Wyschhorod wurde im Jahre 946 n. Chr. gegründet. Erst 1968 erhielt der Ort das Stadtrecht.
Im Zweiten Weltkrieg bildeten die Seen in der Zentralukraine eine Sperre für die gen Westen vorziehende Rote Armee. Sie erlitt 1943 hohe Verluste bei Wyschhorod, denn südlich des Kiewer Meeres gab es geeignetere Möglichkeiten, den Dnepr zu überqueren. Nahe der Desnamündung kam es zu heftigen Kämpfen, weil sowjetische Truppen dort ihre Kämpfe konzentrierten. Die Kämpfe hatten zur Folge, dass die Grabeskirche der Märtyrer-Heiligen Boris und Gleb, der Schutzheiligen des Kiewer Reiches, zerstört wurde. Diese wurde bis 2010 wieder aufgebaut. Ein Monument mit den Schutzheiligen wurde anlässlich der Stadtfeier am 30. Juli 2011 vor dem Rathaus enthüllt und vom ukrainisch-orthodoxen Bischof der Region Kiew geweiht. Von 2006 bis zu seinem Tod 2015 war Viktor Reschetnjak Oberbürgermeister der Stadt.
Vom 29. bis 31. Juli 2011 fand das erste weltweit ausgeschriebene F1-Motorbootrennen (F1H2O) statt, das mehr als 80.000 Zuschauer anzog. Das Team aus Abu Dhabi errang den Sieg.
Am 12. Juni 2020 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten Stadtgemeinde Wyschhorod (Вишгородська міська громада/Wyschhorodska miska hromada). Zu dieser zählen die 2 in der untenstehenden Tabelle aufgelisteten Dörfer[2], bis dahin bildete sie die gleichnamige Stadtratsgemeinde Wyschhorod (Вишгородська міська рада/Wyschhorodska miska rada) im Süden des Rajons Wyschhorod.
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Wyschhorod Teil der Gemeinde: