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Willy Bader

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Wilhelm („Willy“) Bader (* 1888 in Elberfeld; † Juli 1954 in Bremen[1]) war ein deutscher Kammer- und Opernsänger (Bass).

Leben und Wirken

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Nach seiner Schulzeit studierte er bei Richard Senff in Düsseldorf Gesang. Seine Bühnenlaufbahn begann er im Anschluss 1909 beim Stadttheater in Krefeld. Danach folgten Engagements an den Stadttheatern in Elberfeld, von 1910 bis 1912 erneut in Krefeld, danach bis 1913 wieder in Elberfeld und im Anschluss in Bremen. Mehrere Gastspiele unter Professor Arthur Nikisch führten ihn nach England in den Covent Garden nach London sowie nach Rotterdam.

1922 erfolgte seine Verpflichtung an die Sächsische Staatsoper in Dresden durch Fritz Busch, wo er die folgenden Jahre blieb. In dieser Zeit trat er 1924/25 bei den Bayreuther Festspielen auf. Im Jahr 1939 trat er in den Ruhestand. Er sollte im Juli 1939 als Sarastro in Mozarts Zauberflöte seine letzte Vorstellung geben, sagte aber kurzfristig ab.[2]

Er blieb auch nach Ende des Zweiten Weltkriegs noch einige Zeit in Dresden, wo er als Gesangslehrer tätig blieb. Zuletzt siedelte er nach Bremen über, wo er 1954 im Anschluss an eine Harzreise starb.[3]

Er trat u. a. auf als Abul Hassan im Barbier von Bagdad (1909) von P. Cornelius, Landgraf in Tannhäuser (1912) von Richard Wagner, Lodovico in Othello (1922), Gremin in Eugen Onegin (1925), Der Fliegende Holländer (1928), Goldschmied in Die Meistersinger von Nürnberg (1934), Der Waffenschmied (1936) von Lortzing.

  • Karl-Josef Kutsch, Leo Riemens: Großes Sänger-Lexikon. Band 4, 2012, S. 196.

Einzelnachweise

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  1. Deutsches Bühnen-Jahrbuch. 63. Jahrgang, 1955, S. 89.
  2. Eine Spielzeit ist vorüber. In: Dresdner Neueste Nachrichten vom 17. Juli 1939, S. 2.
  3. Akte im Staatsarchiv Bremen