ZauberZeit
Die ZauberZeit, „Das Magazin für fantastische Spiele und Bücher“, war von 1986 bis 1993 eine deutsche Zeitschrift für Fantasy, Rollenspiele und alle damit zusammenhängenden Themen.[1][2]
Redaktion und Mitarbeitende
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Zeitschrift wurde von Thomas M. Loock über den Citadel Verlag (später Laurin-Verlag umbenannt) herausgegeben.
Herausgeber war Thomas M. Loock. Erster Chefredakteur war Dieter Schmidt,[3] der bald darauf von Jürgen Pirner[4] abgelöst wurde. Zu den frühen Mitarbeitenden, die damals meist noch wenig bekannt waren, gehörten unter anderem Thomas Finn, Bernhard Hennen, Alexander Huiskes, Uwe Anton, Christel Scheja und Wolfgang Jeschke.
Inhaltliche Ausrichtung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bereits die erste Ausgabe bot eine Mischung aus Rollenspiel‑Szenarien, Hobby‑Rubriken und Autorenporträts. Zu den frühen Schwerpunkten gehörten Abenteuer für Das Schwarze Auge (DSA), Zinnminiaturen, ein Porträt des Autors Michael Moorcock sowie Besprechungen neu erschienener Spiele und Bücher. Regelmäßige Rubriken enthielten Interviews und Kurzgeschichten internationaler Autorinnen und Autoren, darunter Tanith Lee und Robert Asprin. Diese Mischung wurde bis zur letzten Ausgabe weitgehend beibehalten.
Letzte Ausgabe und Nachwirkung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit dem Konkurs des Laurin-Verlages wurde die ZauberZeit eingestellt. Die letzte Ausgabe, Heft Nr. 38, erschien im Juli 1993 und stand unter dem Themenschwerpunkt Horror. Sie enthielt Autoren‑ und Künstlerporträts, zwei Gewinnspiele, Buch‑ und Spielrezensionen, ein Interview mit Wolfgang Hohlbein, ein Horror‑Szenario sowie einen kurzen Comic mit dem Titel „Kroc der Goblin“ (Abenteuer eines „Aufwärmmonsters“). Nachfolger wurde im November 1993 das Magazin Nautilus, wo viele der bisherigen ZauberZeit-Mitarbeiter ihre Arbeit fortsetzten.
Erscheinungsweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ZauberZeit erschien ab 1986 im zweimonatlichen Rhythmus. Herausgeber war zunächst der Citadel Verlag, der später in Laurin‑Verlag umbenannt wurde. Die letzte Ausgabe erschien im Juli 1993.