Wohlthöfen
Wohlthöfen Gemeinde Axstedt | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 20′ N, 8° 47′ O | |
| Fläche: | 1,77 km²[1] | |
| Eingemeindung: | 1. April 1929 | |
| Postleitzahl: | 27729 | |
| Vorwahl: | 04748 | |
Lage von Wohlthöfen in Niedersachsen | ||
Wohlthöfen ist ein Ortsteil der Gemeinde Axstedt im Landkreis Osterholz in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1929 eine eigenständige Gemeinde im damaligen Landkreis Geestemünde.


Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ortsteil Wohlthöfen liegt etwa einen Kilometer südlich von Axstedt und ist zu einem großen Teil dicht bewaldet. Die meisten heutigen Gebäude gehörten zu einem mittlerweile aufgegebenen Bundeswehrstandort, der seinerseits auf dem ehemaligen Gelände der Lufthauptmunitionsanstalt Lübberstedt entstanden war.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wohlthöfen gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Hagen des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Hagen im Departement der Wesermündung.[2] 1814 fiel Wohlthöfen an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Hagen. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen. Dort gehörte Wohlthöfen ab 1885 zum Kreis Geestemünde. Am 1. April 1929 wurde Wohlthöfen, damals nur ein kleiner Weiler, nach Axstedt eingemeindet.[3] Auf dem ehemaligen Gemeindegebiet von Wohlthöfen wurde im Zweiten Weltkrieg der größte Teil der Lufthauptmunitionsanstalt Lübberstedt errichtet. Nach 1945 war deren Gelände Standort von Kasernen und Munitionsdepots.
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 25 | [2] |
| 1845 | 33 | [4] |
| 1871 | 7 | [5] |
| 1885 | 8 | [6] |
| 1895 | 8 | [1] |
| 1910 | 15 | [7] |
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Volkszählung 1895
- 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 104 (google.de).
- ↑ Amtsblatt der Regierung Stade 1929, S. 25
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 133 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1885
- ↑ Der Kreis Geestemünde im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.
