„Diskussion:COVID-19-Pandemie in Deutschland“ – Versionsunterschied
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Was immer noch sehr lang ist in diesem Artikel ist die Statistik. Man könnte diese nochmal stärker in separate Artikel auslagern. Vor allem könnte man den extra Statistik-Artikel für die grobe Darstellung in Grafiken nutzen (mehr als heute) und dann einen extra Artikel für die ausführliche Darstellung in Tabellen. So wie hier: [[COVID-19-Pandemie/Statistik]]. Da sind die Tabellen auch nochmal in mehreren extra Artikel. Gerade so etwas wie Entwicklung der gesamtgesellschaftlichen Sterblichkeit, Bettenbelegung, Fallzahlen geglättet, usw. könnte dann rein. Und hier, in diesem Artikel, behalten wir vielleicht zwei oder drei Grafiken. Die, die am allerwichtigsten sind. --[[Benutzer:TheRandomIP|TheRandomIP]] ([[Benutzer Diskussion:TheRandomIP|Diskussion]]) 17:54, 28. Dez. 2020 (CET) |
Was immer noch sehr lang ist in diesem Artikel ist die Statistik. Man könnte diese nochmal stärker in separate Artikel auslagern. Vor allem könnte man den extra Statistik-Artikel für die grobe Darstellung in Grafiken nutzen (mehr als heute) und dann einen extra Artikel für die ausführliche Darstellung in Tabellen. So wie hier: [[COVID-19-Pandemie/Statistik]]. Da sind die Tabellen auch nochmal in mehreren extra Artikel. Gerade so etwas wie Entwicklung der gesamtgesellschaftlichen Sterblichkeit, Bettenbelegung, Fallzahlen geglättet, usw. könnte dann rein. Und hier, in diesem Artikel, behalten wir vielleicht zwei oder drei Grafiken. Die, die am allerwichtigsten sind. --[[Benutzer:TheRandomIP|TheRandomIP]] ([[Benutzer Diskussion:TheRandomIP|Diskussion]]) 17:54, 28. Dez. 2020 (CET) |
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: Außerdem sollten diejenigen Kontroversen ausgelagert werden, zu denen es schon einen eigenen Artikel gibt: "Kritik an geringer Auswahl und Menge bei der Impfstoff-Bestellung" und " Beschränkungen internationaler Reisen". |
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: Bei den Statistiken kann man m.E. viel mehr gewinnen, wenn man die Erklärungen kürzt, bpsw. bei den Sterbefallzahlen und der Entwicklung der Gesamtgesellschaftlichen Sterblichkeit. Auch die Abschnitte zu Genesenen und Aktiven Fällen kann man m.E. deutlich kürzen, weil das jetzt offiziell ausgewiesene Zahlen sind. Dann nimmt das nur noch halb so viel Platz ein.--[[Benutzer:Coca-Coela|Coca-Coela]] ([[Benutzer Diskussion:Coca-Coela|Diskussion]]) 20:03, 28. Dez. 2020 (CET) |
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== Todesfälle nach Alter und Geschlecht == |
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Version vom 28. Dezember 2020, 20:03 Uhr
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Todesfälle

Gibt es auch Zahlen dazu, wie viele Menschen an Covid19 gestorben sind? Also wurde jemals die Unterscheidung getätigt, wer an und wer nur mit Covid19 verstarb? (nicht signierter Beitrag von 92.209.177.64 (Diskussion) 09:12, 15. Jul. 2020 (CEST))
- Nein, die gibt es nicht. Die - für die statistische Betrachtung vernachlässigbare - Unterscheidung ist im Einzelfall kaum zu leisten: Ist z.B. der Patient, dessen Arzt bei der künstlichen Beatmung des bestätigt Infizierten die Speiseröhre statt der Luftröhre intubiert (ein klassischer Fehler: Endotracheale_Intubation#Komplikationen), an oder mit Covid-19 verstorben? Wie soll man ermitteln, ob der bestätigt infizierte Patient den letztlich mortalen Schlaganfall auch erlitten hätte, wenn er die zusätzliche Belastung durch die Infektion nicht gehabt hätte? Ist der bestätigt infizierte Patient, der schon auf dem Weg der Genesung ist, aber von seinen raffgierigen Erben mit dem Kissen erstickt wird, an oder mit Corona verstorben? --Andrsvoss (Diskussion) 09:47, 15. Jul. 2020 (CEST)
- Die Unterscheidung ist genau das Gegenteil von vernachlässigbar, weil die meisten mit positivem SARS-CoV-2-Befund Verstorbenen eben nicht an Covid-19 gestorben sind, wie repräsentative Obduktionsergebnisse zeigen. Die "Corona-Toten" sind als statistische Zahlen Fake News. (Was nicht heißt, daß nicht tatsächlich Menschen an Covid-19 sterben. Unglücklicherweise weiß man leider nicht einmal, wieviele, weil es vermutlich auch eine ganze Reihe unentdeckter "echter" Coronatoten gibt, bei denen z. B. fälschlich "Influenza" als Todesursache angegeben wurde.) Das Ganze hat übrigens nur am Rande mit der Frage einer möglichen Exzeßmortalität zu tun, weil z. B. Covid-19 der Influenza die Todesfälle "wegschnappen" könnte und umgekehrt, ohne daß sich die Gesamtzahl der Verstorbenen wesentlich ändert, außerdem könnte trotz zusätzlicher Coronatoter die Mortalität auch abnehmen, weil z. B. wegen des reduzierten öffentlichen Lebens die Anzahl der Verkehrstoten reduziert. Alles sehr kompliziert... --77.6.123.101 06:12, 17. Jul. 2020 (CEST)
- Wurde schon wiederholt gefragt, evtl. als Beispiel-link in den Artikel ?? lgl.bayern.de zum Ende des "Übersicht ..."-Absatzes (direkt am Anfang der Seite) Zitat: "Informationen zur Todesursache bei gemeldeten SARS-CoV-2-Fällen liegen bei etwa 94 % der Fälle vor, von denen wiederum etwa 91 % an COVID-19 und 9 % an einer anderen Ursache verstorben sind." Das LGL Bayern orientiert sich an den Vorgaben des RKI. Weiter aufgeschlüsselt wird/wurde aktell in den laufenden Berichten nur nach Alter. (sig.nachgetragen) --Pqz602 (Diskussion) 14:22, 15. Jul. 2020 (CEST)
- Und wieviele sind verstorben, ohne dass jemand gemerkt hat, dass Corona beteiligt war? Wenn es so ist, wie beschrieben, dass sich das Virus auch ohne wesentliche bemerkbare Symptome festsetzen und wirken kann und dann in den Blutgefässen die Mikroinfarkte auslöst, die man an Herzpatienten gefunden hat, dann muss man von den 2000 Toten jährlich, die an Herzkrankheiten sterben vermuten, dass da einige durch Covid vorgezogen worden sind. Das sind nicht viele, wahrscheinlich 10 oder 20 bisher, aber das Üble ist, dass es zu jedem noch 100 weitere gibt, die Schäden erleiden, die ihnen in einiger Zeit erst das Leben verkürzen werden, ohne dass sie das jetzt schon wissen. (nicht signierter Beitrag von 80.138.173.92 (Diskussion) 03:36, 17. Jul. 2020 (CEST))
In Bezug auf Deutschland lassen die verlässlich ermittelbaren Zahlen für die in diesem Abschnitt gestellten Fragen keine eindeutigen Aussagen zu. Der Versuch einer eindeutigen Zuordnung von Todesfällen und COVID-19 als Ursache nicht viel besser als Kafeesatzleserei. Und das ist auch gut so. Denn es ist auf die hierzulande im Vergleich zur Gesamtbevölkerung bisher klein gebliebenen Zahl an Infektionen zurück zu führen. In Ländern mit einer höheren Infektionsrate schlug sich die Pandemie unübersehbar in der Statistik der täglichen Todesfälle nieder. Als Beispiel habe ich rechts die Statistik für England und Wales verlinkt. -<)kmk(>- (Diskussion) 03:14, 22. Jul. 2020 (CEST)
- Dieses Thema wird immer wieder angesprochen. Wenn ich mich richtig erinnere, wenigstens fünf mal. Um nicht immer wieder die gleichen Argumente zu diskutieren, halte ich es für besser, diesen Abschnitt nicht zu archivieren. Ich habe daher oben eine entsprechende Anweisung an den Archiv-Bot gesetzt. ---<)kmk(>- (Diskussion) 03:14, 22. Jul. 2020 (CEST)
Unentdeckte Tote halte ich, zumindest in Niedersachsen, für unwahrscheinlich. Eine nahe Verwandte wurde nach Ihrem Tod entsprechend nach Infektionsschutzregeln behandelt. Ich nehme an, dass das auf alle Toten zutrifft, da die Bestatter sich ja nicht anstecken wollen. Es wird wohl ein Test obligatorisch sein. Zumindest bei allen Verstorbenen im Krankenhaus. Übrigens ist auf der Abzisse der Grafik die Monatsangabe verrutscht und müsste gepatcht werden. Klieboldt (Diskussion) 11:22, 27. Jul. 2020 (CEST)
- Ist eigentlich gabz einfach. In Deutschland gibt es eine Sterblichkeit von grob 0,1% pro Monat. Von denjenigen die positiv auf corona getestet wurden, liegt die Sterblichkeit bei 3,5%. Also von allen die positiv getestet werden, sterben 35 mal so viele Menschen, wie von denen die nicht positiv getestet werden. Wahrscheinlich sogar mehr, weil es normal deutlich weniger als 1 Monat dauert vom positiven Test bis zum ableben. Heißt also es könnten ca. 3% der corona Toten mit corona statt an corona gestorben sein. Wären also in Wirklichkeit nicht 9.500 sondern nur 9.200 Tote. Was ändert das? Irgendwie nichts. Also ohne sich die Fälle irgendwie näher anzusehen, ist rein mathematisch die Antwort so dermaßen eindeutig, dass völlig unzweifelhaft gesagt werden kann, die Zahl derjenigen die mit corona starben, statt an corona ist völlig vernachlässigbar.--Future-Trunks (Diskussion) 08:11, 1. Okt. 2020 (CEST)
- Das ist jetzt ein Klassiker. Die Basis der Prozente stimmt nicht überein, die Zeitachse stimmt nicht, und dann wird aus den völlig unterschiedlich basierenden Prozenten ein Verhältnis von 35 erechnet. Zu dieser Systematik, in medizinischen Studien beliebt, haben zwei renommierte Mediziner ein rororo Taschenbuch geschrieben, mit einer vergleichbaren Rechnung als Titel. "Der Hund, der Eier legt", H.H.Dubben & H.P. Beck-Bornholdt, ISBN 978-3-499-62196-3, 9.95 Euro und gut angelegt. Ich würde es jedem empfehlen, der mit Statistiken zu tun hat. Es ist ein kurzweiliges Vergnügen, wie die Autoren die weit verbreitete Trickserei, speziell mit Prozenten, auseinander nehmen. Mit dem Post von 8:11 wurde ein dickes Ei gelegt, mehr möchte ich nicht kommentieren, außer vielleicht noch als positives Resumee: wir testen einfach nicht mehr und schwupps stirbt niemand mehr an Corona. Aber das ist jetzt TF. --Pqz602 (Diskussion) 23:52, 1. Okt. 2020 (CEST)--
Update zu Todesfällen, Stand: 10.10.2020, 08:00 Uhr, Quelle wie bereits 15.7.2020 "Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)" für Bayern. lgl.bayern "Informationen zur Todesursache bei gemeldeten SARS-CoV-2-Fällen liegen bei etwa 99 % der Fälle vor, von denen wiederum etwa 89 % an COVID-19 und 11 % an einer anderen Ursache verstorben sind." --Pqz602 (Diskussion) 22:44, 10. Okt. 2020 (CEST)
Stand: 4.11.2020 nach wie vor gleiche Quoten. --Pqz602 (Diskussion) 18:08, 4. Nov. 2020 (CET)
Derzeit sterben etwa 50 Personen am Tag. Für die kommenden beiden Wochen sind 70, bzw. 90 Tote je Tag zu erwarten. Zum Vergleich: In normalen Jahren sterben täglich etwa 275 Personen in Deutschland an Lungenerkrankungen. CoronaChronist (Diskussion)
IGES Pandemie Monitor
Mir ist aufgefallen, dass in dem Artikel niemand auf den „Pandemie Monitor“ des Berliner „Instituts für Gesundheit und Sozialforschung“ Bezug nimmt, obwohl in dem Abschnitt „Weblinks“ seit Wochen unbeanstandet ein Dauerlink auf den Monitor zu finden ist.
Für diskussionswürdig halte ich die Analyse des IGES vom 7. November:
– Die zu erwartende Höhe der Fallzahlen am Ende des aktuellen Lockdown werden bestenfalls bei 7.500 und damit noch immer in der Höhe von Mitte Oktober sein. – Weitere Maßnahmen sollten für die Zeit ab Dezember unbedingt ins Auge gefasst werden, damit es bei der hohen Inzidenz nicht zu einem erneuten Anstieg auf deutliche höhere Fallzahlen als gegenwärtig kommt. […] – Aus der Modellierung folgt, dass die aktuellen Fallzahlen frühestens ab Mittwoch, dem 11.11. zurückgehen werden (festzustellen mit den Daten der Lageberichte). – Unter diesen Annahmen wäre weiterhin zu erwarten, dass die Fallzahlen am 30. November, dem geplanten Ende des aktuellen Lockdown, bei noch mindestens ca. 7.500 Neufällen pro Tag liegen werden. – Damit wäre allenfalls eine Halbierung der aktuellen Fallzahlen zu erreichen sein und damit eine unbefriedigende Situation. […] – Um wieder zu geringeren Zahlen von Neufällen zu kommen, müsste der Reproduktionswert längerfristig deutlich unter 1,0 sinken. – Ob der befristete Lockdown dies bewirkt, ist fraglich. ([1])
--CorradoX (Diskussion) 17:21, 10. Nov. 2020 (CET)
- Danke für den Hinweis. Ich stolpere schon länger über die aktuellen RKI-Zahlen, die diese Richtung sehr stark vermuten lassen. Es sind zuviele Neuzugänge und die R-Werte des RKI glaube ich inzwischen nicht mehr 100pro. Per Nowcasting wird 4 Tage zu spät zuviel geglättet und es widerspricht dem aktuellen Wachstum (möchte den Ausdruck "schön rechnen" vermeiden). Politisch wie gewünscht wird es nicht reichen. Zum Hinweis: Es gibt zu viele Info, aber die Link habe ich jetzt auf meiner Tagesliste. Schaun wir mal. --Pqz602 (Diskussion) 20:12, 10. Nov. 2020 (CET)
- Auf Kreisebene wird neuerdings in Presseberichten die Zahl der aktuell Infizierten in den Vordergrund gestellt. Sie scheint tatsächlich zu sinken zu beginnen. Beleg: Die Seite, von der aus Pressemitteilungen des Landkreises Cloppenburg aufrufbar sind, eine generell vorbildliche Quellensammlung. ([2]) --CorradoX (Diskussion) 18:06, 11. Nov. 2020 (CET)
- Das läuft bei uns schon länger so. Ich verfolge PAF und BGL (Zeitg.Abo;Samstags-Abo, 2.Whg). Inzwischen habe ich die Link der Kreis-Gesundheitsämter, aus denen die Journalisten abschreiben.PAF BGL Ich schreibe jetzt auch ab, inklNac. Krankenhausbelegung. Heute gab es einen Rumms: alle freuten sich im Landkreis wegen <100 für einen Tag und dann stellt sich heraus, das Gesundheitsamt hat nicht weitergemeldet - einfach so, Landesgesundheitsamt und RKI nicht so schnell nachgehakt. Hatten Personal aufgestockt, kräftig, aber die waren noch nicht auf Routine. Ist so der Kleinkram außerhalb der großen Wiki-Welt :-) . Vermutlich nichts für den Artikel, aber evtl. gibt es da auch mal eine Rumpelecke für die kleinen Dinge in der Corona-Welt als Beispiele. Es menschelt halt überall, auch ohne diese ......-Demonstranten. Heute zogen kleine Familiengruppen mit Laternen durch's Dorf, einzeln, so in 10 min Abständen, einfach nett, kein Umzug, einfach spontane Aktion ohne Absprache für die Kids. --Pqz602 (Diskussion) 18:46, 11. Nov. 2020 (CET)
- Um nochmal zum Ausgangspunkt zurück zu kommen: Ich finde die zitierten Aussagen zwar nicht besonders überraschend, aber durchaus solide und bedenkenswert. Ich halte es allerdings nicht für sinnvoll, solche kurzfristigen Analysen und Prognosen in den Artikel zu stellen. Das sammelt sich dann wieder an und niemand hält es aktuell.
- Nachdem ich mir den Link und das IGES angeschaut habe, bin ich aber für eine Streichung des Links in der Literaturliste. Das IGES ist (nach eigenen Angaben) ein privatwirtschaftliches Forschungs- und Beratungsinstitut. Gleichzeitig behauptet das Institut über seinen Pandemie-Monitor: "Präsentiert von Deutschlands führendem Gesundheitsexperten"(!), natürlich ohne irgendwelche Belege. Das ist nicht nur Selbstbeweihräucherung, sondern sicher falsch. Nichts gegen das IGES. Aber wer sich so präsentiert, gehört sicher nicht zu den wissenschaftlich maßgeblichen Werken zum Thema gemäß WP:Literatur.--Coca-Coela (Diskussion) 21:05, 12. Nov. 2020 (CET)
- Es geht gar nicht darum, den Artikel weiter aufzublähen, womöglich noch unter Verwendung von „Privatansichten“. Es geht darum, dass die WP-Autoren sich nicht verzetteln, indem sie nur noch über Fakten streiten. Bekanntlich bekommt ein Schüler im Zentralabitur, der fleißig Fakten sammelt, dafür allenfalls ein „Ausreichend“. Wichtig ist es, nicht nur Bäume wahrzunehmen, sondern auch und vor allem den Wald als Ganzen.
- Diese Fähigkeit ist übrigens die wichtigste, wenn man diesen Artikel vernünftig kürzen will.
- Die Fragen: „Was passiert hier eigentlich? Welche Bedeutung haben die Zahlen und Fakten?“ sind wichtig. Mittelfristig muss das „Herumstochern im Nebel“, zu dem sich auch die Verantwortlichen in Wissenschaft und Politik durchaus bekennen, ein Ende haben.
- Wenn es seriösere Quellen als das IGES gibt, die zumindest versuchen, die o.g. Fragen zu beantworten, dann her damit! --CorradoX (Diskussion) 18:35, 13. Nov. 2020 (CET)
- Immerhin haben wir im Artikel schon das: COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Einschätzungen_der_Gefahrenlage. Einigermaßen aktuell und zuverlässig, Referenzquelle, liefert ein Gesamtbild, aber kein Live-Ticker. --Coca-Coela (Diskussion) 13:07, 22. Nov. 2020 (CET)
Artikel aufteilen: Bitte um Ideensammlung
Wichtige technische Information: Nachdem ich Teile des Artikels per Versionsimport nach COVID-19-Pandemie in Deutschland/Testung verschoben habe, habe ich den Importeur gefragt, der dafür ziemlich viel manuelle Arbeit investieren musste, ob er die exportierten Versionen nicht für weitere Auslagerungen wiederverwenden kann, und die Aussage war, ja, da geht! Das heißt wir hätten jetzt die besonders günstige Möglichkeit, Auslagerungen vorzunehmen, ohne dass uns ein Importeur wegen des Arbeitsaufwandes verfluchen wird. ;-)
Wir sollten diese Möglichkeit nutzen, da der Artikel aus allen Nähten platzt, und da die Pandemie noch nicht vorüber ist, vermutlich noch viel mehr Informationen hinzukommen werden. Gerne können wir hier Ideen sammeln, was alles ausgelagert werden kann. --TheRandomIP (Diskussion) 16:47, 14. Nov. 2020 (CET)
- Finde ich einen sehr guten Vorschlag. Auf das Risiko mich nochmal unbeliebt zu machen, ein paar Vorschläge. Grundsätzlich würde ich bei den Folgen anfangen.
- COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Gesellschaftliche_Folgen zu "Gesellschaftliche Folgen der COVID-19-Pandemie in Deutschland". Das entlastet diesen Artikel und ergänzt den Artikel zur weltweiten Situation Sozioökonomische Auswirkungen der COVID-19-Pandemie gut.
- Wirtschaftliche Folgen ist schon jetzt ein Stub. Die gesundheitlichen Folgen gehören grundsätzlich rein, auch wenn der Abschnitt ein Riesen-Qualitätsproblem hat (das meiste, das jetzt drin steht, sind gar keine gesundheitlichen Folgen). Würde ich jedenfalls beides erstmal nicht auslagern.
- COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Infektionsschutzmaßnahmen_und_Reaktionen_in_weiteren_Gesellschaftsbereichen sollte man aufteilen und einzeln auslagern. "Folgen der COVID-19-Pandemie für das Bildungs- und Erziehungssystem in Deutschland". Das wäre Schulen, Kindertagesstätten und Hochschulen. COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Grenzüberschreitende_Mobilität_und_Tourismus zu "Folgen der COVID-19-Pandemie für Grenzüberschreitende_Mobilität_und_Tourismus in Deutschland". COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Kunst_und_Kultur zu "Folgen der COVID-19-Pandemie für Kunst und Kultur in Deutschland". Außerdem "Einschränkungen von Veranstaltungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie in Deutschland". Das wäre COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Absagen_und_Einschränkungen_von_Veranstaltungen und COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Verbot_von_Gottesdiensten - auch Gottesdienste sind Veranstaltungen.
- Man beachte, dass ich wo möglich neue Artikel mit "Folgen für" statt "Schließungen in" vorschlage. Die neuen Artikel sollten nicht zu eng sein. Und die vorhandenen Abschnitte sagen schon jetzt viele Sachen zu den Folgen, für die anderswo kein Platz war.
- Die Reaktionen von Wissenschaft, Politik und Gesundheitssystem würde ich grundsätzlich drin lassen. Den wissenschaftlichen Part hier abzubilden sollte unsere Anspruch sein. Die politischen Maßnahmen sind das, was die höchste öffentliche Aufmerksamkeit hat. Und die Maßnhamen mit Gesundheitssystem sind zwar im Moment in einem schlechten Zustand, aber natürlich für das Verständnis der Pandemie zentral. Aber von mir aus kann man aus dem Politik-Teil die Reaktion der Bundesregierung rausnehmen.
- So, das wäre es erstmal. Wenn wir das in Angriff nehmen, wäre der Artikel schon einmal wesentlich entlastet.--Coca-Coela (Diskussion) 19:24, 14. Nov. 2020 (CET)
- Finde die Ideen von Coca-Coela gut. "Folgen für" trifft es m.E. besser. Die Auslagerung nach COVID-19-Pandemie in Deutschland/Testung macht es schon deutlich organisierter, passt dort auch insgesamt besser als zuvor auf der Hauptseite bzw. später in COVID-19-Pandemie in Deutschland/Statistik. --Thomas Dresler (Diskussion) 19:32, 14. Nov. 2020 (CET)
- "Entwicklung der Sterblichkeit" - das muss in jedem Fall raus, aber in irgendeiner Form behalten. Man könnte es in einen passenden Artikel schieben und dort den Bezug zu Corona herstellen. CoronaChronist (Diskussion) 23:31, 16. Nov. 2020 (CET)
- Verspätet noch hierzu: Gesamtsterblichkeit gehört m.E. rein. Natürlich für das Management der Situation ohne Bedeutung, da viel zu langsam. Und für sich allein genommen nicht eindeutig (zumindest, wenn man so tut, als wüsste man nicht aus anderen Quellen genug über die Gefährlichkeit der Krankheit). Aber am Ende ist es doch der wichtigste Output-Indikator überhaupt für alle Maßnahmen der Pandemiebekämpfung, der zeigt, ob es gesundheitlich, mit allen Nebenfolgen, insgesamt eingermaßen glimpflich abgegangen ist oder nicht. Ich würde den Abschnitt also auf jeden Fall drin lassen. Allerdings weiß ich nicht, warum wir dazu einen extrem langen und TF-lastigen Text drin haben, obwohl es mit dem statistischen Bundesamt eine 1-A-Referenzquelle gibt, die die Zahlen knapp kommentiert und einordnet. Mein Plädoyer zum Abschnitt Sterblichkeit wäre also drinbehalten und in einem anderen Thread Kürzungen und Verbesserungen diskutieren.--Coca-Coela (Diskussion) 19:24, 17. Nov. 2020 (CET)
Ok, danke für das Feedback. Es ist tatsächlich gar nicht so einfach, da konkrete Lemma draus zu schnüren, die dann in sich abgeschlossen sind und nicht anfällig für Redundanzen. (Auch wenn ich es ja jetzt schaffe, es redundanzfrei zu gestalten, muss man ja immer beachten, dass andere Leute dann das einfügen, was sie denken, was dort reinkommt. Das heißt wir sollten die Aufteilung möglichst intuitiv machen, dass möglichst viele Leute das richtig verstehen).
- Mit "Folgen der COVID-19-Pandemie für das Bildungs- und Erziehungssystem in Deutschland" stimme ich überein.
- Mit "Folgen der COVID-19-Pandemie für Grenzüberschreitende Mobilität und Tourismus in Deutschland" ebenso.
- Ich würde auch "Reaktionen und Prognosen in der Wissenschaft" gerne auslagern.
- Weiter oben wurde mal vorgeschlagen, "Juristische Beurteilung der Maßnahmen" auszulagern, das würde ich auch so sehen.
Diese Punkte kann ich mir aktuell gut vorstellen. Beim Rest bin ich mir aber noch unschlüssig. z.B. wie man "Gesellschaftliche Folgen", "Kunst und Kultur", "Einschränkungen von Veranstaltungen" abgrenzt. Ich sehe da noch konzeptionelle Überschneidungen, z.B. Veranstaltungen haben etwas mit Kultur zu tun, und mit gesellschaftlichen Folgen kann man auch einen Rückgang / (vielleicht noch kommende) Schließungen kultureller Vereine / Veränderung der Kulturszene usw. verstehen. --TheRandomIP (Diskussion) 19:10, 17. Nov. 2020 (CET)
- Wir scheinen ja auf jeden Fall voranzukommen. Ich habe jetzt schon einmal etwas neu gegliedert, damit es nachher beim Auslagern einfacher wird. Ich versuche die Tage auch noch ein paar einleitende Sätze zu den neuen Kapiteln zu schreiben, damit sie als Block für eine Auslagerung vorbereitet sind. Wir haben also Konsens bei:
- * Folgen der COVID-19-Pandemie für das Bildungs- und Erziehungssystem in Deutschland
- * Folgen der COVID-19-Pandemie für Grenzüberschreitende Mobilität und Tourismus in Deutschland
- Bei Einschränkungen von Veranstaltungen und Kultur bin ich dafür, es getrennt von Kunst und Kultur zu halten. Beide haben eine Schnittmenge, aber auch klare Differenzen. Es gibt Veranstaltungen, die nicht im herkömmlichen Sinne "Kunst und Kultur" sind (es sei denn, man nimmt einen extrem weiten Kulturbegriff): Sport, Demonstrationen, Hochzeiten, Butterfahrten haben irgendwie auch was mit Kultur zu tun, aber im Kern geht es um etwas anderes. Umgekehrt ist ein sehr großer Teil von Kultur nicht Veranstaltung - z.B. ein Museum (es gibt noch Dauerausstellungen, nicht nur Events!) oder ein Filmstudio. Besser zwei Artikel, die sich überschneiden, als einer, der keinen inneren Zusammenhang hat.
- Juristische Beurteilung auszulagern könnte ich mir auch vorstellen, ich hatte das ja weiter oben vorgeschlagen. Es waren aber einige ganz anderer Meinung. Wissenschaft auszulagern wäre m.E. nicht gut. Zumindest 3.1, 3.5, 3.6 halte ich für sehr wichtig. Wenn man die Situation vernünftig beurteilen will, geht das ohne die wissenschaflichen Stellungnahmen nun mal nicht. --Coca-Coela (Diskussion) 20:05, 17. Nov. 2020 (CET)
- Ok, aber dafür haben wir aktuell noch nicht genügens Substanz. "Kunst und Kultur" sind aktuell nur ein paar Sätze. Wenn das jemand ausführlicher machen will, kann er direkt von vorne beginnen und das, was umseitig steht, bleibt als kurze Zusammenfassung erhalten.
- Und auch ein neuer Artikel nur für die Veranstaltungen lohnt sich angesichts von Liste abgesagter Veranstaltungen in Deutschland aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht, der schon jetzt weit über Listen-Charakter hinaus ist. Da würde ich eher jeden Artikel ausbauen ggf. umbenennen und umseitig dann kürzen, aber nichts neues anlegen. --TheRandomIP (Diskussion) 21:45, 17. Nov. 2020 (CET)
- Artikel aufteilen ja. Aber bei vielen eher tages- / wochenaktuellen Infos: erheblich mutig Straffeen, das ist im Sinne eine Enzyklopädie in 10 Jahren mehr als Schnee von gestern.--Roland Kutzki (Diskussion) 09:58, 19. Nov. 2020 (CET)
- OK, richtig, kürzen ist an vielen Stellen dringend nötig. Dafür gibt es aber einen anderen Thread und es gibt auch heute ein Interesse am Artikel, wir können nicht schon jetzt alles für in 10 Jahren schreiben.
- Was ist im Übrigen mit dem Vorschlag, COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Gesellschaftliche_Folgen zu "Gesellschaftliche Folgen der COVID-19-Pandemie in Deutschland" auszulagern? Es hat sich zumindest niemand dagegen ausgesprochen. Es gab Zustimmung, wurde zuletzt aber nicht mehr erwähnt. Den Abschnitt "Kunst und Kultur" könnte man dann in einen allgemeinen Artikel "Gesellschaftliche Folgen" verschieben, wenn man das auslagert. --Coca-Coela (Diskussion) 20:48, 19. Nov. 2020 (CET)
- Eins nach dem anderen. Der erste Artikel ist fertig:
- Folgen der COVID-19-Pandemie für das Bildungs- und Erziehungssystem in Deutschland
- Der nächste folgt irgendwann dieses Wochenende. Coca-Coela, du wolltest eine Zusammenfassung für den Hauptartikel schreiben?
- "Gesellschaftliche Folgen" könnte man sich überlegen aber da war eben noch ungelöst, in welcher Beziehung das zu Kunst und Kultur steht. Will man da nur die Langzeitfolgen für Kunst und Kultur oder auch die direkten Maßnahmen mit aufnehmen? Bei zu allgemein gehaltenen Lemmata wie "Gesellschaftliche Folgen" muss man auch aufpassen, dass einem das nicht wegdriftet, weil die Abgrenzung unklar ist. Das würde ich mal hinten anstellen, bis wir alles andere "einfachere" durch haben. --TheRandomIP (Diskussion) 22:46, 19. Nov. 2020 (CET)
- Hallo TheRandomIP, danke fürs Auslagern, um die Zusammenfassung(en) habe ich mich jetzt gekümmert und gleichzeitig die Einleitungen für die neuen Artikel etwas überarbeitet. Außerdem habe ich eine Einleitung für den Abschnitt "Gesellschaftliche Folgen" geschrieben, der eingrenzt, worum es m.E. gehen sollte. Ich muss Dir recht geben: Nicht zu breit. Lieber auf die gegenwärtigen Inhalte beschränken. Und das heißt, die Maßnahmen rauszulassen und den Abschnitt "Kunst und Kultur" erstmal hier drin zu lassen. So als Auslagerungskandidat brauchbar?--Coca-Coela (Diskussion) 13:12, 22. Nov. 2020 (CET)
- Danke dir für den Ausbau!
- Ich war fast geneigt, deinen Überlegungen zu "Gesellschaftliche Folgen" zuzustimmen, als ich allerdings nochmal einen Blick darauf geworfen habe, kamen mir viele Dinge sehr bekannt vor, diese stehen teilweise hier und hier und hier. Deutschland ist da gar nichts so besonderes. Ich würde in unserem Artikel da eher kürzen und mehr auf diese zentralen Artikel verweisen. In unserem Artikel sollten wir nur darstellen, was in Deutschland besonders oder abweichend ist. Ich würde da nichts auslagern, da fehlt mir die Eigenständigkeit für Deutschland.
- Jedenfalls folgende Auslagerungen scheinen derzeit unkontrovers:
- COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Juristische_Beurteilung_der_Maßnahmen auslagern zu Juristische Beurteilung der Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie in Deutschland
- COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Absagen_und_Einschränkungen_von_Veranstaltungen integrieren in Liste abgesagter Veranstaltungen in Deutschland aufgrund der COVID-19-Pandemie, dann umbenennen zu Absagen und Einschränkungen von Veranstaltungen in Deutschland aufgrund der COVID-19-Pandemie. Diskussion hier.
- --TheRandomIP (Diskussion) 21:39, 22. Nov. 2020 (CET)
Was immer noch sehr lang ist in diesem Artikel ist die Statistik. Man könnte diese nochmal stärker in separate Artikel auslagern. Vor allem könnte man den extra Statistik-Artikel für die grobe Darstellung in Grafiken nutzen (mehr als heute) und dann einen extra Artikel für die ausführliche Darstellung in Tabellen. So wie hier: COVID-19-Pandemie/Statistik. Da sind die Tabellen auch nochmal in mehreren extra Artikel. Gerade so etwas wie Entwicklung der gesamtgesellschaftlichen Sterblichkeit, Bettenbelegung, Fallzahlen geglättet, usw. könnte dann rein. Und hier, in diesem Artikel, behalten wir vielleicht zwei oder drei Grafiken. Die, die am allerwichtigsten sind. --TheRandomIP (Diskussion) 17:54, 28. Dez. 2020 (CET)
- Mein Favorit wäre erstmal das, was du oben vorgeschlagen hast:
- COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Ausgrenzung_und_Diskriminierung kann man zum entsprechenden Kapitel ergänzen (ist ja teils jetzt schon deckungsgleich)
- COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Kriminalität kann man ebenfalls zum entsprechenden Kapitel ergänzen, hier kann vielleicht etwas mehr Inhalt verschoben werden.
- COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Auswirkungen_auf_den_Verkehr kann man als neues Kapitel "Straßenverkehr" hinter Tourismus einbauen.
- COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Auswirkungen_auf_die_Arbeitsteilung_in_Familien kann man als neues Kapitel einbauen.
- Außerdem sollten diejenigen Kontroversen ausgelagert werden, zu denen es schon einen eigenen Artikel gibt: "Kritik an geringer Auswahl und Menge bei der Impfstoff-Bestellung" und " Beschränkungen internationaler Reisen".
- Bei den Statistiken kann man m.E. viel mehr gewinnen, wenn man die Erklärungen kürzt, bpsw. bei den Sterbefallzahlen und der Entwicklung der Gesamtgesellschaftlichen Sterblichkeit. Auch die Abschnitte zu Genesenen und Aktiven Fällen kann man m.E. deutlich kürzen, weil das jetzt offiziell ausgewiesene Zahlen sind. Dann nimmt das nur noch halb so viel Platz ein.--Coca-Coela (Diskussion) 20:03, 28. Dez. 2020 (CET)
Todesfälle nach Alter und Geschlecht
Die abgebildete Tabelle Todesfälle nach Alter und Geschlecht ist m.E. eine Nicht-Information (Desinformation will ich nicht verwenden, um dies nicht grundlos aufzuladen). Bei den über 100-jährigen sind "nur" 12 bzw. 65 Menschen an Covid gestorben. Was sagt das? Covid ist für diese Menschen weniger gefährlich als für Menschen in den Vierzigern? Das ist doch wohl ein schlechter Witz.
Bei diesen beiden Altersgruppe wissen alle, dass die Zahl dieser Menschen extrem unterschiedlich ist. Bei Altersgruppen, die nicht so extrem weit auseinander liegen, wissen das wohl fast alle Leser nicht, die Zahlen verlieren jede Aussagekraft. In der aktuellen Form gehört die Grafik dringend gelöscht. Richtig wäre wohl ein Bezug zur Gesamtzahl der Menschen in Deutschland oder der Infizierten in Deutschland in der jeweiligen Altersgruppe. --Wolle1303 (Diskussion) 00:02, 24. Nov. 2020 (CET)
- Die Zahlen sind absolute Zahlen, referieren also die Wirklichkeit, wie sie vom RKI veröffentlicht wird. Von "nur" steht da nichts. Von der Gefahr für die einzelnen Altersgruppen steht da auch nichts. Es sind halt in Deutschland im Zusammenhang mit Covid-19 12 Männer und 65 Frauen im Alter von 100+ Jahren gestorben. Wie eine wahre Aussage "Desinformation" sein könnte, erschließt sich mir nicht. Ein Witz war nicht beabsichtigt. Wenn du seriöse Quellen kennst, die diese Zahlen in das Verhältnis zum Anteil der einzelnen Altersgruppen an der Gesamtbevölkerung setzen, spricht nichts dagegen, dass das in den Artikel eingearbeitet wird. --Andrsvoss (Diskussion) 16:06, 24. Nov. 2020 (CET)
- @Andrsvoss, formal ist deine Antwort richtig. Du und ihr wisst aber sehr genau (hoffentlich), das ein Leser damit nichts anfangen kann, nichts. Das ist Zahlensalat ohne Informationswert. Schade, dass euch das nicht auffällt. --Wolle1303 (Diskussion) 22:54, 25. Nov. 2020 (CET)
- ich weiß nicht was du willst, dir wurde doch im Prinzip zugestimmmt. Wenn du eine Quelle findest die das besser darstellt, dann rein damit, aber anstatt dir Quelle zu suchen und den Artikel in deinem Sinne zu verbessern, nörgelst du weiter rum.
Was sagst du eigentlich in nem Artikel zur zusammensetzung der bevölkerung über die bevölkerungspyramiede. Irreführend weil die Leser denken könnten vor 90 Jahren sind mehr Menschen geboren als vor 100 Jahren, weil es mehr 90 Jährige gibt? Ich würde mal behaupten 99% der Leser interpretieren das schon sehr richtig, genau wie die von dir kritisierte Statistik. Wer sich diese Statistik ansieht, will auch nirnal wissen, mensch sterben überhaupt Menschen die unter 70 sind und wenn ja wieviele, und wieviele unter 60 und unter 50. Kein Mensch will doch anhand dieser Tabelle festsllen ob nun 90 oder 80 jährige gefährdeter sind. Fazit: du stürzt dich auf 1 oder 2 völlig unwichtige Zeilen der Statistik, die aber der Vollständigkeit halber einfach mitgenannt werden um den informationswert des ganzen in Frage zu stellen. Und vermutest gar eine Desinformation an einer Stelle, die eigentlich nicht wirklich jemand falsch versteht und möchtest aber auch keine Infos liefern, die du drin haben möchtest. --Future-Trunks (Diskussion) 08:18, 26. Nov. 2020 (CET)
- @Benutzer Diskussion:Wolle1303 Ich finde es etwas anmaßend "daß ein Leser damit nichts anfangen kann, nichts". Behauptung ohne jeden Nachweis. Solche statistische Feststellungen gehören zu einer vollständigen Darstellung. Nicht aus jedem statistischen Ergebnis läßt sich eine Aussage treffen. --Pqz602 (Diskussion) 12:43, 26. Nov. 2020 (CET)
Was Wolle1303 sucht ist eine altersspezifische Fallsterblichkeit. Da gibt es schon Untersuchungen dazu *IFR-age*, sie beziehen sich nicht nur auf Deutschland. Hier ist das schon dargestellt: COVID-19#Abschätzung_des_Sterberisikos. Darauf könnte man verweisen. Ob man die umseitige Tabelle "Todesfälle nach Alter und Geschlecht" noch braucht? Schwierig, gehört halt mit zur Statistik, aber auch ich musste zwei Mal nachdenken bis ich das Abflachen der Kurve in sehr hohen Altersgruppen richtig interpretiert hatte. Denke aber schon, dass sie richtig eingeordnet einen Mehrwert bietet. --TheRandomIP (Diskussion) 16:48, 26. Nov. 2020 (CET)
- Quetsch: Was für eine "Kurve"? Da gibt es keine Kurve. Man sieht nur Säulen, deren Höhe direkt proportional zur absolten Zahl ist. --Andrsvoss (Diskussion) 14:48, 2. Dez. 2020 (CET)
- Danke für die Links. Ich habe hier im Artikel (Covid-19 in DE) und in Covid-19#...Sterberisiko gestöbert und m.E. bietet es sich an, einen Hauptartikel zu Covid-19 Todesfälle/Sterberisiko anzulegen. DE wäre darin ein Unterkapitel. Das würde beide Artikel entlasten und thematisch passen. Nach der Studie *IFR-age* (post von TheRandomIP, Link mit Namen versehen) wäre das gerechtfertigt, da die Unterschiede in den Ländern absolut zwar unterschiedlich sind, aber .... irgendwie ... tot ist tot gilt für alle Länder und die grundlegende Krankheit ist die gleiche. Nur als Idee .... Man könnte dort auch die Problematik "mit und an Covid-19 verstorben", Autopsie, "Übersterblichkeit", usw. unterbringen. --Pqz602 (Diskussion) 18:46, 27. Nov. 2020 (CET)
- Quetsch: Was für eine "Kurve"? Da gibt es keine Kurve. Man sieht nur Säulen, deren Höhe direkt proportional zur absolten Zahl ist. --Andrsvoss (Diskussion) 14:48, 2. Dez. 2020 (CET)
Das RKI hat die Gruppen 100+ entfernt, seit dieser Woche gibt es nur noch 90+. --Andrsvoss (Diskussion) 16:11, 2. Dez. 2020 (CET)
Aktive Fälle (Quellenangabe)

Vorschlag zu "Zahl der aktiven Fälle": m.E. würde ein Hinweis Sinn machen, daß die aktiven Fälle seit 11.11.2020 im täglichen Lagebericht des RKI aufgeführt sind. Entweder als Anmerkung oder bei Literaturhinweise. Ich habe einen update der alten Graphik zu den aktiven Fällen hochgeladen (Abschnitt Intensivpatienten). Ich würde diese Fälle separat ausweisen (im Statistik-Teil, nicht mit cum oder Genesen zusammen), weil es doch massive Zahlen sind. --Pqz602 (Diskussion) 16:00, 25. Nov. 2020 (CET)
- Update der Quellenangaben fände ich sinnvoll. Was sagen diejenigen, die das Diagramm pflegen(@Thomas Dresler:)?--Coca-Coela (Diskussion) 21:33, 29. Nov. 2020 (CET)
- (@Coca-Coela:) In Ordnung. Ich werde morgen mal die aktiven Fälle auch in einem separaten Diagramm auf der Statistikseite darstellen.--Thomas Dresler (Diskussion) 23:09, 29. Nov. 2020 (CET)
- Ich habe jetzt bei COVID-19-Pandemie in Deutschland/Statistik#Zusammengefasste Übersichtstabellen der an das RKI gemeldeten Fallzahlen schon einmal ein Diagramm der aktiven Fälle eingebaut (@Coca-Coela:, @Pqz602:). Detailliertere Darstellung kommt noch. Gruß, --Thomas Dresler (Diskussion) 08:40, 30. Nov. 2020 (CET)
- Danke, finde ich gut. Etwas OT als Hintergrundinfo: ich habe es bei der Lokalzeitung reklamiert, daß die kleineren Tageszahlen im Vordergrund stehen, aber die z.Zt. angewachsenen ~300.000 "aktuell Erkrankten" - die zudem sehr schnell erreicht wurden und z.Zt. auf hohem Niveau stagnieren - in den Medien unter den Tisch fallen. Sa/So kamen in der hiesigen Regionalausgabe der PNP (Passauer Neue Presse - großer Regional-Verbund Ober./Niederbayern) im Politikteil "aktuell 290.000" erstmals via dpa-Meldung auf's "Tablett", zusammen mit dem Überschreiten der 1 Millionengrenze an (kumulierten) Infektionen. Als Begründung der Maßnahmen wären diese Zahlen verständlicher --- aber ..... man (Politik/RKI) traut sich wohl nicht. --Pqz602 (Diskussion) 00:05, 1. Dez. 2020 (CET)
- (@Thomas Dresler:), danke für das Diagramm! Jetzt könnte man noch die bis jetzt nicht belegte Aussage zu Beginn des Textes in diesem Artikel etwas anpassen, statt "Dieser Wert berechnet sich aus der vom RKI angegebenen Zahl der..." zu "diesen Wert berechnet das RKI..." mit Quellenangabe hier[3]. --Coca-Coela (Diskussion) 06:11, 1. Dez. 2020 (CET)
- (@Coca-Coela:, habe mal folgendes ergänzt: „Die aktiven Fälle ergeben sich aus der Zahl der übermittelten Fälle abzüglich der Todesfälle und der geschätzten Zahl der Genesenen und werden seit dem 11. November 2020 auch im Lagebericht des Robert Koch-Instituts (RKI) angegeben. Die hier dagestellten Fälle wurden aus den tagesaktuellen Daten des RKI-Dashboards berechnet. --Thomas Dresler (Diskussion) 08:36, 1. Dez. 2020 (CET)
Habe meine Graphik nochmal updated (Info, Graphik im Statistikartikel ist ok, nur nicht bildlich so krass zum Anstieg und Plateau). Wir kommen nicht von dem hohen Pegel an aktuellen Infektionen runter. Auf einzelnen ITS fängt es an zu knirschen. Was mich etwas "erschüttert": seit September fällt bei "kleineren" Kliniken die pauschale Vergütung für COVID-19-ITS-Betten weg. Hatte ich nicht registriert. D.h. aber auch, daß evtl. mangels Personalaufstockung wir evtl. keine korrekten Zahlen für freie Kapazitäten haben. Entweder verstehe ich etwas nicht oder hier läuft was schief. Aus Sicht als ex ehrenamtlicher RS (BRK) - es werden Landkreiskliniken zugunsten Großkliniken finanziell ausgehungert. Nichts für den Artikel im Moment, aber wenn jemandem da etwas auffällt .... sollte dann möglicherweise in den Artikel. Die ITS-Betten liegen etwa bei 1,35% der aktiven Fälle und steigen auch im %-Satz etwas mit dem Anteil Älterer (längere Liegezeit). --Pqz602 (Diskussion) 21:06, 5. Dez. 2020 (CET)
- Weihnachts-Update der Graphik "aktive Fälle", kein Ende in Sicht. Frohe Weihnachten ringsum, gesund bleiben.
- Nachtrag: es ist fast schon paradox, daß bei sinkendem R[eff] - auch 7d mit 4d - die aktiven Fälle, und damit Krankenhaus und ITS hochgeht. Vermutlich gibt es eine kräftige Altersverschiebung (mit längerem Verlauf). Haben wir irgendwo Artikel-Abschnitte zum Verlauf der Altersbeteiligung ?? Italien (vergleiche ich seit längerem) kommt langsam, aber gleichmäßig, von der zweiten Welle runter. --Pqz602 (Diskussion) 13:43, 25. Dez. 2020 (CET)
"Wellenbrecher-Lockdown"
Es geht mir um die Tabelle im Abschnitt Reaktionen und Maßnahmen der Politik. 2 Dinge würde ich ändern:
1. Die Bezeichnung "Wellenbrecher-Lockdown" halte ich für unzutreffend. Das soll ein kurzer und zeitlich befristeter Lockdown sein, was auf den derzeitigen Lockdown beides nicht zutrifft. Wenn ich das richtig mitbekommen habe (z.B. https://www.n-tv.de/wissen/Sind-Wellenbrecher-Lockdowns-die-Loesung-article22126745.html), war ein Wellenbrecher-Lockdown in Diskussion, aber schließlich ist es doch der Teil-Lockdown oder Lockdown-Light geworden.
2. Datieren würde ich ihn nicht auf das Datum 28.10.2020, an dem er beschlossen wurde, sondern auf den 2.11., wo er in Kraft trat. --Weiße Ziege (Diskussion) 12:32, 28. Nov. 2020 (CET)
- Hallo, ich stimme zu, dass "Wellenbrecher" inzwischen weg sollte. Das war so beabsichtigt, hat aber nicht so funktioniert. Das Datum würde ich beim Beschluss lassen. Das ist bei fast allen anderen Maßnahmen auch so und in der Fußnote zu "Datum" auch erklärt. Ich hab wahrscheinlich erst Dienstag oder Mittwoch wieder Zeit, mich drum zu kümmern.--Coca-Coela (Diskussion) 21:21, 29. Nov. 2020 (CET)
Einzufügen wäre auch ein Hinweis, dass der sog. "Wellenbrecher-Lockdown" seine angenommene Wirkung nicht entfaltet hat und daraus bei der Verlängerung der Maßnahme eine kritische Debatte über die Effizienz entstanden ist. Denn leider kommen in dem gesamten langen Artikel Hinweise auf die kritische Debatte über die Maßnahmen von Seiten derer, die die ergriffenen Maßnahmen als zu halbherzig und zu wenig vorausschauend ansehen, viel zu kurz. Ich habe heute (29.11.2020, 18:58 und 22:57 Uhr) hierfür zwei Vorschläge zu Textänderungen gemacht. Sie wurden beide mit dem Argument vollständig verworfen, dass ein Blogartikel als Quellenangabe unzulässig sei. Diese Argumentation halte ich in dieser Pauschalität für unsinnig. Es gibt Blogs, die wesentlich gründlicher recherchiertere und besser belegte Beiträge enthalten als viele Zeitungen oder Zeitschriften - das trifft auch auf den verwendeten, aber dennoch monierten Quellenbeleg zu. Natürlich gibt es auch Blogs niederer Qualität. Es erscheint mir jedenfalls geradezu ein Witz, wenn ausgerechnet Wikipedia webbasierte Texte als per se "unzuverlässig" einstufen möchte. (nicht signierter Beitrag von 2001:A61:102B:9901:4DB1:6A6F:7D6:9B5 (Diskussion) 23:28, 29. Nov. 2020 (CET))
- Wann soll der Wellenbrecher-Lockdown denn stattgefunden haben? --Weiße Ziege (Diskussion) 13:10, 30. Nov. 2020 (CET)
- Gute Frage, als "Lockdown light" bzw. "Teil-Lockdown" ab dem 2.11. in Kraft gesetzt. Deshalb hatte ich folgenden Absatz vorgeschlagen einzufügen: "Auch in der zweiten Welle wurde Kritik an der zögerlichen Entscheidungsfindung von Bund und Ländern geübt, die nach zähen Verhandlungen schließlich zur Verhängung eines "Lockdown light" ab Anfang November führte. Bemängelt wurde die mangelnde Effizienz dieser Maßnahme. Denn nach Ablauf von drei Wochen war zwar eine Bremsung des exponentiellen Anstiegs der Virusverbreitung erreicht worden, aber eine Senkung der Neuinfektionszahlen ausgeblieben." Wurde jedoch wieder rausgeschmissen, weil ein Beleg mit Blogartikel nicht den Regeln entsprechen würde. Folgenden Beleg-Link hatte ich nach dem 2. Satz eingefügt: https://www.renad.de/allgemein/lockdown-light-oder-die-dialektik-des-spaetmerkelismus/ Mir erscheint das grundsätzliche Ausschließen von Blog-Artikeln aus den Belegangaben unsinnig, aber man könnte aus diesem gut recherchierten Blogartikel ggf. Belegstellen entnehmen, um auch oder stattdessen auf Presseartikel zum Thema hinzuweisen. Aber wenn man den Blogtext so ausschlachtet, wäre es eigentlich nicht korrekt, die Originalquelle unerwähnt zu lassen. (nicht signierter Beitrag von 2001:A61:1036:9201:BCFC:CE1D:4D48:BC49 (Diskussion) 16:45, 30. Nov. 2020 (CET))
- Ich würde das aus mehreren Gründen nicht einfügen. Grundsätzlich ist es bei Wikipedia nun einmal die Regel, dass WP:BLG beachtet wird. Man kann tolle Texte schreiben, ohne diese Regel zu beachten. Aber dann gehört es in ein anderes Medium. Zweitens können wir in einem enzyklopädischen Artikel zu einem umstürzenden Ereignis, das seit beinahe einem Jahr läuft, nicht tagesaktuell die öffentliche Meinung nachzeichnen. Das ist am Anfang versucht worden, führt aber sofort zu uferlosem Anwachsen von Artikelinhalten, die anschließend nicht mehr gepflegt werden. Natürlich wurden die Maßnahmen kritisiert und so gut wie alle anderen Maßnahmen wurden auch von manchen kritisiert und von anderen befürwortet. Aber wenn wir das Tag für Tag aufzeichnen und immer auch die Gegenposition und die dritte (denn wer sagt mir, was die relevanteste Meinung ist), ist der Artikel in zwei Wochen eine Ruine. Auch deshalb: Öffentliche Debatte ist extrem wichtig, sie kann aber nicht tagesaktuell zu jeder Maßnahme in diesem Artikel dargestellt werden.
- Das heißt aber nicht, dass wir hier unkritisch sind und nur Presseerklärungen der Regierung veröffentlichen. Wir haben an drei Stellen im Artikel die Möglichkeit, politische Entwicklungen auf Basis eindeutig reputabler Quellen kritisch einzuordnen. in COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Einschätzungen_der_Gefahrenlage findet sich die jeweils aktuelle Einschätzung des RKI. Das ist ein wissenschaftlich fundiertes Lagebild, aus dem durchaus hervorgeht, dass der Lockdown noch nicht die erwartete Wirkung gehabt hat. In COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Gutachten_und_Empfehlungen_von_Expertengremien finden sich die Stellungnahmen der Nationalen Akademie der Wissenschaften, die sich auch schon verschiedentlich kritisch zu den Regierungsmaßnahmen geäußert hat. Schließlich gibt es unter COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Kritik_und_Kontroversen die Möglichkeit, diejenigen Kontroversen ausführlicher zu behandeln, die eine über den Tag hinausreichende Bedeutung haben.--Coca-Coela (Diskussion) 19:48, 30. Nov. 2020 (CET)
- Wenn die Meinung besteht, dass die Kritik an der Lockdown-Light-Wirksamkeit momentan noch ein zu "tagesaktuelles" Thema ist, kann man natürlich noch etwas abwarten - ich denke, das wird eines der berherrschenden Themen der Corona-Debatte in Deutschland im Dezember werden.
- Alternativ passt es sicherlich auch in den Abschnitt COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Kritik_und_Kontroversen, da wäre es dann ein neuer Punkt. Oder man fügt es in die Ausführungen über die Föderalismuskritik mit ein, was durchaus sinnvoll erscheint, weil der Lockdown-Light wohl auch ein Ergebnis des zähen Entscheidungsprozesses in Deutschland ist. Dort hatte ich zunächst eine Ergänzung vorgeschlagen, die ebenfalls mit Verweis auf einen unzulässigen Beleg rausgeschmissen wurde.
- Deshalb auch dazu eine Rückfrage @Sänger:. Ich war bislang nur sporadischer Wikipedia-Mitschreiber und habe mich nun man regulär angemeldet, insofern sind mir alle Wikipedia-Gepflogenheiten nicht so geläufig. Aber ich kann auch bei genauerer Lektüre von WP:Q, die von Sänger eingefordert wurde, nicht erkennen, das Blogartikel als Quellenangabe grundsätzlich abzulehnen sind. Natürlich wären wissenschaftliche Darstellungen vorzuziehen, wenn es sie gäbe. Sie sind mir zu dem aktuellen Thema nicht bekannt, ich kenne da nur ggf. Presseartikel. Der Blogbeitrag ist in etwa auf dem Niveau eines Zeitungsessays und hat dazu den Vorteil von Quellenangaben - wieso sollte so eine Quellenangabe ein Ausschlusskriterium sein? (nicht signierter Beitrag von Drusi Filius (Diskussion | Beiträge) 21:02, 30. Nov. 2020 (CET))
- Zu Blogs: Siehe auch Wikipedia:Weblinks#Richtlinien und Wikipedia:Neuigkeiten#Aktuelle_Ereignisse_in_der_Wikipedia, da steht es nochmal explizit. Wenn man etwas dazu schreiben will, dann in der Tat im Abschnitt Kontroversen. Dann natürlich auch entsprechend WP:NPOV möglglichst nicht nur auf Basis einer Quelle, tatsächlich mit beiden Seiten der Kontroverse.--Coca-Coela (Diskussion) 06:04, 2. Dez. 2020 (CET)
- In der einen Richtlinie steht aber keineswegs, dass Blogs grundsätzlich ausgeschlossen wären. Wie auf Webforen soll demnach auf Blogs soll nicht pauschal verwiesen werden, "wobei Angebote besonders renommierter und zuverlässiger Institutionen/Herausgeber und das Deeplinking einzelner Beiträge, wenn diese den Qualitätskriterien entsprechen, davon ausgenommen sind." Scheint mir so auch sinnvoll: Deeplinking auf einzelne Beiträge, wenn sie qualitätsvoll sind. Die andere Richtlinie meint nur, Blogs seinen "eher unzuverlässig". Ich verstehe, dass man bei der Quellengattung warnt, dass eine Qualitätsprüfung nötig ist. Aber das gilt ehrlich gesagt in ähnlicher Weise z.B. für journalistische Texte aus Regional- und Heimatzeitungen - da ist die Qualität auch sehr schwankend.
- @Sänger: Sofern ein neuer Abschnitt unter Kontroversen zum Thema "Lockdown Light" gewünscht ist, kann ich gerne nochmal einen Textvorschlag machen und auch mehrere Quellen für Pro&Contra nennen. Aber wenn der Vorschlag dann wieder kommentarlos wg. Nennung eines Blogartikels rausgelöscht wird, hat das wohl wenig Sinn. Da müsste erst einmal Konsens bestehen, dass Blogartikel durchaus auch zulässig sind, sofern sie ausreichend Qualität haben.
Titel des Diagramms bei Zahl der bekannt gewordenen Neuerkrankungen
Das wurde ja schon [[Diskussion:COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Wieder_mal_ein_Revert_[13]]] und in den Kommentaren zu den Edits diskutiert. Vielleicht sollten wir das nochmal etwas ausführlicher diskutieren. Zurzeit ist der Titel: "Im Nachhinein geschätzte Anzahl der bestätigten Neuerkrankungen pro Tag nach den Daten des RKI". Ich habe nicht den Eindruck, dass das richtig erklärt, was dargestellt ist. Ich glaube auch, dass es die Leser verwirrt. Worum es geht: Das RKI schätzt das Datum des Erkrankungsbeginns für aktuell bestätigte Fälle und für zukünftig bestätigte Fälle. Es schätzt aber nicht die nicht-bestätigte Fälle (vulgo Dunkelziffer). Vielleicht kann man das noch etwas präzsiser auf den Punkt bringen. --Coca-Coela (Diskussion) 21:28, 29. Nov. 2020 (CET)
- Es wäre zu umständlich, es als Graphiktitel 100pro zu erklären. Ich würde "Zahlen der bestätigten Neuerkrankungen nach Nowcasting des RKI" schreiben. Das ist im Artikel inkl. Quellenangabe zum Nachlesen ausreichend und gut beschrieben. --Pqz602 (Diskussion) 00:22, 1. Dez. 2020 (CET)
- Über diesen Titel habe ich mir auch schon öfter Gedanken gemacht. Früher stand da mal "Geschätzte Anzahl Neuerkrankungen pro Tag", das war offensichtlich falsch aus dem Grund wie du geschrieben hast, dass es die Dunkelziffer nicht mit einschließt. Ich habe es geändert zu "Im Nachhinein geschätzte Anzahl der bestätigten Neuerkrankungen pro Tag" weil es immerhin noch ausdrückt dass es bestätigten Neuerkrankungen sind und nicht alle Neuerkrankungen, aber was besseres fiel mir auch nicht ein. Der Vorschlag von Pqz602 klingt ganz ordentlich. --TheRandomIP (Diskussion) 00:38, 1. Dez. 2020 (CET)
- Die Werte, die sich aus dem Nowcasting ergeben, sind aber noch nicht bestätigt. Mein revertierter Vorschlag für den Titel war: "Geschätzter Verlauf der übermittelten Fälle nach Erkrankungsbeginn einschließlich Nowcast".
- Zusätzlich mit dem weiteren, ebenfalls revertierten, Erklärtext (diesmal mit dem richtigen m, man darf ja auch mal morgens noch müde sein):
- Das folgende Diagramm beinhaltet die an das RKI übermittelten Fälle mit angegebenem oder imputiertem Erkrankungsbeginn sowie einen geschätzten Verlauf der noch nicht übermittelten Fälle (Nowcast).
- Zusätzlich mit dem weiteren, ebenfalls revertierten, Erklärtext (diesmal mit dem richtigen m, man darf ja auch mal morgens noch müde sein):
- Die Sache ist komplex. Das RKI verwendet für die Darstellung dieses komplexen Sachverhalts drei verschiedene Farben in seinem Diagramm. Es gibt 3 Komponenten:
- Fälle mit Angabe des Erkrankungsbeginns
- Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns, hier wird er imputiert/geschätzt
- mögliche zukünftige Fälle, diese werden mittels Nowcasting geschätzt
- (mit angegebenem oder imputiertem Erkrankungsbeginn finde ich immer noch besser als mit angegebenem oder geschätztem Erkrankungsbeginn. imputiert wird im Text oberhalb erläutert und ist präziser, außerdem sonst 2 * geschätzt.) --2003:CC:870B:B600:4FE4:7A39:705E:A96B 08:28, 1. Dez. 2020 (CET)
- Nachdem ich nochmal dazu gekommen bin drüber nachzudenken fände ich "Erkannte Neuerkrankungen pro Tag nach Nowcasting des RKI" am besten. "Erkannt" ist etwas ungenauer als "bestätigt", was in diesem Fall gut ist, weil "bestätigt" ja den falschen Eindruck erweckt, es handelte sich nur um bereits bestätigte Fälle. "Erkannt" gibt trotzdem wieder, dass die unerkannten Fälle nicht dabei sind. "Nach Nowcasting" wie von Pqz602 vorgeschlagen finde ich etwas besser als "imputiert", weil Laien sich zumindest irgend etwas darunter vorstellen können. Allerdings wird weiter unten ja auch über die komplette Auslagerung des Diagramms diskutiert, deshalb erledigt sich das vielleicht von selbst.--Coca-Coela (Diskussion) 10:12, 12. Dez. 2020 (CET)
- Die zukünftigen Werte, die sich aus dem Nowcasting (Punkt 3) ergeben, sind aber weder erkannt noch bekannt. --2003:CC:870B:B600:4FE4:7A39:705E:A96B 18:43, 13. Dez. 2020 (CET)
- Ich gebe dir recht, ich haderte schon gestern mit den Vorschlägen. Vielleicht: Neuerkrankungen (soweit diese erkannt wurden oder voraussichtlich zukünftig erkannt werden) --Diwas (Diskussion) 01:36, 14. Dez. 2020 (CET)
- Die zukünftigen Werte, die sich aus dem Nowcasting (Punkt 3) ergeben, sind aber weder erkannt noch bekannt. --2003:CC:870B:B600:4FE4:7A39:705E:A96B 18:43, 13. Dez. 2020 (CET)
- (rücke einfach mal zurück) bitte, bitte, es soll ein Diagramm-Titel werden und kein Roman. Diese lange "Verschraubungen" (bitte Humor einschalten) gehören nicht in den Titel zum Diagramm, d.h. man kann da einen Verweis zur Erklärung evtl. noch in den Titel packen. Alles andere wird ja bisher schon im Text erklärt. Normalerweise sollte "Neuerkrankungen / Tag" bzw. "Neuinfektionen / Tag" als Graphiktitel reichen, Rest im Text. --Pqz602 (Diskussion) 21:06, 14. Dez. 2020 (CET)
- Schließe mich im Prinzip an, Details kann man in Anmerkungen oder im Text erklären. Allerdings wäre ich doch für "Neuerkrankungen pro Tag nach Nowcasting des RKI". Dann ist zumindest klar, dass das von einer bestimmten Institution nach einer bestimmten Methode berechnet ist und man genauer nachlesen muss, wenn man verstehen will, wie die Zahlen zustande kommen.--Coca-Coela (Diskussion) 21:11, 15. Dez. 2020 (CET)
Nachdem niemand mehr widersprochen hat, habe ich die Vorschläge jetzt umgesetzt.--Coca-Coela (Diskussion) 11:26, 28. Dez. 2020 (CET)
FFP2-Masken und Durchfeuchtung
Die FFP2-Masken mit Meltbown-Vlies (also die hochwertigen) erreichen ihre gute Filterwirkung, solange die Fasern elektrostatisch aufgeladen sind.[4] Diese Extra-Schutzwirkung ist wohl dahin, wenn die Maske sehr feucht wird, man müsste also die Masken je nach Umgebung wechseln: Die noch gute FFP2-Maske in Innenräumen/ÖPNV mit evtl. vielen Viruspartikeln in der Raumluft und eine andere für draußen an der kalten Luft, wo der Wasserdampf der ausgeatmeten Luft an der Maske kondensiert und diese schnell in ihrer Filterleistung herabsetzt, was aber nicht so schlimm ist, weil es weniger Viruspartikel in der Luft gibt. Das Problem ist dann beim Wechseln, dass dadurch die Kontamination der Masken wahrscheinlicher wird.--Sunsarestars (Diskussion) 12:34, 5. Dez. 2020 (CET)
- Das ist doch ein Thema für Schutzmaske#Infektionsschutzmasken. --Coca-Coela (Diskussion) 19:00, 5. Dez. 2020 (CET)
- Die elektrostatische Aufladung halte ich für ein reines Marketing-Argument. Elektrostatische Aufladung ist generell von der Luftfeuchtigkeit abhängig und setzt auch voraus, daß der Maskenträger sich (durch Bewegung) auflädt. Aus dem IT-Bereich ist mir bekannt, daß Fußböden in Rechenzentren (und auch in Büros inzwischen) eine bestimmte Leitfähigkeit haben müssen, inkl. Teppichböden, um Aufladungen zu vermeiden. Es hat IT-Umgebungen mit Holzböden (Altbauten)gegeben, bei denen manche ziemlich übel zu findende IT-Probleme hatten. Allgemein - durch EMF (Feld)-Messungen - ist mir Elektrostatik auch außerhalb IT bekannt. Ich bezweifele, daß durch die ausgeatmete Luft, egal in welcher Umgebung, nach wenigen Minuten von dieser Elektrostatik innerhalb der Maske auch nur das geringste noch übrig ist, allenfalls in homöopathischen Dosen. Ebenso ist eine Aufladung des Maskenträgers nur in wenigen Umgebungen möglich .... und irgendwo muß ja die Aufladung her kommen. Das schafft man allenfalls in Laborumgebung. Selbst in OPs kann man sich wegen der elektronischen Umgebung keine Aufladung leisten. Es gibt einen einfachen Test mit Papierschnipseln, die man nicht los wird oder Entladungen an der Türklinke, mit denen sich jeder (provisorisch) testen kann. Warum auch immer Viren in der Maske hängen bleiben, mit herkömmlicher Elektrostatik hat es sicher nichts zu tun. Marketing-Behauptungen ohne echten Nachweis sind nichts für Wiki. (Ich lerne gerne dazu, aber diesen "E-Filter-Beweis" möchte ich schon außerhalb von Verkaufstexten sehen)--Pqz602 (Diskussion) 12:45, 6. Dez. 2020 (CET)
- @Pqz602: Hier ist ein einführender Artikel zum Thema elektrostatisch aufgeladene Faser: [5] und noch ein Tech-Geek-Artikel des Wissenschaftsmagazins IEEE Spectrum dazu: N95 Masks' Efficiency Can Be Restored With Electricity: Smart Masks May Follow, --Sunsarestars (Diskussion) 20:47, 14. Dez. 2020 (CET)
- ich habe mir einige Studien dazu durch gelesen. Das mag alles noch im Labor, bei Klimaanlagen mit entfeuchteter Luft und Rauchfiltern stimmen. Aber - Atemluft ist feucht und auch kein reiner Wasserdampf. Diese Masken sind wesentlich feiner gewebt und dadurch von zu Hause aus bereits "dichter" (wirksamer). Ich habe im Bericht auf Anhieb nicht herausgefunden, wie hoch der elektrostatische Anteil ist. Man sieht andererseits, daß alle bei feuchter Luft nachlassen und an sich müßte eine "nasse Maske" eher noch dichter werden. Als gelernter E-Techniker ist mir diese E-Statik Geschichte bei Atemmasken ziemlich suspekt. Bei Hochspannungsanlagen gibt es oft bei dichtem Nebel Überschläge, bei Spaziergängen leicht zu beobachten. Ab einer gewissen Leitfähigkeit kann sich keine Statik aufbauen, bzw. die wird gleich wieder abgebaut. Es ist sicher kein Fake, aber m.E. eine "merkantile Überhöhung" des Statik-Effektes.
- Im zweiten geposteten Artikel wird ein so starkes Feld aufgebaut, daß vermutlich kein Wassermolekül mehr heil bleibt. Das sind umgerechnet auf übliche Maße 800kV/m. Die "normale" Umgebungsfeldstärke in freier Natur beträgt 3-5 V/m. Die Maske wird auf diese Art und Weise super getrocknet, aber das ist nach eingigen feuchten Aussprachen passé. --Pqz602 (Diskussion) 21:24, 14. Dez. 2020 (CET)
- @Pqz602: Hier ist ein einführender Artikel zum Thema elektrostatisch aufgeladene Faser: [5] und noch ein Tech-Geek-Artikel des Wissenschaftsmagazins IEEE Spectrum dazu: N95 Masks' Efficiency Can Be Restored With Electricity: Smart Masks May Follow, --Sunsarestars (Diskussion) 20:47, 14. Dez. 2020 (CET)
Tabelle Städte mit der höchsten Zahl an nachgewiesenen Neuinfektionen
Macht das wirklich Sinn, die Inzidenzen auf 4 Stellen anzugeben z.B. 400,x , wenn es nur 200 Fälle sind? Vom mathematischen Runden her, schon mal nicht, oder ? CoronaChronist (Diskussion) 22:29, 6. Dez. 2020 (CET)
- Das Problem der Rundung stellt sich nicht: Der Inzidenzwert entsteht aus der Division der exakten Zahl der Infektionen der letzten sieben Tage durch die exakte Zahl der Einwohner multipliziert mit der exakten Zahl 100.000. Keiner der Eingangswerte hat eine Rundungsdifferenz, also ist auch der Inzidenzwert auf beliebig viele Stellen signifikant. Denn er ist lediglich die Darstellung eines (unechten) Bruches (mit ganzen Zahlen in Zähler und Nenner) durch einen Dezimalbruch mit geringstmöglicher Differenz. Beispiel: Die letzten 7 Tage gab es in einem Landkreis mit 152.417 Einwohnern 257 Neuinfektionen. Dann errechnet sich --Andrsvoss (Diskussion) 14:52, 8. Dez. 2020 (CET)
- Sorry, aber die Frage ist im Prinzip berechtigt, nur unglücklich formuliert. Wir haben im Nenner (Divisor) "geschätzte" Einwohnerzahlen aus der Fortschreibung von Volkszählung mit Meldedaten bzw. Mikrozensus (DESTATIS Erklärungen). Im Zähler (Dividend) haben wir den ganzen Meldeverzugsklimbim und evtl. auch die Frage, ob RKI bei bekannten Krankheitsbeginn umdatiert oder grundsätzlich nur das Meldedatum gilt (Nowcasting lasse ich mal außen vor). Eine Dezimalstelle (auf 100.000stel per Multiplikation dann umgerechnet) entspricht ganzzahligen ppm (parts per million). Dazu kommt bei kleinen Werten (Zähler und/oder Nenner) eine zu erwartende Fehlerquote, zu der man nicht unbedingt nach der Division mehr wertdarstellende Ziffern als im Zähler haben muß. (per Definition ist immer Zähler<Nenner). Soweit aus Sicht einer Fehlerbetrachtung (exakt sind nur die 100.000) --Pqz602 (Diskussion) 21:15, 8. Dez. 2020 (CET).
- Das ist mathematisch/statistisch völlig zutreffend, betrifft aber ein von der Rundung verschiedenes Problem. Dir geht es jetzt um den Fehler bei der Ermittlung der Zahl der Einwohner und der Zahl der Infizierten. Diese würde sich aber auf den vom RKI kommunizierten Inzidenzwert nur auswirken, wenn in die Rechnung die wahre Zahl der Einwohner und die wahre Zahl der Infizierten eingingen. Das ist aber nicht so. Definitionsgemäß geht in Rechnung die Zahl der Einwohner gemäß Statistik und die Zahl der Infizierten gemäß Kommunikation des RKI ein. Nur das Verhältnis dieser Zahlen, nicht das Verhältnis der wahren Werte, wird durch den Inzidenzwert ausgedrückt. --Andrsvoss (Diskussion) 09:28, 9. Dez. 2020 (CET)
- jetzt reden wir aneinander vorbei und sollten deckeln. Ich glaube, wir interpretieren die Anfangsfrage unterschiedlich. Ich habe auf "exakt" eingehakt und über die benutzten Zahlen sind wir uns anscheinend einig. Ich pflichte Andrsvoss insofern bei, daß bei dreistelligen Inzidenzzahlen (vor dem Komma) eine Dezimalstelle zwar optisch was hermacht, aber ziemlich sinnfrei ist. Es täuscht eine Präzision vor, die in keiner Weise gegeben ist. Allerdings hat das jetzt nichts mit Rundung zu tun. Da gebe ich Dir ja recht und bin nicht darauf eingegangen. Ich habe einige Programme mit statistischen Auswertungen geschrieben und betrachte grundsätzlich bei der Nachprüfung der Ergebnisse (Genauigkeits-Analyse) die wertdarstellenden Ziffern. RKI wirft die Inzidenz im Tages- und Lagebericht nur noch ganzzahlig aus. Lediglich im Dashboard und einigen anderen Berichten wird eine (m.E. sinnfreie) Dezimalstelle benutzt. Die Inzidenzen sind Ergebniswerte, mit denen nicht weiter (mathematisch) gerechnet wird, deshalb ...... --Pqz602 (Diskussion) 14:46, 9. Dez. 2020 (CET)
- Die Behauptung, das RKI werfe (im hier diskutierten Zusammenhang der Städte/Landkereise mit den höchsten Infektionen) die Inzidenz im Tages- und Lagebericht nur noch ganzzahlig aus, ist falsch ("Landkreis Regen … 578,7" usw., siehe: [6], S. 3). Die Angabe bedeutet in Prosa: Der Landkreis Regen hat 77.415 Einwohner. Von diesen sind in den letzten 7 Tage 448 Einwohner neu erkrankt. Der Bruch ist annährend gleich . Ich halte im Übrigen daran fest, dass die Werte hier so angegeben werden sollten, wie sie vom RKI veröffentlicht worden sind.--Andrsvoss (Diskussion) 16:04, 9. Dez. 2020 (CET)
- Zitat "Ich halte im Übrigen daran fest, dass die Werte hier so angegeben werden sollten, wie sie vom RKI veröffentlicht worden sind." Ok, ist auch richtig. Ich habe die Lageberichte nicht komplett im Detail durchgeackert. Ich plotte für mich mit und mir fiel es beim Tagesbericht (morgens) auf, daß die Inzidenz-Dezimalen bei den Bundesländern seit kurzen weg waren (ab 27.11. ??). LGL Bayern gibt die Dezimalen der Inzidenz für die Kreise und Städte noch zweistellig aus. Jetzt nur mal etwas OT und abseits der Artikel-Philosophie: Ein Meldefehler von einer Person (in 7 Tagen) in einem 100.000er Landkreis ist bereits ein ganzer Inzidenzpunkt. Wir haben 88 Landkreise unter 100.000 (der kleinste mit 34.193). Ab ~200.000 kommen wir in die Nähe einer möglichen Rundung (auf ganzzahlig), Fehler nur noch um einen halben Inzidenzpunkt, 262 Land-/Stadtkreise von 401 sind kleiner. Wenn die erste Dezimale der Inzidenz stimmen sollte, bleibt nur noch Berlin übrig, wo mehr als ein Zählfehler gemacht werden darf (~3,7 Mio Einwohner, HH ~1,85 Mio., München 1,48 Mio.). Aber ...... nix für den Artikel, muß RKI selber wissen, was es publiziert. Haken wir's ab. --Pqz602 (Diskussion) 20:05, 9. Dez. 2020 (CET)
- Ich schließe mich beiden Vorrednern an. Ich finde ebenfalls, die dritte Nachkommastelle bei den Landkreis-Inzidenzen ist wenig zielführend und grenzt an Scheingenauigkeit. Aber wo die Scheingenauigkeit anfängt, ist immer auch ein Bisschen Geschmackssache. Und deshalb kann man da auch einfach die Entscheidung des RKI akzeptieren.--Coca-Coela (Diskussion) 22:03, 9. Dez. 2020 (CET)
- Ehm, die Grenze zur Scheingenauigkeit ist nicht wirklich Geschmacksache. Sie bestimmt sich aus den Unsicherheiten der in die Berechnung der Angabe eingehenden Größen und der Anwendung der Gaußschen Fehlerfortpflanzung. Da die Formel zu Berechnung in diesem Fall ein einfacher Bruch ist, ergibt die Fehlerfortpflanzung dass die relative Unsicherheit des Ergebnisses so groß ist wie die größere der relativen Unsicherheiten von Zähler und Nenner. Die Zahl der Todesfälle ist offensichtlich mit einer Unsicherheit von u(x)= 1 behaftet - einfach weil es eine ganze Zahl ist.
- Wenn es in einem Landkreis 100 Todesfälle gab, ist die relative Unsicherheit also 1%. Die Zahl der Einwohner ist typischerweise erheblich besser bekannt. Der Quotient aus Einwohnerzahl und Zahl der Todesfälle hat damit auch eine Unsicherheit von 1%. Mit 1% Unsicherheit kann man etwas optimistisch drei signifikante Stellen rechtfertigen. In der Tabelle sind im Artikel allerdings dreistellige Zahlen mit einer Nachkommastelle, also vier signifikante Stellen, angegeben. Das überschreitet klar die Grenze zur Scheingenauigkeit. ---<)kmk(>- (Diskussion) 02:18, 13. Dez. 2020 (CET)
- Vielleicht macht ein Beispiel deutlicher, dass es nicht um Messfehler geht: Jemand sagt über Äpfel in einer Kiste: „In der Kiste sind laut Lieferschein 149 Äpfel, davon hat di Wareneingangskontrolle 4 als faul deklariert. Das sind . Dieser Bruch lässt sich - wenn man für die Vergleichbarkeit mit anderen Kisten lieber den Nenner 10000 verwendet - durch annähren.“ Was ist an dieser Aussage "scheingenau"? Die Aussage befasst sich doch nicht mit dem wahren Anteil Anteil der wirklich faulen Äpfel an der wahren Anzahl der Äpfel in der Kiste, sondern nur mit dem mathematischen Verhältnis zweier der Aussage vorgegebener (ganzer) Zahlen. --Andrsvoss (Diskussion) 13:29, 13. Dez. 2020 (CET)
- Als Manager der Mosterei interessiert mich für die Qualitätssicherung nicht das mathematische Verhältnis zweier ganzer Zahlen. Mich interessiert der Anteil der faulen Äpfel. Das ist kein Bruch, sondern eine einzelne Größe mit einem Wertebereich zwischen 0 und 1. In diese Größe geht die Unsicherheit ein, mit der die Zahlen ermittelt werden. Weil grundsätzlich nur ganze Äpfel gezählt werden, ist diese Unsicherheit für die Eingangsgröße der faulen Äpfel mindestens u(x) = 1. Das ist das, was Statistiker Quantisierungsfehler nennen. In Deinem Apfelbeispiel beträgt die durch den Quantisierungsfehler begründete relative Unsicherheit 25%. Das bedeutet bei einer Angabe als dezimale Kommazahl eine Beschränkung auf eine signifikante Stelle. Mit mehr signifikante Stellen betritt man das Gebiet der Scheingenauigkeit.
- Durch eine Umrechnung auf 1000-Äpfelkisten ändert sich weder etwas am Anteil der faulen Äpfel noch an der relativen Unsicherheit des ermittelten Werts. ---<)kmk(>- (Diskussion) 22:25, 13. Dez. 2020 (CET)
{Erledigt|1=Coca-Coela (Diskussion) 10:02, 12. Dez. 2020 (CET)}} (Noch nicht erledigt ---<)kmk(>- (Diskussion) 02:18, 13. Dez. 2020 (CET))
Es gibt Unsicherheiten, was die Dunkelziffer angeht, sowie es Unsicherheiten gibt, was die wahre Einwohnerzahl angeht. Hier wird aber nur die veröffentlichte Zahl der erkannten positiv Getesteten und die veröffentlichte Zahl der Einwohner in Beziehung gesetzt. Da gibt es keine Quantifizierung und keine Unsicherheit des ermittelten Wertes abseits der Unsicherheiten inwieweit die veröffentlichten Zahlen die Wahrheit wiedergeben. Es gibt keine Halb- oder Dreiviertelinfizierten die ungenau gemessen oder quantifiziert würden. Referenziert werden lediglich die veröffentlichen diskreten ganzzahligen Zahlen. Wieviele Nachkommastellen oder aussagende Stellen insgesamt angegeben werden, ist eine rein redaktionelle Entscheidung. --Diwas (Diskussion) 01:17, 14. Dez. 2020 (CET)
- @Benutzer:KaiMartin: Es geht doch nicht darum, was "interessiert", sondern darum, was der Sprecher sagt. Das RKI sagt nicht, im Landkreis A sei der wahre Zahl der wirklich Infizierten pro 100.000 tatsächliche Einwohner größer als im Landkreis B, sondern es sagt, kommuniziert das Verhältnis der gemeldeten Infekzionen zu der amtlich zugrundelegegten Einwohnerzahl. Auch der Hinweis auf den Quantisierungsfehler geht fehl. Wie der von dir selbst verlinkte WP-Artikel belegt, geht es dabei um den Ausdruck tatsächlich (gemessener) reeler Zahlen durch diskrete Werte. Das Problem stellt sich hier nicht, Einwohnerzahl und Zahl der Infizierten sind nie reell (noch nicht einmal rational) sondern stets ganze (sogar natürliche) Zahlen. Die Ausdruck einer ganzen Zahl durch dieselbe ganze Zahl kann definitionsgemäß keinen Quantisierungsfehler aufweisen. --Andrsvoss (Diskussion) 15:33, 14. Dez. 2020 (CET)
- Ich finde die Angabe auf eine Nachkommastelle aus zwei Gründen ganz praktisch. Erstens erkennt man dann sofort, dass dies die Rate pro HT ist. Wenn man also eine längere Tabelle und nur eine kleinen Ausschnitt hat und oben die Beschriftung nicht lesen kann, sieht man sofort was die Rate pro HT Einwohner ist und was die tats. Zahl des Landkreises. Denn oftmals sind die beiden in der gleichen Größenordnung. Der zweite Nebennutzen ist, dass man dann bereits aus der Tabelle gut auf die Anzahl der Einwohner zurückrechnen könnte. --Sunsarestars (Diskussion) 21:38, 24. Dez. 2020 (CET)
Verlauf
Ich suche vergeblich eine Verlaufsgrafik (Neue Fälle/1000, DE, Länder, Regionen, Link zu Verlaufsgrafiken der Nachbarländer)... Zwar gibt es überall die bunten "Tageskarten" und Tageszahlen - aber wo finde ich den Verlauf? Gruss, --Markus (Diskussion) 10:24, 9. Dez. 2020 (CET)
- Meinst Du die Länder-Grafiken, die Summer ...hier! für die Seite COVID-19-Pandemie gebastelt hat?--Coca-Coela (Diskussion) 22:05, 9. Dez. 2020 (CET)
- Hallo Benutzer:Markus Bärlocher, hallo Benutzer:Coca-Coela, ich erstelle keine Grafiken speziell für die Seite 'COVID-19-Pandemie' sondern Verlaufsgrafiken für beliebige Artikel in beliebiger Darstellungsgröße. Beim Betrachten in hoher Auflösung können Werte tagesgenau (Tage können durch doppelten Skalierung für Monat und Kalenderwoche exakt ermittelt werden) bis auf wenige Prozent genau abgelesen werden.
- Die Grafiken sind optimiert um die Verläufe mehrerer Länder zu vergleichen. Dies wird erreicht, indem die Y-Achsen bei untereinander eingebundenen Grafiken exakt übereinander stehen und die X-Achsen die gleiche Skalierung haben. Das kann man sehr schön auf einer Unterseite von Benutzer:Ephraim33 sehen (die Unterseite heisst C3).
- Nachteil der Grafiken: die Grafiken bilden die absoluten Werte ab. Sie wären noch besser vergleichbar wenn die Zahlen auf pro/100.000 umgerechent würden. Grund dafür: die WHO liefert nur absolute Zahlen. Es ist natürlich relativ einfach die realtiven Werte zu berechnen - aber dann würde man Daten aus zwei Quellen (irgendwoher muss ja die Einwohnerzahl kommen) kombinieren und ganau das wäre der Punkt an dem ich Wissenschaft betreiben würde. Gäbe es einen breiten Konsons so etwas zu machen würde ich es für 216(!) Staaten umsetzten. Da muss aber klipp und klar sein das so etwas gewünscht ist.
- Grundlage der Grafiken sind maschinenlesbare Daten der WHO die die Daten täglich aktualisiert. Das macht sie für 216 Länder. Auf meinem Server teste ich im 10 Min. Takt ob die WHO Daten aktualisiert hat und erzeuge ggf. neue Grafiken. Für 34 Länder kopiere ich täglich die aktuellen Grafiken nach Commons.
- Auf meiner Unterseite Benutzer:Summer ... hier!/COVID-19-Pandemie ist alles etwas ausführlicher beschrieben. Link auf meinen priv. Server ... Grafikquellcode ... Zugang zu Grafiken die ich (noch) nich noch commons kopiere ... etc.
- Bis auf COVID-19-Pandemie in Deutschland und COVID-19-Pandemie in Österreich sind alle Grafiken in die Artikelreihe Covid-19 in [Land] eingebunden. Warum Deutschland und Österreich nicht? Weil bei den Ländern die Grafiken per Vorlage Graph aktualisiert werden. Bei allen anderen Artikel konnte ich nach und nach ein gewisse Aktualisierungsmüdigkeit wahrnehmen. Das war jeweils Grund für eine weitgehend streßfreie Grafikablösung. Die Aktualisierungsmüdigkeit wird es für Deutschland/Österreich vermutlich nicht geben. Trotzdem können die Grafiken hier nat. gerne eingebunden werden.
- Unten noch ein Einbindungsbeispiel als Kopiervorlage. --Summer • Streicheln •
Note• Am 21.03.2019 rettete WMDE die Welt • 23:32, 9. Dez. 2020 (CET)- Hallo Summer, erstmal ganz vielen Dank für die Diagramme. Wollte ich Dir schon lange mal sagen. Die haben die COVID-19-Artikel wirklich sehr verbessert! Jetzt auf die Schnelle mal nur zwei Punkte: Ich könnte mir vorstellen, das Diagramm hier einzubauen, wenn das auch von anderen gewünscht ist. Dann könnte man hier die Diagramme für die täglichen Fallzahlen und die Toten ersetzen. Da würde ich aber die Meinung anderer abwarten. Zweitens: Zu den Bevölkerungsdaten: Warum nutzt Du nicht den Datensatz des ECDC[7]], der enthält Bevölkerungsdaten? (Wird allerdings demnächst von täglich auf wöchtentlich umgestellt.[8])--Coca-Coela (Diskussion) 06:05, 10. Dez. 2020 (CET)
- @Benutzer:Coca-Coela, sorry für späte Antwort. Zur Darstellung der Ereignisse (Neuinfektionen/Tote) pro Einwohnerzahl: nur vorweg um die Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben ein einfacher Gedanke - wenn man statt absoluten Zahlen der Ereignisse die auf die Einwohnerzahl bezogenen Ereignisse grafisch darstellt (etwa pro 100.000), dann ändert sich am Kurvenverlauf rein gar nichts (weil man letztendlich jeden Wert mit den gleichen Faktor multipliziert)! Im Kern ändert sich die Beschriftung/Skalierung der Y-Achse - sonst bleibt alles gleich. Das ist ein simpler Gedanke, aber man sollte ihn im Hinterkopf haben.
- Ansonsten noch ein simpler Gedanke: solange absolute Zahlen dargestellt werden, ist es wohl sinnvoll die Bevölkungszahl in der Bildunterschrift anzugeben. Für Deutschland weniger wichtig da die meisten Leser die Zahl grob kennen ... für andere Länder wichtiger. Es gibt Leser, der gerne per Überschlagsrechung Zahlen kritisch betrachten.
- Zu (Zitat) „Warum nutzt Du nicht den Datensatz des ECDC, der enthält Bevölkerungsdaten?“. Die Anwort ist ganz einfach: weil ich die Quelle bis dato nicht kannte. Ich habe mir die Daten angesehen hier die Tabellenspalten:
- dateRep,day
- month
- year
- cases
- deaths
- countriesAndTerritories
- geoIdcountryterritoryCode
- popData2019
- continentExp
- Cumulative_number_for_14_days_of_COVID-19_cases_per_100000
- Zum besseren Vergleich auch die Direktlinks zu den Dateien der ECDC und WHO
- https://opendata.ecdc.europa.eu/covid19/casedistribution/csv
- https://covid19.who.int/WHO-COVID-19-global-data.csv
- Die Spalten cases und death der ECDC-Datei entsprechen den Werten wie sie auch die WHO für Neuinfektionen und Tote herausgibt. Aus den Werten der ECDC könnte man also die gleichen Grafiken erstellen (die WHO liefert auch Spalten mit kumulierten Daten für Neuinfektionen und Tote - kumulieren kann man aber auch selbst). Die ECDC liefert in der Spalte popData2019 die Bevölkerungszahl - mit Hilfe dieser Spalte kann man relativ problemlos die Ereignisse pro 100T für die Grafik verwenden.
- Ich denke die Daten der ECDC und WHO sind etwa gleich verläßlich (man kann hoffen, das beide ihre CSV-Daten tägl. updaten während sie die Berichte auf wöchentlich umstellen). Die ECDC liefert sogar Daten für Taiwan (Chinas Einfluss verhindert das offenbar bei der WHO).
- Die Spalte Cumulative_number_for_14_days_of_COVID-19_cases_per_100000 entspricht der Inzidenz. Allerdings keine 7 Tage sondern eine 14 Tage Inzidenz.
- Auf meinem Server könnte ich durchaus parallel zu den bisherigen Grafiken aus der ECDC-Datei Grafiken erstellen. Macht aber durchaus Arbeit es zum laufen zu bringen. Ich würde das nur bei einer Art "Abnahmegarantie" machen wollen (wer arbeitet gern für die Tonne).
- Flaschenhals ist derzeit, das ich die Grafiken mit dem Programm 'communist' (gibts auf commons) hochlade. Das ist nur halbautomatisch (das Scheißprogramm fragt bei jeder Grafik ob die alte wirklich überschrieben werden soll). Unter Benutzer:Summer ... hier!/wiki-upload.cli.php hatte ich mal ein Programm veröffentlicht mit dem man vollautomatisch Dateien hochladen kann ... eines Tages wurde bei MediaWiki der Authentifizierungsmechanismus geändert und seit dem läuft das Programm nicht mehr (bis heute habe ich keine anständige Doku über die Änderung gefunden). Wenn sich jemand verlässliches findet der die Grafiken von meinem Server nach Commons überträgt wäre mir das willkommen. Genauso willkommen wäre jemand, der einen Zehnzeiler in PHP zur Authentifizierung kennt.
- Und was mir sehr prositiv bei der Recherche zu diesem Post aufgefallen ist: https://commons.wikimedia.org/wiki/Special:ListFiles?user=Coca-Coela Vor allem das du den Quellcode zu den Grafiken angibst! Das schafft genau die Transparenz, die bei Grafiken unbedingt gegeben sein sollte. --Summer • Streicheln •
Note• Am 21.03.2019 rettete WMDE die Welt • 03:17, 16. Dez. 2020 (CET)
Der Ansatz, die Grafiken per Skript regelmäßig zu erzeugen, ist eine sehr gute Idee. Vielen Dank dafür! Bei der konkreten Umsetzung stolpere ich über zwei Aspekte:
- Die Grafik stellt die kumulierten Zahlen in den Vordergrund. Nun ist bei Infektionsfällen eine Kumulation für den Verlauf nicht wirklich angemessen. Dafür ist einfach die Dunkelziffer zu groß und auch noch zeitlich variabel. Außerdem ist die nachgewiesene Infektion kein Endzustand. Infizierte werden unterschiedlich stark krank, genesen wieder oder sterben. Dadurch hat die Gesamtzahl der durch Test nachgewiesenen Infektionen keine spezifische inhaltliche Bedeutung. Die streng monoton wachsende Kurve macht den Eindruck, die Pandemie würde im Laufe der Zeit immer nur schlimmer, nie besser werden. Eine kumulierte Darstellung ist daher auch in der Fachliteratur sehr ungewöhnlich. Wer das nicht glaubt, suche einmal nach einem kumulierten Verlauf für die Spanische Grippe.
- Die Werte an den Achsen sind mit einem Punkt als Tausendertrenner dargestellt. Diese Darstellung von großen Zahlen ist außerhalb der Wikipedia nur im Zusammenhang mit Geldbeträgen üblich. Normen und Bestimmungen raten sogar vom Punkt zur Tausendertrennung explizit ab. Da der Punkt ein Sonderweg der deutschsprachigen Wikipedia ist, schränkt er die Wiederverwendbarkeit in anderssprachigen Wikipedien ein. An Stelle des Punkts sollte ein schmaler Abstand treten.
-<)kmk(>- (Diskussion) 04:13, 14. Dez. 2020 (CET)
- @ -<)kmk(>-: Bzgl. kumulierte Zahlen: Vgl. Epidemiologie, scheint mir also nicht ganz ungebräuchlich. Die Sorge vor dem falschen Eindruck einer steten Verschlimmerung kann ich auch nicht nachvollziehen. Das mag zu Beginn der Pandemie richtig gewesen sein. Aber über einen längeren Zeitraum kann m.E. auch ein Laie aus den kumulierten Zahlen sofort erkennen, dass die Zahlen mal schneller, mal langsamer und mal gar nicht ansteigen. Die übrigen Argumente gegen kumulierte Zahlen teile ich aber (Dunkelziffer, fehlende inhaltliche Bedeutung...). Ich halte ebenfalls die andere Kurve für die wichtigere.--Coca-Coela (Diskussion) 20:16, 14. Dez. 2020 (CET)
- Die Grafik wurde am 6. Mai 2020 mit diesem Edit in den Artikel Epidemiologie eingefügt. Damit sieht es mir nicht wirklich wie ein Beleg für eine von der aktuellen Pandemie unabhängigen Darstellung aus. Deine Formulierung arbeitet es schön heraus: Die kumulativen Zahlen steigen mal mehr und mal weniger stark an. Sie nehmen nie ab. Die Schwere der Pandemie-Lage nimmt aber erst zu und dann zum Glück auch wieder ab. Natürlich hängen die beiden Größen zusammen. Ohne ein gewisses Maß an naturwissenschaftlicher Vorbildung ist dieser Zusammenhang aber alles andere als offensichtlich. -<)kmk(>- (Diskussion) 00:25, 15. Dez. 2020 (CET)
- @-<)kmk(>-:
- Zu 1.: kumulieren ist üblich. Bei praktisch allen 'Covid-19-Pandemie in XX' Artikel werden die Daten so dargestellt. Es gab mal Kritik an meinen Grafiken, das der obere Teil zuviel Gewicht hätte. Dem war ich nachgekommen, in dem ich das Größenverhältnis zw. oberen und unteren Teil leicht verändert habe.
- Zu 2.: die Grafiken sind durch und durch in deutsch gehalten. Anfangs habe ich sie auch nach deWP hochgeladen. Ein Admin hat sie per Bot nach commens verschoben und hier gelöscht. Bitten und Betteln per Mail half nichts (er war hat Admin und wusste was gut für mich ist), Bevor ich anfing die Grafiken zu erstellen habe ich über multilinguale Grafiken nachgedacht (sowas geht für SVG-Grafiken gut bei Wikipedia) ... aber über sowas denke ich erst nach wenn Bedarf erkennbar ist. --Summer • Streicheln •
Note• Am 21.03.2019 rettete WMDE die Welt • 03:17, 16. Dez. 2020 (CET)
Kopiervorlage


- +1, gefällt mir, schon kopiert, danke an unbekannt :-) --Pqz602 (Diskussion) 17:59, 10. Dez. 2020 (CET)
Ref. zur Kopiervorlage
- ↑ a b WHO Coronavirus Disease (COVID-19) Dashboard; oben rechts auf der Seite ist ein Link zum Download der Daten im CSV-Format
Wo sind die Grafiken für die Neuinfektionen geblieben?
Statt der Grafiken lese ich jetzt einen Verweis auf die Statistikseite. Die ist ja ganz schön, aber für Normalmenschen sind endlose Zahlenkolonnen nicht lesbar (technisch schon, aber extrem wenig anschaulich). Auch die Übersterblichkeit erscheint mir wichtig.
Aktuell ist der Artikel sehr, sehr textlastig und es gibt nur eine Grafik (die des R-Wertes). Der aktuelle R=1,4 ist aber etwas ganz anderes abhängig von der absoluten Zahl der Infizierten.
Anteil der Infektionen je Bundesland ist m.E. Ballast (man versuche mal z.B. die Werte von Hamburg oder Bremen darin zu verfolgen). Die kaum unterscheidbaren Pastellfarben sehr kurzer Säulen in wechselnder Höhenlage machen das Verfolgen so schon fast unmöglich (je nach Land, NRW geht sehr gut, Bayern auch noch, BW ist schon Katastrophe). Dann muß man noch die unterschiedlichen Bevölkerungen berücksichtigen.
Die Zustimmungswerte zu den Corona-Maßnahmen sind m.E. auch eher ein Randthema, zumal die Antwort "Maßnahmen sind (nicht) zielgerichtet7zielführend" fehlt. --95.116.185.127 16:23, 9. Dez. 2020 (CET)
- ??? Kapitel 1 ist doch voll von Grafiken ??? Zustimmungswerte sind durchaus zentral, ich könnte jetzt X Referenzen angeben, dass Infektionsschutzmaßnahmen nur funktionieren, wenn sie aktzeptiert und eingehalten werden.--Coca-Coela (Diskussion) 22:08, 9. Dez. 2020 (CET)
- Sorry, mein neu installierter PC war schuld. Trotzdem ist die Grafik "Anteil der Infektionen pro Land je Kalenderwoche" unleserlich und der Artikel insgesamt zu lang.
- Akzeptanz von Maßnahmen ist wichtig und die entsprechenden Werte für die Entscheider auch. Eine Befragung mit nur 3 (wiedergegebenen) Antwortmöglichkeiten ist es eher nicht: Wo bleibt z.B. "Falsche Maßnahme". Bei wöchentlich weiteren Verschärfungen und gleichzeitig steigenden (bestenfalls stagnierenden statt fallenden) Corona-Zahlen die naheliegenste Antwort. --77.3.171.233 14:44, 10. Dez. 2020 (CET)
- Kritik an der Unübersichtlichkeit der Grafik mit Länderanteilen stimme ich zu. Habe das jetzt mal auf Monate umgestellt. Wollte ich schon lange machen. Danke für den Anstoß. Umrechnung auf Bevölkerungsanteil halte ich nicht für sinnvoll. Dann kommt ein Liniendiagramm mit 16 Linien raus, das kann niemand lesen. Wie unübersichtlich das aussieht, selbst wenn man sich auf die letzten 4 Wochen beschränkt, kann man im Situationsbericht des RKI sehen(im aktuellen auf S. 5)[9]
- Weitere Streichungs- und Kürzungsvorschläge am besten in einem Thread mit passender Überschrift diskutieren. Z.B. hier:Diskussion:COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Artikel_aufteilen:_Bitte_um_Ideensammlung--Coca-Coela (Diskussion) 19:44, 16. Dez. 2020 (CET)
Zahl der bekannt gewordenen Neuerkrankungen
Die Grafik in diesem Abschnitt und damit die wesentliche Sachinformation ist seit einer Woche nicht aktualisiert worden. Da die Grafik für mich nur den zweifelhaften Vorteil hat, dass die Schwankungen im Meldeverhalten geglättet werden, also nach meinem Verständnis Information verloren geht, sollten wir erwägen, den Abschnitt zu löschen. --Andrsvoss (Diskussion) 09:49, 11. Dez. 2020 (CET)
- +1 fürs Entfernen, ggf. nach COVID-19-Pandemie in Deutschland/Statistik. --TheRandomIP (Diskussion) 01:28, 12. Dez. 2020 (CET)
- Von mir aus könnte das im Sinne einer Beschränkung auf das Wesentliche auch verschoben werden. Ist allerdings gestern wieder aktualisiert worden.--Coca-Coela (Diskussion) 10:00, 12. Dez. 2020 (CET)
Die Grafik soll den zeitlichen Verlauf der Pandemie darstellen. Dafür sind Schwankungen, die auf das Meldeverhalten zurück gehen, keine wertvolle Information. Vielmehr erschweren sie den Blick auf das Wesentliche. Konkret muss man als Betrachter über die Schwankungen im Wochentakt hinweg sehen. Andernfalls würde man glauben, dass der Virus regelmäßig am Wochenende die Lust zur Ausbreitung verliert, nur um dann am Beginn der Woche wieder mit alter Kraft loszulegen. Eine Aufbereitung der Daten, die den störenden Einfluss des Meldeverhaltens zu einem großen Teil herausrechnet, ist nicht zweifelhaft, sondern im Gegenteil bevorzugt.
So ein störender Einfluss auf die Rohdaten ist bei realen Messungen nicht besonders selten. Nur bekommt die allgemeine Öffentlichkeit und damit wir in Wikipedia sie typischerweise nicht zu sehen. Vielmehr erscheinen in Veröffentlichungen Graphen nach der für den jeweiligen Fall angemessenen Datenaufbereitung. Das ist in diesem Fall anders. Hier bekommt die Öffentlichkeit wegen dem nachvollziehbaren Wunsch nach Aktualität täglich die Rohdaten in Form der Meldezahlen präsentiert. Die Veröffentlichung ändert aber nichts daran, dass es sich dem Charakter nach um Rohdaten handelt. ---<)kmk(>- (Diskussion) 20:08, 12. Dez. 2020 (CET)
- Ich glaube, mir ist klar, was die Grafik darstellt und warum die Rohdaten und die aufbereiteten Daten sich unterscheiden. Die Frage ist, ob wir in diesem Artikel ein Diagramm mit den Rohdaten und zusätzlich ein Diagramm mit den aufbereiteten Daten brauchen. Klar, beides hat seinen Wert und beides enthält etwas unterschiedliche Informationen. Aber sonderlich weit liegen beide ja nicht auseinander.--Coca-Coela (Diskussion) 21:38, 15. Dez. 2020 (CET)
- M.E. sind die Rohdaten mit ihren Schwankungen schon wertvoll, weil sie das reale Leben darstellen, d.h. einen Eindruck zur Zuverlässigkeit jeweiliger Tageszahlen bringen (und auch das Wochenend-Dilemma beleuchten). Es ist ja keine "Messung", sondern eine zeitliche Verlaufsdarstellung dessen, was erfaßt wird. Das Virus schläft am Wochenende nicht und das Ergebnis sehen wir wie heute 16.12. wieder mal, wenn Meldeverzug & Co (Sachsen) aufgearbeitet sind. Wir brauchen beides, ungeglättet, zur Fehlereinschätzung, und geglättet (imputiert, deportiert, amputiert und was weiß ich noch :-) ), für eine vorsichtige Abschätzung der Entwicklung. Zum "Extrapolieren" muß aber auch die evtl. Fehlerquote bekannt sein, wie auch zu einem Vergleich/Nutzung mit Modellierungen. Wenn die Graphik gut aufbereitet ist, kann man gedanklich (bildlich) gut mitteln. Das schafft man auch noch mit IQ 60 (bzw. IQ 180 mit 3 ‰ ....) --Pqz602 (Diskussion) 12:27, 16. Dez. 2020 (CET)
4.1 Rechtlicher Rahmen und Kompetenzen
Ein Beitrag zu einer kritischen Einordnung von Jurist Professor Martin Schwab: https://www.youtube.com/watch?v=BJDECWSPxUM&feature=youtu.be (von 23:40 bis 01:01:30) Wie können die Kritikpunkte in den Artikel mit aufgenommen werden, auch in Bezug auf die Leopoldina? (nicht signierter Beitrag von 2A02:8070:E2C6:B00:F17D:7698:F2D2:9A28 (Diskussion) 16:50, 13. Dez. 2020 (CET))
- Wenn es ein Mitschnitt wäre und keine Live-Sitzung, könnte man daran denken, es in Juristische Beurteilung der Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie in Deutschland aufzunehmen. Martin Schwab (Jurist) hat allerdings einen „Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Verfahrens- und Unternehmensrecht“. Eigentlich liegen die Probleme und Streitigkeiten eher im Verwaltungsrecht bzw. Verfassungsrecht.--Pistazienfresser (Diskussion) 17:03, 13. Dez. 2020 (CET)
Na ja, das Bürgerliche Recht wird wohl unmittelbar durch das Verwaltungsrecht eingeschränkt. Und dort kennt er sich aus. Im o.g. Video von Minute 28:00 bis 29:30 erklärt er seine Fachkunde bei den Rechtsfragen zur Politikberatung. Weitere Expertise: Gutachten zur Rolle der Experten beim Erdbeben in Italien. Und das ist ja nun in der Pandemie der offensichtliche Knackpunkt. Die Politiker "wissen nichts", sind auf die "Wissenschaftler" angewiesen. Und wenn da Monopolist Drosten (oder auch andere) u.U. Fehler begehen, dann hat das heftigste Auswirkungen auf uns alle, oder Herrn Drosten persönlich. (nicht signierter Beitrag von 2A02:8070:E2C6:B00:2161:F199:D3A:67A9 (Diskussion) 18:41, 14. Dez. 2020 (CET))
- Es gibt inzwischen massenweise rechtswissenschaftliche Literatur zum Thema von ausgewiesenen Experten. Ich verweise aus Zeitgründen nur auf das [10] und das [11]. Da Literatur existiert ist Youtube entsprechend WP:BLG keine wünschenswerte Quelle (und auch sonst nicht). Im Übrigen ist die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina nicht die persönliche Spielwiese von Christian Drosten. Siehe "Mitwirkende in der Arbeitsgruppe"[12]--Coca-Coela (Diskussion) 20:08, 14. Dez. 2020 (CET)
Dunkelziffer
Wieler, Präsident des RKI, wird hier zitiert, dass die Dunkelziffer "nicht sehr hoch" sei. Das ist inhaltslos, solange nicht dem Leser hier auch vermittelt wird, was im Virologen-Sprech "nicht sehr hoch" bedeutet. Man könnte da einen Widerspruch zu Kekule herauslesen (muß aber nicht so gemeint gewesen sein). Auf jeden Fall sind die Angaben von Kekule konkreter, der Satz von Wieler m.E. Ballast. --Wolle1303 (Diskussion) 02:15, 15. Dez. 2020 (CET)
Wirtschaftskrise 2020
"In der Wirtschaftskrise 2020 ging das Bruttoinlandsprodukt in einem Quartal stärker zurück als in den 50 Jahren seit dem Beginn der Berechnungen 1970.[27]" ist etwas unglücklich formuliert, denn das Bruttoinlandsprodukt geht nicht gewohnheitsmäßig 50 Jahre lang zurück. Auch ging das Wachstum nicht in "einem" Quartal (unbestimmt oder beliebig?) zurück, sondern im zweiten. --Wolle1303 (Diskussion) 02:24, 15. Dez. 2020 (CET)
- Hallo [[Benutzer:Wolle1303|Wolle1303], ja, etwas zu einfach. Hab es jetzt mal anders formuliert, dafür ist es jetzt ein längerer Satz geworden.--Coca-Coela (Diskussion) 20:54, 16. Dez. 2020 (CET)
Lockdown
Ist denn irgendwo genau gesetzlich geregelt, welche Sparten / Geschäfte zur Grundversorgung gehören? im Infektionsschutzgesetz ist hierzu nichts zu lesen, nur dass Einzelhandelsunternehmen geschlossen werden können, ohne nähere Angsbe der Sparten. --H.A. (Diskussion) 21:15, 15. Dez. 2020 (CET)
- Bildend geregelt ist das in der (Corona-)Verordnung für das jeweilige Bundesland. Aber in der Fußnote COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#cite_note-MPK2020-12-13-26 zur Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 13. Dezember 2020 ist das auch schon recht genau und lang beschrieben.--Pistazienfresser (Diskussion) 21:23, 15. Dez. 2020 (CET) P. S.: Liste der infolge der COVID-19-Pandemie erlassenen deutschen Gesetze und Verordnungen --Pistazienfresser (Diskussion) 21:25, 15. Dez. 2020 (CET)
- Poststellen dürfen öffnen, was ist mit Paketshops von Hermes, GLS, UPS oder DPD? da habe ich nichts gefunden, oder sind die auch offen? --H.A. (Diskussion) 21:42, 15. Dez. 2020 (CET)
- Wie Pistazienfresser schreibt, das wird gerade von den einzelnen Landesregierungen festgelegt und veröffentlicht. Müsste man in entsprechenden lokalen Medien oder halt bei der Landesregierung nachschauen. Für Hessen z.B. hier.[13]--Coca-Coela (Diskussion) 21:49, 15. Dez. 2020 (CET)
- (nach BK:) Ich vermute, das sind auch "Poststellen" im Sinne der Verordnungen/Grundversorgung. Wäre ja sonst eine Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten der Deutschen Post mit DHL. Allerdings ist fraglich, ob die allein deshalb offen bleiben (also ob sich das lohnt). Über das Erlaubte hinaus dürfen die wohl nichts/nichts Wesentliches anbieten. Für Hessen steht beispielsweise in der Verordnung: „Entscheidend ist der Schwerpunkt im Sortiment; über eine Grundversorgung hinausgehende Sortimentserweiterungen sind nicht gestattet.“ (Dreiundzwanzigste Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus Vom 14. Dezember 2020) Schau mal in die VO deines Bundeslandes. --Pistazienfresser (Diskussion) 21:56, 15. Dez. 2020 (CET)
- H.A. - In Baden-Württemberg scheint mir die Schließung des Nicht-Grundbedarfs-Einzelhandels noch nicht in eine Verordnung umgesetzt zu sein. Die 'neuste' Verordnung ist die Änderungs-Verordnung vom 11. Dezember mit den Ausgangsbeschränkungen, aber ohne Schließungen im Einzelhandel.--Pistazienfresser (Diskussion) 23:20, 15. Dez. 2020 (CET)
- Hatte die Zweite Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung (PDF) vom 15. Dezember 2020 übersehen. Da sind ausdrücklich "Poststellen und Paketdienste" genannt. Und zu dem Mischangebot heißt es speziell: "Wird eine Poststelle oder ein Paketdienst im Sinne des Absatzes 3 Satz 2 Nummer 6 zusammen mit einem untersagten Einzelhandelsbetrieb oder Ladengeschäft betrieben, darf der Einzelhandelsbetrieb oder das Ladengeschäft, mit Ausnahme von für den Brief- und Paketversand erforderlichen Nebenleistungen, nicht betrieben werden, wenn die mit dem Betrieb der Poststelle oder dem Paketdienst erwirtschafteten Umsätze einschließlich Nebenleistungen im Vergleich zu denen, die durch den Verkauf des Sortiments des untersagten Einzelhandelsbetriebs oder Ladengeschäfts erwirtschaftet werden, eine untergeordnete Rolle spielen."--Pistazienfresser (Diskussion) 13:59, 16. Dez. 2020 (CET)
- H.A. - In Baden-Württemberg scheint mir die Schließung des Nicht-Grundbedarfs-Einzelhandels noch nicht in eine Verordnung umgesetzt zu sein. Die 'neuste' Verordnung ist die Änderungs-Verordnung vom 11. Dezember mit den Ausgangsbeschränkungen, aber ohne Schließungen im Einzelhandel.--Pistazienfresser (Diskussion) 23:20, 15. Dez. 2020 (CET)
- (nach BK:) Ich vermute, das sind auch "Poststellen" im Sinne der Verordnungen/Grundversorgung. Wäre ja sonst eine Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten der Deutschen Post mit DHL. Allerdings ist fraglich, ob die allein deshalb offen bleiben (also ob sich das lohnt). Über das Erlaubte hinaus dürfen die wohl nichts/nichts Wesentliches anbieten. Für Hessen steht beispielsweise in der Verordnung: „Entscheidend ist der Schwerpunkt im Sortiment; über eine Grundversorgung hinausgehende Sortimentserweiterungen sind nicht gestattet.“ (Dreiundzwanzigste Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus Vom 14. Dezember 2020) Schau mal in die VO deines Bundeslandes. --Pistazienfresser (Diskussion) 21:56, 15. Dez. 2020 (CET)
- Wie Pistazienfresser schreibt, das wird gerade von den einzelnen Landesregierungen festgelegt und veröffentlicht. Müsste man in entsprechenden lokalen Medien oder halt bei der Landesregierung nachschauen. Für Hessen z.B. hier.[13]--Coca-Coela (Diskussion) 21:49, 15. Dez. 2020 (CET)
- Poststellen dürfen öffnen, was ist mit Paketshops von Hermes, GLS, UPS oder DPD? da habe ich nichts gefunden, oder sind die auch offen? --H.A. (Diskussion) 21:42, 15. Dez. 2020 (CET)
Einkürzung bei "Reaktionen und Maßnahmen der Politik"
Durch Coca-Coela, Diff-Link:[14]
- "Artikel zu lang" ist bei jederzeit möglichen Auslagerungen nie ein Argument. Es besteht keine 'Platznot'.
- Dass einzelne Beschlüsse "besonders wichtig" sein sollen und die anderen offenbar nicht, ist deine ureigenste TF. Nicht einsehbar, dass '1 Kunde auf 10qm' genannt werden soll, dann aber '1 Kunde auf 20qm in Geschäften >800qm' nicht, sondern nur 'erweiterte Abstandsregeln in Geschäften', bei denen es sich nicht erschließen läßt, was der neue Abstand sein soll (für mich unenzyklopädisches 'Wischi-Waschi' - jeder kann sich irgendetwas (anderes) vorstellen).
- Die genaue Dokumentation der politischen Beschlüsse zu den Lockdowns inkl. Verschärfungen oder Lockerungen ist m. E. ein wichtiges Anliegen des Artikels. --WeiterWeg (Diskussion) 06:24, 16. Dez. 2020 (CET)
- Hallo WeiterWeg! [Ich sage nur der Vollständigkeit halber dazu, dass Du vorher meine Kürzung revertiert hast.]
- * Artikel zu lang: Das wurde hier ja schon mehrfach diskutiert. Ein weitverbreiteter Richtwert sind 100 KB. Allein der Abschnitt "Reaktionen und Maßnahmen der Politik" hat 73 KB, als eines von 9 Kapiteln. Dein Vorschlag zielt ja darauf, die Liste in Zukunft noch wesentlich detaillierter zu führen als jetzt. Im Rahmen dieses Artikels macht das m.E. keinen Sinn. Zu lange Artikel werden nicht gelesen und zu viele die Informationen nützen niemandem etwas. Ich hätte aber nichts gegen eine völlständige Liste der "Gemeinsame[n] Beschlüsse von Bund und Ländern zur COVID-19-Pandemie in Deutschland" als Auslagerung. Dann bitte hier mitdiskutieren:Diskussion:COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Artikel_aufteilen:_Bitte_um_Ideensammlung
- * TF: Auswahl nach Relevanz ist immer Interpretationssache, hat aber hat nichts mit TF zu tun. Wir kommen auch gar nicht drum rum, wir können ja nicht alles vollständig dokumentieren. Orientierungsrahmen für Entscheidungen bei einem historischen Ereignis sind die Richtlinien der Redaktion Geschichte zum Thema:Wikipedia:Richtlinien_Geschichte#Nicht_zu_viele_Informationen. Über einzelne Entscheidungen kann und muss man diskutieren. Falsche Zusammenfassungen auch gerne im Text korrigieren. Aber am Ende muss man entscheiden, was die Kernaussage eines Abschnitts ist und welche Informationen unbedingt nötig sind, um diese Kernaussage zu verstehen.
- * Davon ausgehend, und nochmal zurück zu dem was ich eben gesagt habe: Das Kapitel stellt die Beschlüsse im Überblick da. Kernaussage zum 25. November ist, dass die Beschlüsse vom 2. November beibehalten und teilweise verschärft werden. Um das zu verstehen, braucht man nicht unbedingt genaue Quadratmeterangaben. Die kann man in der Quelle nachschauen. Es spricht aber wie gesagt nichts dagegen, eine entsprechende vollständige Liste aller Beschlüsse zu erstellen. Da wäre dann die Aussage eine andere, und man könnte gern jeden Beschluss ausführlich darstellen.--Coca-Coela (Diskussion) 12:50, 16. Dez. 2020 (CET)
@Weiterweg: Ja, die technischen Kapazitäten der Wikipedia-Server würden für noch deutlich längere Artikel ausreichen. Das heißt aber noch lange nicht, dass so lange Artikel wünschenswert oder auch nur akzeptabel wären. Je länger der Artikel, um so schlechter ist er auf kleinem Bildschirm wie etwa dem Smartphone sinnvoll lesbar. Das stärkste Argument gegen eine beliebig große Menge an Details ist die Tatsache, dass wir hier an einer Enzyklopädie schreiben. Ein Artikel in einer Enzyklopädie ist nunmal kein Buch. Die weiteren Ausführungen von Coca-Coela kann ich nur unterstreichen. Ein Abschnitt sollte sich auf sein jeweiliges Thema beschränken. Eine Darstellung, die ständig vom Höckchen aufs Stöckchen kommt, ist aus Lesersicht nicht wirklich gut.---<)kmk(>- (Diskussion) 04:15, 17. Dez. 2020 (CET)
- Wichtig wäre für mich in diesem Zusammenhang, dass die Beschlüsse von Bundeskanzlerin und Ministerpräsident_innen nur vorbereitend sind und erst die Umsetzung durch die Länder (und ggf. den Bund) dann die Bürger bindet. Also müssen Bürger_innen vor allem in die Corona-Verordnungen der jeweiligen Länder schauen, wenn sie genau wissen wollen, was nun gilt. Insofern ist es sowieso nur bedingt zielführend, wenn die vorbereitenden Beschlüsse möglichst genau wiedergegeben werden.--Pistazienfresser (Diskussion) 18:58, 18. Dez. 2020 (CET)
Statistik
Man liest immer wieder von Ausbrüchen in Großfamilien. Gibt es Statistiken, wie hoch der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund/Migranten an den derzeitigen Infektionen beträgt? (nicht signierter Beitrag von 2003:E6:1F03:9901:6413:2441:D6F0:D3A6 (Diskussion) 10:25, 16. Dez. 2020 (CET))
- Hier ein Artikel über Wien mit 60 Prozent! Migrationsanteil - https://www.heute.at/s/warum-migranten-haeufiger-corona-bekommen-100115282 (nicht signierter Beitrag von 2003:E6:1F03:9901:6413:2441:D6F0:D3A6 (Diskussion) 10:35, 16. Dez. 2020 (CET))
- Was weniger dramatsich klingt, wenn man weiß dass Wien einen Anteil von rund 50% an Bewohnern mit Migrationshintergrund hat. Ansonsten sind in Deutschland die Infaktionszahlen aktuell da am höchsten wo es die wenigsten Migranten gibt.--Future-Trunks (Diskussion) 20:54, 16. Dez. 2020 (CET)
- Gibt es dafür eine objektive Quelle oder ist das reines Wunschdenken? Jeder sollte mal einen Bekannten aus dem Gesundheitswesen fragen, wie es tatsächlich dort aussieht. (nicht signierter Beitrag von 2003:E6:1F03:9901:1003:8E81:B9DE:ADDD (Diskussion) 09:45, 19. Dez. 2020 (CET))
- Was weniger dramatsich klingt, wenn man weiß dass Wien einen Anteil von rund 50% an Bewohnern mit Migrationshintergrund hat. Ansonsten sind in Deutschland die Infaktionszahlen aktuell da am höchsten wo es die wenigsten Migranten gibt.--Future-Trunks (Diskussion) 20:54, 16. Dez. 2020 (CET)
- Das ist jetzt ein sehr emotionales Thema und weniger Wiki-like. Meine Großeltern waren jeder = 4x um 8-10 Geschwister und noch in den 50ern/60ern waren Familientreffen ab 50 Personen aufwärts (Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, ...) völlig normal. Ich rede dabei über urwüchsige westfälische Landbevölkerung, nix Migranten. Die Verknüpfung Großfamilien mit Migranten ist schon sehr abwegig, weil dort oft Großfamilien (auch nach altem deutschen Stil) noch funktionieren. Durch den Geburtenrückgang und "Emanzipation der Frauen" (viele wollen keine Kinder mehr) ist heute in der Richtung sehr viel verloren gegangen. Nachzulesen in etlicher Literatur über Demographie, Beispiel "Birg, Die ausgefallen Generation". Auf dem Land sind heute immer wieder auch "deutsche Hochzeiten" mit >100 Personen noch durchaus normal (außer z.Zt. im Lock-Down). M.W. steht es fest (wurde auch irgendwo veröffentlicht), daß es zwar Hot-Spots in Asylbewerber-Heimen gibt, aber der sonstige Migrationshintergrund keine Rolle im Infektionsgeschehen spielt. Das Migrationsthema gehört hier im Wiki definitiv nicht mit COVID-19 verknüpft, deshalb ausführlicher etwas persönlich hinterlegt. --Pqz602 (Diskussion) 11:39, 19. Dez. 2020 (CET)
Abwasser-Monitoring
Gerade beim eigenen "Monitoring" entdeckt. Ist das schon irgendwo in einem Artikel ??
Quelle Landkreis BGL lra-bgl Erste Ergebnisse des Abwasser-Monitorings liegen vor
Erste Ergebnisse aus den Kommunen bestätigen die gemeldeten positiven Fälle mit einem Vorlauf von einigen Tagen gegenüber den im Gesundheitsamt eingehenden Testergebnissen. Weiterhin kann für einige kleinere Gemeinden auch der Rückgang von Infektionen gegen Null bestätigt werden. Dort scheinen die Maßnahmen zu greifen.
Professor Jörg Drewes von der TU München begleitet das Pilotprojekt wissenschaftlich und zieht nach den ersten Wochen ein positives Fazit: “Was dieses Projekt auszeichnet, ist die flächendeckende Beprobung eines ganzen Landkreises und die enge Zusammenarbeit mit dem hiesigen Krisenstab. Mit der Beprobung des kommunalen Abwassers erfassen wir so indirekt das Infektionsgeschehen von 90% der Bevölkerung." --Pqz602 (Diskussion) 19:10, 16. Dez. 2020 (CET)
Schutz ist nur durch FFP2 (oder besser FFP3) Masken möglich
Die Community-Masken sind nur eine Notlösung. Der Weltärztepräsident Ulrich Montgomery nannte sie überspitzt einmal lächerlichen Lappen vor dem Gesicht.[15] Damals waren die Notlösungen besser als nichts, aber in der Zwischenzeit gibt es reichlich FFP2-Masken. @Itti: Du hast auf meinen Diskussionsabschnitt geantwortet und ein Kollege ihn dann gelöscht. Willst Du/wollt Ihr beide tatsächlich behaupten, dass FFP2 Masken für alle keine sinnvolle Maßnahme wären? Und dass der Staar nicht das Geld dafür aufbringen sollte um seine Bürger zu schützen? --Sunsarestars (Diskussion) 23:13, 16. Dez. 2020 (CET)
- Du, was mal gesagt wurde, ist Schnee von gestern. Neue Situationen müssen gelernt werden und das Tragen von welcher Maske auch immer ist hier, außer im Arbeitsschutz keine übliche Verhaltensweise. Der gute Montgomery müsste für solche Thesen eigentlich wissenschaftliche Auswertungen haben, mit denen er flapsige Aussagen schlüssig begründen kann. Sorry, hat er nicht, weil die gab es zu dem Zeitpunkt gar nicht. Inzwischen gibt es da deutlich mehr und die, die es gibt, stützten nicht die alten Thesen des Herrn Dr. Montgomery. Ich will dir eines mal deutlich sagen: Jeder mündige Bürger ist zunächst mal selbst in der Pflicht und in der Verantwortung sich und seine Liebsten so gut wie möglich zu stützen. Der Staat sollte das unterstützen, was er definitiv auch nach Möglichkeiten tut, aber die Eigenpflicht zum Schutz, die liegt bei dir, nicht bei einem Kindermädchen, welches dir den Mund abwischt und den PoPo putzt. --Itti 23:21, 16. Dez. 2020 (CET)
- Du hast ihn zu einseitig interpretiert. Er sagte nicht, dass die Masken nicht wirken, sondern stänkerte gegen die schlechten Masken. Implizit erwähnte er FFP2 Masken als wirksam. Und auch wenn durch Aerosol-Experimente nahegelegt/belegt ist, dass er sich insofern geirrt hat, dass Community-Masken zum Fremdschutz und auch etwas zum Eigenschutz etwas helfen, so ist unbestritten, dass FFP2 Masken besser wirken. Und angesichts des derzeitigen Infektionsgeschehens braucht man eben die besseren. Ich selbst trage FFP2-Masken. Aber die bieten keinen 100% Schutz. Der chin.Name KN95 ist da deutlicher. Sie lassen bis zu 5% der Testpartikel durch. Wenn jemand in einem Raum ohne Maske 1 Mio. Viruskopien einatmet, dann atmet er mit KN95 Maske eben 50.000 Viruskopien ein. Für Sars-Cov1 schätzte man die infektiöse Menge auf 500 Viruskopien. Lüften und Maske-Tragen für alle ist also notwendig, um die Infektionszahlen herunterzubringen. Nur den Risikogruppen eine KN95 Maske zu geben reicht nicht aus. Und wer soll das sonst anregen? Sollen etwa die Risikogruppen bzw. die Angehörigen von Risikogruppen die anderen anflehen, dass sie ihre Maske doch bitte aufsetzen und nicht nach Laschet-Manier tragen? Sollen sie nicht mehr zu Arbeit erscheinen und ihren Job kündigen? Nein, einfach im großen Stil bequem tragbare FFP2-Masken unters Volk bringen. Die jetzige Masken-Muffelei hat auch mit schlechten Erfahrungen zu tun. Ich habe einige Community-Masken selbst getragen, und die waren sehr unangenehm. Da haben mir die Lippen mit der Zeit schon etwas gebrannt wenn der Stoff beim Einatmen regelmäßig voll an den Mund herangesogen wurde. Wenn man einmal eine bequeme FFP2 Maske getragen hat, dann will man keine Community-Maske mehr. Das ist wie damals beim alten Fritz und den Kartoffeln. --Sunsarestars (Diskussion) 23:56, 16. Dez. 2020 (CET)
- Und mit etwas Mühe und sauberen Händen kann man das Metallstück für die Nasenpartie so formen, dass man nicht so viel Luft oben bei der Nasenwurzel herausbläst, denn das ist die hauptsächliche strukturelle Schwachstelle der FFP2-Masken (während die anderen zu fast allen Seiten offen sind). Und wie gesagt, auch bei den FFP2 gibts Unterschiede. Erst nach längerem Suchen habe ich eine aus einem Drogeriemarkt (!) gefunden, die bequem und preislich o.k. ist. Vermutlich filtert die nicht so gut, aber besser als das ständige on-off, oder eine teure die zu lange getragen wird. (nicht signierter Beitrag von Sunsarestars (Diskussion | Beiträge) 00:37, 17. Dez. 2020 (CET))
Eine Frage des Geldes?
Der Spiegel berichtete wegen der zu geringen Bestellung von einem "Planungsdesaster".[16]
In der ZDF-Nachrichtensendung "heute journal" erklärte ein Parlamentsvertreter in einem Interview (nur inhaltliche Wiedergabe): Wir wussten nicht welcher Impfstoff letztlich wirksam sein würde. Wieso sollten wir dann von einem teuren Impfstoff viel kaufen statt von dem billigen?
Der teure Impfstoff besteht aus den neuen RNA-Impfstoffen, der "billige" ist idR ein klassischer Impfstoff. Bisher haben nur die neuen RNA-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna überzeugende Daten liefern können.
Einige von den klassischen kommen erst spät (Rückschlag für Impfstoff von Sanofi-GSK) und klassisch heißt nicht unbedingt sicherer.
Auch teuer = gut stimmt keineswegs, ist oft auch umgekehrt, aber man hätte beides vorbestellen können! Die EU hat 450 Mio. Menschen, für eine Herden-Immunität braucht man ca. 70%, wenn der Impfschutz unter realistischen Bedingungen etwa 90% wäre (was immer noch sehr gut wäre), dann müssten 70% / 0,9 = 78% geimpft sein, also 78% von 450 Mio. = ca. 350 Mio. Menschen geimpft werden, damit die Seuche in der EU gestoppt ist.
Das teuerste Produkt ist das von Pfizer, das aber auch am frühesten bereitsteht. Die EU wollte da nur 17 EUR zahlen und bestellt max. 300 Mio. Einzeldosen, die wenn es zu keinen Verlusten kommt (die wird es leider geben, denn der Impfstoff von Pfizer ist sehr empfindlich, benötigt Lagerung/Transport bei -70°C bis -80°C und verträgt keine schweren Erschütterungen!) also maximal 150 Mio. Einwohner der EU erreichen. Pfizer hatte 500 Mio. Einzeldosen der EU angeboten, d.h. 200 Mio. mehr als die EU haben wollte. Das hätte für 100 Mio. Menschen mehr gereicht. Der Preis 17 EUR pro Einzeldosis, also 17 EUR * 200 Mio = 3,4 Mrd.
Im Idealfall 100 Mio. mehr geimpfte Menschen sind der EU also keine 3,4 Mrd. Euro wert.
Und was passiert, wenn eine Impfstoffcharge mal zu warm geworden ist beim Transport, dass also die vom Hersteller geforderten Bedingungen für die Wirksamkeit bzw. Sicherheit nicht mehr gegeben sind? Wirft man die dann weg, oder impft man die - wenn die Not sehr groß ist - trotzdem? Mit den 200 Mio. Einzeldosen mehr hätte man mehr Luft, schlecht gewordene Chargen abzulehnen.
Alles eine Frage des Geldes. Die 3,4 Mrd. hatte man offenbar nicht für uns in der EU übrig. Ist das nicht der pure Wahnsinn? Oder hat man einkalkuliert, dass sich sowieso nicht so viele Menschen impfen lassen wollen? --Sunsarestars (Diskussion) 22:58, 18. Dez. 2020 (CET)
- Das ist leider kein Stoff für einen Wikiartikel. Ich bin mal sarkastisch: das ist für Wiki 2022 ein Rückblick, den die Überlebenden schreiben werden. Nachdem ein Politiker im Interview (weiß leider nicht mehr wer und wo) vor laufender Kamera zu der späten EU-Zulassung anmerkte, auf 2 Wochen komme es doch nun auch nicht an, schalte ich bei Impfthemen nur noch ab. Ich würde den Presseartikel irgendwo in eine Quellensammlung zum Inpfthema ablegen. Kommentar dazu bringt nichts. In den letzten zwei Wochen hatten wir 15.404 Tote (4.12. bis 18.12. in Deutschland). In Hanau muß das Krankenhaus bereits die Leichen auslagern (Kühlcontainer, Friedhofsräume) - TV Nachrichten heute. --Pqz602 (Diskussion) 23:40, 18. Dez. 2020 (CET)
- Der Spiegelartikel, der das zuerst aufgedeckt hat(siehe RND-Meldung [17]) ist leider mit einer Paywall verknüpft, die bei mir jetzt nur noch die Unterüberschrift zeigt. Den gestern für mich noch erreichbaren Teil habe ich mir gleich ausgedruckt. Hier nur zwei Absätze daraus:
- "Der Kontrast ist unübersehbar. Auf der einen Seite die vermeintlich unfähige Trump-Regierung, die allein in den kommenden zwei bis drei Wochen 20 Millionen Amerikaner mit Impfstoff versorgen wird. Bis Ende März sollen gut hundert Millionen Amerikaner zweimal geimpft sein.
- Auf der anderen Seite die vermeintlich gut vorbereiteten Europäer, die weiter auf die in Deutschland entwickelten Vakzine warten. Und nicht genau wissen, wie viel Impfstoff sie in den kommenden Wochen bekommen werden."
- Und gab früh mahnende Stimmen bei uns, Karl Lauterbach hat bereits in August erklärt, dass zu wenig Impfstoff bestellt wurde und ich habe dies am 9. September in den Artikel unter dem Abschnitt "Kritik an geringer Auswahl und Menge bei der Impfstoff-Bestellung" eingepflegt.[18] Aber am 14. Oktober wurde es gelöscht mit dem Kommentar "Wir müssen den Artikel straffen, siehe Disk. Das ist eine richtig wiedergegebene Aussage eines bekannten Experten. Aber nicht jede kritische einzelne Aussage ist eine deutschlandweite Kontroverse". [19]
- Wird es erst zu einer deutschlandweiten Kontroverse, wenn der Schaden unübersehbar ist und der Spiegel einen beißenden Artikel verfasst, oder soll die Wikipedia nicht mehr sein als bloß ein Abbild was gerade auf den Titelseiten steht, sondern einfach die Information an sich verwenden? Denn es war bereits im August klar absehrbar, dass die geringe Impfstofforder der EU ein Riesenproblem werden kann, es ist mir völlig unverständlich, warum Herr Lauterbach in der Politik kein Gehör gefunden hat, aber zumindest in der Wikipedia hätte diese Information (und andere!) drinstehen bleiben müssen. --Sunsarestars (Diskussion) 09:05, 19. Dez. 2020 (CET)
- Nachdem es jetzt unzweifelhaft eine Kontroverse ist habe ich es wieder herein. Nicht aus Rechthaberei, sondern damit vielleicht auch die andere Information von Herrn Lauterbach besser durchdringt. Mag sein, dass er mit seiner etwas schulmeisternden Art bei seinen Politikerkollegen und Journalisten nicht so gut ankommt, aber auf seinem Kerngebiet der Epidemiologe waren seine Aussagen vom Sommer zutreffend und die von Boris Palmer und Armin Laschet eben nicht.--Sunsarestars (Diskussion) 09:24, 19. Dez. 2020 (CET)
- Ich halte es jetzt auch unzweifelhaft für eine Kontroverse, die in den Artikel gehört. Vorher war ich anderer Ansicht. Wie ich in der zitierten Begründung klar gemacht habe, hatte das nicht inhaltliche Gründe. Nur müssen wir bei der Auswahl der Inhalte für diesen Artikel auch auf die Breitenwirkung einer Diskussion achten. Ich habe die Spiegel-Kritik an der Impfstoffbeschaffung jetzt ebenfalls in den Abschnitt "Kontroversen" verschoben und dafür gesorgt, dass der Abschnitt "Impfstrategie" und der entsprechende Abschnitt unter "Kontroversen". Im übrigen fände ich es wünschenswert, wenn da auch die Stimmem zu Wort kommen würden, die die Kritik relativieren, in der FAZ war gestern ein relativ ausführlicher Artikel dazu.[20] Mir fehlt aber gerade die Zeit, das einzufügen.--Coca-Coela (Diskussion) 12:36, 20. Dez. 2020 (CET)
- Nachdem es jetzt unzweifelhaft eine Kontroverse ist habe ich es wieder herein. Nicht aus Rechthaberei, sondern damit vielleicht auch die andere Information von Herrn Lauterbach besser durchdringt. Mag sein, dass er mit seiner etwas schulmeisternden Art bei seinen Politikerkollegen und Journalisten nicht so gut ankommt, aber auf seinem Kerngebiet der Epidemiologe waren seine Aussagen vom Sommer zutreffend und die von Boris Palmer und Armin Laschet eben nicht.--Sunsarestars (Diskussion) 09:24, 19. Dez. 2020 (CET)
- Nochmal zum Anfang: das komplette Thema würde den Pandemie-Artikel "zerreißen". In die Impfstoff-Artikel paßt es eigentlich auch nicht. An sich wäre ein Artikel wie "Covid-19-Impfung in Deutschland" sinnvoll, aber dazu bin ich jetzt nicht fit genug in der "Wiki-Policy". Stoff gibt es genug - Politik - Leopoldina - Ethikrat -....., Zündstoff auch zur Genüge. BTW: "spiegel international" im Ausland wird oft nicht kassiert, manchmal hilft bereits .....at/... --Pqz602 (Diskussion) 11:11, 19. Dez. 2020 (CET)
- Danke für den Tipp!! Der Spiegel-Artikel hat es echt in sich, er macht der EU-Kommission schwerste Vorwürfe. Bisher hatte ich gedacht, dass man eben nur geizig war und sich nicht doppelt absicherte (also sowohl genügend von den klassischen Impfstoffen als auch von den RNA-Impfstoffen) und dann eben Pech hatte weil man aufs falsche Pferd (hauptsächlich klassische Impfstoffe) gesetzt hatte. Aber in dem Artikel heißt es, dass die EU-Kommission von den angebotenen 500 Mio. Einzeldosen von Pfizer nur 200 Mio. (mit 100 Mio. als Option) orderte als bereits herauskam, dass die Wirksamkeit sehr hoch sein würde! Ähnlich "sparsam" verhandelte man mit Moderna. DAS IST VOLLKOMMEN UNVERSTÄNDLICH! --Sunsarestars (Diskussion) 18:01, 19. Dez. 2020 (CET)
- Artikel COVID-19-Impfung in Deutschland oder COVID-19-Impfmaßnahmen in Deutschland halte ich auch für sehr sinnvoll. Das wird auch hier schon diskutiert:Diskussion:Priorisierung_der_COVID-19-Impfmaßnahmen. Bisher leider ohne Ergebnisse. --Coca-Coela (Diskussion) 12:32, 20. Dez. 2020 (CET)
- Zu 18:01, 19. Dez. 2020 (CET) (von Sunsarestars) und allg. EU-Impfdosen-Bestellung (Spiegel lese ich später auf dt.): M. E. zu heiß gestrickt und im Artikel etwas zu tendenziös (nicht neutral genug) dargestellt: Die 280 Mio. Dosen reichen ohne die optionierten für 40% der EU und es wird Monate dauern, bis die verimpft sind. Die optionieten reichen nochmal für 20 % EU. Aktuell wollen sich in D nur 29 % (!) sofort impfen lassen (23% nicht sofort, 23 % unschlüssig, 11 % eher nicht, 15 % keinesfalls - NN vom 19.12.) - demzufolge hierzulande völlig ausreichend für das momentane Interesse. In einigen Monaten kann schon Impfstoffschwemme sein und das Angebot viel günstiger. Zudem ist der BNTX/PFE-Impfstoff am umständlichsten zu handeln - warum sollte man ihn monatelang kostenintensiv lagern? Die Langzeitwirkungen der Impfstoffe (sowohl in der Nachhaltigkeit als auch evtl. Nebenwirkungen) sind noch unbekannt - das Budget auf mehrere verschiedene zugelassene Impfstoffe zu verteilen ist m. E. die interessanteste Strategie, die dann mehrere Studien über die Ergebnisse ermöglicht. --WeiterWeg (Diskussion) 13:00, 20. Dez. 2020 (CET)
- +1, siehe schon meinen Kommentar weiter oben.--Coca-Coela (Diskussion) 14:26, 20. Dez. 2020 (CET)
- Hatte ich in meinem Beitrag noch nicht abgebildet, die Verschiebung als 'Kontroverse' - natürlich besser. --WeiterWeg (Diskussion) 14:42, 20. Dez. 2020 (CET)
- Die Verschiebung in den Kontroverse-Abschnitt ist voll o.k. (den Abschnitt hatte ich erst vor kurzem wieder eingefügt, nachdem er im Okt. von jemanden gelöscht wurde ...). Es ist aber der Spiegel-Artikel, der mit dem Verhandlungsverhalten der EU-Kommission schwer ins Gericht geht, ich würde empfehlen, ihn durchzulesen ggf. in der dt. Übersetzung. Es ist kein Argument, dass sich laut Meinungsumfragen eh nicht so viele Menschen impfen lassen wollen. Die EU hat für alle ihre Einwohner den verfügbaren guten Impfstoff bereitzustellen. Unabhängig von Meinungsumfragen und auch wenn er 34 Euro pro Person (d.h. für 2 Dosen) kostet. Punktum.
- Die beiden RNA-Impfstoffe haben in den Phase-3 Studien hohe Wirksamkeit und (bislang) geringe Nebenwirkungsraten gezeigt. Die Nicht-RNA-Impfstoffe (hier Vektor-Impfstoffe) enttäuschen bislang in beiderlei Hinsicht. Sollen die einen von uns früh die besseren RNA-Impfstoffe und die anderen später die schlechteren Vektor-Impfstoffe erhalten, weil man nicht bereit war, bis zu 34 Euro pro Person auszugeben? Den RNA-Impfstoff von Pfizer würde ich mir bereits morgen impfen lassen, den Vektor-Impfstoff von AstraZeneca hmmm... mal sehen. Womöglich schon, aber mit sehr mulmigem Gefühl (evtl. nur 62 % Wirksamkeit gegen Corona [21]; womöglich Vorkommen von transverser Myelitis der Wirbelsäule,[22] aber es gibt welche, die sich weigern werden und die kann ich dann gut verstehen.)
- Und was war gestern die Meldung? Dass D. nun einen höheren Anteil am Impfstoffkontingent der EU bekommt. Das zeigt doch wie schlimm die Bundesregierung den Mangel ansieht. Und zusätzlich hat man auch noch eine 30 Mio. Option auf nationaler Ebene mit dem Hersteller vereinbart. Die Bundeskanzlerin war bislang nicht dafür bekannt, auf europäischer Ebene so zu handeln, d.h. die Unzufriedenheit der Bundesregierung mit der Einkaufspolitik der EU-Kommission ist real, nicht eine Spekulation des Spiegel-Artikels. --Sunsarestars (Diskussion) 20:32, 20. Dez. 2020 (CET)
Das geht hier nicht, dass wir hier eine Debatte über den Impfstoff generell in den Artikel einfügen. Dieser Artikel sollte nur das sammeln, was für Deutschland spezifisch ist. Alles, was für andere Länder genauso gilt bzw. weltweit ist, kommt in andere Artikel, wie COVID-19-Pandemie oder Impfstoff-spezifisches nach SARS-CoV-2-Impfstoff. Der Artikel ist jetzt schon unübersehbar lang. Wenn wir jetzt noch alles weltweite hier doppelt, dann gute Nacht, wird uns der Artikel irgendwann vor exzessiver Länge um die Ohren fliegen. --TheRandomIP (Diskussion) 23:06, 21. Dez. 2020 (CET)
Konkret würde ich empfehlen, wie weiter unten dargestellt, Das Kapitel "Kritik an geringer Auswahl und Menge bei der Impfstoff-Bestellung" auszulagern. Zwei Möglichkeiten gäbe es: COVID-19-Impfung in Deutschland oder SARS-CoV-2-Impfstoff#Zugang_und_Verteilung. Man könnte es auch splitten und den Teil mit Karl Lauterbach in ersteren auslagern und den Teil "Das Planungsdesaster" in letzteren. Jedenfalls erscheint es mir hier zu ausführlich behandelt. Und da wird noch viel mehr kommen, die Impfungen haben noch nicht mal begonnen. Es braucht wenig Phantasie um sich auszumalen, welche weitere Kritik und Pannen um die Impfmaßnahmen es noch geben wird, wenn es dann erst los geht. --TheRandomIP (Diskussion) 23:57, 21. Dez. 2020 (CET)
Eben. Problem bei dem Impfstoff ist halt, dass er nicht in die Praxen ausgeliefert werden kann und es deshalb ewig dauert ihn zu verimpfen. Die aktuellen Impfdosen werden viele Monate brauchen, bis sie verbraucht sind. Da würde keiner einen Nutzen haben, wenn jetzt 500 Mio Dosen statt 300 Mio bestellt worden wäre und bis dahin sind noch weitere 3-5 Impfstoffe zugelassen. Future-Trunks (Diskussion) 07:57, 23. Dez. 2020 (CET)
7 Tage / 14 Tage
Welchen Grund hat es, dass hier die Grafik die 14-Tage-Inzidenz angibt, während sonst in Politik und Nachrichten immer nur von der 7-Tage-Inzidenz gesprochen wird ? Wenn hier jemand nach seinem Landkreis schaut und nicht aufpasst, kann das schnell zu Verwirrung führen. Ich habe mich eben selber gewundert, wie mein Landkreis auf 247 kommt, wo er doch vor wenigen Tagen erst bei 127 war. --HH58 (Diskussion) 06:36, 18. Dez. 2020 (CET)
- Das könnte in der Tat ein klarer Fall von WP:TF sein. In der angegebenen Quelle zur Grafik auf Commons [23], die auf dem Stand 03.12.2020 zu sein scheint, finde ich keine Daten zu einer 14-Tage-Inzidenz. Verdächtig ist für mich auch schon, dass der Bot die Fallzahlen beim RKI abholt, die Einwohnerzahlen dagegen beim Statistischen Bundesamt (siehe Beschreibung bei [File:COVID-19_Germany_-_Cases_per_capita_(last_14_days).svg], was den Schluss nahelegt, die Inzidenzwerte könnten selbst errechnet sein. --Andrsvoss (Diskussion) 10:37, 18. Dez. 2020 (CET)
- wir hatten den Autor hier schon auf der Diskussionsseite und die Graphik besprochen. Ich finde leider per history die Einträge nicht mehr (oder suche "falsch"). TF war jedenfalls kein Thema und einen Grund für 14 Tage mit den RKI Daten gab es m.W. (falls wir über die erste Graphik des Artikeles reden) --Pqz602 (Diskussion) 17:58, 18. Dez. 2020 (CET)
- auf einer eigenen (sporadischen) Sicherung gefunden: wurde vom 15. bis 22.10.20 unter einem Abschnitt 14 Tage diskutiert. Der Hintergrund nach Xplus1 sind starke Schwankungen der Meldezahlen. Mit der Angabe der RKI-Daten-Verrechnung waren die Einwände eigentlich abgeschlossen. --Pqz602 (Diskussion) 19:38, 18. Dez. 2020 (CET)
- Die Diskussion war hier:Diskussion:COVID-19-Pandemie_in_Deutschland/Archiv/2020/Oktober#14_Tage. Da auch ausführlicher zu den Bevölkerungsdaten. Mit denen habe ich ebenfalls kein Problem, ich denke, es wäre eher TF, die Bevölkerungsdaten nicht vom Statistischen Bundesamt zu nehmen. Die 14 Tage führen aber immer wieder zu Verwirrung. Das ist halt eine Grafik aus der englischsprachigen Wikipedia, da scheinen 14 Tage Usus zu sein, hier sind alle 7 Tage gewöhnt. Wir haben halt niemanden, der eine 7-Tage-Grafik macht und per Bot aktualisiert.--Coca-Coela (Diskussion) 19:47, 18. Dez. 2020 (CET)
- Hatte sich mit vorigem Kommentar überschnitten, war ja größtenteils schon erledigt.--Coca-Coela (Diskussion) 19:48, 18. Dez. 2020 (CET)
- 14 Tage sind besser, denn dies ist die typische Genesungszeit für den milden Verlauf.[24]. Also gibt die Statistik an, wie viele Menschen aktuell an Corona erkrankt sind, wenn man annimmt, dass die zahlenmäßig größte Gruppe den leichteren Krankheitsverlauf hat (mit Fieber und Husten und Müdigkeit über zwei Wochen hinweg). --Sunsarestars (Diskussion) 00:00, 19. Dez. 2020 (CET)
- Hallo, ich habe die Tooltips jetzt etwas ausführlicher gestaltet. Hoffentlich entwirrt das mehr als umgekehrt. --x+1 (💬) 14:21, 19. Dez. 2020 (CET)
- Es geht nicht darum, ob die 14-Tage-Inzidenz den höheren Informationswert hat, sondern darum, ob für diese Werte eine seriöse Quelle angegeben werden kann (diese fehlt bislang) oder ob die Werte selbst errechnet sind. Selbst errechnet bedeutet: "auf persönlichen Erkenntnissen von Wikipedia-Autoren basierend", das nennt man "original research" oder zu deutsch "Theoriefindung". Es reicht nicht aus, die Grundlagen der eigenen Berechnung angegeben zu können, die daraus gezogenen Folgerungen müssen in seriösen Quellen vorveröffentlicht sein, sonst taugt das nicht für eine Enzyklopädie. --Andrsvoss (Diskussion) 08:54, 23. Dez. 2020 (CET)
- Ich sehe es nicht als TF und besonders verwirrend an, wenn alle anderen Nachbar-Wikis 14-Tage Inzidenzen nutzen und die Zusammenfassung 7d -> 14d aus Original RKI-Daten erfolgt und beschrieben ist. Siehe Post von Coca-Coela. --Pqz602 (Diskussion) 11:55, 23. Dez. 2020 (CET)
- Es kommt auch nicht darauf an, was du als TF ansiehts, sondern darauf, was die Community als TF definiert hat. Und für diese Definition sagt das von die verwendete Wort "aus" alles, was man wissen muss. --Andrsvoss (Diskussion) 13:16, 23. Dez. 2020 (CET)
- Sorry, ich finde nach wie vor einen Bruch zu bilden ist keine WP:TF. "Überprüfbar ist, was mithilfe verlässlicher Informationsquellen belegt werden kann." Die 14-Tage-Inzidenz kann mittels verlässlicher Informationsquellen genauso gut belegt werden wie die 7-Tage-Inzidenz. Wer den Werten nicht vertraut, kann es im Kopf nachrechnen. TF sind "insbesondere unveröffentlichte Theorien, Daten, Aussagen, Konzepte, Methoden oder Argumente, aber auch eigene Interpretationen veröffentlichter Daten und Analysen." Die Daten sind veröffentlicht und zwei Zahlen durch einander zu teilen ist keine Interpretation. Das sähe für mich völlig anders aus, wenn hier irgendwelche Glättungen und Extrapolationen gemacht würden. Aber die vier Grundrechenarten sind m.E. erlaubt.--Coca-Coela (Diskussion) 13:32, 23. Dez. 2020 (CET)
- Wir kommen wieder in die gleiche Diskussion wie bei "aktive Fälle". Bis in DE diese erst ab November vom RKI benutzt wurde, war es hier der reinste EW und im Ausland längst üblich. Deutschland ist keine Insel und wenn rings um uns mit vergleichbaren Ausgangszahlen nach Grundrechenarten eine weitere oder hier eine andere Zeitspanne benutzt werden, muß nicht gleich die TF-Klatsche heraus geholt werden. Es muß möglich sein, einen Ländervergleich machen zu können, auch innerhalb der "Wiki-Community". Das RKI hat lange genug gebastelt, erst mit täglichen Inzidenzen, dann mit geglättetem Nowcasting, jetzt mit 7d-Inzidenzen. Wenn das RKI sich erst finden muß, und besseres Reporting im Ausland ungern übernimmt, ist das kein Wiki-Problem. Andere Länder berichten durchgehend 7 Tage, bei uns berichten die Gesundheitsämter nach eigenem Gusto. Ich war ehrenamtlich im BRK Rettungsdienst hauptsächlich an Wochenenden im Dienst (Entlastung der Hauptamtlichen), weil Krankheiten und Viren nicht schlafen, Unfälle passieren etc. Wenn bei uns Amtsstuben am Wochenende geschlossen bleiben und nicht berichtet wird, ist selbst eine 7d Inzidenz statistisch fragwürdig. Aber letzteres ist jetzt persönliche Meinung und "TF". Eine Anpassung an internationale Berichterstattung mit 14 Tage Inzidenz aus/von und zu Original-RKI-Zahlen ist sicher keine TF. --Pqz602 (Diskussion) 11:23, 24. Dez. 2020 (CET)
- Sorry, ich finde nach wie vor einen Bruch zu bilden ist keine WP:TF. "Überprüfbar ist, was mithilfe verlässlicher Informationsquellen belegt werden kann." Die 14-Tage-Inzidenz kann mittels verlässlicher Informationsquellen genauso gut belegt werden wie die 7-Tage-Inzidenz. Wer den Werten nicht vertraut, kann es im Kopf nachrechnen. TF sind "insbesondere unveröffentlichte Theorien, Daten, Aussagen, Konzepte, Methoden oder Argumente, aber auch eigene Interpretationen veröffentlichter Daten und Analysen." Die Daten sind veröffentlicht und zwei Zahlen durch einander zu teilen ist keine Interpretation. Das sähe für mich völlig anders aus, wenn hier irgendwelche Glättungen und Extrapolationen gemacht würden. Aber die vier Grundrechenarten sind m.E. erlaubt.--Coca-Coela (Diskussion) 13:32, 23. Dez. 2020 (CET)
Schwere allergische Reaktionen beim Pfizer-Impfstoff bisher nur sehr selten
Nach dem Artikel CDC says 272,000 Pfizer vaccine shots have been given in U.S., with 6 cases of severe allergic reaction (Originalseite, hat einen Länderfilter) bzw. Google-Cache des Artikels von ktla.com (Webseite des kalifornischen Fernsehsenders KTLA) sowie dem Artikel CDC confirms COVID-19 vaccine allergic reactions, issues new guidance von foxnews.com gab es bei den bisher 272000 Impfungen (Stand 19. Dezember 2020) in den USA nur 6 schwerere Fälle von allergischen Reaktionen auf den Impfstoff. Diese ereigneten sich alle innerhalb der von der CDC empfohlenen Beobachtungszeit von 15 min ohne Vorgeschichte bzw. 30 min bei Vorgeschichte mit allergischen Reaktionen und konnten entsprechenden behandelt werden.
Dies ist eine sehr geringe Rate (weniger als 1 von 40000), aber für die 15 - 30 Minuten muss eben beobachtet werden, denn eine schwere allergische Reaktion ist potentiell lebensgefährlich (siehe Anaphylaxie). --Sunsarestars (Diskussion) 09:03, 20. Dez. 2020 (CET)
- @Coca-Coela: Warum wirfst Du die Information heraus? Nur weil sie von der amerikanischen Gesundheitsbehörde kommt und es sich um amerikanische Personen handelt, die geimpft wurden? Bei uns wird doch bald (noch Ende Dezember hoffentlich) derselbe Impfstoff verwendet! Also ist es für die Impfstrategie zur Bekämpfung der Covid-19 Pandemie in Deutschland von Relevanz. Kann man noch etwas knapper fassen, denn die Information besagt im Kern: Ja, es gibt schwere allergische Reaktionen, aber diese sind zum Glück sehr selten (zumindest bei der 1. Impfung) und mit Vorsichtsmaßnahmen auffangbar, und diese Vorsichtsmaßnahmen werden wohl zu jeder verantwortungsvollen Impfstrategie gehören müssen. --Sunsarestars (Diskussion) 12:53, 20. Dez. 2020 (CET)
- Habe ich nun deutlich verkleinert mit nur einer Quelle (und damit nur 555 Bytes statt gut 1300 Bytes) hinein.--Sunsarestars (Diskussion) 13:40, 20. Dez. 2020 (CET)
- @Sunsarestars: Danke für das Einpflegen der Informationen. Ja, ich habe es entfernt, weil nicht alles, was für einen Artikel von Relevanz ist, in den Artikel gehört. Der Hauptartikel zu diesem Thema ist SARS-CoV-2-Impfstoff. Da gehört die Information hin. Das spezifisch deutsche am Thema ist nicht die Verträglichkeit des Impfstoffs, sondern nur die Impfstrategie. An dieser Stelle müsste es (ungefähr) heißen: "Bei der Imfpung sind Risiken und Nebenwirkungen der SARS-CoV-2-Impfstoffe zu beachten. Die Reihenfolge der zu impfenden Personen wird durch die Priorisierung_der_COVID-19-Impfmaßnahmen festgelegt." Informationen sind nur dann nutzbar und gut zu pflegen, wenn sie sinnvoll strukturiert sind. Wenn wir hier alles doppelt in unterschiedlichen Artikeln behandeln, stiften wir nur Verwirrung.--Coca-Coela (Diskussion) 14:18, 20. Dez. 2020 (CET)
Vorschlag: Gründung eines WikiProjekts COVID-19-Pandemie
Ich habe hier einen Vorschlag zur Grüdnung eines WikiProjekts zur COVID-19-Pandemie gemacht:
Wikipedia_Diskussion:Informationen_zu_COVID-19#Vorschlag:_Gründung_eines_WikiProjekts_COVID-19-Pandemie
Wer das interessant findet, kann sich (selbstverständlich) gern an der Diskussion beteiligen.--Coca-Coela (Diskussion) 14:02, 20. Dez. 2020 (CET)
200 beatmungspflichtige Patienten verschwunden
Die Zahl der Intensivpatienten und der davon zu beatmenden Patienten entwickelt sich typisch recht gleichmässig. Seltsamerweise sind vor 3 Tagen statt einer Zunahmen von erwartungsgemäss 30 rund 170 verschwunden. Die Werte um 2600 sind jetzt seit 3 Tagen stabil. Keine Idee warum.(?).CoronaChronist (Diskussion) 00:13, 21. Dez. 2020 (CET)
- Das könnte mit A) den sinkenden Fallzahlen Ende November und mit B) der 2,5ten-Welle ab Dezember zusammenhängen. A) bewirkte, dass die Zahl der ITS-Patienten insgesamt eigentlich jetzt langsam hätte abnehmen müssen. B) bewirkte, dass die Zahl der noch nicht zu beatmenden Patienten wiederum zunahm. Siehe auch die unterschiedlichen Steigerungen in Deinem Diagramm. --2003:CC:8706:A000:1437:3B57:9716:4B6B 09:44, 21. Dez. 2020 (CET)
Man darf halt auch nicht vergessen, dass aktuell mehr als 4.000 Menschen sterben. Das sind ja fast alles welche, die bis zu ihrem Tod beatmet werden und dann halt nicht mehr. Es "verschwinden" also tausende Patienten aus den Intensivstationen. Future-Trunks (Diskussion) 07:53, 23. Dez. 2020 (CET)
- Ich bin mir nicht sicher, ob diese Theorie so stimmt (fast alle Beatmete sterben). Es gibt schon Diskrepanzen zwischen den Sterbefällen und ITS-Belegung. Nach den "Daumenwerten" sind je nach Land (in DE der untere Wert)~10-15% der aktiven Fälle im Krankenhaus, von denen wiederum 8% auf der ITS. Jetzt bin ich selber am schleudern, aber die allgemeine Aussage (Interviews, DIVI ?) heißt: die Hälfte der ITS wird beatmet und davon stirbt wiederum die Hälfte (lt. DIVI bis zu 1/3). Durch die Unterschiede der Berichte (kumuliert/aktuell/...) kriegt man es nicht sauber auf die Reihe. Ich habe mich auf die aktiven Fälle konzentriert und ITS nach RKI Lagebericht, danach sind z.Zt. seit 8.12. ~1,42% der aktiven Fälle auf der ITS. Deren Sterbefälle werden aus dem kumulierten Wert ausgewiesen mit 25% (22.12.2020). Verschwunden ist sicher niemand, aber die Bericht haben unterschiedliche Basiswerte und wenn die Krankenhäuser ebenso wie die Gesundheitsämter mal einen Meldeverzug haben (die KH sind teilweise am Limit und haben nicht nur Statistik-Probleme). Allerdings habe ich bei den niedrigen ITS Melde- und aktuellen Sterbezahlen einzelner Landkreise ein Problem und bin mir nicht sicher, ob nicht palliative Behandlung bei heutigen Fallzahlen etwas favorisiert wird (höflich ausgedrückt). ITS Verlegungen sind heikel und ...... kleine Krankenhäuser haben wohl auch weniger invasive Beatmungsmöglichkeiten. Sprünge kommen auch dadurch, daß etwa 3 Wochen später auch ITS Patienten wieder gesunden, die als Bulk-Infektion in der zweiten Welle rein kamen. --Pqz602 (Diskussion) 11:49, 23. Dez. 2020 (CET)
Kritik an geringer Auswahl und Menge bei der Impfstoff-Bestellung
Dieses Kapitel bezieht sich auf eine Kritik an der EU-Kommission. Sie hat nichts mit einer Kritik an Deutschland oder deutschen Behörden zu tun. Ich empfehle eine Entfernung des Abschnitts. Der Artikel heißt nun mal "COVID-19-Pandemie in Deutschland". --TheRandomIP (Diskussion) 20:58, 21. Dez. 2020 (CET)
- @TheRandomIP: Das wird schon hier unter missverständlichem Titel diskutiert: Diskussion:COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Eine_Frage_des_Geldes?. Weiß nicht, ob wir das besser da oder hier weiter diskutieren.--Coca-Coela (Diskussion) 21:02, 21. Dez. 2020 (CET)
- Natürlich betrifft es Deutschland und die EU. Was soll diese komische Unterscheidung? Heißt der Artikel etwa Covid-Kritik an Deutschland?? Die Menschen aller Länder der EU und damit auch die in Deutschland sind von einer drohenden mangelhaften Impfstoffversorgung direkt oder indirekt betroffen und das ist der Bezug zur COVID-19-Pandemie in Deutschland. Schon dreist, auf welche haarspalterische Argumentationslinien da zurückgegriffen wird um Information rauszuschmeißen wie anfangs, als Information zu Masken partout rauseditiert wurde. Die jüngste Informationsentfernung mit der Begründung keine "deutsche Quelle" - Wie damals als die CDC sich für Masken einsetzte hieß es: die CDC ist ja nicht deutsch. Dann zog das RKI nach. War doch klar, es gibt keine "deutsche Medizin" oder "amerikanische Medizin" oder "chinesische Medizin" (nur eine "traditonelle chinesische Medizin") Zurück zum Hauptthema: Lest einfach mal den "deutschen" Spiegel durch. Ja unsere Bundesregierung versucht nun dagegen zu steuern, und zusätzliche Impfstoffe bei Pfizer zu bekommen. 30 Mio. Einzeldosen hat man am Samstag zusätzlich fest vereinbart. Aber mehr werden es nicht werden, sonst müsste Pfizer die Verträge mit den anderen Staaten brechen. Denn die haben klar vermittelt, wer zuerst kauft, bekommt zuerst den Impfstoff. Die einzige wirkliche Möglichkeit aus dem Dilemma wäre eine massive Aufstockung der Produktionskapazität. Wenn die Bundesregierung dem Unternehmen für die Baukosten für Produktionsanlagen das Geld geben würde, würde das die Sache beschleunigen. Wäre vermutlich gegen EU-Wettbewerbsrecht, aber das ist echt ein Notstand, das würde Deutschland kein normaler Mensch übel nehmen (höchstens vielleicht die Aktionärsvertreter der Konkurrenzfirmen). Denn eine höhere Produktionskapazität würde allen zugute kommen. Und nein, ich bin kein Lobbyist von Pfizer und besitze von der Firma keine Aktien. Ich bin "bloß" ein direkt oder indirekt Betroffener. --Sunsarestars (Diskussion) 23:05, 21. Dez. 2020 (CET)
- Der Artikel heißt "COVID-19-Pandemie in Deutschland". Alle Aspekte der Pandemie betreffen natürlich auch Deutschland. Aber für eine sinnvolle Aufteilung der Artikel muss man sich überlegen, was wo reinkommt. Was hier rein sollte sind Dinge, die für Deutschland spezifisch sind, das heißt die nicht in anderen Ländern genau so gelten sondern dort anders sind. Solche Dinge kommen hier rein. Dinge, die übernationale Organisationen betreffen und daher für mehrere Länderbünde oder gar weltweit gleich sind, sollten hier nicht rein. --TheRandomIP (Diskussion) 23:11, 21. Dez. 2020 (CET)
- Der Artikel heißt nicht "Besonderheiten der Covid-19 Pandemie in Deutschland" und es gibt auch keinen "Covid-19-Pandemie in der EU"-Artikel. --Sunsarestars (Diskussion) 23:17, 21. Dez. 2020 (CET)
- Doch, wenn der Artikel "in Deutschland" heißt, meint er die Besonderheiten in Deutschland. Das ergibt sich logischerweise aus dem Gebot, Redundanzen zu vermeiden. Wir wollen doch nicht in jeden Artikel "COVID-19-Pandemie in ..." nochmal das gleiche einfügen. Ein Artikel "Covid-19-Pandemie in der EU" wurde damals ganz zu Beginn der Pandemie angelegt aber gelöscht, weil man sich unsicher war, ob es auf EU-Ebene genug Gemeinsamkeiten gibt. Mittlerweile denke ich aber, ein solcher Artikel könnte neu angelegt werden. Dort könnte das dann eingefügt werden. --TheRandomIP (Diskussion) 23:20, 21. Dez. 2020 (CET)
- Ist doch klar, dass man die Information in der deutschen Wikipedia bei den Deutschland betreffenden Dingen ausführlicher darstellt. Das nennt man Kontext. Das Besondere benötigt als Stütze das allgemeine. Man kann nicht alles auftrennen, weil dann der Information zerhackt wird. Link-Springerei ermüdet den Leser. Wikipedia hat den Anspruch eine Enzyklopädie zu sein. Lies die mal den franz. Artikel fr:Pandémie_de_Covid-19_en_France#Tests_virologiques durch, das kommt dreimal das Wort deutsch bzw. Deutschland vor und kein einziges Mal "Frankreich". Und das obwohl es ein Artikel zur Covid-19 Pandemie in Frankreich ist.--Sunsarestars (Diskussion) 23:50, 21. Dez. 2020 (CET) Ups. Doch in einem Vergleich kommt Frankreich vor.
- Ich würde wirklich sagen, wir diskutieren das nun hier weiter: Diskussion:COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Eine_Frage_des_Geldes?. Wir können Artikel nicht bis in alle Ewigkeit aufblasen. Unübersehbar lange Artikel ermüden Leser ebenso und können auf einem mobilen Gerät oftmals nur schwer geladen werden. Hast du mal versucht, diesen Artikel auf deinem Smartphone aufzurufen und dich zurechtzufinden? --TheRandomIP (Diskussion) 00:02, 22. Dez. 2020 (CET)
Info: Um den Artikel zu entlasten und da gerade viel Autoren-Aktivität rund um diese Impfstoffe herrscht, habe ich den noch unvollständigen Artikel COVID-19-Impfung in Deutschland gerade in den ANR verschoben. Ich bitte, darum neue Details vorwiegend dort einzufügen, um diesen Artikel zu entlasten. --TheRandomIP (Diskussion) 23:21, 21. Dez. 2020 (CET)
- @TheRandomIP: An dem Artikel haben seit dem 4. Dezember mehrere Personen gearbeitet. Was heißt das, "er wurde gerade in den ANR" geschoben? Dass der Artikel im BNR war, oder gibt es da noch einen weiteren Raum? Welche Artikel schlummern noch in diesem anderen Raum? --Sunsarestars (Diskussion) 23:38, 21. Dez. 2020 (CET)
- Der Artikel wurde ursprünglich als "Liste der Impfzentren gegen COVID-19 in Deutschland" angelegt aber dann gelöscht, weil er eine Rohdatensammlung war. Die Löschung wurde so vollzogen, dass er von einem Administrator in Benutzer:Artikelstube verschoben wurde. Ich habe den Artikel daraufhin aufgegriffen, ihn von Rohdaten befreit (übrigens erst heute) und als ich gesehen habe, wie eifrig hier bereits zum Thema Impfstoffe editiert wird, ihn umgehend in den ANR verschoben, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren. Du kannst unter Benutzer:Artikelstube nachschauen, welche Artikel da noch schlummern. Außerdem sollte es dir seit dem Baustein "Dieser Artikel scheint mehr als ein Lemma zu behandeln..." ganz oben im Artikel hier klar sein, dass es Bestrebungen gibt, den Artikel durch weitere Unterartikel zu entlasten. Die Impfungen bzw. Impfmaßnahmen auszulagern war ein heißer Kandidat, der auf diversen Artikel-Disks besprochen wurde, wie z.B. hier: Diskussion:Priorisierung_der_COVID-19-Impfmaßnahmen#Auflistung_der_Impfzentren
- Um das zukünftig besser zu koordinieren wurde auch ein eigenes Wikiprojekt vorgeschlagen, damit das zentraler und für alle sichtbarer besprochen werden kann. Andere meinen, ein solches Projekt sein "unnötig". Vielleicht kannst du dich auch für ein solches Projekt stark machen (mit mir und Coca-Coela): Wikipedia_Diskussion:Informationen_zu_COVID-19#Vorschlag:_Gründung_eines_WikiProjekts_COVID-19-Pandemie]... ach, wie ich sehe hast du dich bereits dazu geäußert und den Vorschlag schlecht geredet. Na dann, selber schuld, wird es halt weiterhin so sein, dass irgendwelche Artikel ganz überraschend und ohne zentrale Diskussion einfach aufpoppen und "in Hinterzimmern" vorbereitet werden. --TheRandomIP (Diskussion) 23:50, 21. Dez. 2020 (CET)
- Aha schlecht geredet nennst du das? Lies dir mal den französischsprachigen Artikel zur Covid-19 Pandemie in Frankreich durch. Da wird das was für die Pandemie in Frankreich von Bedeutung ist hineingenommen, da wird gesagt, dass Deutschland 500.000 Tests pro Woche schaffte, in Frankreich zu dem Zeitpunkt nur 28000 Tests. Die sind da nicht so empfindlich. Die Autoren schreiben dies nicht weil sie Frankreich schelchtmachen wollen, sondern weil ihnen Frankreich wichtig ist. Informieren heißt über den nationalen Tellerrand hinausschauen! Auch in einem Artikel wo das Wort Deutschland im Lemma vorkommt. --Sunsarestars (Diskussion) 00:02, 22. Dez. 2020 (CET)
- Ich sagte, dass du die Gründung eines Wikiprojektes schlecht geredet hast. --TheRandomIP (Diskussion) 00:04, 22. Dez. 2020 (CET)
- Und ich weiß jetzt nicht was Frankreich damit zu tun hat. Natürlich kann man einen Vergleich mit anderen Ländern vornehmen. Das ist ja gerade erwünscht, weil es zeigt, wie sich Land A von Land B unterscheidet. Sofern es von Quellen in diesem Kontext rezitiert wurde, kann man so etwas aufnehmen. Was ich kritisch sehe ist was anderes: Dass du Aspekte die in Land A gleich wie in Land B gleich wie in einer übernationale Organisation sind, hier aufnehmen willst. --TheRandomIP (Diskussion) 00:08, 22. Dez. 2020 (CET)
- Damals als die CDC sich für Masken aussprach und das RKI dagegen, da hätte man also die Information also hier einfügen können, denn es ist ja ein Vergleich?! War aber nicht so, da hieß es: "nicht deutsch". --Sunsarestars (Diskussion) 00:15, 22. Dez. 2020 (CET)
- Und überhaupt ist der Bezug zu Deutschland unbestreitbar. In D. wütet die Pendemie schlimmmer als je zuvor, die Impfstoffirma BioNTech kommt aus Deutschland, wurde von der dt. Bundesregierung finanziell unterstützt. Die dt. Bundeskanzlerin macht eine öffentlichen Videokonferenz mit dem Unternehmenschef, um doch noch ein paar Millionen zusätzliche Impfdosen zu bekommen, weil die EU-Kommission offenbar unwillens war. Und das bekannte dt. Nachrichtenmagzin "Der Spiegel" berichtet darüber in einem Leitartikel mit dem Leadtext: "Im Kampf gegen Corona versagen EU und Bundesregierung bei der Impfstoffbeschaffung, Hunderte Millionen Dosen wurden abgelehnt. Nun kommt der Stoff zu spät ..."
- Mir ist absolut schleierhaft, warum dies nicht in den Artikel über die Corona-Pandemie in D. hineinkommen soll. --Sunsarestars (Diskussion) 00:32, 22. Dez. 2020 (CET)
- Ok, wenn du einen Deutschland-bezug darlegen kannst, kann man es vielleicht auch aufnehmen. Weiter oben habe ich ja schon vorgeschlagen, es vielleicht bloß nach COVID-19-Impfung in Deutschland zu verschieben, vielleicht kannst du sagen, ob du das für akzeptabel hälst? --TheRandomIP (Diskussion) 00:37, 22. Dez. 2020 (CET)
Mir scheint, dass hier beide Beteiligten in mancher Hinsicht einen Punkt haben, aber doch auch etwas an der Sache vorbeigeredet wird. Dass der Artikel zu Frankreich einen Vergleich zu Deutschland zieht, ist doch etwas völlig anderes als hier ausführlich Dinge zu behandeln, die nicht spezifisch für die Situation in Deutschland sind. Wenn man mal genauer in den französischen Artikel schaut, hat er zur Impfung aus guten Gründen nur einen Absatz. Wir müssen schon beim Lemma bleiben, da sind wir wirklich bei den Grundlagen von Wikipedia:Wie schreibe ich gute Artikel. Andererseits: Wenn es Dinge gibt, die Deutschland spezifisch betreffen, kann man sie natürlich hier thematisieren. V.a. solange ein alternativer Platz dafür fehlt, und auch wenn die Ursachen dafür nicht in Deutschland liegen. Ich denke auch, dass man das jetzt in den Impfungsartikel verschieben sollte. Aber die Kritik an der Impfstoffbeschaffung und die Debatte darüber ist schon deutschlandspezifisch. Wie gesagt, solange es keinen besseren Platz gibt, kann es von mir aus hier bleiben. Ich halte aber auf Dauer auch einen Artikel über Impfmaßnahmen für den besseren Ort.--Coca-Coela (Diskussion) 12:59, 22. Dez. 2020 (CET)
- @Sunsarestars: Der Artikel COVID-19-Impfung in Deutschland ist jetzt so weit und alle Informationen im Artikel zur Impfung sind dorthin verschoben worden. Du kannst jetzt im dortigen Artikel einen Abschnitt "Kritik und Kontroversen" aufmachen und die Inhalte dorthin verschieben.--Coca-Coela (Diskussion) 23:33, 26. Dez. 2020 (CET)
- Man kann sie dahin übernehmen, aber ich finde es besser, wenn sie noch beim übergeordneten Artikel bleibt. Der Artikel ist noch jung und wird neue Bearbeiter anziehen, die mehr vom Enthusiasmus, dass es jetzt endlich besser wird, geprägt sind und da gleich einen Abschnitt mit "alter" Kritik aufzubauen hemmt diesen Enthusiasmus. Wenn der Artikel die Richtung eines "wie wird die Impfung unter den gegebenen Rahmenbedingungen umgesetzt" oder eines "was sollte man zum Thema Impfung persönlich beachten" Artikels wird, dann wäre das auch nicht schlecht. --Sunsarestars (Diskussion) 08:26, 27. Dez. 2020 (CET)
- Habe dort zum Thema "Benachrichtigung" einen Abschnitt auf der Diskussionsseite plaziert. Dazu wird im Moment ziemlicher Wirrwarr von den Behörden veranstaltet. Sollte aber dort diskutiert werden. --Pqz602 (Diskussion) 12:16, 27. Dez. 2020 (CET)
- Man kann sie dahin übernehmen, aber ich finde es besser, wenn sie noch beim übergeordneten Artikel bleibt. Der Artikel ist noch jung und wird neue Bearbeiter anziehen, die mehr vom Enthusiasmus, dass es jetzt endlich besser wird, geprägt sind und da gleich einen Abschnitt mit "alter" Kritik aufzubauen hemmt diesen Enthusiasmus. Wenn der Artikel die Richtung eines "wie wird die Impfung unter den gegebenen Rahmenbedingungen umgesetzt" oder eines "was sollte man zum Thema Impfung persönlich beachten" Artikels wird, dann wäre das auch nicht schlecht. --Sunsarestars (Diskussion) 08:26, 27. Dez. 2020 (CET)
- In diesem Artikel kann es aber nicht bleiben, dazu gab es ein klares Meinungsbild. Und so stark, wie die Aktivität im Impf-Artikel gerade ist, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, da irgendwen zu bremsen.--Coca-Coela (Diskussion) 22:56, 27. Dez. 2020 (CET)
Löschung von (Newsticker-)Abschnitten
Die Daten im Text (nicht in den Grafiken) in den Abschnitten Gemeldete Infektionsfälle, Hospitalisierte Personen und Intensivkapazitäten, Todesfälle und Genesene sind seit mehreren Wochen (03.11., 15.12., 03.11., 26.11.) nicht aktualisiert worden. Wir sollten erwägen, die (m.E. ausufernde) Prosa in diesen Abschnitten zu steichen. Die Sachinformationen sind in den Grafiken und dem Statistik-Unterartikel enthalten. --Andrsvoss (Diskussion) 08:45, 23. Dez. 2020 (CET)
- Hallo Andrsvoss, danke für die Initiative. Ich bin hier völig Deiner Meinung. Wenn wir ein Diagramm für die Daten haben, sollte der Text nur erklären, was im Diagramm steht und nicht das Diagramm nacherzählen oder interpretieren.--Coca-Coela (Diskussion) 13:34, 23. Dez. 2020 (CET)
Fehlender Artikel
Ich habe gerade bei der Suche fest gestellt, dass der Artikel Bodo Schiffmann noch fehlt. Ich würde ja, aber es ist einfach nicht mein Arbeitsgebiet und ich will da nicht oberflächlich etwas zusammen schustern. In der Öffentlichkeit steht er in jedem Fall seit Monaten mehr als genug. Auf Commons gibt es sogar ein paar Bilder. -- Marcus Cyron Come and Get It 17:58, 23. Dez. 2020 (CET)
- Seite wurde wiederholt gelöscht und die Löschung des Namensartikels ist logisch, denn interessant wurde er erst wegen seiner Rolle in der sogenannten Querdenken-Bewegung und nicht wegen seiner sonstigen Bio. Also kann man die Information über seine Positionen und seine Äußerungen dort unterbringen und benötigt nicht noch einen Namensartikel. Mit Namensartikeln sollte man sowieso sehr sparsam sein, weil diese einen hohen Admin-Aufwand bedeuten: Denn dort kann es nicht nur zu Schlachten zwischen Befürwortern und Gegnern bestimmter Positionen kommen, sondern auch zur Veröffentlichung persönlicher Daten und anderen Persönlichkeitsrechtsverletzungen. Und auch das umgekehrte, die Self-Promotion kann ein Problem darstellen. --Sunsarestars (Diskussion) 10:37, 24. Dez. 2020 (CET)
- Das ist eine interessante, aber in meinen Augen nicht tragfähige Sichtweise. Allein schon deshalb, weil die entsprechenden Artikel jetzt schon überladen sind. Das Wirken Schiffmanns mittlerweile schon fast über das ganze Jahr ist sehr Öffentlichkeitswirksam. Dass wir hier keine strukturierten Informationen vorhalten ist ein Fehler, ja sogar ein Problem. Die Frage die sich stellt ist nicht, was passt uns in der Darstellung, sondern was benötigen Leser. Und wenn es dann Autoren dafür gibt, muss es auch Artikel geben können. -- Marcus Cyron Come and Get It 10:44, 24. Dez. 2020 (CET)
- Siehe hier Wikipedia:Löschkandidaten/5._Mai_2020#Bodo_Schiffmann_(gelöscht), und hier Wikipedia:Löschkandidaten/16._August_2020#Mediziner_und_Wissenschaftler_für_Gesundheit,_Freiheit_und_Demokratie_(erl.). Wenn Du mit diesen Entscheidungen nicht einverstanden bist, ist jedenfalls hier nicht der richtige Platz um das zu diskutieren.--Coca-Coela (Diskussion) 11:13, 24. Dez. 2020 (CET)
- Das ist eine interessante, aber in meinen Augen nicht tragfähige Sichtweise. Allein schon deshalb, weil die entsprechenden Artikel jetzt schon überladen sind. Das Wirken Schiffmanns mittlerweile schon fast über das ganze Jahr ist sehr Öffentlichkeitswirksam. Dass wir hier keine strukturierten Informationen vorhalten ist ein Fehler, ja sogar ein Problem. Die Frage die sich stellt ist nicht, was passt uns in der Darstellung, sondern was benötigen Leser. Und wenn es dann Autoren dafür gibt, muss es auch Artikel geben können. -- Marcus Cyron Come and Get It 10:44, 24. Dez. 2020 (CET)
Zum Archivieren (geänderte Überschrift)
Nicht mal eine Wintersaison kann ausfallen, erst mehrere Schweizer Kantone und jetzt noch Österreich.[25] Es kümmert die dort Verantwortlichen offenbar nicht, dass sie durch das Zusammenführen von Menschen aus verschiedensten Gegenden auf engstem Raum und unter dem Virus sehr entgegenkommenden Umweltbedingungen den Verschiebebahnhof Europas für neue und alte Virusmutationen darstellen. Ein eitles Vergnügen, für das schlimmes befürchtet wird und bisher haben sich sowohl die Befürchtungen (zweite Welle) als auch Hoffnungen (Impfung bis Jahresende) bewahrheitet. --Sunsarestars (Diskussion) 22:41, 24. Dez. 2020 (CET)
- Auf Einwand von Heavytrader-Gunnar, dass dies TF sei, und dies deswegen löschte möchte ich dies aus grundsätzlichen Gründen durch Archivieren schließen und nicht durch Löschung. Ich finde, dass der Umgang wie im oberen Diskussionsabschnitt sein sollte.--Sunsarestars (Diskussion) 09:20, 25. Dez. 2020 (CET)
- Ich muss sagen, dass m.E. Heavytrader mit der Entfernung völlig Recht hatte und sich regelkonform verhalten hat. Siehe WP:DISK#Diskussionen_zu_enzyklopädischen_Artikeln und WP:DISK#Konventionen_für_die_Benutzung_von_Diskussionsseiten, insbes. Regel 11. Ich schätze es, dass Du hier mitarbeitest und zur Diskussion beiträgst. Aber ich fände es auch sinnvoll, wenn Du ab und an etwas kritischer nachdenken würdest, ob Deine Diskussionsbeiträge wirklich immer zur Verbesserung des Artikels beitragen, bevor Du hier etwas schreibst.--Coca-Coela (Diskussion) 10:00, 25. Dez. 2020 (CET)
- Bisher wurde es - insb. auch von Dir - nicht so heftig gehandhabt und ich würde es bevorzugen, wenn dies so bleibt und nicht seine Methode hier Einzug erhält, selbst wenn es ihm die Regel 11 erlaubt. Denn dass das Thema Gefahren der Skisaison 2020/21 mit dem Artikel zu tun hatte, ist unbestritten, die dt., ital. und franz. Regierung machen dies ja nicht zum Spaß, dass sie die Skigebiete bzw. zumindest die Skilifte bis zum 10. Januar geschlossen haben, sondern weil die begründete Befürchtungen haben. Ich gebe zu, dass meine Überschrift hier reißerisch war und habe sie auch geändert. Im Artikel war ich sachlich und habe auch nicht spekuliert. --Sunsarestars (Diskussion) 13:04, 25. Dez. 2020 (CET)
- Nachtrag: Österreich befindet sich ab dem 26. Dezember in einem neuen Lockdown.--Sunsarestars (Diskussion) 14:14, 26. Dez. 2020 (CET)
- Ich persönlich erspare mir da lieber Konflikte, solange kein Unsinn gepostet wird. Aber zu viele Meinungsaustausch-Threads machen die Diskussionsseite einfach unübersichtlich, etwas weniger davon fände ich auch gut. Den Abschnitt im Artikel hat ja auch niemand gelöscht. Eine Erklärung in WP:ZuQ hätte es da aber auch getan.--Coca-Coela (Diskussion) 23:38, 26. Dez. 2020 (CET)
- Ich muss sagen, dass m.E. Heavytrader mit der Entfernung völlig Recht hatte und sich regelkonform verhalten hat. Siehe WP:DISK#Diskussionen_zu_enzyklopädischen_Artikeln und WP:DISK#Konventionen_für_die_Benutzung_von_Diskussionsseiten, insbes. Regel 11. Ich schätze es, dass Du hier mitarbeitest und zur Diskussion beiträgst. Aber ich fände es auch sinnvoll, wenn Du ab und an etwas kritischer nachdenken würdest, ob Deine Diskussionsbeiträge wirklich immer zur Verbesserung des Artikels beitragen, bevor Du hier etwas schreibst.--Coca-Coela (Diskussion) 10:00, 25. Dez. 2020 (CET)
Überangebot und Mangel
Hier ein Auszug aus dem Artikel des Spiegels[26]
- Way back in July, the U.S. secured 600 million doses of the BioNTech vaccine and 500 million doses from Moderna. Japan, Canada, Hong Kong and others signed contracts in the summer and autumn. The EU only reserved doses. It didn’t place concrete orders until mid-November. And even then, it ordered far less than it could have.
- The EU only secured 200 million doses from BioNTech, with an option for 100 million more that would be manufactured later. According to sources with knowledge of the negotiations, BioNTech had additional capacity and apparently offered that capacity to the EU: up to 500 million doses in the first round.
In Amerika leben knapp 330 Mio. Menschen, d.h. - wenn man Pfizer/BioNTech und Moderna alleine nimmt - sind das 3,33 Einzeldosen pro Person. Da von den beiden RNA-Impfstoffen zwei Einzeldosen benötigt werden, können 167% der Bevölkerung mit dem RNA-Impfstoff versorgt werden, oder anders gesagt: 440 Mio. Einzeldosen (das 1,57-fache der jetzigen EU-Bestellung!) können durch fehlerhafte Kühlung verloren gehen und noch immer haben alle genug. Ein Riesenpuffer.
In der EU dagegen leben 450 Mio. Menschen und die EU-Kommission bestellte erst im November. Aber selbst zu dem Zeitpunkt, als bereits klar war, dass der Wirkstoff und Pfizer/BioNTech hoch wirksam ist, da bestellte die EU-Kommission von den angebotenen 500 Mio. Einzeldosen erst mal nur 200 Mio., später sicherte sie sich zwar weitere 100 Mio., aber die werden erst (salopp gesagt) in der zweiten Fuhre geliefert, also nachdem die USA ihre 600 Mio. bekommen haben und von Moderna bestellte man nur 80 Mio. Einzeldosen (und weitere 80 Mio. als zweite Fuhre). D.h. erst mal nur 280 Mio. Impfdosen für 450 Mio. Menschen. Damit können maximal 140/450 = 31% der EU-Bevölkerung versorgt werden. Und auch nur dann, wenn die Kühlkette funktioniert. Aber bereits am ersten Tag gab es bei uns da Ausfälle.[27] Wird anderswo in Europa und in den USA nicht anders sein, aber in den USA hat man einen Riesenpuffer, in Europa hat man einen Riesenmangel.
Ich schreibe das hier, weil ich den jungen Artikel Covid-19 Impfung in Deutschland nicht damit belasten will (nur im Abschnitt Problem Kühlkette kurz angesprochen). Aber das Thema ist eindeutig Wikipedia-Artikel-fähig, selbst wenn es schwerfällt, da nicht emotional zu werden. --Sunsarestars (Diskussion) 17:00, 27. Dez. 2020 (CET)
Was wird man hier machen, wenn die RNA-Impfstoffe die einzigen gut wirksamen Impfstoffe bleiben? Diese Frage wird man erst in ein 1-2 Jahren retrospektiv beantworten können, aber für die Zukunft in den Raum stellen möchte ich sie trotzdem. --Sunsarestars (Diskussion) 17:23, 27. Dez. 2020 (CET)
- Da keiner eine Glaskugel hat, ist dies jetzt noch Spekulation. Aber eines ist bereits klar, es gibt einen vergleichsweise einfachen Weg, Infektionen zu verringern, der aber noch nicht konsequent beschritten wird: Der Schutz, den frische FFP2-Masken bieten ist um ein Vielfaches höher als die hauptsächlich noch genutzten Community-/Behelfsmasken. Und wenn die FFP2-Masken für alle kostenlos und ausreichend ausgegeben werden würden, würden sie mehr Menschen tragen. Für alle, d.h. auch für die jungen, denn auch eine/ein 21-jährige(r), der/dem Corona nichts ausmacht, als dass sie/er vielleicht 1-2 Wochen lang mit Husten und Fieber im Bett liegt und als Komplikation nur ein - relativ gesehen - harmloses Problem wie länger verminderten Riechsinn hat,[28] auch die/der könnte durch den besseren Eigenschutz der FFP2-Masken zum Fremdschutz der anderen beitragen. --Sunsarestars (Diskussion) 19:00, 27. Dez. 2020 (CET)
Update: Die Zahl mit den 600 Mio. Einzeldosen-Bestellungen von den USA bei Pizer/BioNTech scheinen so nicht zu stimmen, nach anderen Quellen waren es 100 Mio. + 500 Mio. Option. [29] [30] --Sunsarestars (Diskussion) 00:24, 28. Dez. 2020 (CET)
- Dieses Thema ist oben bereits in zwei Threads diskutiert worden. Diskussion:COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Eine_Frage_des_Geldes? und Diskussion:COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Kritik_an_geringer_Auswahl_und_Menge_bei_der_Impfstoff-Bestellung. In beiden hat sich die Mehrheit der Beteiligten für eine Auslagerung in den Artikel COVID-19-Impfung in Deutschland ausgesprochen. In beiden Threads wurde auch schon darauf hingewiesen, dass die Darstellung des Sachverhalts nur aufgrund des Spielgel-Artikels nicht WP:NPOV entspricht. Wenn Du nicht überzeugt bist, muss dort weiter diskutiert werden. Immer wieder neue Threads zum selben Thema zu eröffnen ohne die bisherige Diskussion zu berücksichtigen verhindert eine sinnvolle Diskussion.--Coca-Coela (Diskussion) 10:41, 28. Dez. 2020 (CET)
Was sind die Gründe der EU-Kommission gewesen für das Ausschlagen der größeren Offerte?
Dieser Diskussionsabschnitt passt insofern hierher, als das Unternehmen BioNTech aus Deutschland ist und die beiden Gründer Wissenschaftler aus Deutschland sind, die als junge Kinder aus der Türkei nach Deutschland kamen und seither hier leben und arbeiten, und das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" als erstes darüber berichtete, dass das Unternehmen zusammen mit seinem Partner Pfizer der EU Mitte November mehrfach 500 Mio. Dosen anbot, die EU-Kommission aber nur 200 Mio. bestellte.
Außerdem hatte die deutsche Bundesregierung das Unternehmen auch finanziell unterstützt. Und die Sache wird noch "deutscher", wenn man bedenkt, dass die Präsidentin der EU-Kommission die deutsche Verteidigungsministerin war und die dt. Bundesregierung über den schlechten Verhandlungsverlauf irritiert und verärgert war: "Behind the scenes, this was the source of anger and irritation within government circles in Berlin. The irritation grew significantly in November, when the companies published data that their vaccine candidates are each up to 95 percent effective."
Der einzige Erklärungsansatz, der im Bericht des Spiegels genannt wurde, ist GROTESK:
"German Health Minister Spahn pushed for more to be purchased, but he failed to prevail in the end due to opposition from several EU member countries -- in part, apparently, because the EU had ordered only 300 million doses from the French company Sanofi. "That’s why buying more from a German company wasn't in the cards,” says one insider familiar with the negotiations."
Man hatte nur 300 Mio. vom franz. Sonofi gekauft also auch nur 200 Mio. (+100 Mio.) vom dt. BioNTech? Aber der Sanofi-Impfstoff ist ein preiswert herzustellender Vektor-Impfstoff unter 10 € (der allerdings bisher schlechte Ergebnisse lieferte). Nach der Logik hätte man also noch extra 300 Mio. Dosen Sanofi für unter 3 Mrd € noch extra kaufen müssen, um den BioNTech-Impfstoff voll bestellen zu können? Warum dann nicht, angesichts der riesigen Geldsummen die man sonst für Corona auszugeben bereit ist, kann das unmöglich die Erklärung sein, mal abgesehen davon, dass dies Wirtschafts-Nationalismus der dümmsten Sorte wäre. (Außerdem erklärt es nicht die Sache mit Moderna.) --Sunsarestars (Diskussion) 23:25, 27. Dez. 2020 (CET)
- Dieses Thema ist oben bereits in zwei Threads diskutiert worden. Diskussion:COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Eine_Frage_des_Geldes? und Diskussion:COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Kritik_an_geringer_Auswahl_und_Menge_bei_der_Impfstoff-Bestellung. In beiden hat sich die Mehrheit der Beteiligten für eine Auslagerung in den Artikel COVID-19-Impfung in Deutschland ausgesprochen. In beiden Threads wurde auch schon darauf hingewiesen, dass die Darstellung des Sachverhalts nur aufgrund des Spielgel-Artikels nicht WP:NPOV entspricht. Wenn Du nicht überzeugt bist, muss dort weiter diskutiert werden. Immer wieder neue Threads zum selben Thema zu eröffnen ohne die bisherige Diskussion zu berücksichtigen verhindert eine sinnvolle Diskussion.--Coca-Coela (Diskussion) 10:41, 28. Dez. 2020 (CET)
