Zuckerrübe
| Zuckerrübe | ||
|---|---|---|
| Art | Beta vulgaris Unterart Beta vulgaris subsp. vulgaris | |
| Gruppe | Altissima-Gruppe | |
| Herkunft | Schlesien | |
| bekannt seit | ca. 1750 | |

Die Rübenernte beginnt ab Mitte September bis etwa Mitte Dezember, wobei eine spätere Ernte bei guter Witterung Vorteile hat, da der Zuckergehalt bei längerer Vegetationszeit steigt. Die Rübenerntezeit nennt man auch Rübenkampagne.
Früher wurden Zuckerrüben durch Handarbeit geerntet, wobei die Rüben gestochen und anschließend von Erde und Blätter (die man später als Viehfutter verwendete) befreit wurden. Zum Herausstechen wurden Spaten, Rübenzieher oder ein Rübenheber verwendet. Die geernteten Rüben wurden dann entweder per Hand oder mit einer Rübengabel verladen und zur weiteren Verarbeitung in die Zuckerfabrik transportiert.
Als Ersatz für die reine Handarbeit kamen später von Zugtieren gezogene Geräte auf. In erster Linie ist hier der Köpfschlitten zum Abschneiden des Rübenkopfes und der Blätter sowie der an dem Grindel eines Karrenpfluges befestigte Rübenrodekörper zum Lösen der Rüben aus dem Boden zu nennen.[11]
Bis heute erfolgt der Erntevorgang in drei Arbeitsschritten: Entfernen des Blattwerks, Herausholen der Rübe aus dem Boden und Aufnehmen der Rübe vom Boden. Mittlerweile gibt es von Traktoren gezogene oder eigenständige Landmaschinen, wie den Rübenvollernter, um diese Arbeiten auszuführen. Die Blätter der Rüben werden beim Entfernen gehäckselt und entweder als Mulch zur Düngung auf dem Feld belassen oder direkt auf einen Anhänger verladen und als Viehfutter verwendet.
In Deutschland liegen die Erträge bei rund 80 Tonnen Rüben pro Hektar Anbaufläche;[12] aus dieser Menge lassen sich rund 10 t Zucker produzieren. Im Jahr 1859 ergaben Felddüngungsversuche der Chemischen Fabrik zu Schöningen bereits einen Ertrag von ca. 38 Tonnen Rüben pro Hektar (189,4 Zentner pro Morgen). Der ungedüngte Zuckerrübenanbau eines Ackerstücks erreichte dagegen lediglich 18 Tonnen pro Hektar (90,1 Zentner pro Morgen).[13]
Der Gesamtenergieaufwand zur Produktion einer Tonne Zucker beträgt etwa 11.200 Megajoule (entsprechend dem Brennwert von rund 267 Kilogramm Rohöl, vgl. Öleinheit), hiervon entfallen circa 2500 MJ (entsprechend 60 Kilogramm Öleinheiten) auf die Feldproduktion (für Bodenbearbeitung, Düngung, Saat, Pflanzenschutz und Ernte) und durchschnittlich 600 MJ (entsprechend 14 Kilogramm Öleinheiten) auf den Transport der gerodeten Rüben vom Feld zur Zuckerfabrik.[14] Der Energiegehalt einer Tonne Zucker beträgt 16.800 Megajoule[15] und liegt damit um 50 Prozent über dem Herstellungsaufwand. Für die Herstellung von einem Kilogramm Haushaltszucker werden im Schnitt sieben Zuckerrüben benötigt, was einer Anbaufläche von rund 0,8 m² entspricht.[2]
Transport und Verladung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Transport erfolgt mit der Bahn oder auf LKWs, während früher pferdegezogene Ackerwagen genutzt wurden. In den Zuckerfabriken wurden bereits in den 1950er Jahren Kippanlagen installiert, um die Entladung zu erleichtern. Um die „Bahnrüben“ nicht mehr manuell mit Rübengabeln in die Waggons verladen zu müssen, wurden ab 1952 an einigen Bahnhöfen sogenannte Hochrampen und technische Verladeanlagen (Bandanlagen) eingesetzt. Ab 1957 wurden, als Reaktion auf erste Streckenstilllegungen der Bundesbahn, auch fahrbare Verladeanlagen „System ELFA“ angeschafft. Zu dieser Zeit hatten landwirtschaftliche Anhänger noch keine Kippvorrichtung, sodass immer der ganze Wagen gekippt werden musste. Auf Initiative von Bernhard Orth wurde 1970 die „VSK-Technik Kübler GmbH“ gegründet, deren Name aus den Namen der Gründungsmitglieder abgeleitet war: des Verbands der Hessisch-Pfälzischen Zuckerrübenbauvereine e. V., der Süddeutschen Zucker-AG und des Geschäftsführers Horst-Werner Kübler. Die VSK-Technik Kübler mit Sitz in Lautersheim stellte zunächst Ersatzteile für Verladeanlagen her und nahm die Reparatur defekter VW-Motoren vor. Später wurden Verladeanlagen (vom Typ Kaiser) dort hergestellt.[16]
Schädlinge und Krankheiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der häufigste Schädling in Mitteleuropa ist der Rübenzystennematode. Weitere Schädlinge sind u. a. die Rübenmotte, Rübenkopfälchen, Rübenfliege, Moosknopfkäfer und Drahtwürmer. Als Fraßschädlinge sind bei Jungpflanzen vor allem Schnecken von Bedeutung, bei älteren Pflanzen treten eher Gammaeulen auf. Krankheiten sind Cercospora-Blattflecken, Rübenrost und die Späte Rübenfäule.
Verwendung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für den menschlichen Verzehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Zuckerrübe wird als Rohstoff für die industrielle Zuckerfabrikation (Saccharose) angebaut. Die Zuckerausbeute beträgt knapp 16 % der eingesetzten Rübenmasse.[17]
Ein weiteres industrielles Nebenprodukt ist ein mit etwa 4 % der verarbeiteten Rübenmasse anfallender, per Kristallisation entzuckerter, aber noch immer stark zuckerhaltiger und nährstoffreicher Sirup, die Melasse. Sie dient unter anderem der industriellen Alkoholgewinnung durch Vergärung, aber auch als Nährmedium für die biotechnologische Herstellung anderer Produkte, wie z. B. Backhefe oder Zitronensäure in der Weißen Biotechnologie.
Zuckerrübensirup („Rübenkraut“), teilweise auch Melasse, wird als Brotaufstrich gegessen, vor allem in den Anbaugebieten. Rübenkraut ist aber auch deutschlandweit im Handel erhältlich.
Die Blätter ähneln denen des Blatt-Mangolds; sie können wie dieser als Blattgemüse verwendet werden.
Als Viehfutter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die durch die Zuckergewinnung ausgelaugten Rübenschnitzel besitzen immer noch einen hohen Zuckeranteil und enthalten außerdem Eiweiß, weshalb sie als Futtermittel besonders für Wiederkäuer verwendet werden können. Für Milchvieh sind die Rückstände aus Zuckerrüben sehr gut verdaulich, so dass man pro Tag und Tier, bei sonst zuckerarmer Fütterung, bis zu 2 kg Trockenmasse (entspricht 8 bis 10 kg Frischmasse) Zuckerrüben in die Tagesration integrieren kann. Problematisch bei der Verwendung als Futtermittel sind jedoch die geringe Haltbarkeit ungetrockneter Rübenrückstände sowie die hohen anteiligen Verluste bei Überlagerung (z. B. als Silage).[18]
Als Nebenprodukt fällt bei der Ernte Rübenblatt an, das zum größten Teil als Gründüngung wieder in den Boden eingearbeitet wird. In geringem Umfang wird das Rübenblatt auch als Futter für Rinder verwendet.
Das aus der Weiterverarbeitung der Melasse entstehende, weitestgehend zuckerfreie Nebenprodukt ist die Vinasse, die ebenfalls als Futterzusatz und Düngemittel genutzt wird.
Als Energiepflanze
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Neben der Verwendung als Tierfutter werden Zuckerrüben vermehrt als nachwachsender Rohstoff (kurz: Nawaro), z. B. zur Gewinnung von Ethanol (Bioethanol) verwendet.[3] Ebenso zeichnen sich Zuckerrüben als energiereiches und schnellvergärbares Substrat für die Erzeugung von Biogas aus.[4]
Wirtschaftliche Bedeutung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weltweit wurden laut der Welternährungsorganisation FAO 2023 insgesamt 281.194.639 t Zuckerrüben geerntet. Die zehn größten Produzenten erzeugten zusammen 81,1 % der Welternte.[19]
Die größten Zuckerrübenproduzenten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Rang | Land | Menge (in t) |
|---|---|---|
| 1 | 48.907.753 | |
| 2 | 31.496.750 | |
| 3 | 29.550.640 | |
| 4 | 28.201.400 | |
| 5 | 19.000.000 | |
| 6 | 14.154.120 | |
| 7 | 13.557.071 | |
| 8 | 9.941.460 | |
| 9 | 8.933.200 | |
| 10 | 7.256.600 | |
| Summe Top Ten | 227.941.615 | |
| restliche Länder | 49.999.620 |
Zum Vergleich: Österreich erzeugte im gleichen Zeitraum 2.675.690 t und die Schweiz 1.199.626 t. Europa produzierte insgesamt 188.492.225 t, dies entsprach 67,0 % der Weltproduktion.
Bedeutung für die Zuckerherstellung
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Der Anteil der Zuckerrübe als Rohstoffquelle zur Gewinnung von Zucker ist in den vergangenen Jahrzehnten zurückgegangen. Im Wirtschaftsjahr 2005/06 wurden weltweit 109,4 Millionen Tonnen (74 Prozent) aus Zuckerrohr und 38,3 Millionen Tonnen (26 Prozent) aus Zuckerrüben produziert. In den 1960er Jahren lag das Verhältnis noch bei 57 Prozent Rohr- und 43 Prozent Rübenzucker. Die absolut produzierte Menge Rübenzucker blieb aber relativ stabil durch eine insgesamt stark wachsende Zuckerproduktion.[20] In der EU werden ca. 112 Millionen Tonnen Rüben pro Jahr produziert, aus welchen die europäische Zuckerindustrie 13 bis 15 Millionen Tonnen Kristallzucker gewinnt. In nahezu allen europäischen Ländern wird Zucker aus Zuckerrüben hergestellt. Dabei sind Deutschland, mit etwa 400.000 Hektar, sowie Frankreich und Polen die Hauptproduzenten.[21]
Subventionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Schweiz ist der Anbau von Zuckerrüben, wie die gesamte Landwirtschaft, stark von Subventionen abhängig. Seit die Europäische Zuckermarktordnung per Ende September 2017 abgeschafft und somit die Produktionsmengen freigegeben und die Exportbeschränkung aufgehoben wurden, sind die Einzelkulturbeiträge um weitere 300 Franken pro Hektare angestiegen. Insgesamt bekommt ein Landwirt heute (2019–2021) zwischen 3.400 Franken (ÖLN) und 4.850 Franken (Bio Suisse) pro Hektare und Jahr ausbezahlt.
Herbizidresistente Sorten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2015 wurden in den USA auf 471.000 Hektar und somit nahezu ausschließlich gentechnisch veränderte, herbizidresistente Zuckerrüben angebaut.[22] Zusammen mit 15.000 ha GVO-Zuckerrübenanbaufläche in Kanada (auch fast die gesamte kanadische Zuckerrübenanbaufläche) umfassen die Anbauflächen der beiden Länder nahezu die gesamte weltweite GVO-Zuckerrübenanbaufläche von 486.000 ha.[22] Der Anbau gentechnisch veränderter Zuckerrüben hat die Unkrautbekämpfung wesentlich erleichtert, da fast ausschließlich Glyphosat als Unkrautbekämpfungsmittel eingesetzt werden kann. Im Vergleich zum konventionellen Anbau, der in der Regel mehrere verschiedene Unkrautbekämpfungsmittel einsetzt, wird bei glyphosatresistenten Zuckerrüben nur Glyphosat eingesetzt. Es besteht aber die Gefahr, dass das vermehrte Auftreten glyphosatresistenter Unkräuter den Erfolg zunichtemacht.[23] Ein weiteres Problem besteht darin, dass ein Auskreuzen der Glyphosatresistenz auf verwandte Kulturpflanzen und Wildformen nicht völlig ausgeschlossen werden kann.[24]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Klaus-Ulrich Heyland (Hrsg.): Spezieller Pflanzenbau. 7. Auflage. Ulmer, Stuttgart 1952/1996, ISBN 3-8001-1080-6, S. 203 ff.
- Reinhold Schildbach: Förderung von Aufgang, Jugendwachstum und Ertragsbildung bei Zuckerrüben. Gießen 1966.
- Verband der Hessisch-Pfälzischen Zuckerrübenanbauer e. V. (Hrsg.): 100 Jahre gemeinsam erfolgreich für Rübe und Zucker 1911–2011. Worms 2011.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Wissenswertes zum Thema Zuckerrübe vom Agrarportal proplanta
- Zucker aus Rüben. Geschichte des Anbaus in Preußen
- Landwirtschaftlicher Informationsdienst Zuckerrübe
- Beratung und Information für den süddeutschen Zuckerrübenanbau
- Werner Luder, Ruedi Stark, Helmut Ammann: Zuckerrüben: Erntemanagement und -kosten. Schwere Erntemaschinen gut auslasten, ohne die Böden zu verdichten
- Ernst Spiess, Etienne Diserens: Zuckerrüben: Erntetechnik und Bodenschutz. Vielseitige Wechselwirkungen zwischen Technik, Erntequalität und Ökologie
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Wissenschaftliche Namen von Beta vulgaris bei MMPND.
- 1 2 3 Zucker. Bundesinformationszentrum Landwirtschaft, abgerufen am 25. Januar 2025.
- 1 2 nachwachsenderohstoffe.de Nachwachsende Rohstoffe 2009 erneut auf rund 2 Millionen Hektar. 21. Oktober 2009, abgerufen am 15. Februar 2010.
- 1 2 Tagungsband „Biogas in der Landwirtschaft - Stand und Perspektiven“. (PDF; 7,2 MB) Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Gülzower Fachgespräche, Band 32, 2009, 458-seitig; abgerufen am 15. Februar 2010.
- ↑ Beschreibung Schosserrüben
- ↑ Verband der Hessisch-Pfälzischen Zuckerrübenanbauer e. V.: 100 Jahre gemeinsam erfolgreich für Rübe und Zucker 1911-2011. Worms 2011, S. 14.
- ↑ Die Zuckerrübe – Die Karriere einer politischen Knolle. In: NZZ, 18. Dezember 2015.
- ↑ Erosion – jede Krume zählt. Umweltbundesamt, 25. Februar 2022, abgerufen am 25. Januar 2025.
- ↑ top agrar. Magazin für moderne Landwirtschaft, 2/2008.
- ↑ Zuckerrübe. Alles über Zuckerrüben, ihren Anbau, die Ernte und die Zuckergewinnung für Lebensmittel sowie den Zuckermarkt. topagrar.com, abgerufen am 25. Januar 2025.
- ↑ Paul Schweigmann: Die Landmaschinen und ihre Instandhaltung. 1. Auflage. Pfanneberg, Gießen 1955, Nachdruck durch Bulldog-Press, Limburg a. d. Lahn 1993, ISBN 3-9803332-1-3, S. 231 ff.
- ↑ Hektarertrag von Zuckerrüben in Deutschland bis 2023/24. 16. Mai 2024, abgerufen am 25. Januar 2025.
- ↑ Wilhelm Rimpau: Düngungsversuche mit Zuckerrüben, insbesondere unter Anwendung von phosphorreichen Düngemitteln. In: Adolph Stöckhardt (Hrsg.): Der chemische Ackersmann, Band 5. Verlag Georg Wigand, Leipzig 1859, S. 102–110.
- ↑ Horst Eichhorn (Hrsg.): Landtechnik. 7. Auflage. Ulmer, Stuttgart 1952/1999, ISBN 3-8001-1086-5, S. 350.
- ↑ Artikel Zucker: „Sein Energiegehalt beträgt 16,8 Kilojoule pro Gramm“.
- ↑ Klaus Harthausen: Die Altrheinbahn. Geschichte einer rheinhessischen Nebenbahn. Worms-Verlag, Worms 2021, ISBN 978-3-947884-63-6, S. 62 f.
- ↑ Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV): Statistisches Jahrbuch über Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 2009 (PDF; 5,8 MB), S. 229, abgerufen am 8. März 2011.
- ↑ Lohnt sich die Zuckerrübe als Milchkuhfutter? Bauernzeitung, 24. August 2020, abgerufen am 1. September 2024.
- 1 2 Crops, primary > Sugar beet. In: Produktionsstatistik der FAO 2023. fao.org, abgerufen am 22. Juni 2025 (englisch).
- ↑ proplanta.de www.Proplanta.de, abgerufen am 3. August 2009.
- ↑ proplanta.de proplanta.de www.Proplanta.de, abgerufen am 3. August 2009.
- 1 2 Gentechnisch veränderte Zuckerrüben: Anbauflächen weltweit ( des vom 18. Oktober 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. transparenz Gentechnik, 9. Mai 2016, abgerufen am 26. April 2017.
- ↑ Don W. Morishita: Impact of glyphosate-resistant sugar beet. In: Pest Management Science, Band 74, Nr. 5, Mai 2018, doi:10.1002/ps.4503.
- ↑ E. E. McGinnis et al.: Sweet and sour: a scientific and legal look at herbicide-tolerant sugar beet. In: Plant Cell 22, 2010, Nr. 6, S. 1653–1657, doi:10.1105/tpc.110.077198.








