Worlds
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| Livealbum von Joëlle Léandre / Lotte Anker / Kresten Osgood | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
3 | |||
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45:45 | ||||
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Besetzung |
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Maciej Karłowski | ||||
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Aufnahmeort(e) |
The Playhouse Copenhagen Jazz Festival | |||
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Worlds ist ein Musikalbum von Joëlle Léandre, Lotte Anker und Kresten Osgood. Die am 6. Juli 2023 im Veranstaltungsort The Playhouse im Rahmen des Copenhagen Jazz Festival entstandenen Aufnahmen erschienen am 1. Dezember 2024 auf Fundacja Słuchaj.
Hintergrund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Sommer 2023 trat die Bassistin Joëlle Léandre mit der Saxophonistin Lotte Anker und dem Schlagzeuger Kresten Osgoo auf dem Kopenhagener Jazzfestival auf; das Trio spielte drei mit „World“ 1-3 betitelte Improvisationen.
Titelliste
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Joëlle Léandre / Lotte Anker / Kresten Osgood: Worlds (Fundacja Słuchaj FSR 28/2024)[1]
- World One 9:54
- World Two 28:36
- World Three 5:15
Die Kompositionen stammen von Joëlle Léandre, Lotte Anker und Kresten Osgood.
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Schlagzeuger Kresten Osgood sei äußerst einfallsreich und erzeuge vor allem mit seinen Toms ein starkes Gefühl der Unordnung, das in „World 1“ jedoch nicht die bestehende Ordnung umstürzen wolle, meint Franpi Barriaux (Citizen Jazz). An seiner Seite würde Joëlle Léandre zunächst mit dem Bogen spielen, bevor sie ihre Stimme einsetze – „in einer fesselnden Atmosphäre, in der die Stille schwer wirken kann. Eine Stille, die geformt werden will, gestaltbar und doch dicht, in der Lotte Ankers Saxophon mit ihren säuerlichen Klangfarben eine recht herbe Note entfaltet.“ Dies sei „die erste Welt“ von Worlds, einer Galaxie, die aus drei Welten bestehe. Diese erste Welt klinge gewaltig, bedeutsam und dominant, auch wenn sie mitunter an eine große Beobachtungsrunde erinnere, in der jedes Instrument das andere in einer Ökonomie der Bewegung und spürbarer Spannung verfolge. Es sei eine Atmosphäre, in der Lotte Anker aufblühe und die sich wie eine langsame, erdbebenartige Welle auf die anderen Welten ausbreite. So würde „World 2“, das mit den leichten Berührungen von Saiten und Fellen beginne, unter der Kontrolle der Saxophonistin und ihren rauen, explosiven Streicheleinheiten wie ein reißender Strom anschwellen.[2]

Die hier erkundete, raffinierte und reife Musikwelt nutze traditionelle Klangtechniken, um neue Klangdimensionen zu entdecken, schrieb Ken Waxman (JazzWord). Die drei hätten bereits mit unzähligen Free-Musikern zusammengearbeitet, sodass die Improvisationen auf Worlds insgesamt weniger improvisiert als vielmehr harmonisch wirken. Das fast 29-minütige Stück und zwei kürzere Coda-Passagen würden größtenteils auf dem Zusammenspiel von Léandres schrägen und kreisförmigen Anschlägen und Ankers gurgelnden, gespaltenen Tönen und Zungenschlägen basieren, die oft tief aus dem Inneren ihrer Instrumente hervorgeholt würden. Tatsächlich gebe es Sequenzen, in denen die konzentrierten tiefen Klangfarben der einzelnen Instrumente nahezu identisch seien, sodass sie kaum voneinander zu unterscheiden seien. Im Lauf der Darbietung verfalle die Bassistin gelegentlich in kontrollierte Redeschwallphasen und füge dem Programm Schreie, Grunzen und sinnfreie Silbenreime hinzu. Osgood halte mit klirrenden, rasselnden und rauen Trommelschlägen einen gleichmäßigen Puls aufrecht, der an passenden Stellen durch Beckenschläge und Gongklänge akzentuiert werde.[3]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- WORLDS von Joëlle Léandre / Lotte Anker / Kresten Osgood Trio. In: Bandcamp. (englisch).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Joëlle Léandre / Lotte Anker / Kresten Osgoo: Worlds. In: Discogs. Abgerufen am 3. Mai 2026 (englisch).
- ↑ Franpi Barriaux: Joëlle Léandre / Lotte Anker / Kresten Osgood: Worlds. In: Citizen Jazz. 9. November 2025, abgerufen am 3. Mai 2026 (französisch).
- ↑ Ken Waxman: Joëlle Léandre/Lotte Anker/Kresten Osgood: Worlds. In: JazzWord. 1. September 2025, abgerufen am 3. Mai 2026 (englisch).