Wikipedia:Hauptseite
Willkommen bei Wikipedia
Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie aus freien Inhalten, zu denen du sehr gern beitragen kannst. Seit März 2001 sind 3.097.126 Artikel in deutscher Sprache entstanden.
Artikel des Tages
Die Carolina-Wolfspinne (Hogna carolinensis) ist die größte in Nordamerika vorkommende Art aus der Familie der Wolfspinnen (Lycosidae). Sie ist entgegen ihrem Trivialnamen weit über North und South Carolina großflächig in den Vereinigten Staaten und darüber hinaus auch in der kanadischen Provinz Ontario sowie dem mexikanischen Bundesstaat Baja California verbreitet. Dort bewohnt die Spinne eine Vielzahl an offenen Habitaten (Lebensräumen). Bei der Carolina-Wolfspinne handelt es sich wie bei vielen Wolfspinnen der Gattung Hogna um eine nachtaktive Art, die zu jenen Vertretern der Gattung zählt, die eine Wohnröhre graben und diese mit einem Wohngespinst sowie der umliegenden Vegetation auskleiden. Wie viele Wolfspinnen jagt auch die Carolina-Wolfspinne ohne ein Spinnennetz, sondern als freilaufender Lauerjäger. Dabei erlegt die Art entweder bei ihrer Wohnröhre oder davon entfernt als opportunistischer Jäger andere Gliederfüßer oder kleinere Wirbeltiere. Der Paarung geht ein Balzverhalten voraus. Das Weibchen trägt wie für Wolfspinnen üblich sowohl den Eikokon als auch die daraus schlüpfenden Jungtiere mit sich, ehe diese sich von dem Muttertier trennen und selbstständig über mehrere Fresshäute (Häutungsstadien) heranwachsen. Bisse der Carolina-Wolfspinne beim Menschen sind dokumentiert. Der Biss gilt zwar als schmerzhaft, ruft jedoch im Normalfall keine medizinisch relevanten Symptome hervor. Außerdem sind im Gift der Art antimikrobielle Substanzen enthalten, eine für Spinnen ungewöhnliche Eigenschaft. – Zum Artikel …
Was geschah am 15. Februar?
- 1876 – Der Centralverband deutscher Industrieller wird gegründet.
- 1926 – In Strelitz wird der Landarbeiter Józef Jakubowski als angeblicher Kindesmörder hingerichtet, was sich später als Justizirrtum erweist.
- 1926 – In Berlin hat der Stummfilm Manon Lescaut mit Lya de Putti in der Titelrolle Premiere.
- 1976 – Auf Kuba findet ein Referendum zur (bis heute geltenden) sozialistischen Verfassung statt.
- 1976 – Im chinesischen Wulian kommt der Menschenrechtsanwalt Wang Quanzhang zur Welt.
In den Nachrichten
- In Gewebeproben des vor zwei Jahren in russischer Haft ermordeten Oppositionspolitikers Alexei Nawalny ist das Nervengift Epibatidin nachgewiesen worden.
- Die Bangladesh Nationalist Party unter ihrem Parteiführer Tarique Rahman (Bild) hat die Parlamentswahl in Bangladesch gewonnen.
- Bei einem Amoklauf im kanadischen Tumbler Ridge sind acht Personen getötet und 25 verletzt worden.
Kürzlich Verstorbene
- Dóra Maurer (88), ungarische bildende Künstlerin und Filmemacherin († 14. Februar)
- Liane Engeman (81), niederländische Automobilrennfahrerin († ≤12. Februar)
- Christoph Luitpold Frommel (92), deutscher Kunsthistoriker († 11. Februar)
- Friedrich G. Beckhaus (98), deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 5. Februar)
- Brigitte Groneberg (80), deutsche Altorientalistin († 5. Februar)
Schon gewusst?
- Das Grab der Tabita wird von orthodoxen Christen in Tel Aviv-Jaffa verehrt.
- In Alison Kuhns Spielfilmdebüt Holy Meat ist ein gekreuzigtes Schwein nicht die einzige Provokation.
- An der Hohen Karlsschule galt weniger die Herkunft als die Leistung eines Schülers.
- Die Absetzung von Four Star Playhouse wurde vom F.B.I. und dem Senat der USA untersucht.