurner Hof 23:37, 15. Jun 2006 (CEST)
  • Pro ohne Einschränkung. --Catrin 10:48, 16. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - siehe Hhp4 Marcus Cyron Bücherbörse 13:40, 16. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 16. Juni bis zum 6. Juli.

  • pro Frisch zum Lesenswerten gekürt, meiner Meinung nach mehr als das. --Popie 21:58, 16. Jun 2006 (CEST)

Wiederwahlkandidaten

Ersetze bitte den {{Exzellent}}-Baustein durch {{Exzellent Wiederwahl}} im hier kandidierenden Artikel.

Wie bei den normalen Kandidaten wird auch bei der Wiederwahl wie folgt abgestimmt:

  • Pro = für Wiederwahl, exzellent
  • Neutral = neutrale Haltung
  • Contra = gegen Wiederwahl, nicht exzellent

Diese Kandidatur läuft vom 9. Juni bis zum 29. Juni.

Bin zufällig auf den Artikel gestoßen und habe, nachdem ich ihn durchgelesen habe festgestellt, dass er den Exzellenz-Kriterien nicht mehr entspricht: Sehr kurz, Abschnitte, die nur aus ein paar oder gar nur einem einzigen Satz bestehen, insgesamt mehr Bildergalerie als Text. Außerdem: Angesichts der Tatsache, dass aus dem Themenbereich Biologie schon sehr viele Exzellente gibt, stellt sich hier die frage, was an diesem Artikel noch exzellent sein soll. Deshalb Kontra Antifaschist 666 16:14, 9. Jun 2006 (CEST)

  • Contra. -- John N. (Diskussion) 16:20, 9. Jun 2006 (CEST)
  • Dann erhebt sich die Frage, ob die Exzellenzkriterien seit der Erstwahl verschärft wurden - die Erwartungshaltung sicher. Denn der Artikel ist nicht kürzer sondern länger und auch genauer geworden. Dass viele Biologieartikel exzellent sind, kann ja wohl nicht als Kriterium dienen - oder gibt es eine Quotenregelung, dass nur 1-2% aller Artikel exzellent sein dürfen. Die Bilder illustrieren den Artikel - brauch man ja wohl bei einer Pflanze, die kaum jemand aus eigener Anschauung kennt. Pro - auch wenn man mir als gelegentlichem Mitautor Parteilichkeit vorwerfen kann. -- B.gliwa
  • Contra. Kapitel, die aus einem Satz bestehen, sind nicht ganz das, was ich von einem exzellenten Artikel erwarte. -- Carbidfischer Kaffee? 10:00, 10. Jun 2006 (CEST)
  • Pro Als jemand, der in Schweden die besagte Marmelade schon essen durfte, die Beere in der Realität gesehen hat und daher dem Artikelgegenstand etwas näher steht, sehe ich keinen Grund den Artikel zur Disposition zu stellen. Wenn es zu den Krankheiten dieser Beere (Moltebeere#Krankheiten) nicht mehr zu sagen gibt, dann fällt zwangsläufig auch ein Absatz kürzer aus. --Herrick 13:20, 13. Jun 2006 (CEST)
  • Pro An dem Artikel sind keine störenden Längen, alles Wichtige wird gesagt, die Bilder sind gut, die Sprache ist gut. Was wollt ihr mehr? JKn sprich! 16:45, 14. Jun 2006 (CEST)
  • Contra - Lesenswert OK aber nicht exzellent. Sprachlich holpert es öfters mal wie z.B. hier: "...die männliche Pflanze viele Staubfäden mit dicken gelben Köpfchen, den aufgesetzten Staubbeuteln, trägt.". Manche Sätze werden zudem mit übertriebener Kommasetzung regelrecht zerstückelt, so z.b. hier: "Die Moltebeere ist eine robuste Pflanze, prinzipiell aber, wie viele Rosengewächse, anfällig unter anderem für Sternrußtau und die Brennfleckenkrankheit.". Die ersten beiden Kapitel sind deutlich "unterwikifiziert", z.B. wäre eine Verlinkung von Blüte, Kronblätter, Kelchblätter, Zweihäusigkeit sinnvoll. Literatur wiederum ist in der Tat exzellent, dafür sind die Weblinks sehr dürftig (google spuckt 13.800 Treffer für Moltebeere aus, teils ganz nette Sachen). Fazit: Im Vergleich zu anderen gleichartigen Artikeln m.E. nicht mehr exzellent aber auf jeden Fall lesenswert. Gruss Martin Bahmann 20:01, 14. Jun 2006 (CEST), der Dank eines finnischen Kollegen auch schon "Lakka" getrunken und Moltebeerentorte gegessen hat.
  • Nach den Umformulierungen seit der Kandidatur gebe ich jetzt auch mein Pro ab; das Argument "zu kurz" kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Davon ab: Schmecken wirklich lecker! ;-) --Kantor.JH 13:09, 15. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 11. Juni bis zum 1. Juli.

ich bin hauptverantwortlich für diesen beitrag. die exzellenzkandidatur habe ich verschlafen, exzellent ist er nicht (das hab ich bereits im märz festgestellt als ich diese bewertung bemerkte). mein antrag: bitte abwählen und ins review stellen. vielleicht dann nach entsprechenden änderungen eine anständige kandidatur bei den lesenswerten, das selbe gilt übrigens auch für den wendehals. Scops 17:28, 11. Jun 2006 (CEST)

  • Kontra Sehe ich genauso Antifaschist 666 17:32, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Contra - habe mich heute morgen schon gewundert, wieso der Artikel bei den Exzellenten steht. Lesenswert würde ich wohl meinen, aber (noch?) nicht exzellent.--Thomas Roessing 19:30, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Neutral - Ich denke, der Hauptautor wird am besten wissen, was er an dem Artikel vermisst. Ich finde ihn weiterhin im Rahmen einer Enzyklopädie überragend (= exzellent), mag mich einer durch Scops initieerten Abwahl aber auch net sträuben. Anders sieht es allerdings beim Wendehals aus, der ist nochmals eine Stufe besser und imho zu recht in den Exzellenten gelistet. Gruß -- Achim Raschka 22:25, 11. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra - Von exzellenten Artikeln bin ich mehr gewohnt was Umfang und Bebilderung angeht. Auch die meisten lesenswerten Artikel sind umfangreicher. J C D 01:45, 12. Jun 2006 (CEST)
  • Neutral -- Muß immer gleich einen Artikel zur Abwahl stellen werden? Reicht nicht erstmal ein Review aus, um die Lücken die einem aufgefallen sind zu klären und zu beheben? Später ist eine Abwahl immer noch möglich anstatt den Artikel jetzt von den Exzellenten zu Lesenswerten und nach Review vielleicht wieder zu den Exzellenten zu wählen! Wanduran 14:30, 13. Jun 2006 (CEST)
  • Pro -der Artikel gibt alles was man von einer allg. Enz. erwarten kann. Dass die wissenschaftliche Diskussion bzgl. der Taxonomie nicht abgeschlossen ist, wird deutlich; das daher keine definitive Einordnung erfolgen kann auch - das kann aber dem Artikel nicht angelastet werden. Sicher kann man daraus eine Monographie machen, m.E. ist Umfang kein Exzellenzkriterium per se. B.gliwa 15:58, 13. Jun 2006 (CEST)

Diese Kandidatur läuft vom 14. Juni bis zum 4. Juli.

In der Lesenswert-Diskussion zu Simple Network Management Protocol kam die Frage auf, warum der Artikel exzellent ist ... nach Ansicht der Artikel-Diskussion von Transmission Control Protocol, wo bereits diverse andere diese Frage stellten, stelle ich den Artikel also zur Wiederwahl -- Sven-steffen arndt 15:07, 14. Jun 2006 (CEST)

  • Kontra In der Tat ist die Strktur des Artikels (wie hier an mehreren Stellen kritisiert) ziemlich dürftig. Vor allem wird der Laie in der ersten Erklärung gleich auf Voll- und Halfduplex verwiesen, es fehlt eine einfache, für den nicht-fachkundigen verstädnöiche Erklärung. Inhaltlich gibt der Artikel wohl durchaus ein Exzellent her, ist es in dieser Form aber leider nicht. · blane ( ♪♫♪ · ) 16:23, 14. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra Mit so viel Fachchinesisch auf einmal wurde ich in noch keiner einzigen Informatik-Vorlesung bombadiert. Meiner Meinung nach daher nicht einmal lesenswert. --Novil Ariandis 10:40, 15. Jun 2006 (CEST)
  • Pro - Der Artikel ist ausführlich und vollständig ohne bei den einzelnen Punkten zu sehr ins Detail zu gehen. Möglichkeiten zur Verbesserung der Verständlichkeit sind eher minimal. Man erhält einen guten Überblick darüber, was TCP alles kann und wie die Kommunikation mit diesem Protokoll funktioniert. Das die vielen Funktionen von TCP scheinbar einige hier überfordert, ist kein Grund was an dem Artikel selbst auszusetzen. Dabei werden die einzelnen Techniken jeweils ausführlich erklärt. Unter den Artikeln der Netzwerktechnik gehört dieser mit Sicherheit zu den Besten. --Stefan2 19:14, 15. Jun 2006 (CEST)
So so, indem ich das Fachchinesisch bemängelt habe, habe ich damit also gleichzeitig offenbart, dass ich geistig nicht in der Lage bin, TCP/IP zu verstehen... Wow, dazu fällt mir zwar einiges ein, aber ich sage es besser nicht. --Novil Ariandis 00:48, 16. Jun 2006 (CEST)
An Stefan2. Deine Art mit Kritik am Artikel umzugehen -> "Das die vielen Funktionen von TCP scheinbar einige hier überfordert, ist kein Grund was an dem Artikel selbst auszusetzen." und durch Mutmaßungen über die eventuelle Überforderung einzelner Leser darauf zu reagieren, halte ich nicht für sehr konstruktiv. Nebenbei ist es auch dem "persönlichen Klima" zwischen den einzelnen Autoren nicht gerade bekömmlich. Der Artikel ist ja gut ! Dennoch kann man einiges noch verständlicher und einfacher ausdrücken, ohne das Niveau fachlich zu senken. Ich habe im ersten Drittel des Artikels mal einige Veränderungen vorgenommen. Einen Waitstate kann man auch als Wartezyklus beschreiben. Zu RFC, Voll und Halbduplex habe ich kurze erklärende Nebensätze eingebaut. Ebenso ein kurzen Satz, wozu man überhaupt eine Sequenznummer braucht. Inkrementiert und dekrementiert durch erhöht und erniedrigt ersetzt. Bei der Windows-DLL und dem Kernel ist nun erwähnt, dass es sich um die Konzepte einzubindende Bibliotheksroutine versus Funktion im Systemkern handelt. Die Flags und den Buffer, deren Kenntnis wohl kaum zur Allgemeinbildung gehören, habe ich erklärt (die waren noch nicht mal verlinkt). Der Begriff Router war auch nicht verlinkt. Hoffe, du bist mit den Änderungen einverstanden. In der Weise kann man sicher am Rest des Artikels noch das ein oder andere klarer und nachvollziehbarer ausdrücken, bzw. einfacher ausdrücken. Gruß Boris Fernbacher 10:09, 16. Jun 2006 (CEST)
Sicherlich mag der Artikel durch seine Vielzahl an Informationen, für einige erst mal abschreckend wirken. Aber wenn man ihn sich genau durchließt, dann erkennt man, daß das Protokoll Punkt für Punkt ausführlich und verständlich erklärt wird und daß das ganz doch nicht so schlimm ist. Deshalb war meine Vermutung, daß eher die Fülle an Informationen hier einige zu einem negativem Votum bewegt. Wenn es anders ist, dann könnt ihr es meinetwegen schreiben, aber derartig aggressive und inhaltlose Kritik weise ich entschieden zurück. Ich habe nie jemand geistige Beschränktheit unterstellt und so was rein zu interpretieren gehört sich nicht. Wenn man anderer Meinung ist, dann braucht man nicht gleich unhöflich zu werden. An Boris Fernbacher: Ich habe nicht an dem Artikel mitgearbeitet und habe deshalb auch keine Probleme damit, wenn Sie etwas hinzufügen. Wenn Sie sich unsicher sind, dann empfehle ich es direkt auf der Diskussionsseite von TCP anzusprechen. --Stefan2 13:52, 16. Jun 2006 (CEST)
Ich wollte hier niemand beleidigen, und auch nicht unhöflich sein. Wenn es evtl. so rübergekommen ist, tut es mir leid. Also bleiben wir am besten locker. Gruß Boris Fernbacher 17:13, 16. Jun 2006 (CEST)
  • Kontra Siehe Begründungen von blane und Novil Ariandis. Gruß Boris Fernbacher 19:16, 15. Jun 2006 (CEST)
  • Insgesamt Pro. Es spricht deutlich für diesen Artikel, daß ich selbst als Laie diesen fast komplett verstanden habe. An der einen oder anderen Formulierung kann (und sollte!) man in Richtung "Verständnis" sicherlich noch feilen; aber eigentlich möchte ich noch auf ein ganz anderes Problem hinweisen: Wenn dieser Artikel wegen fehlender "Laienverständlichkeit" den Excellent-Status verliert und damit "nur" lesenswert wird, sollte das angesprochene Simple Network Management Protocol auf keinen Fall als "lesenwert" betitelt werden, da es da doch noch Welten zwischen gibt. Wir haben hier nun zwei rein "technische" (und zudem thematisch ähnliche) Artikel vor uns und sollten das auch Nutzen, um das Verhältniss zwischen "Fachgesimpel" und "Verständlichkeit" mal DEUTLICH zu klären. --Kantor.JH 22:26, 15. Jun 2006 (CEST)
hier geht es nur um diesen Artikel - Auswirkungen auf die Wahl anderer Artikel sollten keine Rolle spielen ... Sven-steffen arndt 23:11, 16. Jun 2006 (CEST)