Der Windschursee liegt auf einer Höhe von 2215mü.A.[1] Er befindet sich in der Katastralgemeinde Remsach der Gemeinde Bad Gastein und im Nationalpark Hohe Tauern. Die umstehenden Berge sind der Graukogel (2492mü.A.) im Nordwesten, der Windschurriegel (2186mü.A.) im Nordosten und der Palfner Seekogel (2529mü.A.) im Süden.[2] Der klare und blaugrüne Gebirgssee hat eine annähernd dreieckige Form.[3] Er erstreckt sich über eine Fläche von 0,55ha.[1] Er weist eine Länge von 120m, eine Breite von 90m und einen Umfang von 360m auf.[1] Das Gewässer ist seicht und hat flache Uferzonen.[3]
Der beim Windschursee vorbei führende Dr.-Hermann-Greinwald-Weg ist ein Wanderweg von Kötschachtal auf die Palfner Scharte. Er ist nach dem Bad Gasteiner Arzt Hermann Greinwald benannt, der den Verein der Freunde des Gasteiner Museums mitbegründete.[5]
Der Windschursee ist ein oligotrophes (nährstoffarmes) Gewässer. Ihm wird ein sehr großer ökologischer Wert beigemessen.[2] Der See ist zum Teil dicht mit Wassermoosen bewachsen. Er ist von alpinem Rasen umgeben.[3] Auf einer Anhöhe nördlich des Windschursees findet sich das höchste Lärchen-Vorkommen in der Gegend.[6]
↑Kurt Jaksch:Beobachtungen an einem Vegetationsprofil an der Ostseite des Graukogels bei Badgastein (Salzburg). In: Floristische Mitteilungen aus Salzburg. Nr.8, 1982, S.11 (zobodat.at[PDF; abgerufen am 3.Juli 2025]).